R-022: Die Olympischen Spiele in Berlin (1936) als NS-Propaganda, mit Björn Kroniger
Shownotes
Verknüpfte Folgen
Das Münchener Olympia-Attentat (1972), mit Bernhard Purin (05.09.2022)
Manchester Guardian, Kurzmeldung zur Eröffnung der Olympischen Spiele in Berlin (1936) (12.07.2026)
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Die Episoden werden thematisch und nicht nach Erscheinungsdatum nummeriert. Für einen chronologischen Durchgang zur europäischen Geschichte sollten die Episoden nach Namen sortiert werden. Unten in den Shownotes findet ihr die Liste der einzelnen Kategorien!
schwarze0fm hatte als Hobbyprojekt begonnen - inzwischen habe ich aber durch Auftragsproduktionen und Crowdfunding die Möglichkeit gewonnen, mehr und bessere Folgen für Geschichte Europas zu produzieren. Das Prinzip "schwarze Null" bleibt - die Einnahmen werden verwendet, für mich Rahmenbedingungen zu schaffen, den Podcast zu betreiben und weiterzuentwickeln. In dieser Folge habe ich das ausführlich erklärt.
This episode of "Geschichte Europas" by schwarze0fm (Tobias Jakobi) first published 2026-07-13.
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• U = Nach dem Kalten Krieg
• V = Europa aktuell
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• X = Geschichtswissenschaft und Erinnerungskultur
• Y = Quellen
• Z = Meta/ Podcast
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00:00:00: Der Bevölkerung kam ja während der Spiele eigentlich die wichtigste Rolle zu, weil sie so ein bisschen für die Darstellung und Ausinterpretation des deutschen Reiches verantwortlich gemacht wurde.
00:00:09: Man wollte hier ein sehr positives Bild abgeben, man wollte sich als friedlich und weltoffen zeigen und somit gab es durch die gleichgeschaltete Presse dann auch konkrete Anweisungen an die Bevölkerung wie man sich denn dann während der spiele zu verhalten hatte.
00:00:23: Man wollte ein besonders glänzendes Beispiel deutscher Gastfreundschaft geben, sagt die Josef Göbbels.
00:00:28: es sollte also keine Anfeindungen gegen ausländische Sitten und Gebräuche geben.
00:00:32: in den Gasthäusern sollte jeder bedient werden.
00:00:35: Es war also.
00:00:36: insbesondere galt dies der Zurückhaltung der antisemitischen Bewegung.
00:01:14: In dieser Folge von Geschichte Europas spreche ich mit Björn Kroniger über die ullebischen Spiele vom Berlin und ihre Rolle als Propagandainstrument des NS Regimes.
00:01:26: Bienkroniker wird erklären, wie die Berliner Spieler aus einer Bewerbung der Weimarer Republik hervorgehen, um wie sie dann, in den Dienst der NS-Selbsterstellung gestellt wurden.
00:01:38: Er wird aufzeigen, wie das Regime mit neuen Sportbauten und der zeitweisen Zurücknahme antisemitischer Hetze ein Bild von Modernität und Weltoffenheit erzeugen wollte und ordnet dann die Wirkung der Spiele im Innen- und Ausland ein.
00:01:52: Abschließend diskutieren wir heutige Debatten über Sportgroßeignisse und ihre politische Vereinahmung, vor allem am Beispiel der FußballWM- in den USA.
00:02:06: Dazu ist wichtig zu sagen dass wir diese Folge Anfang März aufgenommen haben also kurz nach dem Beginn des Irankriegs und somit Monate vor Beginn der WMSpiele.
00:02:16: Diese Anbredation nehme ich übrigens am Morgen nach dem Ausscheiden der deutschen Mannschaft auf.
00:02:22: Unsere Diskussion über ein mögliches Boykott der WM zeigt übrigens auch wieder die Wahrheit des geflügelten Worts, Prognosen sind schwierig – besonders wenn sie die Zukunft betreffen!
00:02:32: In den Schauenutzerfolge findet ihr Kontaktmöglichkeiten für Fragen, Feedback und Kommentare sowie Wege wie ihr mich und diesen Podcast unterstützen könnt.
00:02:41: Etwa durch Spenden via Paypal & Kofi oder durch regelmäßige Beiträge über Steady und Kofie.
00:02:47: In den Show-Nots gibt es auch eine Liste, inhaltlich verfolgen die stets aktuell gehalten wird.
00:02:52: Wichtig ist dabei vor allem die Folge zum Olympiatentat neunzehntseinundsiebzig.
00:02:56: Die olympischen Spiele in München und der Bundesrepublik Deutschland waren ja ganz explizit als Gegenentwurf für die Spiele im Berlin neunzentzechsunddreißig konzipiert worden.
00:03:06: Björn ist neu dabei und stellt sich unsere Beschäftigung mit dem Thema zunächst vor.
00:03:10: dann steigen wir inhaltliche ein.
00:03:12: Ich wünsche euch viele neue Erkenntnisse mit dieser Aufnahme aus dem März.
00:03:42: ging es darum, so ein bisschen zu beleuchten.
00:03:45: Inwiefern denn das NS-Regime diese Spiele bewusst propagandistisch ausgestaltet hat und diese inszeniert hat?
00:03:52: Ich habe meine Bachelorarbeit damals schon über die Olympischen Spiele in der Antike geschrieben.
00:03:57: auch da ging es nicht ganz so um das sportliche, also Sportliche war sozusagen eine Nebensache sondern es ging damals auch schon darum die politische Bedeutung der Spiele für die einzelnen Polles, also die Stadtstaaten, die an den Spielen teilgenommen haben zu erläutern.
00:04:12: Die olympischen Spiele sind so ein bisschen in den Schwerpunkt meines Forschungsinteresses gerückt, weil es einfach meine beiden Interessen und Fachbereiche Sport auf der einen Seite das Historische auf der anderen Seite einfach sehr schön miteinander verbindet.
00:04:24: und so ging es dann los als ich meine Masterarbeit angemeldet habe was ich mir so ein bißchen überlegt hab.
00:04:30: okay die antiken olympischen spiele habe ich gehabt.
00:04:33: da würde sich ja eigentlich anbieten jetzt mal eine Forschungsarbeit über die Spiele der Neuzeit zu schreiben.
00:04:38: In dem Blickpunkt meines Forschungsinterests ist bei der Recherche geraten, wobei weniger auch dort das sportliche Ereignis im Rahmen der Masterarbeit untersucht wurde als viel mehr dieses Spieler als mögliches Propaganda-Werkzeug des NS-Regimes zu beleuchten.
00:04:56: Dann fangen wir doch mit der Eregnisgeschichte vorne an und zwar dort, wo Deutschland überhaupt erst einmal in die Situation kommt, die olympischen Sommerspiele in neunzehn sechsunddreißig durchzuführen – wie kam es dazu?
00:05:10: Genau, also vor allem ist man einmal festhalten dass das NS-Regime das neunzehnundsechsendreißig ernanne macht wäre und sich an der Ausrichtung oder die Ausrichtungen der Spiele organisiert hat selbst erst mal mit der Bewerbung nichts zu tun hatte sondern das ist sozusagen etwas was aus der Weimar Republik den Nationalsozialisten dann letztlich zu gefallen war.
00:05:29: Wenn man sich mal anschaut nach dem Ersten Weltkrieg war es so dass das deutsche Reich von den ersten zwei Sommerspielen im Anschluss an den Ersten Weltkrieg ausgeschlossen war.
00:05:39: Das heißt, in der Mitte von dem Jahr ninezehundert zwanzig und vierundzwanzig durfte man eben aufgrund der Rolle, die das Kaiserreich beim Ausbruch des Ersten-Weltkriegs gespielt hat nicht an den Spielen teilnehmen sondern zum ersten Mal war eine deutsche Delegation neunzehnundzwannzig zu den Spiele in Amsterdam zugelassen.
00:05:54: Und neunzelneunhalbdreißig bewahrt man sich dann eben gemeinsam mit anderen europäischen Städten für die olympischen Spiele neunzoneinzechsend dreißig.
00:06:02: Man tat es um die Spiele eben nach Deutschland holen zu wollen um sozusagen so ein bisschen auf die internationale Bühne zurückzukehren und dort die Möglichkeit zu nutzen, sich dann als normalisierter Staat dazu stellen.
00:06:14: Und interessanterweise war es so dass die NSDAP sich damals auch schon gegen eine olympische Bewerbung gestellt hatte und sich auch bei den Spielen von der Sitzung im Jahr ninezehnundzwanzig gegen eine Teilnahme ausgesprochen hat.
00:06:27: Es war ja so das dieser internationale Charakter der olympischen Spriele einfach ganz klar der NS-Ideologie Widersprach und die NSDAP bezeichnete die olympische Spiele auch als anti-nationalistisches Monument.
00:06:41: Am dreizehnten Mai, ein neunzehnteinunddreißig wurden die Spiele dann schlüssendlich an Deutschland vergeben.
00:06:46: Berlin konnte sich damals eben die Austragung sichern und sich in einer postatischen Abstimmung gegen Barcelona durchsetzen.
00:06:53: Und zu dieser Zeit war jetzt noch nicht direkt voraus zu sehen wie sich die gesellschaftspolitischen Umstände bis zum Beginn der Spiele im August nineteenundzechsunddreißig ändern sollten.
00:07:04: Man begann dann relativ zeitnah, nachdem man die Spiele zugesprochen bekommen hat mit den Planungs- und Vorbereitungsarbeiten.
00:07:09: Es war so dass sich dann das sogenannte Organisationskomitee gründete welches eben in Absprache mit der Stadt Berlin die entsprechenden Vorbereitungsmassnahmen treffen sollte.
00:07:22: Und dieses Komitee trat dann im Januar neunzehnhundertdreien dreißig zum ersten Mal zusammen und zwar sechs Tage bevor Hitler zum Reichskanzler ernannt worden ist.
00:07:33: Dieses Komitee war unter der Leitung von Karl Diem und Theodor Lewald.
00:07:38: Und wie gerade eben schon gesagt, sechs Tage nachdem dieses Komiteet zum ersten Mal zusammengetreten ist wurde Hitler dann zum Reichskanzler ernannt.
00:07:44: es kam also zu einem Machtwechsel oder besser ausgerückt zu einem Macht-Transfer Der dann auch eben starken Einfluss auf die Vorbereitungsarbeiten doch auf die Ausrichtung der olympischen Spiele nehmen sollte.
00:07:56: Das heißt man hat da wie an so vielen Stellen auch relativ schnell begonnen, eine Art von Gleichhaltung durchzuführen und alles in den Dienst dieses neuen Regimes zu stellen.
00:08:06: Wie hat man das denn?
00:08:07: Also was waren denn da so die ersten Ideen und Ziele wie man dann diese Spiele durchführen wollte?
00:08:12: Erstmal war es zudem ja natürlich so dass das Organisationskomitee, was ich da letztlich schon gebildet hatte, Sorge hatte, inwiefern man diese olympischen Spiele im Jahrzehnteundzechzechs und Dreißig in Berlin überhaupt durchfüllen konnte.
00:08:23: weil das war ja vorher klar, dass sich die Nationalsozialisten eigentlich gegen eine Teilnahme ausgesprochen haben.
00:08:28: Und so war es, dass dieses Unidations-Komitee dann erst einmal die Position der NSDAP beziehungsweise die Position Hitlers zu diesen Spielen abfragen wollte.
00:08:38: Man wollte sicher die Zustimmung und Mitarbeit auch der neuen Regierung an den Spielen sichern.
00:08:42: Und da war es so das Leewald eben zu einem Gespräch in der Reichskanzlei bat und Hitler eben in diesem Gespräch dann signalisierte, dass er die Spiel- und auch die sportlichen Interessen Deutschlands fördern wollte.
00:08:56: Letztlich machte das Leewald auch taktisch klug, könnte man sagen.
00:09:00: Es war so dass Leewad Hitler hierbei schon auf die Propaganda wirken der Spiele aufmerksam machen wollte und Leewold selbst formulierte sogar die Bitte, dass das Reichsministerium zur Propagandau- und Volksaufklärung was sich ja erst Anfang neunzehundertdreisig dann gebildet hat, dass doch dieses Ministerium dann letztlich auch die Öffentlichkeitsarbeit für die Spiele unterstützte und gesagt getan.
00:09:25: Es wurde dann auch direkt ein Propaganderausschuss für die Spiele gebildet, der sozusagen dann fortan für die gesamte Propaganda eben in aber auch im Ausland zuständig war und von Joseph Goebbels in seiner Arbeit kontrolliert und somit auch indirekt geleitet wurde.
00:09:39: er sicherte also dem Reichsportführer Hans von Schammer und Osten zu eben die volle Unterstützung und Kapazität seines Reichspropagandaministeriums dafür aufzubringen dass die spiele eben zu einem großen Weltereignis des Jahres werden.
00:09:55: Diese Durchführung der Spieler hat mehrere Ebenen, einmal man braucht die Infrastruktur, einen Stadion oder ein olympisches Dorf und dann eben auch das drum herum.
00:10:04: die Organisation Die Darstellung.
00:10:06: fangen wir mal mit den Bauten an.
00:10:08: Das kennen wir heute auch noch das Olympia-Stadion in Berlin.
00:10:11: Wie entsteht das?
00:10:13: Genau also wie ich gerade schon gesagt habe diese nationalsozialistische Vereinahmen will ich nicht ganz sagen aber zumindest dieses Bemächtigen Einzelne Aufgaben, die eigentlich dieses Organisationskomitee innehatte.
00:10:25: Das lässt sich eben schon sehr gut an den Olympierbauten zeigen.
00:10:28: und zwar war es so dass die Aufgaben des Bauschusses persönlich vom Reich übernommen worden sind.
00:10:33: Es gab eine erste Besichtigung Hitlers von denen Sportanlagen.
00:10:36: das sollte ja nur einer Erweiterung eines bisher bestehenden Stadions stattfinden.
00:10:41: aber bei der ersten besichtigen war Hitler dies zu klein und somit änderte sich der eigentliche Plan für das Stadion und zwar sollte es einen kompletten Neubau geben Denn Hitler war der Meinung, wenn man schon die ganze Welt zu Gast hätte dann müsste man ihn auch etwas Großartiges zeigen und das Ganze sollte sich eben mit einem Bauvorhaben realisieren lassen.
00:11:00: Hitler beauftragte dann persönlich den Architekten Werner Marche mit der Planung der Olympia Bauten.
00:11:05: also die Zuständigkeit wurde auch da dem Organisationskomitee für die olympischen Spiele entzogen und Hitler selbst zeigte auch persönlich großes Interesse an den Sportlagen und brachte aus seine eigenen Ideen.
00:11:16: Und wünschte mit ein, so kam es eben das Olympia-Stadion was auch heute natürlich in Großteil renoviert worden ist für insgesamt hunderttausend Zuschauerinnen und Zuschauer erbaut worden ist.
00:11:26: Dieses Olympiasstadion bildete dem Mittelpunkt des sogenannten Reichsportfeldes.
00:11:31: neben dem Stadion war das sogenannte Mayfeld, an dessen Rand eben auch ein hoher Glockenturm errichtet worden der zu Beginn auch als Führertour bezeichnet wurde.
00:11:41: Und man beabsichtigte eben dieses große Gelände, auch nach den sportlichen Ereignissen noch zu nutzen dann aber eher für politische Konditionen und Propagandaveranstaltungen.
00:11:51: Es war ja auch so dass ein erheblicher finanzieller Aufwand auch in dem Bau der Sportanlagen geflossen ist.
00:11:57: ursprünglich sollte das Reich einen Bauchostensum von sechs Millionen Reismark übernehmen und zu den endgültigen Bauchosten gibt es unterschiedliche Angaben.
00:12:05: Wenn man im offiziellen Bericht des Reichsinministeriums glaubst, dann waren es ca.
00:12:09: vierzig Millionen Reismarkt die diese imposanten Bauwerke für die Olympische Spiele und neunzehntzechsten dreißig gekostet haben.
00:12:16: Es war ja auch nicht so dass nur die Sportstätten dafür gebaut worden sind sondern das ging ja auch darum beispielsweise die Wege zu dem Reichsportfeld neu anzulegen Und auch da unter einem moderne Sportszentrum auszubauen bzw dort neu zu schaffen und zusammenfassen.
00:12:31: kann man glaube ich sagen Das mit den Bauten einmal der Aufbauwille, aber auch die Aufbaukraft des neuen Deutschlands unter nationalsozialistischem Regime.
00:12:41: Der ganzen Welt vor Augen geführt werden sollte und gleichzeitig auch diese Architekturkunst dargestellt werden sollte was die Zuschauerinnen und Zuschauer dann während der olympischen Spiele ja ein gewisses Erstaunen versetzen sollte.
00:12:53: Dann gehen wir jetzt von den Baustätten weg zur Propaganda.
00:12:56: und ich glaube das ist das was am eindrücklichsten Wenn wir auf diese Spiele von neunzehnzehntsechsunddreißig schauen, nämlich die Tatsache dass sich dann das Nationalsozialistische Deutschland und es gab schon Konstationslager.
00:13:08: Es gab schon einen ganzen Haufen von anti-jüdischen Gesetzen und Maßnahmen Wir haben die Verfolgung vom politischen Gegnern.
00:13:15: Wir haben eine komplette Gleichhaltung und Umkrempelungen der deutschen Gesellschaft.
00:13:19: Und jetzt will man sich als einen ganz tollen Start darstellen.
00:13:22: Wie funktioniert das?
00:13:24: Ich hatte gerade schon gesagt, dass die Spiele den Nationalsozialisten so ein bisschen in den Schoß gefallen sind und dann aber relativ schnell von diesen auch als gewinnbringend betrachtet werden können.
00:13:35: Und um jetzt mal einen Artikel des Reichs Sportplatz zu zitieren dort heißt es dann Wort für Wort mit diesen Spielen ist uns ein unschätzbares Propagandamittel in die Hand gegeben worden.
00:13:44: also dieser Satz legt ja schon ganz klar die Intentionen der Vorbereitung und Durchführung dieser Spiele dann letztlich offen.
00:13:50: man wollte sich mit den Spielen zu den ja Zuschauerinnen und Zuschauern aus aller Welt kommen.
00:13:55: Das ist sozusagen das sportliche Mega-Event des Jahres, man wollte sich eben zeigen als ein moderner neu aufgebauter Staat.
00:14:02: aber nicht nur das sondern entgegen eigentlich das was inpolitisch nach außen politisch im Deutschen Reich zu dieser Zeit ablief, wollte man eben auch die Spiele dazu nutzen um nach außen in Frieden und Verständigungsbereitschaft zu signalisieren.
00:14:17: Und das war es eigentlich, worauf hat die Propaganda im Ausland dann letztlich abzielte?
00:14:21: Es ging also um Selbstdarstellung und um Inszenierung.
00:14:24: Ich denke bei der Propagandas muss man zwei Kategorien unterscheiden.
00:14:27: Einmal die Propragandas im Inland und einmal letztlich auch die Propargandas Im Ausland.
00:14:32: Im Inland ging es mal zunächst darum ja so ein bisschen das olympische Feuer in der Bevölkerung denke ich einfach zu entfachen und die Bevölkerung für Olympia zu begeistern, das Interesse und die Vorfreude auf die Spiele zu wecken.
00:14:44: Jeder sollte diese Spiele als nationale Aufgabe verstehen und sich auch mit diesem Spiel identifizieren zu können.
00:14:50: Dafür war es auch so dass eine groß angelegte Werbekampagne gestartet wurde.
00:14:54: Es gab unterschiedliche Maßnahmen.
00:14:56: Es wurde zum Beispiel eine Olympiaheftreihe darauf gegeben wo sich die Bevölkerungen über die Sportarten und die Schwachschiedenden Spiele, die vorher stattgefunden haben informieren konnte.
00:15:05: Es gab so eine gesamte Olympia-Wanderaufstellung und ein Olympiazug der durch ganz Deutschland vor, wenn man unterschiedliche Ausstellungen vorbereitet hatte.
00:15:14: Man wollte damit zum einen auch die bauliche Vorbereitung, die wir ja gerade schon so ein bisschen skizziert haben... Der Spieler einfach der Bevölkerung zeigen, was man dort plante.
00:15:23: Was man dort umsetzen wollte.
00:15:24: Gleichzeitig kling es aber auch einfach darum so ein bisschen Aufklärungsarbeit über die Spiele zu leisten und auch über die spiele der Antike zu informieren.
00:15:32: Hinzu kamen dann selbstverständlich auch Verbelplakate, Aktion oder Mötchen als Produkte.
00:15:37: zusammenfassend war also eine groß angelegte Werbekampagne für die Spiele.
00:15:42: Gleichzeitig machte man sich aber sehr wohl auch Gedanken und bei das Verhalten der deutschen Bevölkerung während der Spiele.
00:15:49: Und du hattest ja gerade schon auch die antisemitische Politik und auch die Diskriminierung von Jüdinnen und Juden innerhalb Deutschlands zu dieser Zeit angesprochen, die eigentlich überall allgegenwärtig da.
00:16:01: Der Bevölkerung kam während der Spiele eigentlich die wichtigste Rolle zu weil sie so ein bisschen für die Darstellung und Ausinterpretation des deutschen Reiches verantwortlich gemacht wurde.
00:16:10: Man wollte hier ein sehr positives Bild abgeben man wollte sich als friedlich und weltoffen zeigen und somit gab es durch die gleichgeschaltete Presse dann auch konkrete Anweisungen an die Bevölkerung, wie man sich denn während der Spiele zu verhalten hatte.
00:16:24: Man wollte ein besonders glänzendes Beispiel deutscher Gastfreundschaft geben", sagte Josef Sköbels.
00:16:29: Es sollte also keine Anfeindungen gegen ausländische Sitten und Gebräuche geben in den Gasthäusern.
00:16:34: Sollte jeder bedient werden – es war.
00:16:37: insbesondere galt dies der Zurückhaltung der antisemitischen Bewegung.
00:16:42: Was man damit bezwecken wollte, war einfach diese auslängliche Kritik an der Durchführung der Spiele, darauf komme ich vielleicht gleich nochmal zu sprechen sollte eben als unberühmte dargestellt werden.
00:16:51: Es gab also gezielter Anweisungen alle Schilder, Banner, Zeitschriften, Plakate welche gegen die jüdische Bevölkerung hetzten dass man diese abhängen sollte.
00:17:00: Der Stürmer wurde für dieses Zeit sozusagen verboten.
00:17:02: es wurden Sachen drüber geschrieben.
00:17:05: Man wollte also ein ganz anderes Bild zeigen Als ist eigentlich in Deutschland war und hier letztlich auch schon gut die Brücke zur Auslandspropaganda, dann schon bilden.
00:17:21: Im Ausland wollte man zum einen die politischen Anspruchnahme der Spiele bei jeder Gelegenheit verschleiern und man betonte immer wieder dass diese Spiele ja ein unpolitischem Charakter hätten.
00:17:31: und kurz vor den Spielen sagte Goebbels dann noch in einer Rede gegenüber der ausländischen Presse will mich das sie Deutschland so sehen wie es ist.
00:17:39: Und bei dem Ganzen was ich vorher schon gesagt habe Die Anweise und die an die Bevölkerung gegeben worden sind Die Hetschriften, die abgehangen worden sind, kann man diese Aussage eigentlich widerlegen und klar sagen dass die Nationalsozialisten wollten.
00:17:52: Dass die Weltoffenlichkeit das Deutsche Reich zum Zeitpunkt der Spiele so sieht wie sie es eben wollen und dafür haben Sie eben große Bemühungen dann auf sich.
00:18:01: Es gab nicht nur eine nationale Werbekampagne, es gab auch eine sehr große internationale Werbekampernion um Besucher aus aller Welt zu den Spielen zu holen.
00:18:09: die sollten dabei nicht nur nach Berlin zu den Spielen kommen, sondern im besten Fall dann auch mehr von Deutschland sehen.
00:18:15: Um sich eben von diesen Aufbauleistungen des neuen Deutschlands international sozialistischer Herrschaft beeindruckt zu werden.
00:18:22: Es gab ein Olympiapresse-Dienstextor für diese Spiele.
00:18:25: dieser veröffentlichte seine Ausgaben in fünf Sprachen.
00:18:28: es gab einen Monatszeitschrift und es gab auch verschiedene Auslandsaufenthalte von sportlichen und politischen Funktionären.
00:18:36: Das hatte ich ja gerade schon angesprochen.
00:18:38: Es gab eben auch Polkottbewegungen, besonders in den Vereinigten Staaten von Amerika.
00:18:44: Das war zum Beispiel so das Reichsportführer von Chamon Osten auf seinen Auslandsbesuchen immer wieder betonte und den starken Friedenswillen des Deutschen Reiches bekundete.
00:18:53: zeitgleich aller Links wenn man jetzt sozusagen auf die Innenpolitik guckt führte man die Wertpflicht zu diesem Zeitpunkt wieder ein um.
00:18:59: mein Name ist also immer mehr so bisschen zur Verschleierung von dem was in politisch dann letztlich dort eigentlich vor sich ging.
00:19:07: Wenn man uns auch wieder vergleicht und so ein bisschen auf diese antisemitische Bewegung eingeht, im März, die letztlich auch kam es dann zu einer sogenannten Nürnberger Rasse gesetzen.
00:19:15: Also zu einer noch stärkeren Verschärfung der antisemitischen Bewegungen in den deutschen Reich gleichzeitig.
00:19:21: So gerät man der Öffentlichkeit aber auch dass Jüdinnen und Juden in die deutsche Nationalmannschaft aufgenommen werden sollten.
00:19:29: In USA war es dann so das die Olympian Mannschaft eben nur mit ner knappen Mehrheit bezugesichert wurde.
00:19:36: Dort hatte man eben sehr starke Bedenken, wie sozusagen denn die Lage in Deutschland dann aussehe.
00:19:41: Weil man eben auch von den Anfeindungen gegenüber Jüdinnen und Juden wussten.
00:19:45: Und da ist jetzt der Fall Von Helene Meier zu nennen.
00:19:51: Die nahm erneben als Halbjüdin nach den Nürnberger Rasse gesetzen In die deutsche Olympianmannschaft auf.
00:19:58: Wenn man sich aber diesen fall einmal genau anschaut Dann ist es so gewesen dass auch helene meyer von denen Diskriminierungsaktion des nationalsozialistischen Regimes betroffen geworden ist.
00:20:09: Die wird eben nach dem Machtwechsel auf die Nationalsozialisten das Stipendium in Deutschland entzogen und sie wird aus dem Fächklub geworfen, geht dann in den USA und hält deut finanzielle Unterstützung.
00:20:22: und um danach außen hin vermeintliche Toleranz zu suggerieren wird sie eben in die deutsche Olympianmannschaft aufgenommen.
00:20:28: bzw.
00:20:29: Ihr wer das Angebot unterscheidet, sie wird nominiert.
00:20:32: Welches Sie dann letztlich auch annimmt?
00:20:33: Ich meine, wer würde als Sportlerin nicht an den Olympischen Spielen teilnehmen wollen.
00:20:38: Sie holt dann letztendlich auch Silber im Fächten.
00:20:40: Es gibt aber auch ein anderes Beispiel Die Hochspringerin Gretel Bertmann die vorher noch nationalen Rekord gesprungen werden und somit auch die Nominierungsrichtlinien für die olympische Spiele erfüllt hat ihr wo die Detailnahme zum Beispiel verwährt.
00:20:54: es wurden dann anstelle von drei möglichen Springerinnen die man dort hätte melden können, nur zwei für den Wettkampf gemeldet.
00:21:03: Was mich bei dieser Propaganda immer so überrascht ist eben diese Plumpheit irgendwo.
00:21:09: ich meine da hingen jetzt wahrscheinlich schon monatelang irgendwelche antisemitischen Hetzplakate und dann werden sie abgehängt und die ausländische Presse muss auch gemerkt haben dass da einfach eine Augenwischerei stattfindet.
00:21:22: man kann ja nicht geglaubt haben das das nationalsozialistische Deutschland pünktlich zu den libyschen spielen seine moral wiedergefunden hat.
00:21:30: das ist ja so ein bisschen die wirkungsforschung dann letztlich dieser propaganda.
00:21:35: also auch in amerika war es ja so wie ich gesagt hatte dort wo es die stärksten boycott bewegungen denn eigentlich gegeben hat wurde eben diese Teilnahme der Olympianmannschaft nur mit einer sehr, sehr knappen Mehrheit.
00:21:47: Dann letztlich gesichert und das eben nur des Falls wegen weil Helene Maier dann sozusagen im Aufgebot war.
00:21:52: auch dass IOC hatte so seine Sorgen dabei.
00:21:56: wie ist denn sozusagen mit der gleichberechtigten Nominierung von Sportlerinnen und Sportlern unterschiedlicher Herkunft in der deutschen Olympian Mannschaft?
00:22:03: Dann letztliche aussieht einmal das IOC hat sich dann eben immer wieder mit den Zusicherung von Hitler oder auch des Reichspotsführers von Tschammer und Osten genügt mit diesen Wachsweichen Formulierung, dass man eben diese gleichberechtigte Aufnahme gewährleistet und das auch Zuschauerinnen und Zuschauer nichts zu befürchten haben.
00:22:20: Wenn sie dann letztlich zu den Spielen nach Berlin kommen.
00:22:25: Das war aber so wenn man sich jetzt die Wirkung der Prokogener wirklich mal anschaut und die Frage ein bisschen beantworten muss okay inwiefern liest ich denn jetzt dieses Ausland?
00:22:33: den jetzt von dieser nationalsozialistischen Fassade während der olympischen Spiele wirklich täuschen?
00:22:38: und schaut man da einmal auf das internationale Presseecho lässt sich hier eigentlich auch festhalten, dass die Weltoffendlichkeit diesen Spielen durchaus kritisch gegen Überstand kritischer als das Internationale Olympische Komitee.
00:22:51: Das nämlich die Organisation und Durchführung der Spiele sehr lobte.
00:22:55: Können wir vielleicht gleich nochmal draufhören, wenn wir so ein bisschen über die Durchführungen der Spiegel sprechen?
00:23:00: Besonders kritisch war bei insbesondere, wie gerade auch schon angemerkt die amerikanische Presse und von einem Wechsel der öffentliche Meinung zum NS Reich kann eben mit Blick auf die Quellen nicht die Rede sein.
00:23:11: Also Zeitungen und Presseblätter, die sich vor den Spielen negativ über das Regime und seine Politik geäußert hatten sprachen dann letztlich in erster Linie von Propagandaspielen.
00:23:21: Und so war es im europäischen Ausland beispielsweise in Frankreich und England.
00:23:27: Man kann somit eigentlich nicht sagen, dass irgendwie ein Meinungswechsel des Auslands zum NS-Staat erreicht wurde.
00:23:33: Das ging also letztlich nicht vollkommen auf weil einfach die Spiele vielfach als das abgestempelt worden sind was sie letztendlich dann waren eine Propagandaveranstaltung dessen aber auch gleichzeitig für das nationalsozialistische Regime.
00:23:48: Bevor wir uns damit der propagandistischen Verwertung der Spiele selbst während und nach ihrem Stadtfinden beschäftigen Schauen wir doch einmal jetzt erst mal auf das Sportliche, auf die Spiele selbst.
00:24:00: Diese Spiele werden eröffnet am ersten August neunzigzechsunddreißig und solche Eröffnungsfeiern waren ja wahrscheinlich auch schon damals eine große Sache insbesondere eben in einem Staat der sehr auf die Propagande und die Außenwirkungen aus war.
00:24:15: Also für die Eröffnung der Spiele war es ja auch so dass die Nationalsozialisten dir auch die Kompetenzen vielmehr dann auf letztlich Vertreterinnen und Vertretern der Regierung aufteilten als auf beispielsweise irgendwelche sportlichen Funktionäre oder Funktioniere des Olympischen Committees.
00:24:31: Man plant ja auch ein ganz neues Element im Zeremenial und zwar den sogenannten Olympischen Fackellauf, und dieser hat sich bis heute dann auch tatsächlich gehalten also gehört ja fest zum Olympischen Zeremoniell dazu.
00:24:43: Und zwar war damals geplant dass man eben eine Fackelstaffette durchführte, eine Staffette von eben dem antiken olympischen Spielen bis hinein in das Berliner Olympiastadien wo das olympische Feuer bei der Eröffnungsfeier entzündet worden ist.
00:24:56: Dabei wurde eine Strecke von fast dreißigtausend Kilometern zurückgelegt, von drei tausend vierhundert verschiedenen Läufern und diese trugen die Fackel dann eben durch sieben verschiedene Länder.
00:25:06: Es sollte ein sehr harmonisches Bild dieses Fackellaufs produziert werden und es wurde auch begleitet von unterschiedlichen Kamerateams um eben auch eine große Anteilnahme der Bevölkerung in den Ländern darzustellen, durch die diese Fackel tatsächlich auch getragen wurden.
00:25:22: Die Fackel wurde danach Berlin gebracht.
00:25:25: Und hier erkennt man jetzt auch schon so diese nationale oder nationalsozialistische Vereinnahmen bestimmter Elemente des Zeremoniells, der Faculträger hielt nämlich einen großen Empfang aber nicht irgendwie von Sportlichen funktionieren sondern es war so das tausende Anhänger der Hitlerjugend und auch weitere Tausend Mitglieder der SA eben zu diesem Empfang dann da gewesen sind.
00:25:50: Und diese nationale Vereinahmen konnte man auch bei der Öffnungsfeier wahrgenommen werden, was ja eigentlich so ein bisschen zu Beginn der Spiele die Show Schlechthin, dann ist.
00:26:00: es war ein ausverkauftes Olympia Stadion.
00:26:02: Das heißt man hatte hunderttausend Zuschauerinnen und Zuschauer und gemeinsam mit den Mitgliedern des internationalen olympischen Communities und des Organisationskomitees trat Hitler durch das Marathon-Tor ins Innere der Stadions und es muss wohl ein großer und sehr umschwinglicher Jubel unter den Zuschauern gewesen sein.
00:26:19: Das Ganze wurde nämlich auch so von den anwesenden Sportlerinnen und Sportlern gemerkt.
00:26:25: Olympia-Hymne dürfte dann auch die deutsche Hymne nicht fehlen.
00:26:29: Auch das Horst Wessellied wurde in diesem Zuge abgespielt, sozusagen die Parteihymne der NSDAP.
00:26:35: und man kann festhalten für diese Eröffnungsfeier und auch für die Spiele dann dass es eben immer eine Mischung gab aus olympischen Ritualen und nationalsozialistischen Elemente beim bei der Nationparade also beim Einmarsch der Nation wo jede Nation einzeln sozusagen mit den Teilnehmenden einläuft was zum Beispiel so, dass diese Parade begleitet war von präussischer Militärmusik.
00:27:00: So das ist eher ein Einmarsch als einer Militärtparade.
00:27:04: Besonders viel Applaus gab es für die Delegation aus Österreich da diese eben mit dem Hitlergruß einmarschierte.
00:27:10: aber besonders gefeiert wurde dann selbstverständlich auch die Heimnationen die eben mit den Abspielen des Deutschlands lielis einlief Als letztes olympisches Zeremoniell was auch von den Nationalsozialisten oder zumindest von demjenigen der diesen olympischen Eid dann letztlich gesagt hat, so ein bisschen verändert wurde.
00:27:27: Es ist so dass der olympische Eid stellvertretend von einem Athleten der ausrichten Nation für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Spiele abgelegt wird.
00:27:35: Das war diesmal für Deutschland Der Gewichtheber Rudolf Ismeuer.
00:27:39: Wortgetäusch sprach er eben diesen Eid Ergift.
00:27:42: aber die Hakenkreuzfahne Die Haken Kreuzfahn War Nationalpfahren des deutschen Weiches unter den nationalen Sozialisten geworden Stand aber letztlich repräsentativ auch für die Herrschaft des NS und für alles das, was sozusagen das nationalsozialistische Regime dann letztlich stand.
00:28:00: Und somit hat man hier aufwählerdass faschen Milzen von nationalistischen Handelungen mit dem olympischem Zeremonial und im Allgemeinen war die Hakenkreuzflagge überall präsent.
00:28:11: Egal ob das auf den Berliner Hauptstrafen gewesen ist bei festlichen Nacken wie beispielsweise dem Empfang des Olympischen Feuers oder dann letztendlich im Stadion.
00:28:19: und es gibt einen Fachaussatz eines Historikers, der klar von Spielen unter dem Hakenkreuz spricht.
00:28:24: Und ich denke diese Aussage kann man somit auch zustimmen.
00:28:30: Insgesamt wollte man eben mit dieser Öffnungsfeier die Zentralämmer zum Beginn der olympischen Spiele stehlen – die Machtfülle des wiedererstaaten Deutschlands demonstrieren.
00:28:40: Es wurden halt immer wieder bestimmte Freiheiten innerhalb dieser zeremoniellen Abläufer dann zu propagandistischen Instaurierungen und Selbstdarstellungen des Regimes genutzt.
00:28:50: Gehen wir kurz weg von der Parapaganda, schauen wie auf das.
00:28:54: rein sportliche Weltsportarten gab es?
00:28:57: Welche Besonderheiten sind passiert?
00:29:00: Was war der sportliche Teil dieser olympischen Spiele?
00:29:04: Das ist eigentlich das worum es eigentlich bei den Olympienspielen da letztlich auch gehen konnte.
00:29:09: ich meine deswegen versammeln sich ja alle vier Jahre die Athletinnen und Athleten in einem Land umtreten eben bei den Spielen ganz unterschiedlichen Disziplin miteinander an und letztlich ist es ja teilweise dann immer so, dass das von irgendwelchen politischen Hintergrunden und Belangen überschattet wird.
00:29:25: Aber werfen wir genau einmal ein Blick hier auf?
00:29:27: Man könnte sagen, es war das Olympia der Rekorde.
00:29:30: Gut, es gab auch noch nicht allzu viele olympischen Spiele in der Neuzeit dabei.
00:29:33: Es war trotzdem wieder so, daß man einen neuen Teilnehmerrekord aufgestellt hat.
00:29:37: Das waren viertausend Athletinnen und Athleten da.
00:29:40: Zumeist waren es Athleten aus neunundvierzig Ländern die eben zu den Spielen zusammengekommen.
00:29:47: Es gab viele Olympia und Weltrekorde.
00:29:50: Und jetzt mal nur beim Sportlichen zu bleiben war es so, dass die deutsche Olympiamannschaft sich mit drei und dreißig Goldmedaillen dort an die Spitze der Nationenwertung setzen konnte und belegte dies eben vor dem Team aus den USA, wohingegen das Team von den USA ein bisschen den Dominator und den Shootingstar, will man wahrscheinlich sagen, der Spiele stellte und das war Jesse Owens.
00:30:14: Jesse Owens war Leichtathlet und eigentlich der Dominator in seinem Bereich, also auf den Sprint stecken.
00:30:20: Und im Weitsprung seit ... ... und verkündete vor den Spielen das er dort angereist war um eben mit drei Goldmedaillen wieder nach Hause zu fliegen.
00:30:30: Er konnte dies sogar noch übertrumpfen.
00:30:32: Er trat bei den Spieren über die hundert und zweieinhalb Meter an sowie im weitsprungen und dann auch mit der viermal einhundert Meter Staffel und konnte dort überall Den Olympiasikon und insbesondere Weitsprung ging es sehr dramatisch zu.
00:30:46: Es gibt ja immer ein Tag vor dem Finale diese genannte Qualifikationsrunde, wo man eben drei Versuche hat und auch uns hatte seine ersten zwei Versuche ungültig.
00:30:57: Das heißt die ersten zwei versuche wurden quasi nicht gewartet.
00:30:59: er hatte somit nur noch einen dritten und letzten Sprung um sich für das Finale zu qualifizieren.
00:31:04: da schaffte er auch im Finale was auch sehr spannungsgeladen war setzte er sich dann gegen den deutschen Weitspinger Lutz Long
00:31:11: durch
00:31:12: Und die beiden verbinden auch eine Geschichte, um die sehr viele Mythen dann letztlich auch kursieren.
00:31:18: was man sagen kann ist dass diese Begegnung durchaus von Respekt und Anerkennung geprägt war.
00:31:24: Das war so das Lutz Long der erste gewesen ist, der Owens direkt zu seinem Olympiasieg gratulierte und ich meine es müsste der letzte Versuch gewesen sein mit dem Jesse Owens sich wirklich an den Spitze setzte.
00:31:35: und es gibt Filmaufnahmen wie Festhalten, wie Long dann direkt zu Owens geht Da dann die Hand überreicht als wertschätzende Geste und auch als Anerkennung von Respekt durch Jesper und Foto von den beiden, wie sie in der Wettkampfpause nebeneinander liegen und sich unterhalten.
00:31:52: Es gibt aber auch Mythen, die so nicht bestätigt sind, beispielsweise dass Lutz Long Owens dann einen Brief an der Front geschrieben hat, als dieser eben im Zweiten Weltkrieg gewesen ist.
00:32:06: hatte eine dunkle Hautfarbe.
00:32:07: Imwieweit war das dann auch propagandistisch für das NS-Regime ein Problem, dass ja unbedingt die Hochwertigkeit und Überwertigkeit von Menschen mit weißer Hautfarben Vulgo Arian hervorheben wollte?
00:32:22: Ich habe es bewusst, dass Kanze erst mal noch gerade weggelassen, weil sie wirklich nun die sportliche Seite ging.
00:32:27: aber auch das muss natürlich dann irgendwo tatsächlich erwähnt werden Vorab so, bevor die Nationalsozialisten überhaupt dann letztlich die politische Herrschaft in Deutschland übernommen haben.
00:32:39: Als es eben diese Olympia Bewerbung dann gab, war im völkischen Beobachter gesagt, dass man von den Offiziellen, die diese Spiele dann letztendlich ausrichten erwartet das Menschen anderer Hautfarbe bzw schwarze Menschen von den Spielen ausgeschlossen werden müssten.
00:32:55: Das erwarten sie von den Organisatoren, die die Spiele durchfinden.
00:32:59: Das war letztlich auch für die Nationalsozialisten nicht durchfüllbar.
00:33:03: Da hätte sich das International Olympische Komitee gegen gespielt und dann hätte es auch, denke ich mal den ganz klaren Bugott der US-Mannschaft gegeben.
00:33:13: Es war natürlich letztlich schon so dass eben der nationalsozialistischen Rassenlehre Die Niederlage von Lutz Long gegenüber einem Dunkelhäutigen-Athleten also Jesse Owens zu wider lief da man ja eigentlich selbst ein bisschen die Überlegenheit der weißen Rasse Propagierte.
00:33:29: und wir wissen aus Goebbels Tagebuch, dass dieser selbst nach diesem Weitsprungfinale dann notiert hat, dass die weißen Menschheit sich schämen müsse.
00:33:40: Eben nach der Niederlage von Lutz Long was ich nicht beweisen lässt ist auch Hitler an dem Abend des Weitssprungsfinals letztlich früher das Stadion verließ um uns da nicht die Hand schütteln zu müssen.
00:33:52: Höchstwahrscheinlich kann man sagen, dass es überhaupt nie zu einer Begegnung dieser beiden kommen ist, aber um auch nochmal auf so diese Verwertung der sportlichen Erfolge einzugehen.
00:34:03: Es war schon so dass man jeden sportlichen Erfolg auch gleichzeitig als Erfolg dieses NS Regimes in der Presse dann letztlich dargestellt hat also als Erfolger der Leistungssportfolgerung dieses NS Staates.
00:34:19: Teil dieser Inszenierung, die ja auch nachwirken sollte waren die Filmaufnahmen, die von Linie Riefenstein zu dieser Zeit durchgeführt oder orchestriert wurden.
00:34:29: Denn die olympischen Spiele wurden nach ihrem Ende zu einem Propagandafilm umgemodelt.
00:34:35: Was kannst du noch da in Richtung Propaganda erzählen?
00:34:39: Also wenn es um das Bild-Materia für die Olympischen Spielen geht... Es waren ja die ersten Spiele, die tatsächlich auch wirklich im Fernsehen gezeigt worden sind.
00:34:46: Man hatte extra so Fernsehe knalten der nächste jetzt mal tatsächlich innerhalb von Berlin eingerichtet wo eben dann auch die Bevölkerung die Spiele auf dem Fernseher sehen konnte.
00:34:57: das war aber gar nicht das was Riefenstein so ein bisschen beabsichtigte sondern sie hatte eben ihr eigenes Kamerateam und man muss festhalten dass Sie eben auch persönlich diesen Auftrag erhalten hatte, vom Propagandamisterium diese Spiele dann eben zu verfüllen.
00:35:12: Also die Aufnahmen wurden dann letztlich auch sogar aus der Staatskasse finanziert und dabei handelt es sich auch wie man sich nicht an das hätte denken können wirklich um ein Propaganda-Werk.
00:35:23: Es war ein hoher organisatorischer logistischer und technischer Aufwand der für diese Dreharbeiten dann vollzogen worden ist.
00:35:30: Es wurden nicht nur Original-Szenen im Film gesetzt, die sich auch wirklich so abgespielt hatten sondern teilweise wurden Szenen, die in dieses ästhetische Kunstwerk des Films nicht reinpassten wurden noch einmal nachgedreht.
00:35:41: Die sportlichen Wettkämpfe selbst werden in diesen Filmen als übertrieben spannungsvoll und dramatisch dargestellt Und das zeremoniell mit entsprechender musikalischer Untermalung hervorgehoben wie beispielsweise die Ankunft des olympischen Feuers in Berliner Olympia Stadion und den Riefenstahl bemühte sich damit die Athletinnen und Athleten im Wettkampf möglichst ästhetisch darzustellen.
00:36:04: Und ein Bild von ja sportlich trainierten Körpern zu produzieren, die dann letztendlich eben auch dem Rassenbild der Nationalsozialisten irgendwie gerecht werden sollen und die dem eben dem Körperideal der National-Sozialisten glichen.
00:36:20: Es gab andere sportliche Momente, die bewusst zurückgestellt wurden sind bzw.
00:36:26: die einfach dort keine Erwähnung finden, beispielsweise jetzt nochmal auf den Silbermedaillen-Gewinn von Helene Maier zurückzukommen.
00:36:34: Dieser wurde in dem Film nicht einmal erwähnt.
00:36:36: und noch einige Disziplin in der Leichtathletik welche von Afroamerikanern gewonnen worden bleiben Außen vor.
00:36:42: und hingegen werden er die deutschen Leichtateletinnen und Leichtateilchen erfolgreicher dargestellt als sie bis wirklich gewesen sind so dass es aus zu zumindest einer kleinen Verzerrung der sportlichen Realität dann kommt.
00:36:56: Zudem wird in den Filmen immer versucht, eine kultische Verbindung herzustellen und zwar zwischen dem antiken Griechenland und dem Deutschdom unter dem Einsatz von geschickter Inszenierung- und Filmtechnik.
00:37:08: Es wird also auch in dem Film vermehrt nationalsozialistischer Ideologie produziert.
00:37:14: Und wie man es nicht anders erwarten konnte In Deutschland erfolgte sich der Film dann eben einer sehr positiven Kritik wo hingegen in den USA dieser als Propagandakonstrukt der Nationalsozialisten abgestempelt wurde und auch verboten worden ist.
00:37:30: Welches Fazit zog man denn nach den gut zwei Wochen Olympia einerseits in Deutschland selber?
00:37:37: War man zufrieden mit seinen sportlichen Leistungen, war man zu frieden mit dem propagandistischen Leistungen?
00:37:42: und was sagte das Ausland?
00:37:44: War mein jetzt dann überzeugt davon dass NS Deutschland doch gar nicht so schlimm war?
00:37:47: oder hat man dann doch im Großen und Ganzen eher diese Propaganda als das so schaut was sie war?
00:37:52: Ich
00:37:53: glaube, da muss man auch wieder diese zwei Komponenten voneinander trennen.
00:37:57: Also wenn wir jetzt zumnächst erstmal den Blick auf den Erfolg der inpolitischen Propaganda richtet, muss man klar sagen dass die Bevölkerung sich mit den Spielen vor Ort gut identifizieren konnte.
00:38:11: es wurde ja aus sehr viel Werbung gemacht jeder sportliche Erfolg wurde auch gefeiert.
00:38:15: das war natürlich auch so dass das Sportliche abschneiden Deutschlands Ja, spitzenmäßig war könnte man sagen.
00:38:21: Man hatte ja sozusagen diese inoffizielle Nationenwertung dann getoppt.
00:38:24: Man hat die Dreiundrassiggold-Medallin gewonnen.
00:38:26: also von der sportlichen Seite kann man sich eben sehr zufrieden mit den Spielen Dann letztlich zeigen und auch von dem Ablauf her.
00:38:35: es gab einen reibungslosen Ablauf.
00:38:36: Es gab Nicht das mir bekannt sind größere Zwischenfälle beispielsweise also was die inpolitisch Propaganda angeht weil das Reichsministerium für Volksaufklärung Propagandas sehr zu frieden Mit dem Ablauf und der Durchführung der Spiele.
00:38:50: Und eben auch mit dem sportlichen Abschneiden, wenn man sich jetzt mal das internationale Presse-Echo anschaut lässt sich festhalten dass die Weltöffentlichkeit den Spielen dann letztlich doch etwas kritischer Gegenüberstand.
00:39:03: besonders die amerikanische Presse war eben kritisch und es kann also nicht die Rede sein von einem Wechsel der öffentlichen Meinung zum deutschen Reich, wenn bzw.
00:39:12: die Zeitungsartikel anschaut und Zeitungen, welche sich vor den Spielen negativ über das Regime geäußert haben und seine Politik sprachen also in erster Linie von Propagandaspielen was im europäischen Ausland tatsächlich Anerkennung gefunden hat.
00:39:26: es gab Lob für die Festlichkeiten und für die Organisationen Und für die reibungslose Durchführung der Spiele.
00:39:32: Es war aber so dass für die deutsche Öffentlichkeit dieses Bild dann manipuliert wurde oder es wurde eigentlich eine durchweg positive Berichterstattung gezeichnet auch für das Ausland.
00:39:41: Es ging somit das Ziel, ein Meinungswechsel des Auslands zum NS-Stand zu erreichen, gingen letztlich nicht vollkommen auf weil eben die Spiele vielfach von der Presse als das abgestempelt worden sind was sie letztlich waren also eine Propagafanderveranstaltung des aber gleichzeitig auch für das NS-Regime und intern.
00:40:02: Das drang sozusagen nicht an die Öffentlichkeit.
00:40:04: beim internen Kreis wohnen die Spiegel dann letztlich als propagandistische Niederlage im Bezug auf das Ausland eingestuft, weil man eben nicht die entsprechende Wirkung dann letztlich erzählt hat.
00:40:14: Dennoch muss man glaube ich festhalten dass die Nationalsozialisten, was auch so ein bisschen das Fazit meiner Masterarbeit mit den Spielen eine Veranstaltung in den Händen hatten wie eben von ihrer Regierung wiederholt dafür missbraucht wurde um Frieden und Völkerverständigung nach außen zu suggerieren und gleichzeitig im Innern eine Kriegsvorbereitung und Wiederaufrüstung anzustreben und diese eben nach Außen hin dann so gut wie es geht zu erfleiern, es bleibt also nicht der Erfolg der außenpolitischen Propaganda sondern primär die Propagandarbeit selbst erinnert.
00:40:46: Das war der Blick nach außen das war die Propage wirken nach Außen.
00:40:49: wie wirkt Olympia in die NS Gesellschaft hinein nach dem Ende der Spiele?
00:40:57: Genau also.
00:40:58: zunächst muss man glaube ich festhalten dass es schon so war dass sich die Bevölkerung eben sehr stark mit den Spielen identifizieren konnte war aber auch so, dass sie sich besonders nachweislich dann nochmal mit Hitler beziehungsweise mit dem NS-Regime identifizieren konnte.
00:41:12: Hitler selbst war bei diesen Spielen sehr präsent.
00:41:16: die Volksgemeinschaft konnte ihn sozusagen von nahe wahrnehmen und ich glaube das diese olympischen spiele in neunzehntzechsten dreißig die Volks Gemeinschaft letztlich noch ein Stück näher zusammengebracht haben weil man eben gemeinsam daran gearbeitet hat dieser Weltöffentlichkeit Ein Bild des deutschen Reiches zu zeigen, aber auch gleichzeitig ein Bild der deutschen Bevölkerung.
00:41:39: Ich glaube die deutsche Bevölkerung hat es dann auch noch mal gezeigt wie sehr Hitler sich tatsächlich für diese Spiele eingesetzt hat.
00:41:45: Das hat sie in erstaunen versetzt könnte man sagen das hat sie sehr begeistert so dass sie sich weiter hinter ihnen gestellt haben.
00:41:55: Nach den Spielen beginnt es In Essdeutschland mit immer mehr und aggressiven Schritten sich auf den Zweiten Weltkrieg vorzubreiten.
00:42:03: Nur was eben schon die Einführung der Werbpflicht erwähnt, die ja schon vorstatt gefunden hat.
00:42:07: Wir hatten davor auch die Remedeterisierung des Rheinlandes.
00:42:11: Es werden bald die Besetzungen des Sudeten Landes, der Anschluss Österreichs
00:42:15: usw.,
00:42:15: sofort folgen.
00:42:18: Inwieweit kann man nachvollziehen, ob sich die späteren Kriegsgegner Deutschland ein wenig von dieser Propaganda und der Selbstverständung Deutschlands während Berlin-Ninzensechsten-Dreißig haben blenden lassen?
00:42:29: Also wie erfolgreich war da auch vielleicht die Propagandas nach außen.
00:42:35: Da muss man mich erstmal die Frage stellen und ich glaube es ist schwierig zu beantworten, wie viel Gewicht die olympischen Spiele und das was man während der olympische Spiele oder auch davor und kurze Zeit danach auch dann letztlich nach außengetragen hat... Wieviel Gewicht Dies dann wirklich hatte.
00:42:51: Man kann bestimmt sagen, dass das als einer der möglichen Faktoren sicherlich angeführt werden kann – auch nach den Spielen wurde ja noch die Safridenshille von Hitler dann letztlich bekundet, obwohl im Inneren, im August neunzehntsechsten dreißig ist ja auch letztlich diese geheimen Gedenkschrift über den Feieresplan dann verfasst worden, wonach eben die wirtschaftliche und militärische Kriegsvorbereitung kurz nach dem Ende der olympischen Spiele dann eingeläutet wurde.
00:43:18: und ich denke, dass den europäischen Mächten funktionell eigentlich klar gewesen sein müsste was Hitlers absichten dann letztlich waren.
00:43:24: Es war ja aber auch so das nach dem Ersten Weltkrieg insbesondere Großbritannien auf eine sehr starke Epismenpolitik setzte.
00:43:34: du hast gerade schon angesprochen noch kurz vor den Spielen im März neunzehnzechsten dreißig gab es ja einen weiteren aggressiven Schritt in der Außenpolitik der Nationalsozialisten und zwar mit der militärischen Besetzung des Rheinland-Weiser Vertrag wurde das eigentlich jetzt entmilitarisierte Zone festgelegt.
00:43:52: Es gab aber dann da auch wiederum nur verbale Kritik der europäischen Großmächte, weil man glaube ich so mit der Einstellung reingegangen ist dass man eben unbedingt einen weiteren Krieg dann letztlich vermeiden wollte.
00:44:06: also es eine sehr denke ich komplexe Frage und ich denke man kann zum Abschluss nicht sagen wie viel Gewicht diese olympischen Spiele dann wirklich nach außen getragen.
00:44:16: Wir springen ein gutes Stück nach vorne, nämlich in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg.
00:44:23: Wann fing man an?
00:44:25: In Westdeutschland diese olympischen Spielen von Berlin kritisch zu betrachten historisch aufzuarbeiten eine Art von was wir heute als moderne Erinnerungskultur nennen zu beginnen?
00:44:40: Also nach dem zweiten Weg muss man erstmal klar festhalten, dass auch die Änderungsroutur in den beiden... ...in den zwei deutschen Staaten dann ja letztlich so ein bisschen unterschiedlich.
00:44:49: Dann auch ablief.
00:44:50: ich denke das es zu einer entsprechenden Aufarbeitung der Gesellschaft kam insbesondere wenn man jetzt die unüblichen Spiele auch neunzehnundzwitzig So ein bisschen dann in den Blick nimmt Das ist davor eben zu einer Aufarbeitungen dieser Spiele kam und zu gucken, was dort sozusagen bei den Olympischen Spielen wirklich passiert ist und mit welcher Intention die Nationalsozialisten diese Spiele dann auch letztlich durchgeführt haben.
00:45:13: Und ich denke das man vor diesen Olympischen Spielen in twohundseinzebzig sich klar abgrenzen wollte von den olympischen Spielen neunzehnt sechsendreißig und von dieser propagandistischen Inanspruchnahme der Spiele durch die National-Sozialisten und man wollte dann ja auch dieses spiel in Neunzehnzebzi bewusst eben als Antithese konzipieren.
00:45:34: Das war ja ein ausdrückliches Ziel, da Organisatoren diese möglichst offenbund und international ohne politische Implikation zu er zu vorzubereiten durchzuführen wie es denn dann neunzehntsechsten dreißig der Fall gewesen ist.
00:45:50: Wie sieht das denn heute da vor Ort aus?
00:45:52: Wie wird denn jetzt am Olympiastadion das ja wie ich gesagt habe immer noch Ehe Benutzung ist, das ist ein Heimspielort für verschiedene Berliner Fußballmannschaften.
00:46:01: Da finden auch ganz oft große Spiele der deutschen Nationalmannschaft statt.
00:46:06: Wie sieht es da aus?
00:46:06: Wie wird denn da an diese dann doch eher unrühmliche Geschichte erinnert?
00:46:12: Also es gibt ja verschiedene Gedenktafeln sozusagen auf dem Sportgelände.
00:46:18: oder hast du ja gerade selbst noch gesagt, dass es ja auch einen Stadion in dem weiterhin immer noch internationale Großereignisse und auch nationale Großereignerche stattfinden?
00:46:27: Denkt man zum Beispiel an das DFB Pokalfinale, was dort jedes Jahr dann ausgetragen wird.
00:46:31: Also es gibt verschiedene Gedenktafeln die sozusagen dort genutzt werden.
00:46:36: Es gibt Informationen und Bildungsangebote eben zu dieser problematischen Geschichte rund um neunzehntsechsten dreißig Und auch verschiedene Ausstellungsveranstaltungen, die man dann eben auf diesem Olympia Gelände dort besuchen kann.
00:46:50: Wir hatten uns vor der Aufnahme dazu verständigt dass wir wenn wir das Thema besprochen haben noch ein bisschen ins Heute und auch in die Zukunft schauen.
00:47:00: Und zuerst einmal ist da sozusagen das aktuell.
00:47:04: Überlegungen laufen, dass Deutschland nach Berlin-Sixunddreißig um München-Zweiundsiebzig – das ja die Antithese der Berliner Spiele sein sollte – zwei Tausendsechsunddreißig also hundert Jahre nach diesen Nazi-Festspielen im Berlin wieder Olympia stattfinden soll.
00:47:20: man planen sich darauf zu... Bewerben.
00:47:23: Und das ist kontrovers und umstritten, was passiert da?
00:47:27: Deutschland hat seit den Spielen in München keine Olympischen Spiele mehr ausgerichtet, weder Sommer noch Winterspiele, obwohl es mehrere Bewerbungen geben hat.
00:47:37: zum Beispiel wollte man die Winterspiele ursprünglich nach München holen oder die Sommerspiele auch im Jahr zweitausend nach Berlin.
00:47:45: Aktuell steht ja noch nicht genau fest, in welchem Jahr die Spiele dann überhaupt nach Deutschland kommen könnten.
00:47:49: Die nächsten beiden Jahre sind ja erst mal vergeben.
00:47:51: Im Jahr zwanzigzehnt und zweitenszwanzig werden die Spiegel voraussichtlich in Amerika stattfinden im Jahr zwantzig zweiunddreißig dann in Brisbane in Australien aber der Zeitraum von zwanzi sechsund dreißig bis zwanziv viervierzig wäre da noch denkbar und im September wird vom Deutschen Olympischen Sportbund ja dann erstmal entschieden mit welcher deutschen Stadt man sozusagen in dieses Bewerbungsverfahren reingehen kann.
00:48:14: Neben der Berlin sind ja noch München, Hamburg und auch die rein ruhige und potenzielle Mitbewerber dafür.
00:48:20: Und es gibt da eben – wie du gerade schon angesprochen hast – diese Debatte darüber, ob man die Sommerspiele jetzt hundert Jahre nach Berlin-Ninzehntsechsunddreißig in Berlin durchführen kann.
00:48:34: Und ich habe jetzt auch noch mal selbst ein bisschen recherchiert.
00:48:36: Das ist ja so, dass sich Frank-Walter Steinmeier der Bundespräsident sich gegen diese Spiele im Jahr zwanzigsechsunddreißig in Berlin ausgesprochen hat.
00:48:43: Da er eben genau dieses Jahr als historisch problematisch ansieht aufgrund des hundertjährigen Jubiläums der Spiele unter dem nationalsozialistischen Regime.
00:48:53: In einem Artikel der süddeutschen Zeitung aus dem Februar äußert sich hingegen ein Sprecher der Bundesregierung das diese sich eben auch klar zudeutschen Olympia-Bewegung des DOSB bekennen und zwar für die nächsten drei Zeiträume, die in Frage kämen.
00:49:06: Sprich also auch für zwanzig, sechsunddreißig.
00:49:10: Ich denke wenn es einmal so kommt dass Berlin sozusagen die Spiele ausrichtet, also das die Entscheidung des DSB für Berlin plädiert und dass das internationale olympische Komitee die Spiegel nach Deutschland verkippt sodass wir zwei tausendsechsunddreißig wieder hundert Jahre nach den Spielen im Nazi Deutschland wieder olympischen Spiele in Berlin haben, dass uns das trotzdem die Möglichkeit gibt sich auch nach den Spielen von twohneinzehnundzeintzig als ein demokratisch gefestigt und offenes Land zu präsentieren.
00:49:44: Eine Möglichkeit wäre ja auch im Zuge dieser sportlichen Groß-Events dann eine weitere historische Aufarbeitung der Spiele von neunzehntzeixenddreißig die historisch ja schon sehr gründlich erforscht sind trotz dem daran anzuknüpfen.
00:49:58: Diese Spiele sollen ja auf keinen Fall in Vergessenheit geraten.
00:50:01: Das soll ja nicht vergessen werden, was die Nationalsozialisten dort mit dem Sport und den Olympischen Spielen gemacht haben und was sie letztlich beabsichtigen.
00:50:08: Aber letztendlich bin ich der Meinung dass der Sport an der ersten Stelle stehen sollte in diesem Kontext aber eben unter der Voraussetzung das die Spiele von neunzehnundzeixunddreißig und das was dort passiert ist eben nicht vergessen wird weil dann das vielleicht noch weiter eine systematische Aufarbeitung des ganzen feststehen kann.
00:50:27: Und ich denke in diesem Zuge nicht, dass es irgendwie zu einer Überschreibung der Spiele von neunzehundertsechsunddreißig kommen wird sondern das ja jede Olympiade beziehungsweise jedes jete olympische spiele schreiben ja irgendwie ihre eigene geschichte.
00:50:41: und auch die spiele von sechsunddreißzig die eben wahrscheinlich am gründlichsten erforscht werden glaube ich nicht in Vergessenheit.
00:50:47: gerade letztendlich müssen wir gucken wie das internationale olympischen komitee die entscheidung trifft also wann die spiegel zurück nach europa kommen Weil die Bewerbung ist ja editionsunabhängig.
00:50:57: Also es könnten Jahre, zwanzig sechs und dreißig, zwansig vierzig, zwanzig vierzig sein.
00:51:01: Ich glaube egal in welchem Jahr die olympischen Spiele nach Deutschland kommen ich glaube dass die Regierung alles dafür tun wird das großartige Spiele werden und ich hoffe sehr dass besonders der Sport bei diesen Spielen dann letztlich im Vordergrund stehen wird.
00:51:16: Wir wissen aber auch leider dass das ganz oft nicht der Fall ist denn und ich weiß nicht ob das meine Wahrnehmung ist oder jetzt auch stattdurchsichtig verifizierbar ist.
00:51:27: Aber ich habe zumindest den Eindruck, dass große Sportveranstaltungen häufig und irgendwie auch immer häufiger in autoritär regierte Länder gehen weil man eben auch Beispiel wäre zum Beispiel Katar mit der FußballWM sicher über Sportveranstaltingen immer noch super präsentieren kann.
00:51:47: Ich unterstütze die Wahrnehmung, die du da hast.
00:51:49: Komplett.
00:51:49: es gibt denke ich eine Vielzahl von Beispielen, die man hier anführen kann wo Internationale Sportbrotereignisse müssen nicht nur die olympischen Spiele sein, du hast gerade schon die Fußballweltmeisterschaft angesprochen in Ländern ausgetragen werden.
00:52:01: In denen eben Demokratie und Menschenrechte wenig Anerkennung finden.
00:52:06: Und wo eben ein autoritäres Regime an der Macht ist?
00:52:09: Du hast schon die FussballWM in Katagen nannt.
00:52:11: man könnte auch die vorherige FussballsWM tatsächlich in Russland da anführen die Olympische Spiele in Peking ausgetragen worden sind.
00:52:24: In demokratischen Ländern gibt es häufig Sorgen um Geld und ich glaube, dass das tatsächlich auch eine Sache ist die auch in Deutschland immer wieder so in den aktuellen Diskurs dann tritt wenn's darum geht können wir uns überhaupt olympische Spiele hier in Deutschland leisten?
00:52:39: oder wie siehts dann beispielsweise aus mit der Nachhaltigkeit die dann insbesondere entsteht?
00:52:44: Wenn einfach neue Sportanlagen dort irgendwie aus dem Boden gestammt werden müssen wonach man sich denkt, wofür soll das dann im weiteren Verlauf tatsächlich verwendet werden.
00:52:55: Und wie du schon gesagt hast ich glaube dass autokratische Regierung immer einen vermeintlichen Prästischgewinn sehen und die Möglichkeit sich eben der Welt zu präsentieren.
00:53:07: Alles tun in diesem Zeitraum ein möglichst positives Bild abzugeben.
00:53:13: Das International Olympische Komitee ist auch meine Wahrnehmung hatte glaube ich eben selten Probleme damit die Spiele in ein Land zu vergeben, in denen autoritär regiert wird.
00:53:26: Für sie ist glaube ich die Voraussetzung erwichtig dass die Spiegel dort durchgeführt werden können das in diesem Land Ordnung herrscht und auch eine gewisse Sicherheit dann letztlich da ist also so lange die Spinde dort umgestört stattfinden können wenn man jetzt den Blick nochmal sehr sehr weit in der Geschichte zurückfallen lässt und ich glaube es hat sich ja auch im internationalen olympischen komitee da etwas getan aber noch mal um so ein bisschen dieses Thema aufzugreifen.
00:53:50: In den letzten Jahren hätten die Winterspiele erneut in Deutschland in Garmisch-Partenkirchen stattfinden sollen und im Jahr neununddreißig gab es eben auch eine Abstimmung dazu, wo alle Mitglieder oder zumindest ein Großteil der Mitglieder des internationalen olympischen Komitees gesagt hat okay wir können diese Spiele wirklich in Deutschland noch durchführen lassen und das nach dem Novemberprogramm des Münchner Abkommens.
00:54:14: Aber ich glaube, dass sich das International Olympische Komitee in dieser Zeit also seit den vierziger Jahren da auch gewandelt hat.
00:54:22: Ein aktuelles Thema bei sportlichen Großveranstaltungen ist selbstverständlich jetzt die FußballWM, die in diesem Jahr dann tatsächlich in den drei Ländern – USA, Kanada und Mexiko stattfindet.
00:54:35: Zunächst einmal gibt es ja auch politische Spannungen zwischen den drei Nationen beziehungsweise besonders zwischen USA, Kanada und USA.
00:54:43: Mexiko und zum anderen gibt es in den USA unter der Trump-Administration ich denke das kann man so sagen auch ein immer stärker werdenden antidemokratischen Trend und auch verschärfte Einreisebestimmung sieht sehr spannend sein zu beobachten wie beispielsweise damit umgegangen wird dass Einreiseverbote bestehen.
00:55:01: und ja nicht nur das sondern es ist ja auch so dass der Iran Teilnehmende Nation dieser Fußballwelt, was der Stadt ist.
00:55:08: Allerdings gerade ja aktuell in einem offenen militärischen Konflikt mit den USA dann letztlich steht und da wird es eben spannend so ein bisschen in die Zukunft zu gucken zu sein wie das Ganze denn von beiden Seiten aus gehandhabt wird.
00:55:23: Ja, da haben auch die Ereignisse so ein bissel unsere Planung unseren Podcast überholt als ich die Gederung erstellt und zugeschickt habe nur gesagt dass das kann man so machen.
00:55:34: Da waren ja zwar schon natürlich diplomatische Konflikte zwischen Iran und USA.
00:55:38: Und wir haben überlegt, wie könnte es denn sein, dass die iranische Mannschaft dann in den USA einreist?
00:55:44: Obwohl man aus dem Iran im Moment gar nicht in die USA einreißen darf... Jetzt sind wir, wie du gesagt hast heute ist der achte März Wir sind während dieses militärischen Konflikts gerade.
00:55:55: Es ist natürlich auch sehr zu fragen Wie sieht denn die Welt jetzt in drei Monaten aus wenn tatsächlich dann die WM stattfinden soll?
00:56:03: Und da ist natürlich auch die Frage dazu, das ist ja auch jetzt schon immer wieder hochgebubbelt und wird es wahrscheinlich in den nächsten Wochen immer mehr werden.
00:56:11: Angesichts dessen was die USA getan hat, also die US-Administration in den letzten Monaten getan hat und was sie im Moment tun, was sie in den next Wochen wahrscheinlich auch tun wird, sollte man da überhaupt hinfahren?
00:56:23: Sollte man sich das überhaupt angucken?
00:56:26: Ja, ich glaube dass diese Frage ja auch schon seit dem Jahr zwanzig zweiundzwanzig dann letztlich in Katar gegeben hat.
00:56:32: Da war es ja besonders so ein bisschen die Sicherheit der Arbeitskräfte von Ort, die da eben oder die Menschenrechtslage vor Ort in diesem Land, die eben sehr scharf kritisiert worden ist.
00:56:41: Aber ich meine wenn man sich jetzt die Menschenrechtslage in den Vereinigten Staaten von Amerika anguckt und das was Eis teilweise macht können wir auch nicht davon sprechen dass dort alle Menschenrechte irgendwie noch durchgesetzt werden.
00:56:55: Und es gibt ja eben ja Boykottaufrufe.
00:56:57: aber ich glaube sozialen Medien oder aufgrund der ja Schnelligkeit, wie sich Information heutzutage verbleiben ist.
00:57:07: Unfassbar schwierig für die Trump-Administration ist irgendwie etwas anderes als diesen Istzustandes in ihrem Land dann zu suggerieren und irgendwie Friede und Stabilität nach außen hin fortzutäuschen.
00:57:20: Also ich persönlich kann mich noch nicht vorstellen dass die deutsche Fußball Nationalmannschaft die FußballWM dort balkotiert beziehungsweise dort nicht hinreißt, weil es auch da noch durchgelesen mit einer sehr finanziellen Belastung verbunden worden ist.
00:57:37: Also wenn man sozusagen die Teilnahme dort nicht antritt muss man eine relativ hohe Summe tatsächlich an die FIFA dann zahlen und deswegen bleibt spannend zu sehen wie dieser militärische Konflikt USA und Iran Auswirkungen auf die Auszeugung der Fußball-Weltmeisterschaft hat.
00:57:55: also ich denke dass es dort viele Hindernisse gibt die Entwicklung dort dann letztlich zu beobachten.
00:58:03: Und das Kritische dabei ist ja eben auch, dass auch die FIFA als veranstaltende Organisation dieser Spiele bzw.
00:58:10: dieser WM jetzt nicht großartig kritisch ist sondern in einer, wie ich persönlich finde eher peinlichen Aktion dem US-Präsidenten noch den irgendwie neu erfundenen Friedenspreis überreicht hat, dass es ja dann auch nichts wo man erwarten kann.
00:58:27: Dass da irgendwie von oben eine kritische Einordnung dieses aktuellen Problems stattfindet?
00:58:35: Ja ganz genau!
00:58:35: Die FIFA tritt mehr als politischer Akteur auf.
00:58:39: Du hast ja gerade schon anbesprochen nachdem Trump den Friedensmobel-Preis sehr verdient hatte nicht bekommen hat wurde eben dieser Friedensbereich der Priefer kurz kurze Hand geschaffen und dann eben von Infantino im Dezember, im Jahr zwanzig-fünfundzwanzig an Trump überreicht.
00:58:56: Und ich denke das war ja ein reines Hausspiel an sich da Trump irgendwie als Friedenshält dazu spielen der dann eben kurz seit später auch mit militärischen Truppen in Venezuela eben einmarschiert.
00:59:09: Im Zuge dessen wurde oder hat Trump ja Johnny Infantinod politischer Neutralität verpflichtet ist, als Mitglied in seinen neu gegründeten Friedensrat eingeladen und er diese tatsächlich auch akzeptiert.
00:59:22: Und ich denke es bleibt jetzt auch dabei spannend abzuwarten wie sich denn das International Olympische Komitee auf diese weiteren Entwicklungen dann letztlich reagiert?
00:59:31: Ich glaube Christy Coventry die aktuell den Vorsitz dort innen hat auch schon angekündigt dass es eine Aufarbeitung des Ganzen geben wird.
00:59:41: Nicht nur die Fußball-Weltmeisterschaft, aber auch die Olympischen Spiele.
00:59:46: Die Olympische Spiele in Los Angeles sollen ja in den USA stattfinden.
00:59:53: Somit kehrt nicht nur ein sportliches große Ereignis, sondern in den nächsten zwei Jahren gleich zweisportliche große Eereignisse und das eine.
00:59:59: Olympische Spieler haben schon einen deutlich stärkeren Charakter, weil es letztlich ein Multisport-Ereigniss ist.
01:00:10: aktuell, so wie die Situation aussieht.
01:00:12: Habe ich eigentlich keinen Zweifel daran, dass Trump es irgendwie schafft sich diesen Spielen zu bemächtigen und sodass die so durchzufinden das diese Sein Vorstellung dann entsprechend er hat schon eine entsprechende Taskforce eingerichtet welche eben einen sicheren reibungslosen und historisch erfolgreichen Ablauf der Spieler gewähren leistet sein und er selbst hat persönlich gesagt wir werden Gewinnen wie nie zuvor Und somit denke Ich auch Dass Er den Sport da und alles was um die olympischen Spiele mit dazugehört irgendwie bestimmt für seine Zwecke nutzen wir.
01:00:44: Du hast gerade ja schon angedeutet, dass so die auf der Ebene des DFBs, der Nationalmannschaft jetzt ein Ballcourt für dich zumindest im Moment wie gesagt achter März wir wissen nicht was in den nächsten Tagen und Wochen passiert noch unwahrscheinlich wirkt.
01:00:58: könntest du dir vielleicht als abschließende Frage vorstellen das so die der öffentliche Druck die Zivilgesellschaft vielleicht auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk entsprechend drauf sein könnte, dass ein Boykott oder zumindest ein Perzeptions-Boykott einen Wahrnehmungsboykott stattfindet.
01:01:15: Also nach dem Motto ist es WM und keiner guckt hin?
01:01:18: Das können ich mir schon eher tatsächlich vorstellen auch mit den Entwicklungen wie sie bis jetzt irgendwie weit fortgeschritten sind.
01:01:25: also wie gesagt ich kann mich nicht aus sportlicher Sicht nicht vorstellen das die deutsche Fußballnationalmannschaft und auch andere Teilenden Nationen die WM boykottieren.
01:01:31: man sollte es wahrscheinlich machen bei alldem was gerade die US Administration unter Trump dort dort macht.
01:01:38: Aber das wäre zumindest eine Sache, um auch den öffentlichen Blick einfach zu schärfen für das was dort in dem Land unter Trump dann letztlich vor sich geht.
01:01:47: Ich glaube man wird damit nicht alle Teile der Bevölkerung letztlich erreichen können.
01:01:51: so war es ja auch schon bei der FußballWM in Katharzt-Katharzt ist.
01:01:54: aber ich glaube dass das auch schon ein bisschen den Druck auf die US Regierung dann letztendlich erhöhen könnte.
01:02:03: und das Schöne In fünf Monaten, wenn diese Folge erscheint sind wir was das angeht und auch viel viele andere Dinge schon viel schlauer als wir jetzt im Frühling sind.
01:02:14: Ja genau!
01:02:15: Das stimmt.
01:02:15: dann wird spannend zu sein was noch bis zwanzig achtundzwanzig dort dann tatsächlich passiert und inwiefern es dort noch irgendwelche Entwicklungen gibt hinsichtlich der olympischen spiele.
01:02:29: zwanzigertwanzig dann in los angeles.
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