T-018: Wie Kaster der Devastierung und Abbaggerung entkam, mit Dr. Andrew Demshuk {LVR geSCHICHTEN}
Shownotes
Dies ist eine Auftragsproduktion für den LVR geSCHICHTEN
Link zur Tagung "Das vergessene Revier?"
Hinweise
Initiator der Tagung war die Landeszentrale für politische Bildung NRW unter ihrem damaligen Leiter Dr. Guido Hitze. Veranstalter der Konferenz waren neben der Landeszentrale für politische Bildung auch das LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte, das LVR-geSCHICHTEN-Team und das Nell-Breuning-Haus in Herzogenrath, wo die Tagung auch stattfand.
Verknüpfte Folgen
Das archäologische Projekt Manheim, mit Dr. Martin Heinen und Susanne Harke-Schmidt {LVR geSCHICHTEN} (31.03.2024)
Die Geschichte des Braunkohlebergbaus im Rheinischen Revier, mit Dr. Guido Hitze {LVR geSCHICHTEN} (24.09.2023)
Das industrialisierte Rheinische Revier, mit Dr. Walter Hauser {LVR geSCHICHTEN} (29.10.2023)
Keyenberg: Leben mit dem Loch, mit Dr. des. Anja Schmid-Engbrodt und Dr. Judith Schmidt {LVR geSCHICHTEN} (28.01.2024)
Sonderreihe zur Tagung "Das vergessene Revier? Die Geschichte der Braunkohlenförderung im Rheinischen Revier" (30.06.2026)
Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Heimatschutz, Denkschrift "Eine Landschaft in Not" (1953) (29.07.2026)
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Die Episoden werden thematisch und nicht nach Erscheinungsdatum nummeriert. Für einen chronologischen Durchgang zur europäischen Geschichte sollten die Episoden nach Namen sortiert werden. Unten in den Shownotes findet ihr die Liste der einzelnen Kategorien!
schwarze0fm hatte als Hobbyprojekt begonnen - inzwischen habe ich aber durch Auftragsproduktionen und Crowdfunding die Möglichkeit gewonnen, mehr und bessere Folgen für Geschichte Europas zu produzieren. Das Prinzip "schwarze Null" bleibt - die Einnahmen werden verwendet, für mich Rahmenbedingungen zu schaffen, den Podcast zu betreiben und weiterzuentwickeln. In dieser Folge habe ich das ausführlich erklärt.
This episode of "Geschichte Europas" by schwarze0fm (Tobias Jakobi) first published 2026-07-30.
CC-BY 4.0: You are free to share and adapt this work even for commercial use as long as you attribute the original creator and indicate changes to the original.
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Kategorien
Die Namen der Podcast-Folgen beginnen mit dem Schema „Buchstabe-Dreistellige Zahl“. Der Buchstabe steht dabei für die thematische Kategorie (die auch im Untertitel der Folge zu finden ist). So kann, zumindest für die Buchstaben B bis U, durch alphabetische Sortierung ein chronologischer Ablauf der Folgen dargestellt werden.
Die Kategorien der Episoden sind wie folgt:
• A = Epochenübergreifende Themen
• B = Geologische Geschichte
• C = Vorgeschichte und Altsteinzeit
• D = Mittel- und Jungsteinzeit
• E = Die Metallzeiten
• F = Griechische Antike
• G = Römische Antike
• H = Das Frühmittelalter
• I = Das Hochmittelalter
• J = Das Spätmittelalter
• K = Erste Europäische Expansion
• L = Der Weg in die Neuzeit
• M = Reformation und Glaubenskriege
• N = Absolutismus und Aufklärung
• O = Zeitalter der Revolutionen
• P = Nationalismus und Imperialismus
• Q = Erster Weltkrieg
• R = Zwischenkriegszeit
• S = Zweiter Weltkrieg
• T = Kalter Krieg und Europäische Einigung
• U = Nach dem Kalten Krieg
• V = Europa aktuell
• W = Epochenübergreifende Biographien
• X = Geschichtswissenschaft und Erinnerungskultur
• Y = Quellen
• Z = Meta/ Podcast
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00:00:00: So kam Warsh in dieser kleinen so intimen Stadt und es gab reichliches Essen, Heimatkostüme, Getränke überall.
00:00:12: Und was ist dann die gefährdete Heimat-Kultur?
00:00:16: Es wurde dann überall inszeniert!
00:00:18: Es gab Stadtfahnen, es gab Kinder den Lieder gesungen haben... Grundschullehrer gab so ein kleines Mädchen, ein Gedicht.
00:00:30: Also offensichtlich hat sie dieses Gedicht geschrieben vielleicht?
00:00:33: Vielleicht nicht.
00:00:34: und dann dass das Mädchen hat dann dieses Gedigt dem großen Regierungspräsidenten dann vorgestellt.
00:00:41: ja für die berechtigte Hoffnung auf die Erhaltung des Zitat Kleinwurz an der Erde.
00:01:23: Diese Folge von Geschichte Europas ist eine Auftragsproduktion für das LVR-Projekt Geschichten Reiniges Revier.
00:01:31: Die Folge ist Teil der Berichterstattung zur Tagung Vergessenes Revier, die gemeinsam von der Landeszentrale für Politische Bildung NRW dem LVRA-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte, dem Team der LVRE-Geschichten und dem Nebroning House in Herzogenrad veranstaltet wurde.
00:01:49: In dieser Folge von Geschichten Europas spreche ich mit Andrew Demchuk darüber wie der kleine Ort Caster, der Devastierung und Abbargerung im reinigten Braunkohletagebau entkam.
00:02:01: Er erklärt warum Caster trotz seiner Lage inmitten in der Braunkuhle-Landschaft erhalten blieb während andere Orte verschwanden.
00:02:09: Zentral war dabei der Besuch des Kölner Regierungspräsidenten Wilhelm Barsch, der mit Musik feiern Gedichten und Ehrungen von der Bedeutung der Erhaltung des selbst ernannten Kleinots an den Erft überzeugt werden konnte.
00:02:23: Außerdem ortelt Andrew den Fall Caster in die Geschichte von Heimatverlust, Protestkultur und Umweltkonflikten im reinigen Revier ein.
00:02:31: In den Schollennutz-Erfolge findet ihr Kontaktmöglichkeiten für Fragen, Feedback oder Kommentare sowie Wege wie ihr mich und diesen Podcast unterstützen könnt – etwa durch Spenden via Paper und Kofi oder durch regelmäßige Beiträge über Steady und Koffie.
00:02:45: In dem Schollenutz gibt es auch eine Liste etatlich verknüpfter Folgen, die stets aktuell gehalten wird.
00:02:50: Zentral dabei ist die Ankündigungsfolge zur Tagung über das vergessene Revier, auf der Andrew dieses Thema vorgestellt hatte.
00:02:57: Aber auch insgesamt gibt es zum Thema Rekultivierung, Ortsabbaggerungen und auch Ortserhalt einige Folgen in meinem Repertoire.
00:03:04: schaut da gerne in diese Liste.
00:03:06: Als erstes muss Andrew Demchuk natürlich erstmal erklären wie er dazu kam sich mit dem für ihn geografisch weit entfernten Sonderthema der deutschen Braunkohlreviere zu beschäftigen.
00:03:17: Ich wünsche euch viele neue Erkenntnisse
00:03:19: dieser
00:03:19: Aufnahme aus dem März.
00:03:22: Ja, also ich heiße Andrew Dämschuk und ich stammere aus Michigan in den USA.
00:03:28: Also auch Industriegebiet oder in diesem Fall Industrie-Gebiet der auch so Transformation erlebt hat nicht immer zum Glück der Region Und ich bin Kulturhistoriker.
00:03:41: Ich studierte für meine Doktorarbeit an der Universität Illinois in den USA südlich von Chicago, wo auch dann meine liebe Frau kennengelernt habe die Historikerin für die Geschichte von Russland und dem Sulcaucosus ist.
00:03:56: Wir verbringen ein ganzes Jahr in Köln jetzt!
00:04:03: Und meine Frau ist, sie genießt sabbatical und so hat sie dann diese freie Zeit.
00:04:09: Mein Kind geht in der öffentlichen Grundschule und lernt auch Deutsch und wir haben sehr viel Spaß im Köln mit der Straßenbahn, mit der Kultur oder alles.
00:04:17: aber wieso Kölner?
00:04:19: Ich bin eigentlich in Kölnen wegen Leipzig.
00:04:25: Das ist eine sehr komische Antwort.
00:04:29: um das zu erklären hatte sehr viel Forschung vorher in Leipzig gemacht.
00:04:35: Ich habe zum Beispiel ein großes Projekt über Städtebau, Architektur und Denkmalpflege in Leipsig, Frankfurt am Main und Breslau, also Wroclaw diese drei Städten die vor den Krieg alle zu Deutschland gehörten dann nach dem Krieg unter drei verschiedenen Ideologien wieder aufgebaut wurden.
00:04:54: dieses Projekt das vorherige große Projekt wurde vollendet aber mein Gastgeber war leipzig und damals sind Leipzigs habe ich überall als leidenschaftlicher Fahrradfahrer diese neue Gebiete im Südraum von Leipzig entdeckt.
00:05:09: Ja, die ist ehemalige Kohlegebiete, also Gebiete der Braunkohle, die in der Zeit nach der Wende dann hauptsächlich rekultiviert wurden als dieses nur sogenannte Neuseelandsgebiet heute so ein Seeland-Gebiet mit Welten und Wanderwege und Fahrradwege.
00:05:28: Und als ich Während der Pandemie mit meiner Frau in der Wohnung gesessen habe und ich hab gesagt, oh was mache ich jetzt für ein neues Projekt?
00:05:36: Hat sie gesagt Andrew du weißt schon was du machst.
00:05:40: Du hast immer so einen Interesse für Umweltgeschichte gehabt Und du kennst Leipzig so gut aus.
00:05:46: Du machst jetzt einen Umweltprojekt über Leip sich und sehr schnell wurde es mir klar genauso wie in meinem vorherigen Großprojekt.
00:05:54: Das muss eigentlich Ein Vergleich ziehen Und obwohl ich auch Forschung über die Lausitz gemacht habe, hab' ich gedacht das muss ein west-ostdurches Projekt sein.
00:06:06: So wegen Leipzig bin ich in Köln gekommen und vor so drei vier Jahren bin ich dann mit den Forschungen für den Teil des Projektes angefangen.
00:06:18: Das ist so ein Anreiz diese wunderbare Region kennenzulernen und insbesondere auch dieses Landesverband Rheinplan, das so viel zusammen in sich verbunden hat.
00:06:31: Und ein Text, das für mich so spannend war zu diesem Thema ist ein Band aus dem Jahr threehundfünfzig Landschaft in Not!
00:06:45: Und da gab es sehr viele bedeutende Politiker der Zeit und Denkmalpflege, also nicht überdeutende Politiker so.
00:06:53: Also zum Beispiel Landesfinanzminister Audo Flecken damals, ein Finanzminister, der einen Plädoyer gemacht hat diese Kulturlandschaften im Rheinland nicht so aufzuradieren für die Braunkohle.
00:07:07: Es geht um Ökonomie, sondern auch um Ökologie.
00:07:12: Und das ist für
00:07:12: mich so
00:07:13: spannend, dass gerade in dieser Zeit der frühen fünftiger Jahren man so über die Kulturlandschaft gedacht hat.
00:07:21: und gerade in dem Text wurde diese kleine Stadt Karste erwähnt, dieser damals zweikleinste Staat Deutschlands.
00:07:31: also nur eine kleine Stadt in Schleswig-Holstein ist klein oder die Inselstadt Arnis als sonst Krasste so eine winzig kleine Stadt mit so, ja, sechshundert zu siebenhundert Menschen soll irgendwie gerettet werden.
00:07:47: Also in dem Buch gab es schon so ein Plädoyer ausgerechnet nicht nur von den Denkmalpflege sondern auch vom Finanzministerium und das war für mich spannend.
00:07:58: Es war so fast wie so Anfang von einem Krimi für mich, wie ich dann weiter mit diesem kleinen Teil des großen Projekts weitergegangen bin.
00:08:07: Das große Projekt in sich, was ganz sicherlich wie beim letzten Großprojekt zehn Jahre einen Anspruch nehmen wird vergleicht dann zwischen dem Mitteldeutschen und reinischen Revieren die Themen Braunkohleplanung also Hauptsächlich seit dem Zweiten Weltkrieg, also es gibt natürlich diese Vorgeschichte als das alles Teil von Deutschland war.
00:08:31: Und natürlich diese Rüstungsgeschichte und Autarchie der Dachsezeit.
00:08:36: aber dann so Braunkohleplanung der Nachkriegsgeschichte die Geschichte von Rekultivierung in Ost- sowie im West und dann diese Devastierung von Ortschaften Und Gedächtnispolitik, Gedächniskulturen und Protestkulturen gegen Pankole Planung und Devastierung die sich so dann weiterentwickelt hat.
00:09:00: Das Projekt endet mit Industrie-Kulturerbe und Gedächtsgeschichte.
00:09:06: weil dieses Buch auf Englisch erscheinen wird dachte ich es muss breit sein aber tiefgreifend geforscht werden.
00:09:14: Also das ist immer mein Method, ja so bin ich in verschiedensten Archiven gewesen also Privatarchiven von Zeitzeugen sowie auch in Großarchiven im Landesarchiv Rheinland in Düsseldorf dort gehe ich morgen wieder dort hin.
00:09:31: Im Kreisarchiv in Bergheim in kleinen Stadtarchiven und sogar in dem Stadtarchiv von den Heimatfreunden von Kaste, also überall und im Gespräch mit Zeitzeugen habe ich dann das Projekt im Westen sowie auch in Ostem geforscht.
00:09:48: Und ich hab' auch den Eindruck gewonnen – im Laufe der Zeit meiner Forschung!
00:09:52: Es ist sehr wichtig gerade jetzt diese Forschung zu unternehmen.
00:09:58: Erstens war die Zeitzeuge aussterren... Also viele sind schon weg… sind noch da, aber diese Kenntnisse, die brennen sie wie Bibliotheken.
00:10:08: Wenn Sie aussterben und die Privatbestände befinden sich dann später normalerweise nicht in Archiven, obwohl ich immer versuche Interesse bei den Zeitzeugen zu gewinnen, diese Sachen in den Archiven zu spenden.
00:10:22: Und zweitens, weil wir gerade jetzt Strukturwander erleben im Rheinischen Gebiet So wie auch aus der Erfahrung, also der frühen BRD-Zeit und auch der Wendezeit im besten kann man viele Kenntnisse gewinnen.
00:10:42: Was man richtig machen kann wo es Gefahr gibt und was man dann auch lieber vermeiden so?
00:10:50: Ich finde es faszinierend.
00:10:51: das einzige was ich jetzt immer noch nicht so ganz verstanden habe ist warum ausgerechnet Leipzig, also wie der Sprung nach Deutschland, nach Europa über den großen Teil haben.
00:11:02: Ja, also das ist auch eine lange Geschichte und ich versuche das kurz zu fassen.
00:11:07: Normalerweise kommt als erste Frage.
00:11:11: Haben Sie dann deutsche Vorfragen?
00:11:14: Und das habe ich natürlich auf der mütterlichen Seite.
00:11:18: Also mein Nachname ist ukrainisch.
00:11:21: Also im vettelichen Seite kam die ganze Familie aus Genizien so ist es sondern eine Die typische Mischung aus Galizien, so ukrainisch-polnisch ein kleines bisschen jüdisch und alles anderes dazu.
00:11:33: Aber die mitteiliche Seite war das so in den Achtzehnten und Achtziger Jahren, die kamen aus dem Sauerland und aus dem Mosenthal also damals strukturarme Gebiete Und sie siedelten dann eigentlich in Ohio, also mitteillicher Seite Ja!
00:11:47: Das ist so die einfache Antwort.
00:11:49: und es hat natürlich meine Großmutter damals große Freude gemacht, dass letztendlich irgendjemand in der Familie Interesse für die deutsche Sprache hat.
00:11:59: Und ich habe mit meiner Oma hin und wieder in diesen alten Telefonzellen angerufen rum und gesagt, oh!
00:12:06: Ich bin jetzt hier in Deutschland oder dort?
00:12:08: Das hat natürlich Freude gemacht aber das war für mich nicht so sehr wichtig.
00:12:13: Eigentlich viel wichtiger war diese rein wissenschaftliche... Dass das reine wissenschaftlichen Neugier über Deutschland als Land in der Mitte.
00:12:22: Alles geht über Deutschland, also Krieg und Frieden, Kultur... Und Deutschland ist so ein Land mit so viel Erfindungskraft, gerade in dieser Geschichte der Kaunkohle, was hier erfunden wurde.
00:12:35: Das ist alles für mich spannend!
00:12:37: Ich war im Jahr two-thousand zwei als Student in Greta Heinrichchen, südlich von Berlin oder mehr von Wittenberg, da nur um diese großen Maschinen aus dem damaligen Tagebau Golpernord zu besichtigen, dieser Dinosaurier.
00:12:55: Und das war wirklich der Anfang von dieser Zeit als man dort so ein Eventzentrum gemacht hat also für Konzerten und so weiter.
00:13:02: Die Maschine ist wirklich bewundert was man hier in Deutschland erfunden hat und es hat natürlich dann Neugier für diese Technologie und die ganze Industrie gebracht.
00:13:16: Ich hatte auch Interesse vom Anfang an als Student über die ehemaligen deutschen Ostgebiete, die in Gespräche in Amerika nie auftauchen.
00:13:28: Also ich hatte keine Ahnung von diesen Ostgebieten und so war meine Dissertation eigentlich eine Studie über eine Mischung von Kultur und Politik.
00:13:38: ja also wieso ist es das... Keine Radikalisierung von Heimatvertriebenen in Westdeutschland, bevor dem Warschauffaertrag in den Hundertsiebzig unterzeichnet wurde.
00:13:50: Wieso gab es keinen Aufstamm?
00:13:53: Die vertreibenden Verbände haben immer so diese Politik gemacht.
00:13:57: Das ist ja oftmals Rexpolitik.
00:13:59: also wir wollen die Gebiete wieder zurückhaben und ich habe gefunden im Großen und Ganzen, also im Neunzeigprozent der Fehler waren die Heimat Vertriebenen natürlich mit dem Verlust daheim nicht zufrieden.
00:14:09: Sie haben Verlustgefühl gehabt, was normal ist.
00:14:12: Aber sie haben auch nicht ab, sagen wir so Mitte der fünften Jahre, Anfang der sechsten Jahre die Glaube verloren, dass sie irgendwann wieder zurückgehen und weil sie mit diesem Prozesse Abfindung vom Verluster Heimat... So im Gedanken mehr so den Wünsch nach der Erinnerung hatten.
00:14:33: Also stattdessen, was jetzt da wie das alles jetzt so aussieht und natürlich wurden sie die Pole nicht vertreiben, die dort gewohnt haben?
00:14:41: Ja ein anderes Thema, anderes Projekt.
00:14:43: aber das war auch ein Anfang für mich mit diesem Thema vom Verluster Heimat.
00:14:49: ja, was auch in dieser Geschichte der Braunkode abspielt.
00:14:55: Und nebenbei kann ich erwähnen Sehr wichtig für dieses Projekt war auch diese ausgezeichnete Ausstellung im Haus der Geschichte in Bonn vor ein paar Jahren.
00:15:05: Ich glaube, in den Jahr zwei tausendundzwanzig war das Heimat, ja die Bedeutung von Heimat.
00:15:11: und da gab es dann also in einem Teil der Ausstellung diese Geschichte vom Heimatvertriebenen und dann diese Geschichte von Lützerath um Immerath und alles ein bisschen aus der Lausitz Also von der Braunkohle.
00:15:24: Und das hat meine Interesse bei dieses Thema auch Heimatverlust und was ist die Bedeutung von Heimat?
00:15:30: Und zu Heimat zwischen Realität, heimat zwischen Kitsch.
00:15:34: Und Erfahrung aufzuarbeiten.
00:15:39: Das ging dann weiter in dem Projekt.
00:15:42: Auf jeden Fall Leipzig hat eine klare Antwort.
00:15:47: Ich war an der Universität Illinois dann ausgewählte als Austauschstudent beim Dubnovin-Institut für die jüdische Geschichte in Leipzig im Sommer.
00:15:57: Weil ich ein Projekt, so einen Aufsatz damals geschrieben habe.
00:16:02: also kann man die Erfahrung von Heimatverlust zwischen Heimatvertriebenen aus Breslau mit jüdischen Holocaust Überlebenden vergleichen.
00:16:13: Was war ähnlich?
00:16:18: vor der Progromnacht die grittgrößte jüdische Bevölkerung Deutschlands.
00:16:23: Und sie hatten so ein Vermechnis an Kultur und alles eigentlich in dieser Stadt.
00:16:31: In Brasselau ausgestrahlt, diese Geschichte von Verluster.
00:16:36: Heimat im Brasselau habe ich dort gemacht.
00:16:38: Als ich in Leid sich gewohnt habe, habe ich gedacht Mensch!
00:16:41: dass es so eine schöne herrnliche Stadt, also mit Gewandhaus und Messekultur und Tomahnen und Architektur.
00:16:51: Wenn ich irgendwann ein zweites Projekt machen kann?
00:16:53: Wenn ich meine Dissertation verteidigt habe und das als Buch erscheint muss ich ein Projekt machen, das irgendwie eine Beziehung zu Leipzig hat.
00:17:02: Und deswegen hab' ich dann dieses Projekt über Architektor geschrieben.
00:17:08: Leipzig und Brasslauferknechen hat diese zwei Handelsstädte, die eine ähnliche bürgeliche Architektur also ein viel Gründerzeitsarchitektor hatten.
00:17:18: Die waren auch keine Residenzstädten.
00:17:20: Und Frankfurt am Main habe ich dann als dritte Stadt ausgewählt, also die westdeutsche Stadt.
00:17:25: nur weil Frankfurt dann so viel gemeinsam mit der Architektor- und mit der Kultur diesen beiden Städten hatten.
00:17:32: Köln kannte ich damals auf natürlich nebenbei als Besucher.
00:17:37: Ich bin in Köln einige Mal gewesen.
00:17:40: Und für meine Frau und ich war Kölner selbst wichtig, als Freundin waren wir hier.
00:17:46: Wir haben dann gerade in dieser Gaststätte von der Hohenzollenbrücke zum ersten Mal die Forschungsthesen meiner Frau dann tiefer diskutiert.
00:17:57: Es war eine ungewöhnlich ruhige Nacht dort im Fühl.
00:18:01: Ja!
00:18:01: Wir haben über die Hohezollenbrücke einen Spaziergang gemacht den Dom bewundert haben dort unsere Liebe so vertieft, als Wissenschaftler und Menschen.
00:18:12: Und ja, kurz danach sind wir dann ewig zusammengeblieben.
00:18:20: So hat Köln auch für uns eine besondere Bedeutung.
00:18:22: Aber wir erahnten damals nicht dass wir hier in Kölnen wohnen durften und dass wir auch unser Kind weitererzielen.
00:18:32: Das war für uns eine Überraschung.
00:18:35: Und für dieses Projekt habe ich Köln dann also von der Präferie entdeckt, ja?
00:18:41: Also ich war nicht in Kölnen als Wissenschaftler bis ich dann dieses Stipendium, also Anfang Juli kamen.
00:18:52: Vorher war ich immer im Werkheim an der Erft und in Kärpeln ... Ich kannte dann erst diese Wissenschaftler, die Nähe von Köln und der Präferie.
00:19:10: Und ich finde das hat das Projekt auch stark bereichert!
00:19:23: kennengelernt und das war sehr wichtig.
00:19:25: Und dann inzwischen habe ich mein Projekt ergänzt, man kann diese geschichtete Baulkohle und insbesondere Protestkulturen gegen die Braunkohle nicht erforschen.
00:19:36: wenn man den Kreis Heinzberg dann nicht besucht und ich bin dann regelmäßig auch in Erkelenzen zwischengewesen im Überall dieser Region geradelt habe so dann diese Geschichte von Garzeweile eins und zwei in meiner Forschung auch integriert.
00:19:55: Jetzt sind wir schon geografisch wieder da angekommen, wo es heute geht um diesen kleinen Ort Castervernehmende gesprochen hast.
00:20:02: Es gibt wenn ich über das Rheinische Braunkuhler Revier spreche und ein neues Thema bekomme eine wirklich hilfreiche Karte die ich immer anschaue und dann sieht man da diese ganzen Orte die man aus den Nachrichten, aus den letzten Jahren können sowas wie Lützerrad oder man kennt Worte wie kein Berg, die ich in meinen Podcast Folgen auch schon besprochen habe.
00:20:21: Und dann niedergeladen
00:20:23: ist das diese berühmte Karte bei Wikipedia?
00:20:26: Genau!
00:20:27: Ja ja also es ist eigentlich eine wunderbare Karte.
00:20:30: Ich habe hin und wieder ähnliche Karten in den Archiven gefunden aber ich finde der ist perfekt für die die Indizier auch zu diesem Thema sind.
00:20:40: Also es bleibt für mich immer wieder eine wichtige Karte aus wenn ich sage wo war dann Rat Kastel im Vergleich zu Frimme-Sorf-Siedl, ja.
00:20:51: Genau und diese Karte ist halt wirklich das wie auch hilfreich weil man sieht neben diesen ganzen Ortschaften die von der Abbaugerung bedroht waren oder die auch jetzt inzwischen gerettet worden sind, die nicht mehr verändert werden und auch die ganzen neuen Orte die neu eingerichtet wurden.
00:21:05: Man sieht in Grau eingezeichnet die Orte, die abgebargert wurden.
00:21:09: daneben stehen Jahreszahlen Und ganz viele von denen wurden in den Sechzigern und auch teilweise Siebzigern, früher Achtziger noch teilweise abgebaggert.
00:21:18: Wenn man jetzt dann in die Nähe des großen Kraftwerks Frimersdorf geht und da immer auf der anderen Seite sieht man ganz viele baggerte Ortschaften... ...und dann ist da Kaster und Kaster ist noch da!
00:21:30: Du hast dich in einer Forschung damit befasst.
00:21:32: warum wurde Kaster nicht abgebaggert?
00:21:35: Also
00:21:35: warum?!
00:21:37: Ein Grund dafür kann man mal auf dieser Körte sehen.
00:21:41: Also die Flecken von den Neuseblungen sind so rot und man sieht das Kaster eigentlich ziemlich groß, also ein rotes Fleck ist.
00:21:57: Der dehnt sich aus.
00:21:59: der Grund dafür ist... Die Altstadt vom Kaster ist sehr klein in dem Bereich von der Stadt Kaster, die dann so nach dieser Rettung von Kaster entstanden ist.
00:22:14: Kaster wurde Siedlungsfläche für ganz viele Orten, die abgebargert wurden ja also in einigen Hinsichten als Kernstadt, als authentische Kernstadt für andere Städte, die da der Kohle weichen mussten.
00:22:33: und das ist ein großer Unterschied eigentlich einen Prototyp die kaum weiter verfolgt wurde, die als Gegenteil für andere Städte ist.
00:22:46: Zum Beispiel vorher gab es der Beispiel von Bärenrad.
00:22:53: Bärenrat findet man südlicher auf dieser Karte in der Nähe von Hürt.
00:22:59: Bärrenrad war so ein Dorf dass sehr stark von Verschmutzung, von der Braunkohle und Brickettfabrik nun alles so beeinträchtigt wurde.
00:23:10: Man sieht ganz viele Klagen seit den zwanziger Jahren in den Archiven.
00:23:15: Es war ein sehr dreckiger kaum berohnbarer Ort.
00:23:20: Und man wollte dann unter dem Ort Kohle abbagern!
00:23:24: So wurde Bärenrad umgesiedelt... ...und man hat natürlich so kleine Sachen aus der Kirche mitgenommen.
00:23:35: Man hat einige Gegenstände mitgenommen, aber im Großen und Ganzen war das eine ganz neue Stadt!
00:23:45: Und diese ganz neue Neubeeren hat dann keine Altstadt, man hat einen neuen Stadtkern aufgebaut... ...und dieser neue Stadt wurde hochgepriesen überall als Modell-Stadt oder Hochmoderne statt.
00:24:02: Also Edyl, ja.
00:24:05: Aber es fehlte natürlich so den historischen Substanz und man sieht das in anderen Ortschaften die man auf einer Liste benennen konnte und so war das eine neue Idee, eine Altstadt für diese neue Siedlung irgendwie zu räten.
00:24:26: Und Kaster ist wirklich ein Insel!
00:24:31: Also wenn man Kaste besucht, man geht nach Norden aus Kastel und ist sofort auf einer Seelangschaft mit Bäumen und Wanderwegen.
00:24:41: Und alles das war alles Braunkohleloch!
00:24:44: Das war alles Tagebauchschlimmesos Süd also wirklich die Schlussruine der Stadt.
00:24:51: Kaster am Nordhang der Stadt also unmittelbar vor dem Stadttor war direkt an der Böschung des Tagebaus, wenn man das so vorstellen kann.
00:25:02: Und es gibt so ein tolles Foto, dass jetzt aus dem Konzernarchiv von RWE in Essen befindet.
00:25:08: Es ist befindet sich dort und man findet dann auf dieser Karte ganz deutlich also auf diesem Foto ganz deutlich eine Abbildung wie nah die Stadtkraste am Rand vom Tagebau stand ja?
00:25:20: Das war genauso Richtung Osten und Richtung Westen und Süden gab es Ackerland das dann so als Neubaugebiet wieder entstanden ist.
00:25:32: Ja, also Neubao-Gebiet für Epperhardt, Morgen und Harf.
00:25:37: Und auch so in die kleine Gemeinde Torhaus.
00:25:43: Erzohlenhaus!
00:25:44: Und noch weiter Richtung Westing gibt es Königshoffen Neu.
00:25:51: Das war so ein solter selbstständiger Gemeinde sein, aber ganz direkt an Neukaste so dann angegliedet also mit den Straßen und alles.
00:26:04: Das bedeutet Kaste war ein Insel mitten von einer neuen Landschaft, von rekultivierten Gebieten und Siebelungen und irgendwie Identifikationen für diese Stadt geben.
00:26:24: Und man sieht auch heute, dass das teilweise so gelungen ist.
00:26:29: Sehr viele Leute aus Eperat und Morken und Haftigheden nach Altkraste nur so um ein Bummel oder so alten Pflastersteinenwege in der alten Kirche bei der Gaststätte Christdorf und alles.
00:26:46: Irgendwas... von dem Flair einer alten Stadt zu erleben, direkt vor der Haustür.
00:26:52: Zweitens Kaster war am Rahn der Braunkohle-Fütze und man hat Millionen von Tonnen von Braunkohl aufgegeben um Kaster zu retten.
00:27:07: aber man konnte es trotzdem technisch möglich, Kaster.
00:27:15: Ganz im Gegenteil wäre das zum Beispiel mit dem größeren Ort, viel größerem Ort Königshofen.
00:27:21: Der Ort wurde so in den Anfang der Achtzigerjahren zerstört.
00:27:25: die große Kirche auf dem Hügel wurde so neunzehnhundertdreiundachzig gesprengt.
00:27:30: man hat soviel Widerstand geleistet um Königs hoffen zu retten aber das war nicht möglich.
00:27:36: bei Königs Hoffen mitten im Tagebauffeld stand ja Kaste.
00:27:41: Also man hat sehr viel Kohle aufgegeben, was immer unterstreicht wurde.
00:27:45: also wir haben sehr viele Kohle aufgegeben, hat so rein, als er die Rodegrube und anderen gesagt aber trotzdem wir haben das aufgegeben teilweise weil das technisch machbar war.
00:27:56: Und dann drittens es gab so Widerstand in der Stadt Kaste Auf allen Ebenen also es gar.
00:28:06: die waren sehr geschickt mit diesem Widerstand um die Schlüsselperson, also der Regierungspräsident Wilhelm Worsch zu überzeugen, Karste zu retten.
00:28:23: Man brauchte alle diese Aspekte, um Karsten zu retnen.
00:28:27: Also war so Idealfall muss man sagen!
00:28:31: Wenn irgendwas gefällt hätte dann wäre es nicht möglich.
00:28:35: Man braucht alles zum Beispiel dass das Dorf Frauweiler, also Richtung Ostem stand auch am Rand von diesem Tagebau Frimersdorf in Süd.
00:28:49: Man hätte es genauso retten können.
00:28:53: Es war technisch möglich aber es fehlte an dieser Initiative der Bevölkerung und es fehlte irgendwie an diese Idee eine Großsiedlung zu machen.
00:29:04: so eine winzige neue Großsiedlung wurde dann um das Dorf Hart gebündet und neu Frau Weyler wurde dort integriert.
00:29:12: Obwohl Frau Weyler eine gotische Kirche aus dem fünften Jahrhundert hat, so einer reingotischen Klosterkirche also eigentlich in einigen Hinsichten noch bedeutender als alles was im Alt-Kraster war.
00:29:31: Morken hatte auch eine Wasserburg So für die Regionen eigentlich, obwohl so viele Bürgernlagen überall in dieser Region gibt.
00:29:41: Es war irgendwie technisch als Wasserburg einmalig.
00:29:45: direkt an der Erft wurde auch von den Denkmalpfleger geklagt dass das der Kohle weichen musste.
00:29:53: aber ist auch so passiert?
00:29:55: ja also der Argument Kaste ist so einmalig kaste ist schön.
00:30:01: es gibt immer noch zwei Tatstadt-Tore.
00:30:04: Es gibt immer noch so eine mittelalterliche Maueranlage, es gibt so eine alte Kirche mit Brockenausstattung und alles.
00:30:14: also er sieht alle so schön aus.
00:30:16: das war kein überzeugendes Argument
00:30:20: und
00:30:21: man muss auch dazu sagen, es war an einigen Hinsichten auch ein Gegenargument also gegen die Rettung von Karsten kostete ganz viel Geld, diese kleine Stadt zu retten.
00:30:34: Das war gerade auch in dieser Wirtschaftswunderzeit.
00:30:37: Man wollte alles modern und schlicht und neu aufbauen.
00:30:41: Es wäre so viel preisgünstiger das alles abzuheißen als Denkmalpflegerist dann wiederherzustellen.
00:30:48: Trotzdem hat man das gemacht.
00:30:49: also man findet sogar bei Wikipedia aber auch so in allen Büchern über die Geschichte von der Rettung von Karsten.
00:30:57: Oh, Karsten war eine einmalige Schöne Stadt.
00:31:02: Und Herr Warsch, der hat so ein Liebehaber von Castel geworden.
00:31:09: Er war irgendwie so... Es war eine herzenhafte Sache für ihn und das stimmt nicht.
00:31:14: Also, aus den Jungen von vierundfünfzig, also das Schlüsseljahrverkastet als die Entscheidung dann im Herbst getroffen wurde, Castel zu retten gerade im Januar dieses Jahres Wilhelm Warsch sogar ausgerechnet Warsch gesagt, ja Kaster ist schön aber tut mir leid und den nächsten Kaster trotzdem anbrechen und für die Kohle dann Platz machen.
00:31:41: Also deswegen musste er überzeugt werden so Überzeugungskraft und also Mügel-Initiativen, Initiativen aus allen Ebenen auch von der Ebene, also vom Oberkreisdirektor Alfred Klubs, so NRW Finanzminister Flecken.
00:32:03: Also von den Denkmalpfleger natürlich die waren auch dabei aus allen Ebenen und natürlich dann von der Ebene das Stadt Kaste und vom Amt Königshofen zudem Kaste gehört hatte.
00:32:16: Ich glaube diese Zeit müssen wir wirklich noch mal ein bisschen mehr hervorheben.
00:32:20: Wir sind ja kurz nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland fast zehn Jahre nach Kriegsendemann.
00:32:27: Man ist dabei, das wieder aufzubauen.
00:32:29: Man ist auch mit diesem Wirtschaftswunder.
00:32:30: Das war ja auch was Symbolisches.
00:32:31: Es war ein Teil von diesen... man ist Wiederwehr!
00:32:34: Man wollte neu und modernen.
00:32:36: Man wollte eine große, moderne Wirtschaft aufbauen.
00:32:39: Und das hast du auch erwähnt?
00:32:41: Man hat wirklich vieles abgerissen.
00:32:42: Ich habe mir mal Bilder vom Wasserschluss angeschaut.
00:32:45: Das waren wunderschöne.
00:32:46: Trotzdem musste man das abreißen, damit man an die Kohle unten drunter kommt.
00:32:50: Also Kasta an sich, was er erwähnend hatte ganz viele einzelne Dinge, die für es Sprachen.
00:32:57: aber und das fand ich auch mega spannend.
00:32:59: Den Warsch haben Sie ja dann im Endeffekt damit umgestimmt mit etwas was man nur eine unglaubliche PR-und Schamoffensive nennen kann?
00:33:09: Genau richtig!
00:33:10: Das war sehr wichtig.
00:33:12: Also vielleicht soll man auch sagen also der Herr Warsch war wie gesagt also Schlüssefigur nicht nur verkastet sondern Bundesrepublik Deutschland.
00:33:24: Also der war, der ist wie Adenauer so jemanden von den Nazis also verfolgt wurde.
00:33:31: aber hat sie überlebt und war mit Gründe der CDU-Partei ja?
00:33:37: Und als erster Regierungspräsident Köln, also war auch wirklich so.
00:33:47: der Gründer von dem Braunkohlen-Ausschuss.
00:33:52: In den Neuen, das neue Braunkohlegesetz war so dann Bestandteil dieser Politik der Stadt hat Recht.
00:34:04: also Norden NRW und insbesondere aus dem Regierungspräsidium hat das Recht Land für Beschlagnahmen und für den Gemeinwohl zu nützen um die Energiewirtschaft, also um die Energie dann zu füttern.
00:34:22: Also für den Wirtschaftswunder zu futtern.
00:34:25: Der Warsch war kein Freund der Denkmarktpflege.
00:34:29: Es gab natürlich den Satz im Braunkohle-Gesetz man so versuchen zu vermeiden dass man unwiedebringliche Kulturgüte zerstört, die man vielleicht retten kann ja aber man meinte nicht So geben wir dann Millionen von Tonnen von Kohle auf, um eine kleine Stadt zu retten.
00:34:53: Also das wurde nicht gemeint?
00:34:56: Das war natürlich ein bisschen vager und so hat da gerade dem Bahnlandschaft im Nord zitiert.
00:35:06: Man muss versuchen, dass die charakteristischen Merkmale einer alten rheinischen Kulturlandschaft erhalten bleibt.
00:35:16: Sie müssen den Grun abgeben für eine Wiedergesundung der schwerst verwundeten hoffentlich nicht getöteten Landschaft, liest man in diesen Landschaft in Not und das war so eine Interpretation aus diesem Braunkohle-Gesetz.
00:35:34: also ja wir füttern also Wirtschaftswunderlande aber wir müssen etwas aus dieser Kulturlandschaft retten, ja.
00:35:45: Und so stand Kraster plötzlich da als Gäste, also dass der Wilhelm Walsch dann sagen konnte Ja!
00:35:55: Also das ist dann Beweis dafür, dass wir das ernst nehmen.
00:36:02: Dass wir was retten und dass wir es bedauern.
00:36:06: Das wird dieser langen Liste von Ortschaften dann unwiederbringlich zerstören.
00:36:13: Wir machen nicht nur archäologische Ausgrabungen, bevor das auch alles ausradiert wird.
00:36:18: Wo was unterirdisch befindet sondern auch wir geben man etwas so oberirdisch zurück ja so als Etwas dass man so dann Gedenken kann.
00:36:30: und dass Dass er zu dieser Entscheidung gekommen ist lag eigentlich auf diese Initiative dann von dem ganz verschiedenen Menschen, die damals nebenbei gewürdigt wurden.
00:36:46: Aber ein Grund dafür, dass der Warsh so als ... Es gibt fast sein Mythos, Warsh ja?
00:36:54: Der steht in dem Mittelpunkt da, weil man wollte das verehren und wüdigen was er gemacht hat, weil er ganz leicht eine andere Entscheidung getroffen hätte.
00:37:07: Und ohne seine Stimme Wäre das nicht möglich?
00:37:12: Es war so eine knappe Entscheidung, Kaster zuerst zu zerstören.
00:37:16: Und er war dann als Schlüsselfigur einer der dafür zuerst gewählt hat beim braunkohlen Ausschuss vielleicht Kaster dann zu zestören.
00:37:27: Er müsste überzeugt werden und so war es interessant, dass er in dieser kleinen Stadt Kaster ankam.
00:37:34: am achtzehnten November, vierundfünfzig.
00:37:43: Und das gab dann diese verschiedensten Ortsvertreter so aus den Bezirkskreis- und Stadtebenen die mit ihm getroffen haben.
00:37:53: Also auch der Bürgermeister von Badburg, ja.
00:37:56: Der Bürgemeister von badburg wollte auf jeden Fall auch Kasten erhalten bleiben sehen weil er dachte das ist dann auch besser für Badburg.
00:38:04: man hat so ein kleiner Stadtteil von Badburgen durch dann auch gerettet mit dem Friedhof Weil den Tagebau so eine Kurve gemacht hat um Kasten zu retten.
00:38:13: Dann konnte man auch ruhig dann auch retten.
00:38:16: Ja also alle haben versucht Wasch bei dieser Veranstaltung in Badenburg und in Kraste zu verehren.
00:38:26: Geistige Urhebe des Bergbaugesetzes.
00:38:32: Man denkt vielleicht an anderen Politiker der heutigen Zeit, man kann diese Menschen nicht nur so einladen.
00:38:38: Man muss dann ein bisschen Inszenierung geben.
00:38:42: Das bedeutet nicht dass man das alles als reine Inszenierungen gemacht hat.
00:38:47: Der Wasch war kein ... Es ist nicht so, ob er ein Tyrann war oder sowas.
00:38:54: Aber wie es ganz oft... Der hatte eine eigene Vision und um ihn zu überzeugen muss man auch ein bisschen pathos finden!
00:39:03: Ja, also bei diesem Gespräch in November.
00:39:08: Und ich bringe dieses Gespräch jetzt hier so in diesem Interview weil es war sehr wichtig, so im November, der vierhunde und fünfzig nach dem Warsch gegen Karste gewählt hat ja zuerst Er sagte so er fühlte Eingangs aus dass er nicht einseitig die Interessen der Industrie zu vertreten habe.
00:39:31: In erster Linie sei er für die Wahrnehmung der Interessen, der ganze Bevölkerung verantwortlich.
00:39:38: Die allerdings in ein entsprechendes Verhältnis zu den Belangen der Industrie gebracht werden müssten.
00:39:45: ja und das ist der bestimmte Punkt Ja man sagt dass immer wieder bei anderen Orten ja so ja tut mir leid dass die Burg morgen Haarf so dann also mit die Burge Haarf dann diese Wasserburge weichen muss aber muss zu den Belangen der Industrie gebracht werden müssten.
00:40:05: Die Chemie-Industrie in Klappsau braucht die Kohle, ja?
00:40:10: In der Kraftwerk Gullgenberger braucht Kohle!
00:40:13: Der Strom muss da sein und die Industrie muss angekurbelt sein.
00:40:16: Wir müssen was werden nachdem wir diese große Niederlage erlebt haben.
00:40:22: Und hierauf antwortete dann der Bürgermeister von Bettburg.
00:40:27: zitat, dass die Bevölkerung beide Ortschaften die Interesse der Industrie weitgehend zu verstehen Versuche sie aber nicht ihrer primitivsten Rechte aufgeben könne.
00:40:39: Ja und man sieht dann auch also im Protokoll von diesen Treffen einer Warnung.
00:40:47: Auf einem Oberkreisdirektor Klos, der so eine bedeutende Figur war ja auch so ein Opfer.
00:40:53: Eigentlich eine größere Opfer der Naziregierung.
00:40:56: also hat sie dann bei einer Polizeibeamte in der Weimarer Zeit hat sie da so großes Interesse an die Demokratie und dass die Belange der normalen Bevölkerung gehört wird.
00:41:09: man findet das überall in den Akten kaum wahrgenommen wird, also in der Geschichte.
00:41:17: Aber man sieht auch in anderen Beispielen immer versucht so ein bisschen Nachdenkern anzubieten zu den Politikern.
00:41:26: Ein bisschen zur Lassenführung und so etwas zurückhalten und überleben was wir tun.
00:41:33: ist das wirklich das was den Gemeinfeld dient?
00:41:35: Und er sagte, dass die Zerstörung von Kaster Auch die Umsiedlung von sechstausend Jürgen in den Nachbarkreis Grevenbruch bedeuten wurde.
00:41:45: Und er sagte, so die Bevölkerung hänge an der Schule auf der Sieg und ihrer Vorfette gelebt hätten.
00:41:52: Das sei ihr Wunsch oder Wünsche der Kreisverwaltung irgendwas dann für diesen Menschen, die umgesiedelt werden zu tun?
00:42:03: Und Herr Umzug unterstreichen, wie interessant diese Akte sind.
00:42:09: Also das ist so ein Fragment.
00:42:10: also man weiß nicht eigentlich was genau er gesagt hat.
00:42:14: Er sei ihr Wunsch und der Wunscht der Kreisverwaltung?
00:42:16: Was ist der Wunscht?
00:42:17: Man sieht es nur aus dem Kontext dann von anderen Arten.
00:42:20: war das sein Fragmentsystem.
00:42:21: Es endet einfach da ja So um das Überleben dann vom Kaster zu sichern.
00:42:27: war es so unerlässlich dieser kleine Start auf dass Ja, so Ego von dem Regierungspräsidenten.
00:42:36: Also Billiante Erfolg zu bereiken.
00:42:38: Nachdem Warsch dann also eine Reise durch diese unverserbten landschaftlichen Edünen an der Erf zwischen Bedburg und Kastel erlebt hat erwartet er dann?
00:42:51: Ganz unerwartet!
00:42:55: Ein festlicher Empfang durch den mittelsinnlichen Agatator von Kastle.
00:43:02: Ich gehe davon aus, dass viele Zuhörer Kaster noch nie besucht haben.
00:43:06: Ich kann es nur stark empfehlen.
00:43:08: ist eine schöne kleine Stadt.
00:43:09: aber wenn man auf dem Platz, auf den zentralen Platz in Kaster steht also vor der Gaststätte Christoph mit Blick vor sich auf die Kirche diese kleine Stadt ist so klein!
00:43:23: Also ein Vorpost von Jülich also im Mittelalter.
00:43:26: So klein ist dieser kleine Stadt.
00:43:28: Man kann Auf der linken Seite das Agata-Tor und auf der rechten Seite dann das andere Tor sehen, also die beiden Toren.
00:43:39: Also auf der Südseite und Nordseite der ganzen Stadt.
00:43:42: So klein ist diese Stadt!
00:43:44: Man kann beide Seiten auf dem gleichen Standpunkt sehen ja?
00:43:48: So kam Warsh in dieser kleinen so intimen Stadt und es gab reichliches Essen Heimatkostüme, Getränke überall.
00:44:00: Und was ist dann die gefährdete Heimat-Kultur?
00:44:04: Es wurde dann überall inszeniert!
00:44:06: Es gab Stadtfahnen, es gab Kinder, die Niedergesungen haben.
00:44:13: Der Grundschullehrer gab so ein kleines Mädchen ein Gedicht... Also offensichtlich hat sie dieses Gedicht geschrieben vielleicht oder nicht?
00:44:22: und das Mädchen hatte dieses Gedlicht dem großen Regierungspräsidenten dann so vorgestellt, ja.
00:44:30: Für die berechtigte Hoffnung auf die Erhaltung des Zitats Kleinuod an der Erft dankten den Regierungspresidenten sowohl der Orts als auch Amtsbürgermeister und allen anderen.
00:44:43: Ja, also irgendwie auch dieser Begriff, also Klein-Ud An der Erfft wurde in dieser Zeit erfunden.
00:44:49: Kaste ist nicht so eine verkommene alte Stadt, die sehr viel Investitionen brauchen um das Denkmalpflegerecht wiederzuerhalten und wiederherzustellen.
00:45:01: Nicht so eine kleine verkommene Stadt sondern ist klein oder anders und sieht so schmuck aus.
00:45:08: ich kann es nicht bestätigen aber ich gehe davon aus man hat auch so einen von diesen also Flagen und im großen Transparenzen an Gebäuden aufgehängt wo sie vielleicht nicht so gut aussahen.
00:45:19: Wo hier ein bisschen Reparatur-Massnahmen gebraucht wird, also ich kann das nicht bestätigen.
00:45:25: Aber diese Leute waren klug und haben das als Inszenierung gemacht damit dass alle so gut aussehen wie möglich.
00:45:30: So herrschte es große Freude, als dann ganz plötzlich die Entscheidung gegeben hat eine Erhaltung von Kasten zu genehmigen.
00:45:46: Grund dafür dieses Nachholbedarf an Wohnungen, der so extrem war.
00:45:53: Nicht nur wegen Heimatvertriebenen aus dem Osten, nicht nur wegen Zerstörungen in den umliegenden Städten aber auch wegen der Braunkohle.
00:46:04: Erkaster wurde Arbeit über Stadt und sie wurde Arbeiterstadt wegen der Braunkohle.
00:46:12: also gerade wegen dieser Industrie die die Kulturlandschaft kaputt macht, wurde Kaste erhalten als Denkmalinsel, als Mittelpunkt für eine neue Stadt, die die Braunkohle Sudan ankurbeln sollte.
00:46:28: Spontan beschlossen dann der Ratzmitglieder einstimmig war zu Ehrenbürger der Stadkkastel zu enden.
00:46:34: Zitat also aus der Zeitung von Damals und an Völklugtuungen teilte der Regierungspräsident dem versammelten Rat den Beschluss des Braunkohlenausschusses mit, er sagte er freue sich diese Vorkunden die sicherlich manchen Bürgern eine schwere Last abnehmen.
00:46:50: Persönlich gerade jetzt kurz vor Weihnachten überbringen zu können.
00:46:55: also er freute sich plötzlich so dann hell zu werden der Warsch.
00:47:00: ja immer wieder musste der Warsch sagen jetzt Morgeln muss weichen ja Königshorfen muss weich.
00:47:06: und jetzt konnte er sagen gest habe ich so kleine Stadt so gerettet.
00:47:10: Und das brachte ihn auch persönlich so Freude, dass Carste so dann eher persönlich Carste als eine kulturell wertvolle alte Stadt so dann feiern konnte!
00:47:23: So gab es dann bei der Sitzung von Parkbohlen-Ausschusses einen Monat später am fünften Dezember in den vierundfünfzig so von dreißig Kilometer südlich, also in Oberliebler.
00:47:35: Also diese Entscheidung und es gab offensichtlich dann so stundenlangen Ringen ganz viele sture Vertreter der Rudelgrube AG, also später so war das Reinbrauen damals gab es noch dieser Rudelgruppe.
00:47:49: sie müssen gewonnen werden Kaste und auch dem Wettbürger Stadttreib ruhig mit dem Südfriedhof oder dem Stadtfriedhof zu retten.
00:47:57: ja und er war von seiner Ruder als Retter so begeistert Das trotz dem sehr schlechten Wetter, es gab so Nebel und alles.
00:48:06: Bei Nacht und Nebel, sagte man, kam er dann sofort nach Kastel wo er nochmals gefeiert werden konnte und er konnte sagen jetzt habe ich der Herr Warsch Kaste für alle Zeit gerettet!
00:48:21: Und es gab nochmal ein großes Fest von diesen Ehrenbögen in der Stadt Kaster, ja.
00:48:28: Aber man muss sagen also warum gab es so dann ein Fest?
00:48:32: Also der Bürgermeister Wosen damals und vielen anderen sie haben das noch mal so inszeniert.
00:48:38: Der Stadtchor hat auch Heimatlieder gesungen.
00:48:41: Ein Bürger hat sogar Lieder für Vorsch speziell verfasst!
00:48:46: Und Sie haben ihn wirklich so dann als Held so bezeichnet und das lebte dann immer weiter fort.
00:48:53: In allen Darstellungen, in allen Zeitungen und Heimatbüchern
00:48:57: usw.,
00:48:59: auch gerade in Heimat-Bücheln über Morken und Hof und anderen die der Kohle gewichen sind gab es dann immer wieder so dann ja aber Kaste bleibt weil er her war das haben wollte und es lebt sogar weiter.
00:49:16: im Strassenbild der Stadt Kaste, in Kaster Neu, also in Neuepparat gibt es neben großen so in diesem Neubauviertel.
00:49:25: Also typisch dieser Zeit große moderne Wohnkasten gibt es die Wilhelm-Warschstraße, die man immer noch sehen kann.
00:49:35: Der war wirklich von seiner Rolle gespannt und freute sich und es gab dann den Feier seiner Rolle später aber ohne diese Punkte dass man hier so eine Siebelung für diese abgebagelten Orte machen konnte, ohne die Tatsache das es am Rand und Tagebuchflutze gab.
00:49:55: Und ohne dieser Tatsachen ist es insbesondere, dass es Bürgerinitiativen gab.
00:50:01: Dieser Staatsgerät auf allen Ebenen, also auf der Stattebene, aus der Grundschule bis zum Finanzminister Fleckmann und anderen gebe es dann keine Rettung von Kaste.
00:50:14: Ich stelle jetzt mal eine Behauptung auf, diese Proteste in diesen neunzehnfünfziger Jahren und nochmal wir sind dann zehn Jahre nach dem Ende des Nationalsozialismus also in einer Zeit wo der Protest gegen die Regierung jetzt auch nicht so tief in die deutsche Bevölkerung eingedrungen war wieder.
00:50:32: Man hat sich oft das kleine konzentriert.
00:50:34: man wollte sein Dorf seiner Heimat seine Landschaft retten Und das, was wir ja später in den Siebzigern sehen und bis heute auch noch sehen.
00:50:42: Das sind Proteste, die werden mit der Zeit immer größer.
00:50:45: Am Anfang ist es die Heimat und die Landschaft.
00:50:47: Später ist es umwelt.
00:50:49: Heute ist es das Klima.
00:50:50: Würdest du mir da zustimmen dieser Hierarchie, diesem Aufbau dieser Größe der Proteste?
00:50:57: Teilweise!
00:50:58: Teilweise also.
00:50:59: ich habe wegen Kraster unter anderen Beispielen aus dem Osten.
00:51:05: Habe ich gedacht, dass stimmt Teilweise aus Skizze, aber muss ergänzt werden.
00:51:13: Und ich nehme das vielleicht, obwohl es so eine durchgehende Geschichte ist... Ich nehme das jetzt vielleicht mit einigen chronologischen Etappen.
00:51:24: Erstens!
00:51:25: Es gab schon einen Geologe der... ...Ninzehundertfünfzehn.
00:51:32: Fünftzehn also im Zeit des Ersten Weltkrieges.
00:51:35: Ich schrieb ihn hart, dass Ähm, sogar die Braunkohle.
00:51:40: Also die damalige schon begonnen ist und auch die Industrie ganz viel CO² in der Atmosphäre aufstoßen wird und das vielleicht dann Probleme für Klima machen würde?
00:51:54: Und vielleicht hätte er mehr zu diesem Thema geschrieben.
00:51:57: aber da ist so dann in den ersten Wochen des Ersten Weltkrieges gefallen.
00:52:02: ja also wenn man es schwer zu bemessen wie viele begabte Wissenschaftler, begabten... ...begabte Bürger von Europa auf allen Seiten gestorben sind in diesen blöden Kriegen.
00:52:17: Die sicherlich diese Themen befasst hätten und das war für mich so interessant.
00:52:23: So eine gerade... ...Ninzehn oder fünfzehnt, dass jemand zu diesem Thema so klar ausgesehen hat, vorgesehen hatte.
00:52:33: Ja aber es stimmt Es ging mehr um Heimat und Kulturlandschaft, also in den fünftiger Jahren.
00:52:47: Und Protest gegen die Kohle in sich, gegen diese ganze Sache, also Abbargerung von Orten und alles... Das fing erst an so in den siebziger Jahren.
00:53:02: Es gab so diese Grenzen des Wachstums und Rachel Carson, also dieser ganze Umweltbewegung.
00:53:11: Und so sah man auch zu diesem Thema verheizte Heimat, das war ein Schrift einer Gruppe von Studenten an der Uni in Aachen.
00:53:26: Sie haben dann ganz deutlich gesagt, dass es schlecht für die ganze Umwelt ist.
00:53:32: Damals geplant und zu Hamburg eins, Tagebau Hackenbach eins.
00:53:37: Aber so ein Ausmaß hat das keinen Tagebau vorher oder nachher, also seines Gleichens gefunden hat.
00:53:44: Fast so groß war es dann gar zwei oder eins und zwei.
00:53:48: da gab es auch so dann Stimmen die Umweltthemen aufgenommen haben.
00:53:54: So eine Frau Gisela Irwin aus Ruhlzweibel Am Westrand von Garzwagel-Zeware, also ein Dorf das immer noch da ist aber sollte abgebargelt werden.
00:54:05: Sie und ihr Mann aus Schottland kam er eigentlich haben tatkräftig... Nicht nur um die Heimat zu retten, also gekämpft sondern auch um die Umwelt zu retken.
00:54:19: Aber man sieht das auch in dieser Schrift, so Landschaft im Norden, in Norden.
00:54:23: Also auch aus der Jahre dreiundfünfzig seht und Kulturlandschaften.
00:54:27: aber hin und wieder sagt man so ist auch nicht so sehr gut für unsere Welt.
00:54:31: ja wenn das alles fahre ich?
00:54:33: Ja!
00:54:35: Der Inhalt ändert sich also im Lauf der Zeit.
00:54:39: Aber es gibt so diese Neustromung, also siebziger-achtzigerjahren.
00:54:43: Ja das stimmt!
00:54:45: Aber ich möchte auch sagen... Diese Stimmen, also Giselle Ehrring aus Holzeweiler oder die aus... So wie ist das?
00:54:55: Also Hambacher Gruppe, Hambacher Initiative Die waren eine winzige Minderheit Eine sehr, sehr winzig kleine Minderhalt überwiegende Mehrheit, die gegen Braunkohletagebaum so gekämpft haben.
00:55:16: Haben das gemacht um die Heimat zu retten?
00:55:18: Die waren Leute, die gesagt haben ich möchte mein Dorf retten und dann wenn das soweit ist, ist die Sache für mich mehr oder weniger erledigt.
00:55:29: und dass sieht man auch in der Tatsache.
00:55:35: Also so spät wie also in den neunziger Jahren, als der Tagebaufeld Garzweiler II verkleinert wurde.
00:55:44: In dieser Leitentscheidung, nineteenhundert dreiundneunzig haben die haben die Bedingungen dann verändert?
00:55:52: Ja ich habe Interviews mit mit Trenzeugen aus dieser Initiative Spopp Rheinbrauen geführt und ich habe ganz viel Achtung zu diesem Thema gesehen.
00:56:02: es ist eindeutig ging weiter, aber es wurde sehr viel kleiner.
00:56:09: Ja weil sobald Wennrad oder Warnlow oder andere Orten dann gerettet wurden hat man da gesagt oh okay mein Dorf wurde gerettete.
00:56:20: jetzt gehe ich wieder in der Kneipe aber nicht um gegen die Braunkohle zu kämpfen, sondern über Fußball zu reden oder irgendwas.
00:56:28: Also ich meine das nicht übel gegen diese Menschen.
00:56:31: es ist also historiker.
00:56:33: möchte man so die Motivationen und die Weltanschauung von Menschen verstehen?
00:56:38: ja und dann versucht dass nicht zu beurteilen?
00:56:40: Es war einfach so.
00:56:41: es ging um mehr um Heimat als um Klima und alles Und Man sieht Das auch Teilweise in dieser Geschichte von Lützerrat und Immerrat, und anderer Orten.
00:57:00: Die so sehr viel ... In den Schlagzeilen vor kurzem waren ja, also im Jahr zwei Tausendundachzehn
00:57:07: usw.,
00:57:08: da haben auch sehr viele Leute die da gewohnt haben.
00:57:12: Sie haben gesagt, es geht mir um die Heimat!
00:57:15: Und das war sehr schwer für die, die ja gewohnte haben So irgendwie eine Verbindung mit den sehr mutigen Menschen zu finden, die dort hingekommen sind aus allen Ecken der Welt.
00:57:28: Um das wegen Klimawandel und Umweltschutz und Nachhaltigkeit um irgendwie so eine Verbindung mit diesen Menschen zu findet.
00:57:37: sie haben dass Ich bin wiedergefunden, aber es gab eine Spannung.
00:57:43: Es gab ein Film vor kurzem in ARD.
00:57:46: Der Titel hieß etwas wie so jetzt kommen die UFOs oder irgendwas?
00:57:50: Kann das nur stark empfehlen im Film?
00:57:53: Aber hat dieses Film sehr grundlegend auf Interview und alles mit dem Menschenwort gemacht also ohne... Ohne so, ich habe mindestens das Gefühl gehabt ohne Argument im Vorhaus.
00:58:05: Sondern ich gehe dort hin und mache mit den Menschen die Versuchung dazu reikonstruieren weil wie alles in Keienberg immer hart verlaufen ist.
00:58:12: Und man sieht so ja wemut dass die Heimat so bedroht wird.
00:58:17: Die neue Siebelungen sind nicht immer so sollen wir sagen nicht so lebendig wie die alten Dörfer obwohl es mehr Wohnkomfort gibt.
00:58:27: Es war echt schwierig, nun wieder die Weltanschauung von denen, die da gewohnt haben mit der Weltanschauung vom Klimaaktivisten irgendwie zu vereinen.
00:58:39: Und so sieht man immer noch eine bestimmte Kontinuität zwischen Kaster und Lützerath und Immerath.
00:58:51: Unserer Keilenberg das ganz viele, die dort waren es ging um Heimat und Heimatkultur, man will die Heimat irgendwie retten.
00:59:02: Und wenn die Heimat nicht zu retten ist muss man versuchen irgendwie dann Gegenstände mitzunehmen, Sachen mitzunemen, man kümmert sich um Heimat-Kultur damit es irgendwie nicht vollständig in Vergessenheit geraten wird.
00:59:20: Es gab ganz viele Methoden dafür aber die waren die Sachen für diese Menschen am wichtigsten waren.
00:59:28: und die Argumente, also die Heimat irgendwie zu retten, das war so dann nebenbei.
00:59:34: Und man sieht das auch?
00:59:36: In den Neunzehnhundert neunundachtzig als... Also die Hochphase dieser Frage wird es gar keine zwei geben oder nicht.
00:59:48: Darbe es eine Bewegung in Kaster, Kaster Neu diese neue große Siedlung mit der kleinen Altstadt eine Bewegung dort Garzweiler II zu genehmigen.
01:00:03: Die in Kaste waren dafür dass diese Ortschaften Immerath Lützerath und so weiter der Kohle weichen sollten weil es um ihre Arbeitsstellen geht.
01:00:15: die wollen die Arbeitsstelle nicht verlieren und sie sagten auch Wir haben Morken und Harf und Eperat oder das ganze Umland von Kastel für die Kohle aufgegeben, um den Gemeinwohl zu dienen.
01:00:30: Und sie sollen das jetzt auch ausmachen!
01:00:33: Ja.
01:00:34: Und so gab es auch Sparnungen in den, nicht nur innerhalb der Gemeinde von einem Dorf sondern auch im Land voraus.
01:00:42: also ganz viele Sparnungen.
01:00:44: wer ist dafür?
01:00:45: Wer ist dagegen?
01:00:46: Wer will was?
01:00:47: ja und das war oft mal sehr schwierig zu überwinden und so möchte ich wirklich würdigen wie tapfer unmutig und trotzdem oftmals geeinigt diese Leute waren in Kaste, zum Beispiel in Immerath und auch so im Hambacher Wald aus ganz vielen verschiedenen Hintergrunden und Perspektiven trotzdem was zu leisten.
01:01:20: Und das ist natürlich immer eine Spannung mit der Tatsache aber man muss dann irgendwas Für die Wirtschaft machen.
01:01:28: ja, also das ist die große große Frage und ich muss ehrlich sagen es.
01:01:34: Es stört mich als als jemand aus Amerika hin und wieder diese Narrative so da haben jetzt so irgendwie ein glückliches Ende dann gefunden dass dieser fünf Dörfer so gerettet wurden und alles weil natürlich Ist das gut?
01:01:56: dass die Kulturlandschaft noch da ist.
01:01:59: Aber woher kommt dann den Strom?
01:02:02: Woher kommen dann die Rohstoffe, die die Industrie in Deutschland füttern?
01:02:08: Es kommt das aus Flüssigas, aus Amerika.
01:02:12: Das ist so umweltserstörend in Amerika und wir haben nicht die Vorschriften, die man in Deutschland hat.
01:02:19: Wir hatten einige aber die wurden von der heutigen Regierung leider fast alle abgeschafft oder... Schließt die Industrie in Deutschland, weil sie diese Vorschriften nicht mehr leisten können.
01:02:30: Und die Strompreise sind so hoch geworden und alles.
01:02:33: Sie waren dann nach Indien oder nach China oder irgendwo, wo man sehr viel Umweltzerstörung macht, sehr viel mehr.
01:02:42: Also ich habe oftmals gedacht vielleicht braucht Deutschland mehr, nicht weniger Industrie, weil die Vorschrift hier so stark ist.
01:02:49: Zum Beispiel diese Braunkohlekraftwerke Neutrat.
01:02:55: Die sind nicht Dreckschleude, die man mit Neurath-Alt oder Goldenberg-Aalt oder natürlich die alten Kraftwerke der DDR vergleichen kann.
01:03:07: Es kam zu dieser Großfeuerungsanlagen gesetzt, in den Träumen von three hundred eighty, die mit dem Kosten von Milliarden durchgesetzt wurde um Filteranlagen dort einzubauen.
01:03:23: Natürlich verbrennen sie noch CO-Zweib und die tragen einen großen Ausmaß an Emptionen, also Eritanten sind sie natürlich aber sie sind mit den alten Kraftwerken nichts zu vergleichen und es steckt so viel grauer Energie in diese Kraftwerke.
01:03:41: und so denke ich mir die müssen abgeschafft werden.
01:03:45: Die ganze Braunkohle muss abgeschafft werden und es war Wahnsinn, diese große Tagebauer zu machen.
01:03:52: Wenn man sieht also dieser Umweltbedehrt, diese Vorstrift oder diese Gutachtungen aus den Siebzüge- und Achtzeigerjahren ist das Wahnsinn was dort gemacht wurde!
01:04:00: Und dann wird so in den kommenden Jahrzehnten, Jahrhunderten dafür bezahlen müssen.
01:04:05: Die sind die Subventionen für die Braunkohle, die man bezahlen muss letztendlich von den künftigen Generationen.
01:04:13: aber ich finde trotzdem ja man hat die Kraftwerke Man hat die Tagebauer.
01:04:18: Und wenn das bedeutet, dass die Industrie auswandert oder dass man diese U-Begrückung zu weiteren erneuerbaren Energien und vielleicht so Wasserstoffe und andere Sachen nicht mitbekommt, dann ist es nicht gelingt.
01:04:37: Dann ist das eine traurige Geschichte.
01:04:41: Die ganze Welt schaut auf Deutschland.
01:04:42: jetzt also kann das irgendwie gelingen?
01:04:45: was sie vorhaben und ich hoffe sehr, dass es gelungen wird.
01:04:50: Aber man muss aufpassen, dass man nicht so ein bisschen überall alt in diese Richtung geht.
01:04:57: Es ist eine Gratwanderung.
01:04:58: Es war immer eine Grattwandererung!
01:05:00: Und ja... Ich wünsche Deutschland nur das Beste und dass es nicht so wert wie Michigan mein Heimatland wo die Industrie dann einfach so ausgewandert ist.
01:05:12: Zum Abschluss?
01:05:12: Das hatte ich am Anfang gar nicht gefragt Warst du auch schon mal in Kasta selbst gewesen?
01:05:18: Ja, es ist eine... eine sehr schöne kleine Shot.
01:05:22: Ich wollte es unbedingt sehen und ich mache das dann mit dem Fahrrad, also ich bin sehr viel Kilometer überall gefahren, ich wollte nicht nur die alte Kulturlandschaft aber auch diese rekultivierte Gebiete aus der Sicht des Fahrradfahrers erleben damit man alles so nah betrachten kann.
01:05:42: Als ich damals in Berlheim gewohnt habe und schon Kreisarchiv gemacht habe, habe ich ganz viele Ausflüge dann gemacht auf diesen Gebieten.
01:05:51: Und so habe ich dann Kraste zum Ersten und nicht letzte Mal besucht, immer wieder da gewesen.
01:06:00: Zum letzten mal war ich sogar bei dieser Glasstätte in der Altstadt mit dem inzwischen lieben Freund von Stopp Rheinbrau eine der Begründe dieser Bewegung.
01:06:10: Wir haben dort so ein Abendessen gehabt mit seiner Frau und meiner Frau mit dem kleinen Kind dabei, damit auch meine Frau und das Kind an diese kleine Stadt erleben konnten.
01:06:20: Und dann die rekultivierte Gebiete um herum auch sehen konnten, damit sie dann teilweise verstehen können was das alles ist.
01:06:31: Also in der kleinen Stadt Kaster, was unwiederbringlich verloren gegangen wäre wenn es nicht diese Mügeinitiativen und alles damals gegeben hätte.
01:06:42: Das Natürlich auch wichtig, ich würde das für allen empfehlen die sehen wollen was vielleicht verloren gegangen ist.
01:06:53: Ja also man soll Kastel sehen und senken.
01:06:56: ja und es gab einmal nördlich von Kastelsuch einer Wasserburg und südlich so diese schönen Ackerlandschaften und Windmühlen und alles was verloren gegangen sind.
01:07:09: natürlich muss man nebenbei sagen Die Dorflandschaft ist sowieso überall in Gefahr.
01:07:17: Also es gibt neue KI-Fabriken, also diese Data Centers und alles die Auftauchen und es gibt Fabriken und Siedlungen und alles.
01:07:27: Diese alte Dorflandschaft vergeht und kleine Geschäfte, kleinen Betriebe sind in Gefahren überall.
01:07:34: Sie sind alle so fast ausgestorben aber die Braunkohle hat das alles beschleunigt.
01:07:39: Das ist sehr schwer eine alte Bäckerei Oder ein Heimatverein oder alles dann in den neuen Orten mitzunehmen.
01:07:47: Und deswegen möchte ich auch das würdigen, was trotzdem einige von diesen umgesiedelnden Dörfern geleistet haben!
01:07:58: Es gibt noch so einen Heimat-Verein als Weiler Neu bei Ellsdorf... So ein lebendiges Gemeindegefühl und alles.
01:08:10: Man versucht das irgendwie zu erhalten, aber das war unermesslich schwieriger wenn man so umgesiedelt wurde als wenn man noch da wäre.
01:08:21: ja Und ich muss ehrlich sagen Ich habe noch niemand außer einer Mann also der Chef von dem Heimatverein nieder außen kennengelernt der dem ersten bewusst war, dass es einmal eine gottische Kirche in Frauweiler gab.
01:08:37: Dann bestimmt wissen die Leute im Landesverband Rheinland das gut und Denkmarktpflege
01:08:41: usw.,
01:08:42: aber da vor Ort wenn ich so dort raden werde mit den Menschen nebenbei spreche und alles sie haben keine Ahnung, dass das einmal diese Kulturlandschaft gab.
01:08:52: und deswegen finde ich Es gibt zwei Sachen, die man wirklich unbedingt machen muss, nach der Braunkohle hier in dem Bereich.
01:09:05: Erstens muss man immer große Mühe geben diese Überreste der alten Kulturlandschaft erhalten und für den Nachkommen zu erhalten und nebenbei auch zu sagen das bleibt weil es diese mutige Leute damals gab.
01:09:24: ja also es gab Es gab auch Engagement in anderen Orten.
01:09:29: Leider gab es keinen Erfolg, man muss das überall würdigen als Inspiration.
01:09:34: die Demokratie kann leben.
01:09:37: Würdeinitiative ist ein Beweis dafür dass eine lebendige Demokratie mit ganz vielen Nachteilen Und Probleme natürlich, aber es gab auch so glückliche Geschichten.
01:09:53: Man muss das würdige.
01:09:56: und zweitens man muss das Kulturerbe dieser Braunkodenindustrie auch erhalten und retten.
01:10:04: Wenn er ein KI-Datenzentrum geben muss dann lieber in dem... Kraftwerk Frimmersdorf, wie es geplant wird.
01:10:11: Ja das ist ideal!
01:10:12: Dann muss man keine neue Graue-Energie benutzen um einen neuen Werk aufzubauen und man bringt dort dann in den Werkführungen die können was von der Geschichte lernen.
01:10:23: Es kann so vielleicht erst Kulturzentrum ausgebaut werden.
01:10:26: Man muss auch diese Schaferadbarge und Aufsätze und andere Beweise aus dieser Industriegeschichte retten Und für die Nachkommen dann erhalten.
01:10:37: Das kostet viel Geld Das wissen die Leute im Verhoppolis, bei Gräfen Hainichen.
01:10:43: Im Bergbau-Technikpark, südlich von Leipzig.
01:10:46: Bei der Führerbrücke Lichtenfels bei Lauchhammer in der Lausitz.
01:10:50: sehr gut!
01:10:51: Das kostet unglaublich viel Geld.
01:10:53: aber man muss es tun weil sobald diese Sachen verschrottet sind ist das für immer unwiederbringlich weg.
01:11:02: Man bekommt das nie wieder und kann nicht den künftigen Generationen Erklären, was war das?
01:11:09: Und was war der Massstarren?
01:11:11: alles.
01:11:12: und deswegen bin ich selber geistert von Plänen sogar ein Schaufenradbarger gegenüber der Kirche von Mannheim aufzustellen.
01:11:20: Also dass der Masch zwischen Schaufenratbarge und geretteter Kirche Denkmalabschläge der Kirchen Industrie Kulturerde ständige Bedrohung Der Braunkohle, aber auch Industrieleistung.
01:11:34: Man kann dort so viele Interpretationen haben.
01:11:38: Protestkulturwürdigen.
01:11:40: Braunkohlisch-Hofferradbarger kann nie die Kirche zerstören!
01:11:43: Da steht hilflos da.
01:11:44: ja also... Also ein... Ich war... ich vergesse den Betreff so... Aber eine Drache ohne Zähne, Tige ohne Zäne steckt einfach da, aber auf der anderen Seite steht er dort so bedrohlich, ja?
01:11:59: Aber ist auch so als Beweis dieser Technik.
01:12:01: Ja, so groß und riesig im Mastland neben einer Kirche.
01:12:05: Nirgendwo auf diese Erde gibt es so eine Ausstellung und zwar mit Sicht dann zur Autobahn, zur Haupt-Eisenbahnlinie Köln Aachen RAI und alles... Und vielleicht ein Absetzer dort aufstellen, andere Maschinen als Technikpark als Kulisse, als archäologischer Garten.
01:12:30: Also die Fundamente von diesen Bauken aus Mannheim sind alle noch da.
01:12:34: Es gibt so viele kreative Lösungen, die man auch auf diese für wüstete Kulturlandschaft dann aufstellen kann.
01:12:42: ja.
01:12:43: So steht Caster dort.
01:12:44: also Juwel aus dieser vorherigen Kulturlandschacht erhalten dort als Denkmal Insel tatsächliche, denk mal Insel in allen Fällen.
01:12:55: Aber dann auf der anderen Seite vielleicht in Mannheim ein Maneil dort gegenüber von dem künftigen Hambacher See so dann einen Beweis der Industriekultur, der Zerstörung, Protestkultur und alles das man dann besichtigen unsehen kann.
01:13:12: Das wäre für mich wirklich was Einmaliges und Spannendes für diese Regierung.
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