A-018: Triers Stadtmauer ab 1689: Neubau, Abriss und Bewahrung, mit Dr. Marzena Kessler {Stadtmuseum Trier}

Shownotes

Dies ist eine Auftragsproduktion für das Stadtmuseum Simeonstift Trier.

Konturen der Stadt. Die Geschichte der Trierer Stadtmauer, Sonderausstellung vom 24. November 2024 bis 6. April 2025

Verknüpfte Folgen

"Konturen der Stadt" - Sonderreihe zur Trierer Stadtmauer! (14.01.2025)

Die antike Trierer Stadtmauer, mit Dr. Joachim Hupe und Dr. Karl-Uwe Mahler {Stadtmuseum Trier} (18.01.2025)

Die Trierer Stadtmauern im Mittelalter, mit Prof. Dr. Lukas Clemens {Stadtmuseum Trier} (08.02.2025)

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Die Episoden werden thematisch und nicht nach Erscheinungsdatum nummeriert. Für einen chronologischen Durchgang zur europäischen Geschichte sollten die Episoden nach Namen sortiert werden. Unten in den Shownotes findet ihr die Liste der einzelnen Kategorien!

schwarze0fm hatte als Hobbyprojekt begonnen - inzwischen habe ich aber durch Auftragsproduktionen und Crowdfunding die Möglichkeit gewonnen, mehr und bessere Folgen für Geschichte Europas zu produzieren. Das Prinzip "schwarze Null" bleibt - die Einnahmen werden verwendet, für mich Rahmenbedingungen zu schaffen, den Podcast zu betreiben und weiterzuentwickeln. In dieser Folge habe ich das ausführlich erklärt.

This episode of "Geschichte Europas" by schwarze0fm (Tobias Jakobi) first published 2026-10-19.

CC-BY 4.0: You are free to share and adapt this work even for commercial use as long as you attribute the original creator and indicate changes to the original.

Der Podcast ist Teil des Netzwerks #historytelling und von Wissenschaftspodcasts.de.

Kategorien

Die Namen der Podcast-Folgen beginnen mit dem Schema „Buchstabe-Dreistellige Zahl“. Der Buchstabe steht dabei für die thematische Kategorie (die auch im Untertitel der Folge zu finden ist). So kann, zumindest für die Buchstaben B bis U, durch alphabetische Sortierung ein chronologischer Ablauf der Folgen dargestellt werden.

Die Kategorien der Episoden sind wie folgt:

  • A = Epochenübergreifende Themen
  • B = Geologische Geschichte
  • C = Vorgeschichte und Altsteinzeit
  • D = Mittel- und Jungsteinzeit
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  • G = Römische Antike
  • H = Das Frühmittelalter
  • I = Das Hochmittelalter
  • J = Das Spätmittelalter
  • K = Erste Europäische Expansion
  • L = Der Weg in die Neuzeit
  • M = Reformation und Glaubenskriege
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  • O = Zeitalter der Revolutionen
  • P = Nationalismus und Imperialismus
  • Q = Erster Weltkrieg
  • R = Zwischenkriegszeit
  • S = Zweiter Weltkrieg
  • T = Kalter Krieg und Europäische Einigung
  • U = Nach dem Kalten Krieg
  • V = Europa aktuell
  • W = Epochenübergreifende Biographien
  • X = Geschichtswissenschaft und Erinnerungskultur
  • Y = Quellen
  • Z = Meta/ Podcast

Transkript anzeigen

00:00:00: Hier können Sie ja gut nachvollziehen, dass der Baumeister tatsächlich Fachleute beauftragt hat mit den Baumaßnahmen.

00:00:07: Also Baumausnahmen haben lokale Handwerker durchgeführt, Baumeisters im Bereich der Mauergewerbe also Steinmetze, Maurer, Zimmerleut, Dachdecker in Trier genannte Leiendecker.

00:00:55: Diese Folge von Geschichte Europas ist eine Auftragsproduktion für das Stadtmuseum Trier und entstand im Rahmen des Projekts Konturen der Stadt.

00:01:03: In dieser Folge spreche ich mit Dr.

00:01:05: Masjena Kessler über die Trägerer Stadtmauer von der frühen Neuzeit bis heute.

00:01:10: Sie erklärt, warum Trier seine im siebzehnten Jahrhundert zerstörte Befestigung nur in deutlich reduzierter Form wieder aufbaute und wie die Stadtmord zunehmend der Repräsentation und nicht mehr der Verteidigung diente.

00:01:23: Sich hildert, wie die Mauer unter Französicher- und preußischer Herrschaft neue Funktionen erhielt und wie sie im Jahrhundert dann schließlich als wirtschaftliche und schädtebauliche Barriere wahrgenommen wurde.

00:01:35: Abschließend geht es um den daraus resultierenden Abriss, die dennoch erhalten gebliebenen Mauerabschnitte und ihre heutige stadtkonservatorische Bewahrung.

00:01:46: In den Show notes Erfolge findet ihr Kontaktmöglichkeiten für Fragen, Feedback & Kommentare sowie Wege, wie ihr mich und diesem Podcast unterstützen könnt.

00:01:55: Etwa durch Spenden via PayPal und Kofi oder durch regelmäßige Beiträge über Steady!

00:01:59: und Kofi.

00:02:01: In den Schoen Nords gibt es auch eine Liste, ehemalig von kiffter Folgen, die stets aktuell gehalten wird.

00:02:06: Wichtig sind dabei natürlich hierbei in anderen Folgen zu den Konturen der Stadt Der Trierer Stadtmauer im der Antike und der Trierers Stadtmower im Mittelalter.

00:02:14: Frau Dr.

00:02:15: Kessler ist hier zum ersten Mal zu Gast und stellt zunächst sich und ihren Weg zum Thema selbst vor.

00:02:20: Ich wünsche euch viele neue Erkenntnisse mit dieser Aufnahme aus dem April, zwei tausend

00:02:26: sechsundzwanzig.

00:02:27: Ich bin seit fast zwei Jahren die Stadtkonservatoren in Wunderschönstadt Trier.

00:02:34: Ich bin gebürtige Polen und ich komme gar nicht aus Trier, nicht mal aus Deutschland sondern aus Polen wo ich auch studiert habe Geschichte.

00:02:43: Nach meinem Studium ist mir ja klar geworden dass ich doch viel mehr Interesse an Architektur-Geschichte habe und an Entwicklung des Bauwesen und Baukultur an anderen historischen Aspekten.

00:03:00: Deswegen, nach dem Studium habe ich zuerst eine Praktikung gemacht in einer Restaurierungswerkstatt und ein bisschen praktische Erfahrungen zu sammeln.

00:03:09: Danach habe ich Aufbaustudiengang gemacht schon in Deutschland im Bereich Baupforschung und Denkmalpflege Und im Anschluss zu diesem Aufbausstudiengang habe ich eine Möglichkeit bekommen an der Trieruniversität zu promovieren Bauforschung.

00:03:25: Ich durfte unter der Leitung von Professor Lukas Clemens die Baumeister und Rentmeisterechnungen aus Trier, aus dem Zeitraum thirteenhundertsiebzig fünfzehnhunderteinundzwanzig auswerten und aufgrund der Rechnungen die Baugeschichte Trier in diesen Zeitraum ganz genau zu rekonstruieren.

00:03:49: Es handelt sich aber um städtische Bauten also nicht jede private Bauunternehmen, sondern was die Stadt Trier im Spätmittelalter gebaut hat.

00:03:59: Mit welchen Einsatz, mit welche Materialien und wie sich die Stadttopografie zu dieser Zeit entwickelt hat?

00:04:05: Klar!

00:04:06: Die Baumeisterrechnungen, die größte Teil der Ausgaben sind für den Unterhalt des Stadtbauers deswegen.

00:04:13: Die Stadtmauer interessieren mich schon sehr und ich glaube ich kann diese Geschichte ziemlich gut.

00:04:19: nach der Promotion habe ich angefangen selbstständig im Bereich der Bauforschung zu arbeiten.

00:04:25: Ich hatte meine eigene Büro in Kooperation mit vielen sehr tollen Kollegen, Architekten und Bauforscher.

00:04:34: Das dauerte fünfzehn Jahre!

00:04:37: Und seit zwei Jahren habe ich diese große Ehre in Trier als Stadtkonservatorin mich um die Denkmälder und das Stadtbild zukümmern.

00:04:48: Wir setzen heute unsere Besprechungen der Trierer Stadtmauer fort.

00:04:53: Als letzten Akt der mitteiliterlichen Geschichte hatten wir die Belagerung durch Franz von Sickenen gehabt, fünftes im Jahr zwanzig.

00:05:01: Das sollte aber, wenn man in die frühe Neuzeit hineingehen, nicht der letzte Angriff sein, den die Triererstadtmauer abwehren musste?

00:05:07: Was können Sie da uns über das sechzehnte Jahrhundert erzählen?

00:05:12: Es ist mir leider nicht klar an welchen Punkt sie die Gespräche beendet haben.

00:05:18: Deswegen mache ich ganz kurze Schlenker zu der Fede von Franz von Sickenen, weil das ist ein sehr interessanter Moment in der Geschichte des Stadtmauer.

00:05:29: Im September fünftes Jahr zweiundzwanzig, Franz vonSickenen greift die Stadt an und erkennt ihre Gefahr und die Stadtbewohner entscheiden sich stattzuschützen unter einen Dadurch, dass sie die Vororte zerstören.

00:05:46: Das ist eine Ereignis, die wir auch bei den folgenden Belagerungen immer wieder feststellen werden.

00:05:53: Es werden die Gebäude außerhalb der Mauer zerstört in denen der Feind sich verstecken könnte oder strategisch gute Positionen annehmen könnte.

00:06:04: Im Jahr fünftel-zweinundzwanzig werden unter anderem Zulauben ein Vorort Anemosel ma und San Barbara ebenfalls Anemosl zerstört.

00:06:15: Was aber interessant ist, wenn man die Rennmeister und Baumeisterrechnung in der Hand nimmt und guckt was in Zeit des Krieges also der Feder und kurz danach getan würde im Bereich des Stadtmauer.

00:06:30: Was den Baumeisters Auftrag hat.

00:06:32: zu dieser Zeit werden wir feststellen dass diese Störungen an einem Stadtmauern selbst gar nicht so groß waren.

00:06:41: Der Baumeister vermerkt nur wenige Reparaturen an den alten Tor, Neutor und Kurztor.

00:06:47: Die Toren die Richtung heutigen Petrisberg zeigen.

00:06:52: also von dieser Seite kamen die Angriffe aber die Reparaturen und diese Störung waren gar nicht so groß.

00:06:59: ich habe mir das notiert für unsere Gespräche nämlich für die gesamten Gesandte Ausgaben.

00:07:04: der Baumeister im Jahr fünfundundzwanzig beliefen sich auf Tausend Fünfhunderts Gulden und die Reparaturen, der zerstörten Mauer im Kriege wie ihr den Baumeisters daraus selber nennt, beliefen nicht auch zweihundertfünfzig Goulden.

00:07:19: Also das ist gar nicht so große Betrag!

00:07:22: Was bedeutet das?

00:07:23: Dass die Stadtmauer in relativ guten Zuständen befanden und tatsächlich dem Bewohner die Sicherheit gewährleisten.

00:07:33: Stadtmauer im sechzehnten Jahrhundert hatten vermutlich das Erscheinungsbild, dass sie im ausgehenden Mittelalter erhalten haben.

00:07:45: Die waren sehr heterogen, standen aus mehreren Abschnitten die zu unterschiedlichen Zeiten erweitert, ertüchtig, ausgebaut waren.

00:07:54: Das kann man anhand von der mittelartigen Rechnung in sehr gut rekonstruieren.

00:07:59: Waren versiert mit mehreren Turren, mehreren Wachturmen.

00:08:02: Die Höhe war ungefähr fünf, sechs Meter.

00:08:07: Also die Boden irgendwie wirklich ausreichend Schutz für die Bewohner, die innerhalb von diesem Stadtmauer sich entschieden haben zu wohnen und Sicherheitszusuchen.

00:08:19: Im sechzehnten Jahrhundert kommt noch zu einem weiteren Belagerung der Stadt durch Albrecht-Alkibia des Runden Brandenburg, fünfsundachts zweieinundfünfzig.

00:08:29: Und auch hier erkennen wir ja die gleiche Muster Die wieder aufgebauten Vororte werden zerstört, damit der Feind nicht zu nah an die Stadtmauer kommt.

00:08:39: Aber auch dieser Feder ist nicht gelungen und der Feinde muss er sich zurückzählen weil auch hier die Stadtmauer könnte noch ihrer Funktion tatsächlich erfüllen.

00:08:50: Das verändert sich gravierend im siebzehnten Jahrhundert.

00:08:53: das ist eine Fiatria sehr kritische Jahrhunderte voller Kriege Angriffen von außen, wirtschaftliche Schwäche.

00:09:05: Das ist ja wirklich soziale wirtschaftlichen Untergang oder nicht untergangs falsch gesagt so eine Tiefpunkt der Traeger Geschichte im siebzehnten Jahrhundert.

00:09:19: und tatsächlich sehen wir das Anfang des zebzehnten Jahrhundert.

00:09:23: die Zahl der Bewohner in Trier sinkt rapider.

00:09:27: Tausendzweihundert bis dreitausendfünfhundert Menschen, die im sevente Jahrhundert in Trier wohnen innerhalb von diesen doch relativ großen Stadtmauer.

00:09:40: Deswegen kann man sich auch vorstellen dass der Unterhalt dieses großes Bauwerks für diese kleine Gemeinschaft doch eine sehr große Aufgabe war und noch mit der italienischen Stadtmauer, die im sechzehnten Jahrhundert noch den Schutz gewährleisten konnten.

00:09:57: Im seventejahrhundert können die Funktionen nicht mehr erfüllen.

00:10:01: Die Stadt würde angegriffen, angenommen vor allem in der Union kriegen und Ende des siebzehnte Jahrhunderte kommt zu erneuten zerstörende Vorstädte und auch große Zerstörung der Stadtmower bis letztendlich sechsehundertneunundachtig durch den Angriff von von den französischen Truppen, werden die Stadten aber komplett zerstört und abgeschliffen.

00:10:29: Inklusive Sprengung der Rimmerbrücke und die Stadt steht dem Feind im Franzosen damals schutzlos gegenüber.

00:10:38: Kann man damit ausgehen dass am Ende des siebzehnten Jahrhunderts die Stadtmauer nicht so wirklich existierten bzw nur in Abschnitten noch ruinös vorhalten waren?

00:10:51: Sie hatten gerade geschildert, dass wir sehr viel über den Zustand der Mauer und auch über ihre Reparaturen wieder aufbauen, Verbesserungen aus diesen Rechnungen rekonstruieren können.

00:11:02: Hilft uns diese Rechnung festzustellen ob in welchem Ausmaß da Leute bezahlt wurden eben ja auf der Stadtmauer Wacke zu stehen und da zu arbeiten sozusagen.

00:11:12: Hier können sie gut nachvollziehen das der Baumeister tatsächlich Fachleute beauftragt hat mit den Baumaßnahmen.

00:11:19: Also Baumausnahmen haben lokale Handwerker durchgeführt, Baummeister im Bereich der Mauergewerbe also Steinmetze, Maurer, Zimmerleut, Dachdecker in Trier genannte Leyendecker.

00:11:33: Sie können die Handwerke sehr gut nachvollziehen also welche Gewerke dran waren und die waren auch richtig bezahlt.

00:11:42: Die Arbeit würde pro Woche bezahlt und wir können ganz häufig nachvollziehen, dass wenn ein Abschnitt von Mauer sagen wir ja weiß ich nicht.

00:11:50: Von Matur bis zum Zimmer uns doch repariert würde dann hatte Baumeister genannt haben zwei Meister gearbeitet mit sechs Hilfsarbeiter und wir haben hundertvierzig Arbeitstage ausbezahlt.

00:12:03: also das ist sehr gut dokumentiert und man sieht es ist Fachleute waren die mit Baumaßnahmen beauftragt waren.

00:12:10: Wenn aber um die Schutz geht, dann können wir sehr gut erkennen dass das eine gesellschaftliche Aufgabe war.

00:12:18: Vor allem die Zünfte, Zünftmeister und Zünfmitglieder waren damit beauftragt nicht nur während des Angriffs, aber auch sonst auf die Stadt achten, auf die Sicherheit zu achten und die Mauerabschnitte zu bewachen.

00:12:34: Das habe ich gefunden mit diesen Letztgesellen.

00:12:38: Also im achtzehnten Jahrhundert rechnet man damit, dass Trier ungefähr sechstausend fünfhundert Einwohner hatte und in den Steuerlisten oder in den Auflistungen den Wachtpflichtigen sind das ungefähr tausend Tausend einhundert Leute genannt.

00:12:56: Man kann davon ausgehen, dass jeder wachsender Mann irgendwie mehr oder weniger damit beauftragt war für die Sicherheit zu sorgen Abschnitte zu bewachen.

00:13:10: Also das war eine gesellschaftliche Aufgabe.

00:13:13: Baumaßnahmen nicht, da waren tatsächlich Fachleute beauftragt und bezahlt abgesehen von Runddiensten die in allen Bereichen verbreitet waren.

00:13:21: Das wird nicht dokumentiert und nicht gezählt und nicht berechnet.

00:13:26: aber wir wissen dass Handwerker und Fachleuter damit beauftragen waren die Mauer zu pflegen und den Stand setzen.

00:13:33: Aber für Sicherheit war tatsächlich Die Gesellschaft verantwortlich.

00:13:38: Sie haben ja eben diesen Tiefpunkt, diesen Niedergang Trias erwähnt im Laufe der frühen Neuzeit.

00:13:45: die Stadt Tria befand sich ja damals innerhalb des heutigen Allenerings was ja heute noch die Innenstadt ist.

00:13:52: aber wenn er nur ein paar tausend Leute gelebt haben Vergleich zu der römischen Zeit und auch zu Heute war das sehr wenig.

00:13:59: Das heißt da muss ja viel Brachgelegen haben hat es sich dann überhaupt?

00:14:03: also konnte es auch gewährleistet werden trotz des ganzen Aufwands, die in der Betriebe wurde und die Verpflichtung quasi aller männlichen Träger Einwohner.

00:14:11: Die Stadtmauer lückenlos zu bewachen.

00:14:13: oder war das im Endeffekt dann die Stadtmau an manchen Teilen noch nutzlos?

00:14:18: Und hat nicht gewürgt.

00:14:19: Die vermittelte oder genannte Zahl der Stadtbewohner muss noch ergänzt werden.

00:14:26: wir also die Zahl wird berechnet aufgrund der uns zugänglichen Quellen Erhaltenden Quellen und erschlossenen Quellen.

00:14:34: Zum Beispiel Steuerlisten, Kirchenbücher wo Geburten- und Sterbefehle genannt werden aber auch Häuser zeilen aufgrund von diesen Quellen.

00:14:45: Forscher versuchen zu rekonstruieren wie viele Familien gewohnt haben in Trier und multiplizieren das auf den auf den zahl der Bewohnern.

00:14:54: deswegen entstehen diese Zahlen diese nicht genau.

00:14:57: Und noch dazu muss man wissen dass es große Zeile der Bewohner gar nicht in den Quellen auftaucht und das handelt sich um Adel, die sind nicht genannt und nicht gezählt.

00:15:10: Und Klerus was in Tria eine richtig große Zahl der Menschen bildete und zum Beispiel Juden die auch nicht gezielt werden in diesen Quellen nicht aufgenommen werden.

00:15:22: Deswegen ja wir sprechen von dreieinhalb tausend im siebzehnten Jahrhundert sechstausend fünf hundert in achtzehn Jahrhundert aber man muss noch gewisse Zahl, uns leider unbekannten Zahl noch uns irgendwie on the top vorstellen.

00:15:39: Die Stadtbereich innerhalb der Stadtmauer war tatsächlich so wie sie sagen zum Teil gar nicht bebaut und offen.

00:15:47: wir wissen dass das Siedlungsbereich konzentrierte sich entlang den Hauptachsen.

00:15:53: die eine sehr wichtige Hauptachsintrie ist von Simon Store über Hauptmarkt über Brückenstraße zungen Moselbrücke und eine andere folgt den ehemaligen Antikenstraße, ebenfalls Simonton Hauptmarkt.

00:16:09: Und dann Richtung St Matthias Abtei über Neustrasse Richtung Süden.

00:16:14: Das sind die Bereiche wo wir tatsächlich dichte Bebauung sehr gut rekonstruieren können schon auch im Mittelalter Die Bereiche vor allem zu Mosel Und die Bereiche in der Nähe des Stadtmauer, die waren sehr dünn besiedelt.

00:16:31: Dort herrschte tatsächlich eher so ländliche Charakter mit großen Olken.

00:16:38: Olke ist eine ummauerte Obstbaum-Plantage oder Garten.

00:16:45: Tatsächlich mit Weingärten und wirklich ländlichen Nutzung.

00:16:50: Das ist das Eine und das Andere sind ... sehr zahlreiche geistliche Institutionen in Trier bis zur Säkularisation Ende des achtzehnten Jahrhundert, die in ihren eigenen Mauer ihre eigene Immunitäten hatten wie St.

00:17:07: Eminem oder Dombereich und sich noch unabhängig von der Stadtmauer noch getrennt so absichert in den Bereichen.

00:17:19: Trotzdem, die Stadtmauer bildete eine wichtige Grenze und ein wichtiger Schutz für die Bewohner.

00:17:27: Und indetat war bestimmt so dass manche Bereiche aufwendiger und besser geschützt waren, die andere tatsächlich weniger.

00:17:38: Was wir erkennen können das noch in der noch aus der Zeit des Spätmittelalter zwischen den Bereich Rumsum-Sanzimmon Tor Mit den Rammstunkturmen.

00:17:51: Ich bin nicht sicher, ob meinen Vorgänger über die Ramm-Stunktour gesprochen haben bei ihren Podcasts.

00:17:56: Das waren so sehr stark ausgewahlte Fortifikationen befestigte Anlagen, die die Stadt aus eigener Kraft, aus eigenes Steuer errichtet hat.

00:18:09: Deswegen glaube ich schon dass die Stadt und die Bewohner Bis irgendwie in Mitte des siebzehnten Jahrhunderts im Stande waren die Stadtmauer gut zu unterhalten.

00:18:20: Und dann mit dem Angriffen, mit verändertem Kriegstechnik war das leider nicht mehr möglich.

00:18:26: Dann waren die noch auf Mittelalter zurückgehende Stadtmauern nicht mehr sicher und könnten ihre Funktion nicht mehr erfühlen.

00:18:35: Absolut, ja, Mitte des Siebzehnter Jahrhunderte!

00:18:39: Sie haben eben geschildert, die Stadtmauer wird im Zuge der französischen Angriffe in den Rionionskriegen geschleift.

00:18:46: Das heißt zerstört!

00:18:48: Jetzt steht der Trier vor der Möglichkeit entweder man lässt es dann eine neue Stadtbauer hinzubauen oder man entscheidet sich dafür eine neue zu bauen und die dann eben auch das haben sie eben auch erwähnt gleich an die neuen Kriegstechnik an die neue Waffentechnik dazu Gleichen.

00:19:03: allerdings, das Ganze muss ja erstmal finanziert und gemacht werden.

00:19:06: Also wie geht es weiter nachdem Trier erst mal durch diese Kriege seine Stadtmauer verloren hat?

00:19:12: Wir wissen dass die Stadt, die Trierstadt war nicht im Stande so was Großartiges zu errichten, wie das zum Beispiel in benachbarten Luxemburg war wo Ende des siebzehnten Jahrhunderts, eine große Fortifikation entsteht mit mehreren Zinger und großartigen aufwändigen Anlagen.

00:19:36: Das gab ihn dreher nicht!

00:19:38: Aus den alten Plänen können wir ja eine kleine Fortifikations-, eine kleine Festung rumt um Bereich des St.

00:19:47: Martinsklusters.

00:19:50: Das ist aber sehr existierte sehr kurz und ist sehr schlecht dokumentiert.

00:19:56: Es gibt Pläne für eine sternformige Anlage, so wie das aus den anderen Städten kennen.

00:20:05: Aber ob diese Plänen wirklich so ausgeführt worden sind, wie das dargestellt würde?

00:20:11: Wie groß die Anlage war und wie das Ganze ausgesehen hat – das lässt sich überhaupt nicht mehr nachvollziehen!

00:20:19: Auch die archäologische Befunde sind nicht vorhanden.

00:20:24: Wir vermuten, dass dort so was war.

00:20:26: Aber wir kennen das überhaupt nicht.

00:20:28: rekonstruieren und gebaut haben das auch nicht die Träger, sondern Franzosen.

00:20:34: Und wie wissen das?

00:20:36: rund um Moselbrücke also Einfahrt in der Stadt?

00:20:39: Auch sowas geplant war.

00:20:41: es existiert eine Schkitze aber das ist sehr unwahrscheinlich, dass man überhaupt angefangen hat es zu bauen.

00:20:51: Nach den Zerstörungen der Stadtmauer entscheidet sich die Stadt, die Mauer wieder aufzubauen.

00:21:00: Aber alles ist ein bisschen bescheidener als es vorher war.

00:21:03: Der Landes der Kurfürst wohnt nicht mehr in Trier, es ist nicht mehr Residenzstadt.

00:21:09: In dem Sinne wie das vorher war verschiebt sich nach Koblenz und Ehrenbrandstein mit der Zeit und auch entsprechend das Erscheinungsbild unserer Stadt ein bisschen schlichter wird.

00:21:23: Die Stadtmauer wird tatsächlich wieder aufgebaut, das war nicht nur aus Sicherheitsgründen sondern auch juristischen Gründen.

00:21:33: also die Stadt müsste auch da gewissen deren Grenzen existieren und Wiederaufbau ist bescheidener Also orientiert sich tatsächlich an dem, was man in Mittelalter errichtet hat wie bei den Mauerabschnitten die bis heute noch erhalten sind und aus der Barockzeit stammen.

00:21:55: Nämlich im Bereich dann heutigen Kaiserthermen sieht man keinen großen Unterschied zu den erhaltenen Mauerabschritten aus.

00:22:02: der Mittelalter-Bruchsteinmauerwerk nicht besonders mächtig Die Höhe können wir ja nicht komplett rekonstruieren.

00:22:12: Was wir aber merken, dass bei dem Wiederaufbau reduziert man die Zahl der Stadttore.

00:22:20: Und reduziert mal auch die Zahl von Wachtturmen

00:22:23: bzw.,

00:22:24: die werden nicht so aufgebaut wie sie noch zum Ausgang des Mittelalters und vielleicht im sechzehnten Jahrhunderts noch gebaut waren oder erhalten waren.

00:22:37: Diese halbrunde Wachturme werden zum Teil vermauert, nicht mehr so gepflegt als eine Möglichkeit die Mauer zu bewachen sondern werden so schlichter gestaltet und die Zahl der Staktore wird auch reduziert.

00:22:55: Wir wissen zum Beispiel das vor allem in Richtung Norden, die noch im Mittelalter gut belegt Mahrtur oder Mahrpforte gar nicht mehr existiert dass die Skranentour auch irgendwie nicht mehr so ihre Refektion erfüllt und Katharinen-Tour wichtiger erscheint.

00:23:19: Und große Rolle übernimmt Schellentour, irgendwie taucht auch nicht mehr wirklich auf.

00:23:25: Also die Stadtmauer werden aufgebaut aber in ein bisschen reduzierter Form und was nicht so mächtig wie man sich das gerne vorstellen würde.

00:23:38: Was man auch noch mehr bei den Stadttouren, dass die Verteidigungsfunktion auch nicht mehr so eine große Rolle spielt.

00:23:46: es geht eher um Repräsentation und einen aufwendig gestalteten Entree zum städtischen Bereich.

00:23:57: Das können wir gut rekonstruieren oder uns vorstellen im Bereich des San Simón-Tors.

00:24:05: Das mittelartige Tor war mächtig, groß, bestand aus mehreren Durchfahrten, vermutlich zeitreile Durchfahrt mit einem turmartigen Überbau und Erker und sogar eine Wachstube.

00:24:24: Ich spreche jetzt von der Zeit des noch siebzehnten Jahrhunderts.

00:24:29: vor dem Tor stand ein massiver Ramstungtturm vermutlich viel geschossig mit Zinnen, erhöhten Dach.

00:24:38: Mit starken Verteidigungfunktionen.

00:24:42: Dieses Tor zusammen mit dem Turm, die beiden Anlagern würden von Franzosen Ende des sevente Jahrhunderts abgerissen.

00:24:53: Und das was man an dieser Stelle wieder aufgebaut hat um siebzehnhundertzwanzig ist etwas komplett anderes.

00:25:01: Das ist einfach... Rundburgentur, mit aufwendigen Architekturgliederung zur Feldseite.

00:25:10: Mit rustiker Mauerwerk, mit Rockel und Muschel und zwei prächtigen Löwen in Gibeldistors eine große Figur des heiligen Simeons der sozusagen die Einreisenden begrüßt und kündet direkt von den benachbarten San Simon Stift.

00:25:37: Also es ist komplett andere Funktion, man möchte was komplett anderes ausdrucken mit dem Stadttor nicht mehr so Verteidigung und Abwehr und Sicherheit sondern eher geht um Repräsentation die stärkste Stadt zu zeigen nicht durch Wehrhaftigkeit Anspruchsvolle Architektur durch Kunst und so Reichtum, kulturelle, architektonische und geistliche Reichtums.

00:26:13: Also es verendet sich komplett die Funktion um den Wiederaufbau der Stadtmauer in Bauzeit.

00:26:20: Anderen Stellen können wir das auch erkennen.

00:26:23: diese Verlust an Gewerhaftigkeit – das ist im Bereich des Castiltors.

00:26:29: Wir haben zwei sehr schöne Zeichnungen-Schkitzen, die zwar einen kurvistischen Palet zeigen aber im Hintergrund sieht man noch dass die Castiltor und am einen von den Zeichningen aus dem Anfang des Mitte des siebzehnten Jahrhundert sehen wir ja noch das Tor tatsächlich dargestellt, mit zwei Türmen und einen Durchfahrt in der Mitte.

00:26:55: Kann man das hier gut vorstellen?

00:26:57: Und dann fast die gleiche Zeichnung coloriert endet des siebzehnten Jahrhunderts zeigt irgendein... so eine Struktur in dieser Stelle.

00:27:08: Und wenn man diese ältere Zeichnung nicht kennt, kann man sich gar nicht vorstellen was das sein sollte.

00:27:13: und das war einfach komplett zerstörte und verfallene mittelaltliche Tor die als Deutsche gar nicht mehr erkennbar war und gar nicht notwendig

00:27:22: war.".

00:27:27: der Französischen Republik und später das napoleonische Reicheswerden.

00:27:31: Welche Rolle spielt da die Stadtmauer?

00:27:33: Und ganz besonders, da müssen wir darauf eingehen dass Napoleon mit einem deutenden Teil der alten römischen Stadtmauern nämlich der Porta Nigra etwas ganz anderes hat so ein wichtiges veranstaltet hat.

00:27:44: Als die Franzosen nach Tria kommen bekommen sie die Schlüsse zu der Stadtmauer übergeben, also zu sagen man gibt die Stadtmau und die Sicherheit den Franzosen über.

00:28:01: Ob die Stadtmauer tatsächlich in irgendeine Form dabei angegriffen waren?

00:28:06: Das kann ich nicht wirklich sagen das ist mir nicht bekannt.

00:28:10: was hier aber wissen?

00:28:12: dass die Napoleon eine große Begeisterung für antike Kunsthater hat gehört vielleicht sogar selber gesehen, dass in der Canonika-Stift San Simon und die San Simon Kirche sich was Antiques verbirgt.

00:28:31: Und hat diesem Wunsch geäußert das alles, was nicht antique ist oder nicht aus der Zeit der Römerherrschaft stand abgerissen werden soll und entfernt werden soll von dem Bauwerk.

00:28:46: Das veranlasst er, und während seiner Anwesendheit in Trier hatte Trier im Oktober besucht.

00:28:55: Was das zufolge hatte war betraf auch Teil des Stadtmauer.

00:29:01: Dass die Canonika-Stift San Sinon war Teil der Stadtmauern – wir kennen es aus den anderen Städten wo geistige Institutionen oder Stifte an der Stadtmauer angesiedelt sind Bilden oder sichern.

00:29:16: Das war auch im Fall der San Simon Stift, der Fall gewesen.

00:29:21: Ab ab vier bis ungefähr aus dem Jahr eighteenhunderts siebzehn, das war gar nicht so schnell wie man sich das manchmal gerne vorstellen würde, dauerte diese langsame Abriss der romanische mittelalterlichen Barocken-Bauten rumt um Porta Nigra heute bei uns genannten Porta Nigra.

00:29:44: Die Anlage, die rund um das Tor errichtet worden war sehr mächtig und war nicht nur von der Stadtseite sondern auch von Feldseiten ausgebreitet.

00:29:57: Vor der Stadt Seite waren eine Monumentaltreppe errichtete.

00:30:02: durch diese Monumentaltreppe könnte man die Kirche betreten.

00:30:08: Heute wissen wir, oder können wir sagen über den Rundbogendurchfahrt lokalisiert war.

00:30:15: Und der mächtige Rundwogendurchfahrte war so wie ein Latt unterirdisch und nicht untererdisch aber war nicht sichtbar und diente eine Art Krypta, weil es eine Art Kripta gewesen ist.

00:30:28: Die eigentliche Kirche befand sich in den Obergeschossen des Tores.

00:30:34: Von der Feldseite folgte ebenfalls eine massive Mauer und innerhalb dieser Mauer befand sich Friedhof mit einem Capeles, ein Bartolomos-Capelle.

00:30:45: Also es war eine sehr umfangreiche, sehr große Anlage über das Tor, gründen selbstbeschlendig Kirchenturme sowie sonst bei anderen Kirchen kennen.

00:30:58: also Es war eine mächtige Anlage die über den Nordteil des Stadt tronte und von sehr weit sichtbar war.

00:31:07: An der Ostseite, der San Simón Stifts Schloss Stadt-Tour und wie ich bereits erwähnt habe das war ebenfalls eine richtig große Anlage mit einem Stadttor mit kleinen Turm, mit breiten Durchfahrt und einen vorgelagerten mächtigen Tor auch von der Feldseite.

00:31:35: Das Turm existierte nicht mehr nach sixteenundachtneunundachtzig, aber das Tor würde irgendwann umgebaut zu dem Barocken-Durschfahrt.

00:31:45: Aber diese massive große Klärreckerstift tronte weiterhin über diesen Nordbereich als den Napoleon im Oktober in Trier war.

00:31:58: Nachdem Abriss kam langsam zuvor scheinen, dass das antike Mauerwerk mit den zwei breiten und großen Durchfahrten die möglichsten die Stadtmauer zu befahren.

00:32:16: Und der Abbruch dauerte tatsächlich sehr lange.

00:32:18: Das war nicht so schnell wie man wird es manchmal in der Literatur vorkommen, dass man das einfach abgerissen hat sondern dieses Prozess ist durch Franzosen initiiert, aber tatsächlich erst unter Preußen vollendet und dauerte ja fast fünfzehn Jahre.

00:32:41: Und veränderte gravierend diese nördliche Stadtbereich.

00:32:46: Dennoch wird die Stadtmauer ja nicht abgerissen nachdem Preußen beginnt übertriert zu herrschen.

00:32:54: Die Stadtmauer und insbesondere das Tor an der Porta Nigra bekommt eine neue und ganz wichtige Funktion für die Stadttria.

00:33:02: Das ist ja tatsächlich so, dass die Stadtmau auch unter den Franzosen und anfänglichste Preußen gar nicht so obsolet waren.

00:33:10: Die Stadtmauer blieben weiterhin erhalten und es gab keine Bestrebungen zu dieser Zeit, sie noch abzureißen.

00:33:18: Vor allem dadurch, dass die Preußen nachdem Sie achtzehundertfünfzehn wieder die Herrschaft, die Batterie benommen haben und drehen nicht mehr französisch war, sondern zum Präußenübergang... also zum Präuschenübergang?

00:33:34: Die präussische Verwaltung entscheidet sich gegen sogenannten Klassensteuer, die damals gab.

00:33:41: Sondern sie möchten das Ganze vereinfachen und die Einnahmen für einheitlichen und pragmatisch ganze zu gestalten.

00:33:50: Und aufgrund dessen entscheiden Sie sich in großen und mittelgroßen deutschen polsischen Städten Mehl- und Schlachtsteuer einzuführen.

00:34:00: Das passierte auch im Trier ab.

00:34:04: Dadurch werden die wichtigsten Grundnahrungsmittel, also alles was mit Treide zutun hat und mit Fleisch versteuert.

00:34:12: Und alles das man von außen in Innenstadt einführen wollte muss kontrolliert werden.

00:34:19: Deswegen auch ab dieser Zeit verändert sich auf die erneut verändert sich die Funktion der Stadtbefestigung und statt Sicherheit zu gewährleisten stellen sie einfach barriere und eine Zollfunktion wird zugefügt oder erweitert um Zoll-Funktion.

00:34:40: Diese Steuer, wir wissen aus der Literatur und berichten dass diese Steuer für die Händler, für die Handwerker sehr unangenehm war, die Kontrollen waren streng und das ganze Vorgehen von den Bürgerinnen abgelehnt und sehr demütigend und unangenehm empfunden.

00:35:04: Das war bestimmt irgendwie, also spiegelt es sich bestimmt mit der Warnemunkelte Stadtmauer und die Statttore, die dann nicht mehr die Sicherheit... oder die präsentative Funktion der Stadt darstellten, sondern eher was Unangenehmes.

00:35:22: Eine wirtschaftliche Barriere und Schwierigkeit eine Abschottung des Ihnen nach außen als etwas, das Beschwerlichkeiten verursacht und nicht Sicherheit oder die Schönheit der Stadt betonen

00:35:40: sollte.".

00:35:41: Diese Funktion der Stadtmauer als eine Zollgrenze funktioniert ziemlich lange.

00:35:48: Nämlich über fast knapp, über fünfzig Jahre, eighteenhundertseinundsetzeig würden diese Steuer abgeschafft.

00:35:57: und vier Jahre später, achtzehnhundertfünfundsiebzig fällt die Entscheidung von Kulturministerium, dass die Stadtmauer, die Dreher-Stadttmauer zum Abriss freigegeben werden.

00:36:08: Man darf sie abreißen.

00:36:11: Zu dieser Zeit war das für die Stadtentwicklung, für die Selbstbewusstsein der Trierer und Träger dann glaube ich sehr wichtig.

00:36:20: Diese Zollgrenze wie schon gesagt war sehr unbeliebt und war also eine Sperre so eine Beschränkung zum Fortschritt und Weiterentwickling zu einer beschwerlichen Einschließung und Einbeziehung der Vororte an das städtische Leben.

00:36:39: Die Zahl der Stadtbewohner wuchs.

00:36:43: Das Bedürfnis nach mehr Wohnraum, besseren Wohnraum veränderte sich auch und es gab einfach riesengroßen Wunsch diese bis dahin so sehr abgeschlossene Innenstadt nach außen zu öffnen.

00:37:01: deswegen die Abschaffung der Getreide und Mehl.

00:37:05: Beschlachtsteuer war für Trier wirklich eine große Befreiung, glaube ich.

00:37:10: Und die Entscheidung Stadtmauer abzureißen gab ein Gefühl der Freiheit und des Fortschritts.

00:37:19: Aber es wurde ja nicht die gesamte Stadtmau abgerissen.

00:37:23: Teile sehen wir auch heute noch im Triera-Stadtbild.

00:37:26: Wo kann man denn heute noch Teile der Triera Stadtmower sehen?

00:37:31: Tatsächlich die Stadtmauer würde auch, wie Sie sagen in mehreren Abschnitten und nicht komplett abgerissen.

00:37:38: Das zwar in der Trera Presse aus dieser Zeit kann man so entnehmen dass das ziemlich schnell war und Man war irgendwie freulich am Werk um die historische Stadtmau abzureißen Und dabei gab auch Stimmen die bisschen zu Zurückhaltung Zurückhaltung riefen und auch die historische, kunsthistorische stittebauliche Wert.

00:38:06: Diese Bauwerke auch ermanden uns und wollten diesen Prozess irgendwie aufhalten.

00:38:14: Ein sehr prominenter Beispiel der auch fotografisch festgenommen worden ist und dadurch bis heute gut nachvollziehen werden kann, ist der Abbruch des Neutors.

00:38:25: Neutor war eine Verbindung zwischen Innenstadt und den Südvorstetten Richtung St.

00:38:34: Matthias, schon seit des Mittelalters eine richtig wichtige Pilgerstrecke und Prozessionstreckel.

00:38:43: Und das Neutor stammte bereits aus dem XII.

00:38:47: Jahrhundert war mit einem wunderschönen romanischen Relief versehen bis errichtet worden.

00:38:56: Stein und Werksteinen aus den antiken Ruinen, vermutlich am Theater.

00:39:01: Und war ein sehr besondere Bauwerk.

00:39:03: auch nach dem Umbauten des achtzehnten Jahrhunderts blieb als markante Bau.

00:39:11: Auch diese Tor ist ganz schnell abgerissen worden und beseitigt worden weil man die Öffnung Richtung Süden und großzügige Allee haben wollte und sich öffnen wollte trotz diese Bedenken, die man in Presse oder in manchen Vereinen geäußert hatte.

00:39:30: Trotzdem alle Stadttoren bis auf Kasteltor abgerissen worden sind und eine Stadtbild sind sie nicht mehr vorhanden.

00:39:42: San Simon Tor war ein Kunstwerk der Barockkunst.

00:39:47: Ein Kunstwerk der Barockarchitektur ist ebenfalls komplett abgerissen worden.

00:39:52: Aber die Werksteine, die doch sehr qualitativ waren hat man sich entschieden nicht zu beseitigen sondern zu lagern und sie sind bis heute erhalten.

00:40:03: Die befinden sich in städtischen Depots und in der Ausstellung.

00:40:07: im Stadtmuseum haben wir die Möglichkeit gehabt diese Steine wieder zusammen hatten wir die Möglichkeit, sie wieder zusammenzufügen und die Begründung des Stadttors noch mal vor Augen zu haben was uns erlaubt hat.

00:40:21: Die Dimensionen diese Barocke Stadttor sich vorzustellen.

00:40:27: Ansonsten existiert von den Stadttorern nur das Kasteltor.

00:40:32: Sie befindet sich hinter dem Palastgarten.

00:40:36: Übergang heute zum Rheinischen Landesmuseum.

00:40:40: Das Tor ist jetzt dauerhaft geschlossen, aber zum besonderen Anlässen wie z.B.

00:40:47: Tank des offenen Denkmal öffnen wir auch das Tor damit man sie von beiden Seiten betrachten kann und unter das Tor schreiten kann.

00:40:57: Dieses Tor ist in Fundamenten noch tatsächlich aus der Zeit des Mittelalters erhalten.

00:41:04: bis durchfahrt und vielleicht im Sockelbereich sind noch die mit der quadragut erkennbar und in situ erhalten.

00:41:16: Der Ausbau sonst sieht sehr authentisch aus ist aber nicht, weil das Tor leider während des zweiten Weltkriegs beschädigt worden ist so stark dass man sie rekonstruieren musste.

00:41:28: deswegen das was wir heute sehen über die Höhe des Sockelsbereichs uns rund um den Durchfall bei durchfahrt wie durch ein Wunder erhalten geblieben ist ist Reconstruktion.

00:41:40: Aber es ist eine sehr gute Reconstruction, weil die Friedrich-Kutzbach Treher Stadtkonservator Anfang des zwanzigste Jahrhundert noch vor der Zweite Welt Krieg und Vorderzustörung hatte die Möglichkeit das Tor zu dokumentieren, verformungsgerecht aufzumessen und ja zu zeichnen mit Ansicht und Schnitten usw.

00:42:03: Und auf diese Grundlage könnte man dieses Bauwerk rekonstruieren, also an dieser Stelle im Palastgarten am Übergang zum Rheinische Landesmuseum kann man tatsächlich noch ein Bild des mittelheitliches Tores in Trija sich vorstellen.

00:42:22: Genauso wie die anschließende Abschnitte an das Kastiltor in Palastgarten diesen ebenfalls erhalten.

00:42:29: Nur deswegen, weil sie eine Funktion hatten, nämlich sie grenzten den Exizierplatz der präustischen Kaserne und Militärsmeterslager in Trier, den kursvistischen Palaisassen.

00:42:45: Und heutigen Palast-Garten nutzten Sie als Übung

00:42:49: Platz.".

00:42:50: und die mitteleidigste Stadtmauergrenzen, diese Übungsplatz zu Ostseite.

00:42:57: Weitere Abschnitte des Stadtmauers sind in Schießgraben noch erhalten.

00:43:02: das ist ein Bereich hinter den Schulen und hinter der Grundschule aus Sonius-Grundschulen an der Langenstraße in einen Bereich der Deutsch Ortenkommende.

00:43:14: Das erhält dieses Bereich, dass die Stadtmower hat aber mit Deutsch-Ordenkommende und Kulturdenkmäler nicht zu tun, sondern dort befanden sich Proviantmagazine.

00:43:27: Die im neunzehnten Jahrhundert durch Preußen errichtet worden sind.

00:43:32: das waren unglaublich große Gebäude und die sollten auch irgendwie geschützt sein und umfassungsmauer versehen mit umfassungsmauer geschützten bleiben.

00:43:45: und da boten sich die Stadtmauer perfekt, perfekt dazu.

00:43:49: Und deswegen blieben sie erhalten.

00:43:52: und noch einen weiteren Abschnitt im Bereich der Nordallee in heutigen Grundgürtel.

00:44:00: dort sind auch noch abschnittsweise die Stadtmauer erhalten aber deswegen weil sie ja Teil im Grundgürtel damals schon bildeten und grenzten den Straßenverlauf.

00:44:14: Deswegen hatten sie auch eine gewisse Funktion, und deswegen noch erhalten geblieben

00:44:18: sind.".

00:44:19: Die Porta Nigra wird ja gerade sehr aufwändig restauriert – wie sieht es mit diesen anderen Überresten der Stadtmauer aus?

00:44:27: Wie viel Aufwand für die Kosten verursacht ist diese Teile in einem erhaltungsangemäßenden Zustand zu bringen oder zu erhalten?

00:44:37: Die Stadtmauer, die verursachen uns nicht wirklich Kopfschmerzen.

00:44:41: Sie sind ja bis jetzt in gutem Zustand so wie sie erhalten geblieben sind.

00:44:48: Bis heute von allem im Bereich der Palasgartens befinden sich in stabilen guten Zustand.

00:44:56: dort haben wir auch zwei interessante Bereiche restaurieren können und zum Teil auch rekonstruieren können.

00:45:05: Das passierte in den neunziger Jahren bereits, da sind die von der Stadtseite die Vorbauten sogenannten Garten das waren so Aufgänge mit Rundbogen auf dem Mauergang sich auf gewisser Höhe befand drei vier Meter.

00:45:25: Eine Eingang ist komplett ein Aufgang mit Treppen.

00:45:29: Ist gut erhalten und restauriert in den neunziger Jahren, seitdem passiert da nichts Negatives.

00:45:35: Und ein Teil von einem Garten auch im Bereich des Palastgärten ist rekonstruiert worden.

00:45:42: Auch dort sehen wir keinen Wandalismus oder Zerstörung.

00:45:45: das funktioniert gut.

00:45:48: Das Castel Tour, wie bereits erwähnt ist nach dem Zweiten Weltkrieg rekonstruiert und ebenfalls schon in neunziger Jahren aufwendig den Stand gesetzt durch dreher Gesellschafts-Effortes finanziell unterstützt hat.

00:46:01: Und auch hier sehen wir das Zustand auch gut.

00:46:06: und ja, dass der Aufwand um die Stadt mal zu erhalten ist nicht so groß.

00:46:12: Wir haben auch keine verkehrstechnische Probleme.

00:46:15: Einbereich der Stadtmauer, an der Rheinische Landesmuseum grenzt nicht weit weg von Kasteltor hatte tatsächlich letztes Jahr Schaden erlitten.

00:46:26: Der Grund dafür ist die Einbüschung von der Seite der Rheinischen Landesmuseum.

00:46:33: Die ursprünglich frei stehende Stadtmower würden von der seite zur Stadtmuseum verschüttert und aus landschaftlichen Gründen hat man dort Bäume gepflanzt und mittlerweile vermutlich die Bäume um die Aufschüttung verursacht, doch Schäden mit staunende Feuchtigkeit und wie leicht Wurzelwerk.

00:46:57: Und da sehen wir dass wir dort tätig werden müssen und die Mauer müssen dort ertüchtig werden.

00:47:04: das liegt einfach daran freistehende Mauer von einer Seite verbaut worden sind und jetzt müssen wir uns darum kümmern, dass die Feuchtigkeit abgeleitet wird.

00:47:16: Und die Mauer weiterhin für die zukunftliche Generationen auch in diesem Bereich erhalten bleibt.

00:47:22: aber ansonsten funktioniert dieses System immer noch gut obwohl schon paar hundert Jahre alt.

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