G-012: Röm. Expansion ins östl. Mittelmeer (Teil 3): von Apameia nach Pydna (188-168 v. Chr.), mit Dr. C. Rollinger

Shownotes

Verknüpfte Folgen

Röm. Expansion ins östl. Mittelmeer (Teil 1): Der 2. Makedonische Krieg (200-196 v. Chr.), mit Dr. C. Rollinger (28.07.2025)

Röm. Expansion ins östl. Mittelmeer (Teil 2): Der römisch-syrische Krieg (192-188 v. Chr.), mit Dr. C. Rollinger (04.08.2025)

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Die Episoden werden thematisch und nicht nach Erscheinungsdatum nummeriert. Für einen chronologischen Durchgang zur europäischen Geschichte sollten die Episoden nach Namen sortiert werden. Unten in den Shownotes findet ihr die Liste der einzelnen Kategorien!

schwarze0fm hatte als Hobbyprojekt begonnen - inzwischen habe ich aber durch Auftragsproduktionen und Crowdfunding die Möglichkeit gewonnen, mehr und bessere Folgen für Geschichte Europas zu produzieren. Das Prinzip "schwarze Null" bleibt - die Einnahmen werden verwendet, für mich Rahmenbedingungen zu schaffen, den Podcast zu betreiben und weiterzuentwickeln. In dieser Folge habe ich das ausführlich erklärt.

This episode of "Geschichte Europas" by schwarze0fm (Tobias Jakobi) first published 2026-05-25.

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Kategorien

Die Namen der Podcast-Folgen beginnen mit dem Schema „Buchstabe-Dreistellige Zahl“. Der Buchstabe steht dabei für die thematische Kategorie (die auch im Untertitel der Folge zu finden ist). So kann, zumindest für die Buchstaben B bis U, durch alphabetische Sortierung ein chronologischer Ablauf der Folgen dargestellt werden.

Die Kategorien der Episoden sind wie folgt:

• A = Epochenübergreifende Themen

• B = Geologische Geschichte

• C = Vorgeschichte und Altsteinzeit

• D = Mittel- und Jungsteinzeit

• E = Die Metallzeiten

• F = Griechische Antike

• G = Römische Antike

• H = Das Frühmittelalter

• I = Das Hochmittelalter

• J = Das Spätmittelalter

• K = Erste Europäische Expansion

• L = Der Weg in die Neuzeit

• M = Reformation und Glaubenskriege

• N = Absolutismus und Aufklärung

• O = Zeitalter der Revolutionen

• P = Nationalismus und Imperialismus

• Q = Erster Weltkrieg

• R = Zwischenkriegszeit

• S = Zweiter Weltkrieg

• T = Kalter Krieg und Europäische Einigung

• U = Nach dem Kalten Krieg

• V = Europa aktuell

• W = Epochenübergreifende Biographien

• X = Geschichtswissenschaft und Erinnerungskultur

• Y = Quellen

• Z = Meta/ Podcast

Transkript anzeigen

00:00:00: Die Tatsache, dass jeder in Griechenland weiß das Rom letztlich der Enschiler ist.

00:00:05: Weil es militärisch einfach dominiert und jede Angst vor einem neuen Krieg mit Rom hat.

00:00:10: Das gepaart mit der vollkommen mangelnden Bereitschaft der Römer wirklich aktiv in die Regierung oder in die Situation im Osten einzugreifen führt zu einer sehr chaotischen Situation, in der letztlich alle sich schlecht behandelt fühlen inklusive auch sich schlecht behandelt fühlen von Rom, die einen weil Rom sagt ihr habt nicht recht.

00:00:30: Die anderen haben Recht gibt ihnen das zurück.

00:00:32: und die anderen weil Rom zwar sagt ja ihr habt recht, die anderen sollen euch das zurückgeben aber wir helfen euch nicht.

00:00:36: Also am Ende hat jeder die Nase voll von Rom und das merkt man dann auch wenn wir über den dritten markedonischen Krieg reden werden.

00:00:43: es gibt ein sehr großes Ressentiment gegen diese römische Nicht-Herrschaft die sich dann auch eben Unterstützung für die Markedonen ausdrücken wird.

00:01:27: Mit dieser Folge setzen Christian Rollinger und ich unsere Besprechungen der Geschichte der Römischen Republik fort.

00:01:33: Und schauen auf das frühe zweite Jahrhundert vor Christus.

00:01:37: Die letzten Folgen fanden in und um Griechenland bzw.

00:01:41: Macedonien statt, deswegen steigen wir erst einmal damit ein zu schauen was zeigt gleich sonst noch so im Umfeld Romes geschah.

00:01:49: Dann blicken wir wieder in den Osten und schauen uns an was nach dem Frieden von Aparmeia und im Ende des römisch-sürischen Kriegs passierte.

00:01:58: Denn in den nächsten Jahrzehnten bleibt es nicht friedlich, und der dritte römig-markedonische Krieg wird unsere Folge abschließen – nachdem die Römer bei Pythna die markedonischen Verlangsen besiegten!

00:02:11: In den Schornotzerfolge findet ihr Kontaktmöglichkeiten für Fragen, Feedback & Kommentare sowie Wege, wie ihr mich um diesen Podcast unterstützen könnt.

00:02:18: Elfelter spenden wir Paper und Kofi oder durch regelmäßige Beiträge über Steady.

00:02:24: Ich hatte schon lange nicht mehr meinen UnterstützerInnen gedankt, dass er hiermit dann nachgeholt.

00:02:29: Für Einzelspinden danke ich Christoph Maxi Emanuel Jörg Konstanze Jakob sowie einer anonymen Person.

00:02:39: Danke an Anne und nun auch an Henry und Christina für die Abos bei Kofie Und danke meinen aktuell neunundzwanzig Abonnentinnen bei Steady.

00:02:50: In den Show Notes gibt es auch eine Liste inhaltlich verknüpfter Folgen, die stets aktuell gehalten ist.

00:02:56: Wichtig ist dabei natürlich vor allem die davor liegende Folge zum römisch-sürischen Krieg.

00:03:01: aber auch die in Zukunft erscheinenden Folgen etwa zum Ende Makedoniens werden in dieser Liste erscheinen sobald sie publiziert sind.

00:03:09: und damit genug der Vorrede.

00:03:11: los geht's mit der Folge!

00:03:12: Ich wünsche euch viele neue Erkenntnisse mit dieser Aufnahme aus dem April Ganz viel von dem was die römische Geschichte, auf dem Bereich von dem das wir heute die Außenprojekt nennen wollen betrifft.

00:03:24: in dieser Zeit sind im Grunde wenn man so will nach Erscheinung oder Konsequenz und da sind zumindest verbunden mit dem zweiten polnischen Krieg.

00:03:34: Bevor wir also über Griechenland sprechen einmal kurz einen Blick sozusagen Um das Bild vorzubereiten, ein Blick was Rom sonst so macht.

00:03:41: Da sind vor allem zwei Dinge zu nennen nämlich zum einen die schon mehr als Beginnende also sich gut in Bewegung befinden.

00:03:49: der Eroberungen von Norditalien ist sicherlich eines davon.

00:03:53: man hatte nicht vergessen dass auf Seiten Hannibals immer in den ganzen Jahren des zweiten prümischen Krieges auch gallische Stämme sich bereitfüllig eben auf seine Seite geschlagen haben und mit hingekämpft haben.

00:04:06: Und diese gallischen Stämmer sind teilweise, konnte er die rekrutieren in Spanien also kälteberische Stemme teilweise im Südfrankreich dem was heute Süd Frankreich ist.

00:04:15: Aber vor allem konnte er in Norditalien, was ja größtenteils gallisch besiedelt war und nicht italisch oder römisch- oder latinisch besiegelte, hilfstruppen rekrutieren.

00:04:27: Konnte eher Verbündete gewinnen.

00:04:29: Und die Bereitschuldigkeit mit der sich diese norditalischen geile Stämme auf seine Seite geschlagen haben das hat Rom nicht vergessen Und im Grunde parallel zu dem, was wir schon besprochen haben.

00:04:39: Nämlich zu diesem zweiten agatonischen Krieg und zu dem römisch-syrischen Krieg.

00:04:43: Parallel dazu finden auch immer wieder Feldzüge statt in Norditalien um eben das, was heute so die Po-Ebene ist Piedmont und Ligurien.

00:04:56: Also ganz Norditalien bis zu den Alpen, zwischen Poe und den Alten.

00:05:00: Das bleibt auch immer so.

00:05:00: die traditionelle Grenze dieser neu eingerichteten Provinz dann.

00:05:05: Spätestens mit dem Sieg von Scipionasica in verwandtem das Scipio Africanus über die Boja im Jahr onehundertneunzig war die Oberung dieses Gebietes noch nicht ganz abgeschlossen aber sie zeichnete sich unvermeidlich ab.

00:05:19: also es ging erkennbar diese Richtung.

00:05:21: Man kämpfte vor allem noch In Ligurien.

00:05:23: in den kommenden Jahren gab es mehr Widerstand, da musste die Herrschaft erst mal tablett werden.

00:05:29: Liguria ist die Gegend um zwischen Genua und Nizza ungefähr.

00:05:34: Und dieses ganze Gebiet also wie gesagt zwischen Liguren und Venezien sollte dann anschließend als Provinz eingerichtet werden nämlich als Gallia Kisalpina.

00:05:44: Also das diesseitige Gallien.

00:05:47: Diesseitig meint diese Seite der Alpen von Rom aus gesehen Und die zweite gallische Provinz sollte dann ungefähr ein halbes Jahrhundert später eingerichtet werden.

00:05:56: Das ist das, was heute in Frankreich ist.

00:05:58: Das sind die Galliatranzalpine, also das Gallien jenseits der Alpen.

00:06:03: Also man versucht so eine Flurbereinigung in Norditalien um zu verhindern dass noch einmal eine Situation entsteht, in der einen äußeren Feind dort rekrutieren kann.

00:06:14: und das ist der eine Punkt.

00:06:15: Der zweite Punkt ist sowieso die traditionelle fast schon...ja!

00:06:21: fast schon kollektiv memorialer angst der römer vor den vor den kelten sind wir noch mal ins viert jahrhundert denken und die da oben den gallia sturm, den kelken sturm.

00:06:31: Die oberen rom ist durch Brennus, seit dieser Zeit gibt es eben diese Ressentiments gegen die Gallias.

00:06:38: Es gibt den Metos Gallicus also sprichwörtliche Furcht der Höhmer von den Galliern.

00:06:43: das alles spielt da auch mit rein.

00:06:45: man hat eben jetzt lange gedundet dass im Norden von Italien gallische Stämme siedeln und mächtig werden und das fahren wir nun nach den Erfahrungen im Hannibalinischen Krieg zu dulden, nicht mehr bereit.

00:06:57: Und deswegen hat man dort so eine Art strategischer Flurbereinigung gemacht.

00:07:01: Das sollte immer noch wieder in den nächsten Jahrzehnten... Im Grunde bis ins erste Jahrhundert vor Christus gab es da immer noch gelegentlich Probleme nach denen man gucken sollte.

00:07:09: aber im Grunde seit eben dem frühen Jahrzehn von des Zweiten Jahrhunderts vor Christos war das provincialisiert eben als Gallia chisalpila.

00:07:17: Der zweite große Bereich indem wir immer tätig werden ist Spanien also beziehungsweise ich sollte sagen Hispanien.

00:07:23: Dort hatte man zwar im Zweiten Punischen Krieg die bakidische Herrschaft, also die katagische Herrtschaft, die personifiziert wird durch die Dynastie der Bakiden.

00:07:31: Der auch Hannibal angehörte ... Die bakidisch Herrschaft hatte man beseitigt und das Land von Katago übernommen aber... Das ist so ein bisschen der rote Faden durch die rhythmischen Politik dieser Zeit.

00:07:42: Man hatte scheinbar keinen wirklichen Plan was man damit eigentlich machen wollte.

00:07:47: Der späteres Gipyo-Afrikanus hatte den entscheidenden Sieg in der Schlacht bei Ilipa erhoben, der eben sozusagen die Paketische Herrschaft beendet hat.

00:07:57: Und zwischen Ilipaa und bis nach Zama, also zwanzigzehnundeinhalb.

00:08:01: Also bis zum Ende dieses Krieges hatte Rom zwar immer noch Armin in Hispaniën aber das waren kleine Arminen, also zwar immer so zwei Legionen soweit wir das wissen, die dort stationiert waren die dazu dienten, mögliche katagische Gegenangriffe abzuwehren und eben allgemein dafür zu sorgen dass die Gegner dieses Land diese Region nicht wieder für sich in beschlagnemen konnten.

00:08:23: Aber es fand keine sofortige Provinzialisierung statt.

00:08:27: also man hatte das Land wenn man so will ein Anfangszeichen befreit oder erobert.

00:08:31: Man wusste aber nicht wirklich was man damit anfangen sollte.

00:08:34: Und bezeichnenderweise haben die Römer dann auch nach dem Sieg bei Zama und nach dem Ende des zweiten punischen Krieges die Truppenanzahl in Hispaniën deutlich reduziert.

00:08:46: Und der Senat hat darüber hinaus allerdings keine Regelung getroffen, die irgendwie diese Situation klären würde.

00:08:53: Das heißt immer noch keine Provinzialisierung um zweihundert herum und eigentlich auch wenn.

00:08:59: wir also haben natürlich jetzt nicht die super Quellen für diese Zeit aber nichts daran deutet darauf hin dass es eine Art von römischer Strategie gegeben hätte die genau wusste, was man jetzt mit Hezbanien machen wollte.

00:09:14: Das endet sehr... Also es ist so ein Defußesbild, so ein bisschen.

00:09:19: Man hat irgendwie das Gefühl, dass Rom etwas planlos agiert vielleicht auch weil man noch andere Probleme hat nämlich in der Zeit des pungischen Krieges eben natürlich noch Hannibal und in derzeit unmittelbar nach dem pungischem Krieg quasi sofort dann den ersten Krieg gegen Philipp V von Macedonien.

00:09:35: aber insgesamt ist Rom hier fast zehn Jahre, wo es über Spanien quasi herrschen könnte eher unorganisiert und das endet sich tatsächlich im Jahr hundert siebenund neunzig.

00:09:50: erst dann werden zwei Provinzen in Spanier eingerichtet.

00:09:54: Nämlich Hispania quiterio und hispania ulterior also dass Auch hier wieder wie Transalpina und Kis-Alpina.

00:10:00: Also Quiterrio heißt das nähere Spanien, und Ulterio heißt das interre Spanian.

00:10:06: Geografisch natürlich immer von Rom aus gesehen.

00:10:08: Diese beiden Provinzen wurden hundertundneinzig eingerichtet.

00:10:12: aber es ist wichtig dass man sich klar macht was Provinz für die Römer eigentlich immer heißt und vor allem was es zu diesem Zeitpunkt heißt.

00:10:19: wir haben mit Province assoziieren wie immer ein bisschen so eine festgelegtes Territorium über das ein römischer Stadthalter herrscht.

00:10:28: Also wie zum Beispiel die Insel Sicilien, die erste Provinz jenseits des Italischen Festlandes oder die Spanien eben oder später die Provinzasier.

00:10:37: Das sind also so festgelegte Territorien.

00:10:39: da haben wir einen Stadtheiter der stets stellvertretend für den römischen Senat und er herrsht dann darüber.

00:10:45: Das ist aber ein bisschen so eine anachronistische Sichtweise oder zumindest ist es eine Sichtweise eine Erweiterung des eigentlichen Begriffes ist.

00:10:53: Eine Provincia auf Lateinisch ist kein Territorium ursprünglich, sondern eine Verwaltungsaufgabe.

00:11:02: Das heißt die Provinca isst etwas was man Magistraten wie den Konsulnen und den Prittoren zuweist.

00:11:09: Und diese Provincha kann sein über ein bestimmtes Territoriums herrschen sie kann aber auch sein einen bestimmten Kriegzufühl der von einem Territorien losgelöst losgelöst ist.

00:11:20: Sie kann sogar sein, das ist so ein Beispiel aus dem ersten Jahrhundert vor Christus als man greift ein bisschen vor.

00:11:26: aber als man CESAT-Karriere ausgrenzen wollte, ausbremsen wollte sind bis hin hat man ihm für die Zeit nach seinem Konsulat die Provinz also die Provinge ja die Aufgabe zugewiesen sich um die Wälder und Triften und Fluren Italiens zu kümmern Also nicht eine Region zu verwalten als Stadthalter nicht einen Krieg zu führen sondern im Grunde der Cheffürste Italiens zu sein.

00:11:47: Das war natürlich genauso gedacht, um seine Karriere zu bremsen oder zu beenden.

00:11:52: Das alles nur umzuzeigen und zu illustrieren Provincia im Sinne von einem Territorium ist etwas was sich erst herausentwickelt und eigentlich erst zur Zeit des römischen Kaisertums wirklich so verwendet wird.

00:12:04: das heißt wenn wir jetzt wenn ich jetzt sage dass hundert siebenundzig zwei spanische Provinzen gegründet werden begründet werde dann heißt es nicht unbedingt Jetzt sozusagen wie auf der imaginären Landkarte, jetzt Spanien ist rot eingefärbt weil es ja so römisch ist.

00:12:18: Zum einen weil das für ganz Spanian überhaupt nicht zutrifft sondern nur für Teile Spaniens auch wie das bakridische Spanier auch nie die gesamte Halbinselbeherrstadt hat, sondern eigentlich immer nur die Ostküste und ein bisschen ins Land einwärt.

00:12:32: Es heißt aber auch, also es ist losgelöst vom Territorium, es ist nicht das ganze Spanieren Und es ist vor allem erstmal nur ein Verantwortungsbereich Beamte.

00:12:43: Das Problem mit Spanien ist nämlich, dass Rom die nächsten sechzig Jahre mindestens versuchen wird erfolgreich versuchen wird in Rom... Die römische Herrschaft in Spanier tatsächlich fest zu etablieren.

00:12:56: Rom wird einen sehr langwierigen und sehr kostspieligen sowohl was Geld wie auch was Soldaten angeht Krieg führen um diese Gebiete dann endgültig in Provinzen sowie wir es verstehen zu verwandeln.

00:13:09: Dieser Krieg wird aber Jahrzehnte in Anspruch nehmen Und damit sind zwei Probleme assoziiert oder zwei Fragen auch assoziert.

00:13:16: Die erste Frage ist, wieso machen sie das?

00:13:42: Periode gab in der Rom offensichtlich keinen Plan hatte, was man machte außer dass die Katage es nicht haben sollte.

00:13:48: und das ist sicherlich der primäre Aspekt oder das primäre Ziel gewesen den Katagern im Krieg diese an mineralienreiche Provinz weg zu nehmen.

00:13:57: Aber noch nicht unbedingt sie zu dem römischen Herrschaftsbereich hinzuzufügen.

00:14:02: Wieso rum dann trotzdem eingreift obwohl es das vielleicht gar nicht will?

00:14:06: Ist nur auf eine Frage in der Forschung.

00:14:08: Die beste Vermutung, die ich kenne ist dass man davon ausgeht das in der Zeit in der Skipio zunächst also Skipios Vater und dann Skipia Afrikanos selbst in den Hispagnen Krieg geführt hat gegen Katago.

00:14:21: Hat er ja Beziehungen begründet mit verschiedenen keltiberischen Stämmen und Gemeinwesen in Hispagen und seinen Sohn auch.

00:14:30: Diese Beziehungen sind Bündnisse, Allianzen gegen Katago oder was eben darum geht das Rom sozusagen dort verbündete findet und das ist dann das was die Römer eine fides Beziehung nennen.

00:14:42: Also die außenpolitischen Verflechtungen für Rom werden immer an Kategorien gefasst Die eigentliche römische Gesellschaftsgeschichte entstanden die sozusagen ideale Transportieren die der römischer Adel hat.

00:14:52: Das heißt befreundete Nationenwähren sind offiziell am Mieti des rumischen Volkes, also Freunde des rumischer Volkes und Freundschaft.

00:15:01: Amikizia ist eine Beziehung die durch sehr strenge Regeln in Rom geregelt wird.

00:15:05: Und das wichtigste Konzept dahinter ist die Fides.

00:15:08: Man übersetzt es meistens mit Treue oder Vertrauen.

00:15:12: Das ist aber nur ne sehr rudimentäre Übersetzung, weil der Begriff sehr viel andere Dimension noch hat.

00:15:17: Jedenfalls sind diese Fides-Beziehungen beidseitig.

00:15:20: D.h.,

00:15:20: wenn Rom an solches Bündnis eingeht, geht auch Rom Verpflichtungen mit ein diesen Bündnispartner beizustehen.

00:15:27: Und wahrscheinlich ist es einfach so, dass durch diese beginnende Vermischung oder die beginnenden Vernetzung von Rom und kälteberischen Gemeinwesen in Hispaniën rum hineingezogen wird.

00:15:41: Also wenn dann zum Beispiel ein Verbindeter Rom um Hilfe bittet beim Kampf gegen einen anderen hispanisches Gemeinwesten muss Rom als guter Freund dieses Gemeinwasens auch helfen.

00:15:51: Dann beginnt sozusagen Rom immer mehr hineingezogen zu werden.

00:15:56: hispanische Situation.

00:15:58: und am Ende dieser Entwicklung steht dann eben die Einsicht, also vielleicht noch nicht mal die Einsichte im Sinne eines Planes.

00:16:05: Aber am Ende der Entwicklung steht das Phänomen des Rom dadurch dass es immer wieder Kriege geführt hat in Hispano um etwas zu erobern aber auch um Verbündete zu schützen oder sie zu unterstützen.

00:16:16: Das Rom am Ende weil es eben die ganze Zeit siegt, nicht entscheidend sieht Siegt meistens in der Regel, dass da eben ein Gebiet entsteht was unter römischer Herrschaft und unterrömische Verantwortung steht.

00:16:29: Und das entwickelt sich dann zu den territorialen Einheiten Spaniakiterio und Ulterior.

00:16:37: Das heißt also man würde fast sagen rum wird Nolens Wohlens hineingezogen in diese spanischen Sachen und Man richtet diese Provinzen ein weil es eben dazu kommt.

00:16:49: Nicht, dass es da einen großen Masterplan gegeben hätte und wir als Römer jetzt unbedingt Spanien brauchen auch nicht weil obwohl Spanian reich an Silber und Gold und Blei ist zum Beispiel aber einfach es entsteht eine Provinz dort als Folge der Einmischung Spanier-Iroms in hispanische Verhältnisse.

00:17:10: Das ist wahrscheinlich auch die Sicht, die die Römer gerne vertreten hätten.

00:17:13: Weil in Rom kursiert immer das Wort... Zitzwo hat es mal so zusammengefasst.

00:17:17: Das römische Imperium ist gewachsen und entstanden dadurch, dass Roman Kriege geführt hat entweder zur Verteidigung oder zu der Verteiligung seiner Bundesgenossen.

00:17:25: Das ist wie jeder gute politische Satz nicht ganz richtig aber auch nicht ganz falsch.

00:17:30: Also da schickt schon einen Kern Wahrheit drin.

00:17:32: Und in Hispaniën könnte man das wahrscheinlich exemplarisch gut festmachen.

00:17:37: Römische Expansion in Hezbanien ist allerdings nichts, was schnell erfolgreich ist.

00:17:42: Sondern Rom führt da tatsächlich einen sehr langen Weg der auch sehr kostspielig ist und ein Krieg, der es eben auch nötig macht.

00:17:49: die Innenpolitik oder der Konsequenz natürlich römischer Innenpolitik sagen wir so.

00:17:54: Denn wenn man zwei neue Provinciereinrichtet also zwei neue Verwaltungssprängel oder Verantwortungsbereiche dann braucht man auch Leute, die diese verantwortungsbereichen administrieren und Provinciae sind reserviert für Beamte mit Imperium, also mit der Befugnis römische Soldaten befähigen zu dürfen.

00:18:12: Das sind zwei Ämter nämlich das Konsulat und die Preatur.

00:18:17: Von den Konsulen haben wir in dieser Zeit schon klassischerweise zwei, die jedes Jahr gewählt werden.

00:18:23: Und bei der Pretur – das ist das nächste hohe Amt mit Imperium eben – haben wir zu diesem Zeitpunkt vier Pretoren, die eigentlich rechtsprechende Aufgaben haben auch in Rom selbst.

00:18:33: aber weil sie eben mit Imperiums versehen sind können Sie auch zur Verwaltung von Provinzen eingesetzt werden, zur Kriegsführung und so weiter.

00:18:40: Man schafft also jetzt die zwei neue Provincie, man hat aber nicht genug Beamte um jede Provinz dann quasi zu besetzen.

00:18:46: Also schafft man zwei neue Beamte nämlich man erhöht für die zwei spanischen Provinzen die Zahl der Pretoren von vier auf sechs Und das ist natürlich interessant, weil es sozusagen ein schönes Beispiel dafür ist wie diese Expansion im Äußeren.

00:19:02: Dazu führt dass sich der römische Staat weiterentwickelt beziehungsweise es zeigt die Probleme auf, die der röhmische Staat perspektivisch kriegen wird wenn er versucht mit den Verfassungsnormen eines italischen Stadtstaates einen Reich zu regieren was das ganze Imperium ...was das ganze Mittelmeergebiet umspannt.

00:19:25: In Spanien ist damit so ein gewisser Hinsicht, so einen Vorbot einer Krise.

00:19:28: Also das was man später die Krise der Republik nennt ist ja vor allem eine innenpolitische Krise, eine Krise von politischen Institutionen und Organe.

00:19:35: Und man kann sozusagen schon auf diese Wichte, auf diese Perspektive hinsehen.

00:19:40: Das schälennismäßig lange Zögern des Senates bei der Einrichtung der spanischen Provinzen also wie gesagt fast zehn Jahre passiert da nichts Kann man vielleicht auch damit begründen, also mit Planlosigkeit im Bereich der Außenpolitik?

00:19:53: Das kann man den Rümmern glaube ich auch in anderer Stelle nachweisen oder wird es wahrscheinlich machen.

00:19:59: Das ist der eine Punkt und der andere Punkt aber vielleicht auch genau diese innenpolitische Dimensionen.

00:20:05: Das Zögern begründet sich vielleicht auch damit, dass der Senat als kollektiv, als Institutionen kein Interesse daran hatte zwei neue Beamtenstände zu schaffen.

00:20:13: Also zwei Präturen neu zu schaffen und damit die empfindliche Balance der politischen Verfassung zu verändern.

00:20:19: Das zeigt sich zum Beispiel auch an zwei Gesetzen, die ungefähr in dieser Zeit promulgiert wurden.

00:20:27: Das eine ist die Lex Babya von wahrscheinlich einhundertundachtzig und das andere ist die Leks Delia Annalis.

00:20:34: Beide kümmern sich um oder beide beschäftigen sich mit, heute würde man sagen Verfassungsfragen.

00:20:40: Das heißt mit der Struktur der politischen Verfassung der römischen Republik.

00:20:44: Die Lex Babya erlassen nachdem man die Zahl der Pretoren auf sechs erhöht hat um Spanien zu verwalten, die Lex Babyas auch vor jährlich abwechselnd vier und sechs Pretoren zu wählen.

00:20:59: Und das ist dann wieder überraschend.

00:21:00: Man ist in einer Situation, wo man aus militärischen Erwägungen, aus außenpolitischem Erwägung braucht man zwei Konsum und sechs Pretoren... ...und jetzt wird ein Gesetz erlassen, eine legt also einen Gesetz für so eine Erfolgsversammlung beschlossen wird,... was sagt es aber nur alle zwei Jahre sechs Pretore wählt?

00:21:19: In der Zeit dazwischen immer nur vier.

00:21:22: Das ist ja erstmal erstaunlich!

00:21:24: Das ist eigentlich nicht so richtig logisch zu erklären.

00:21:28: Man hat viel über die Gründe und die Motivation hinter diesem Gesetz spekuliert.

00:21:31: Man hat zum Beispiel angeführt, dass es auch durchaus pragmatische Gründe haben könnte.

00:21:37: Ich hatte in einer der vorherigen Folgen gesagt, was man die Prorogation nennt.

00:21:43: Das heißt wenn ein Konsol oder ein Präter einen Befehl ausführt im Herkontext eines spezifischen Feldzuges Und das Amtsjahr reicht nicht aus, um den Erfolg zu Ende zu bringen.

00:21:52: Dann kann man seine Amtszeit prorogieren.

00:21:54: Das heißt er bleibt als Befehlshaber vor Ort und kann es zur Ende führen.

00:22:00: Die Lex-Bemia hat einen ähnlichen Effekt in der Praxis.

00:22:03: Wenn nur alle zwei Jahre sechs Pretoren gewählt werden ist liegt die Vermutung nahe.

00:22:09: Das sind für die Jahre wo keine sechs Pretore gewählt wären.

00:22:12: Die Pretoren des Vorjahres trotzdem prorogieht werden und im Amt bleiben.

00:22:18: Wenn man bedenkt, dass diese zwei neuen Pretoren vor allem beschäftigt waren in Spanien Kriegszuführen.

00:22:24: Dann kann man da pragmatische Gründe identifizieren.

00:22:28: Sie haben mehr Zeit um zu agieren wenn sie nicht nach einem Jahr abberufen werden sondern erst nach zwei Jahren abberufen werden.

00:22:34: und man muss ja immer auch eine Rechnung stellen.

00:22:36: was bei uns glaube ich überall so mitschwebt ist diese Vorstellung Ja dann geht man nach Spanier ich setze mich ins Flugzeug und dann bin ich zwei Stunden später in Barcelona oder drei Stunden später im Barcelona.

00:22:45: das ist in der Antike natürlich nicht so.

00:22:49: Allein die Dienstreise der neugewischen Pretoren von Rom nach Spanien hat Wochen und Wochen gedauert in Anspruch genommen.

00:22:56: Und auch die Bewegung in Spanier selbst, Spanian ist ein großes Land, wenn man nur zu Fuß oder zu Pferd unterwegs ist.

00:23:03: Auch diese haben sehr viel Zeit in Anspruch genommen.

00:23:05: Das heißt vielleicht kann man hinter dem Gesetz vermuten eine Bestrebung die Effizienz der Verwaltung zu erhöhen?

00:23:13: Vielleicht!

00:23:14: Vielleicht ist das auch zu modern gedacht.

00:23:17: mindestens genauso wichtig, wahrscheinlich eher wichtiger ist allerdings der politische Kontext.

00:23:22: Denn die Lex Babyer bestand nicht nur eben aus dieser Regelung der Wahlen sondern sie hatte auch noch andere Bestimmungen und im Ganzen richtete sich das Gesetz vor allem gegen das was die Römer Ambitus nahm.

00:23:35: Ambituss ist ein schwieriges Wort zu übersetzen.

00:23:37: man sagt man übersetzt immer mit Korruption oder Bestechlichkeit.

00:23:40: es ist aber spielt.

00:23:41: also eigentlich trifft es dass nicht so ganz.

00:23:44: Amvituss sind Korruptionsähnliche Erscheinungen, vor allem im Kontext des Wahlkampfes.

00:23:49: Das heißt Wähler-Kauf, Wahlgeschenke, die Art von Political Campaigning, die Regeln, die damit einhergehen und so weiter.

00:23:57: Und das heißt dieses Gesetz regelte konkret auch Wahlkampf und Korruptzons Strafgesetzgebung.

00:24:06: und diese Verbindung zwischen der... Zwischen diesen Bestimmungen, die die politische Kultur betreffen und der Zahl der Pretoren ganz konkret ist sicher kein Zufall Denn wir müssen uns immer vorstellen, die römische Gesellschaft der aristokratischen Gesellschaft, die die Ämter stellt, besetzt ist eine sehr konkurrenzorientierte Gesellschaft.

00:24:24: Das haben artige Gesellschaften an sich.

00:24:26: Jeder will immer der erste und der beste sein.

00:24:29: Und es werden jedes Jahr zwei Konsolen gewählt.

00:24:33: Das heißt, jedes Jahr können zwei Mitglieder der Aristokratie das höchste Abend erreichen.

00:24:39: Allerdings verjüngt sich die Zahl der verfügbaren Ämter, je weiter man diese Karriereleiter aufsteigt.

00:24:47: Das heißt jedes Jahr werden vier Pretorien gewählt aber nur zwei Konsolen.

00:24:50: D.h.

00:24:51: auch das im Jahr darauf – vier Leute, die in Frage kommen für dieses Amt!

00:24:56: sich zum Konsulat als Kandidat zur Verfügung stellen können.

00:25:00: Und dann werden aber nur zwei gewählt, das heißt auch dass der Effekt der Konkurrenz kumulativ ist weil jedes Jahr kommen vier neue Kandidaten hinzu es bleiben aber mindestens immer zwei übrig.

00:25:10: Das heißt jedes Jahr hat man mehr Kandidate die prädentiell in der Lage sind Konsol zu werden und die Konsol werden wollen.

00:25:16: und wenn man jetzt die Prätorenstellen von vier auf sechs erhöht verschärft man diesen Konkurrentsdruck um das Konsulats noch mehr.

00:25:23: Und das hat auch etwas mit Anbetruss zu tun, weil dass natürlich die Bereitfülligkeit römischer, Adeliga-römischer Konkurrenzen anstüppeln würde um eben Korruption oder um Wahlkampfbestechnung zu machen, Wählerbestechungen zu machen und so weiter.

00:25:38: Es kommen noch ein weiteres hinzu da Spanien zu diesen, dann die beiden spanischen Provinzen zu diesem Zeitpunkt Kriegsprovinz sind wo praktisch jedes Jahr in Feldzug geführt werden muss haben Leute die dort Prätur die Prittur ausüben, natürlich auch mehr Chancen auf militärische Erfolge und auf Triumph.

00:25:57: Wenn wir uns angucken, wo die anderen pretorischen Provinzen sind.

00:26:00: Das ist z.B.

00:26:00: Sizilien.

00:26:01: Sizilinge ist ruhig zu dieser Zeit und da passiert nichts.

00:26:03: D.h.,

00:26:03: wenn ich Präter werde und mir wird die Provinz Siziliens zugelost dann kann ich mich einstellen auf ein schönes Jahr an der Sizilischen Mittelmeerküste.

00:26:11: ein gutes Leben das ist alles ganz nett dort.

00:26:14: aber ich kann mich nicht unbedingt darauf einstellen dass sich große Siege- und Beutesstücke mit nach Hause bringen und einen Triumph feiern können.

00:26:20: in Spanien schon.

00:26:22: Und die Bedeutung davon liegt auch wieder mehr im in-politischen.

00:26:26: Denn durch einen militärischen Sieg und durch ein Triumph, also diese große, mäertägige Feier in Rom wo der Feld her dann quasi wie Jupiter selbst in die Stadt einzieht und zeigt was er für die Republiker gemacht hat dieser Triumph erhöhte natürlich die Chancen nach dem Prittur an Konsulat ergattern zu können enorm.

00:26:46: Das können wir einfach auch statistisch nachweisen, wenn wir uns diese Zeit angucken.

00:26:49: Die meisten Leute die einen Triumph feiern konnten sind zum Konsulab aufgestiegen.

00:26:53: D.h.,

00:26:54: wir haben eine Verschiebung des Charakters.

00:26:57: das Wettbewerb ist weil dann natürlich Spanien begehrt es im Sinne von Leuten die noch Karriere machen wollen gehen gerne nach Spanier weil sie dort Krieg führen können oder gewinnen können weil sie dann einen Triumpf feiern können und konsolieren können.

00:27:12: dass der Konkurrenzkampf auch auf dieser Ebene Repritur steigt, weil mehr Leute das wollen.

00:27:18: Weil die Chancen besser geworden sind.

00:27:20: Es hat aber auch zur Folge, dass die Bereitschaft des der römischen Republik Krieg zuführen in Spanien enorm steigt.

00:27:25: Weil jeder, der nach Spanier geht, implizit dahin geht um Kriegzufühlen.

00:27:29: Das heißt also es ist eine ganz unglückliche Verkriegung von Militär und Außenpolitik und Innenpolitik, die aber nachgerade typisch wird für die späte Republik.

00:27:38: Also so ab hundertdreißig bis zum Ende der Republik wo eben militärischer Erfolg vor allem ein politisches Erfolgsmerkmal ist und weniger etwas mit einem innenpolitischen Kriterium ist.

00:27:49: Und das muss dem Senat auch zu diesem Zeitpunkt schon bewusst gewesen sein, deswegen kann man die Lex Babyer seinen Schritt dazu interpretieren diesen Konkurrenzdruck zu reduzieren.

00:28:03: Insgesamt hat man sich zu diesem Zeitpunkt mit dem Thema beschäftigt.

00:28:08: Die Lex Villianales hatte ich schon genannt also das Jahresgesetz.

00:28:12: Römische Gesetze werden immer nach dem Gentilnamen des Mannes benannt, der das Gesetz eingebracht hat.

00:28:18: Das heißt in diesem Fall ist es ein Mann, der aus der Gensvilja stammt.

00:28:24: und diese Lexviljana ist ganz wichtig sozusagen verfassungsrechtlich denn sie hat schon hundertundachtzig vor Christus einen Kursushonorum verbindlich geregelt.

00:28:34: also ein Kursuhonorum ist einfach eine vorgegebener Weg Kursus von Ehren Beziehungsweise.

00:28:42: für Ehren sollte man eigentlich Ämter einsetzen.

00:28:45: Aber Honoreum meint eben Ämtern und Ehren, weil die Ämte alles ehrenämter sind.

00:28:50: Und sie werden diskursiv, während Sie als eine Ehre für einzelne Aristokraten verstanden.

00:28:56: Was meint die Kurse von Honorem?

00:28:57: Einfach es werden Regeln festgesetzt jetzt verbindlich festgesetzt, die regulieren wer wann was werden darf.

00:29:05: Das heißt, es gibt eine bestimmte Reihenfolge der Ämter.

00:29:07: Man muss zuerst Militärtribunen werden dann Crestor, dann Edil oder Volkstribune Dann Predator, dann Konsul.

00:29:14: man kann nicht mehr einfach so von null auf hundert gehen und sofort Konsul werden wie zum Beispiel es gibt für Afrikanos das gemacht hat Und wie auch später.

00:29:20: also das Gesetz gibt es aber es gibt immer wieder Verletzungen davon.

00:29:23: Es gibt immer Wieder Ausnahmen da von Pompeosem in großen Namen vorwegzunehmen wird auch von quasi von mit zwanzig Konsul Also von Null auf Hundert.

00:29:33: Aber eigentlich wenn hier die Regeln festgelegt, das heißt man muss eine Ämterlaufbahn durchlaufen von unten nach oben.

00:29:39: Es werden verbindliche Ruhephasen zwischen Ämtern eingeführt, d.h.

00:29:43: immer zwei oder drei Jahre bevor man das nächste Amt erreichen kann.

00:29:47: Man muss immer gewählt werden sowieso aber auch zweiter drei Jahre, bevor man sich überhaupt zur Wahl stellen kann.

00:29:53: Es wird eine verbindliche Ruhephase zwischen zwei Kontolaten eingeführt von zehn Jahren.

00:29:58: Das geht sozusagen, das ist die alte Bestrebung... ...die Leute gerade an der Spitze nicht zu mächtig werden zu lassen.

00:30:03: D. h., man kann es mal konsumieren, dass es erlaubt aber es müssen zehn Jahre dazwischen liegen und es wird ein Mindestalter für jedes Abend festgelegt um sicherzustellen, dass nicht junge unerfahrene Leute die geschicke des römischen Staates beherrschen sondern ältere erfahrene Militärs.

00:30:21: Für die Questur, also das niedrigste Abend ist das Mindestalter dreißig.

00:30:24: Und für das Konsulat, das höchste Abend, ist das mindestens Alter dreiundvierzig Jahre.

00:30:30: Das heißt diese Lex-Villain alles regelt das und es ist natürlich verlockend sie im Zusammenhang mit der Lex Baby hat zu sehen, die eben auch Auswirkungen daraus hat.

00:30:37: Allerdings wird die Lex Baby ja auch wieder revidiert.

00:30:40: Also die beziehungsweise Teile davon.

00:30:42: Die Bestimmung bezüglich der Pretorenstellen, dass die nur alle zwei Jahre sechsfach vergeben werden sollen.

00:30:47: Diese Bestimmung wird hier wieder kassiert und es werden ab diesem Zeitpunkt jährlich sechs Pretoren gewählt.

00:30:53: Das heißt, man hat vielleicht versucht es zu regeln aber geklappt hat das am Ende nicht.

00:30:58: wahrscheinlich wenn ich eine Vermutung äußern sollte.

00:31:02: Wahrscheinlich einfach weil die Aussichten für die Ausdruckarten sozusagen durch diese Pretoren Stellen bessere Chancen auf das Konsulat zu haben ist einfach zu groß.

00:31:12: Ein anderer Punkt der mit Spanien zusammenhängt den ich nur ganz kurz Wirklich kurz anreisen möchte ist die Tatsache, dass der hohe Bedarf an Soldaten und die hohen Kosten für diese Feldzüge – und vor allem auch die langen Dauer dieser Feldzügen in Spanien gravierende sozuökonomische Folgen in Italien hatten sollten.

00:31:32: Viel mehr als das zum Beispiel die punischen Kriege oder die Kriege im Osten hatten.

00:31:37: Spanian war kein Kriegstheater wo man mit einer Entscheidungsschlacht alles.

00:31:53: Man hatte immer wieder das Phänomen des Soldaten rekrutiert worden für dieses römische Milizian.

00:32:02: größtenteils kleinen Bauern, die genug Geld haben um sich ihre Ausrüstung selbst zu kaufen.

00:32:07: Das ist immer noch die Zeit in der wir sind es kein professionellisiertes Beruf her sondern Miliz her.

00:32:12: und diese Bauern wo man sozusagen die Idealversion dieses Milizheres ist.

00:32:19: Man führt im Sommer Krieg wenn man sowieso keine Feldarbeit hat Und nach dem Sommer kann man keinen Krieg mehr führen, weil das Wetter nicht gut ist.

00:32:26: Dann können alle wieder zurück auf ihre Gehüfte gehen und die Ernte einfahren und im Frühling wieder neu aussehen.

00:32:32: Das ist so das Ideal!

00:32:33: Das klappt in der Frühzeit, worum es ganz gut.

00:32:35: Es klappt während der Phase der italischen Expansion ganz gut, es klappt auch im zweiten Punkt.

00:32:39: Es kriegt noch ganz gut... Es beginnt weniger gut zu klappen in den Phasen der Expansionen in den Osten.

00:32:46: aber wo's wirklich Probleme kriegt, ist in Spanien Weil hier immer häufiger die Soldaten bei den Fahnen behalten wurden und zwar nicht nur über ein ganzes Jahr hinweg, also das war es dann mit Erntezeit und Sähezeit, sondern über mehrere Jahre hinweg.

00:33:01: Und dass immer wieder – nicht nur einmal oder zweimal, sondern immer und immer und auch immer wieder!

00:33:05: Das führt natürlich zu Problemen, die später relevant werden weil es zu einer Art von Pauperisierung des Kleinbauantums führt.

00:33:14: Und das ist nicht nur ideologisch problematisch, weil die Römer sich alle als gute aufrechte Landwirte gesehen haben.

00:33:20: Sondern auch ganz praktisch problemativ, weil das eben ... Das ist das Rekrutierungspul der Soldaten und ein Name, der da wichtig wird, ist der Krachus oder der Krachen besser gesagt zwei Politiker in Romen, die in den hundertdreißiger Jahren einen Versuch starten dieses Problem zu lösen.

00:33:39: Und dass es dann meistens das Datum was man ansetzt, um die Phase der Spägenrepublik einzuleuten.

00:33:46: Die Phase der Krise der Republik weil eben hier dann sozusagen die Erfordernisse des Weltreiches und die Institutionen des Stadtstaates aufeinandertreffen und es immer deutlicher wird dass sie nicht miteinander existieren können.

00:33:59: also die Erfordernisse des Welt Reiches übersteigen die Fähigkeiten des Stadt Staates und die Feldzüge in Spanien sollte man sagen ist ein Punkt, wo man das relativ frühzeitig schon sehen kann und wo man was schon voraus zeigt auf die Zeit der späteren Republik.

00:34:17: Nach diesem Überblick über alles, was jenseits von Bakedonien von Griechenland passiert, gehen wir zurück... Nach Macedonien.

00:34:26: Wir hatten in der letzten Folge gesprochen über den römisch-sürchen Krieg, indem die Römer mit den Seologiden in Kleinasien kämpfen – alles eine Art von Fallout nach dem Kriegen mit den Makedonen, die wiederum ja ein Fallout waren des zweiten Punischen Kriegs.

00:34:44: Gesünd jetzt im Jahr Hundertundundundunzebzig vor Christus und ab da holst du uns ab.

00:34:49: was passiert dort mit Rom?

00:34:51: und Ich würde kurz noch, sorry, einen Sprung nach hinten wagen.

00:34:57: Hundert neunundsiebzig ist natürlich das Jahr wo recht viel passiert und wo Weichen gestellt werden mit dem Tod von Philipp V., von Makedonien und der Thronenbesteigung also der ehemalige Feind der Römer im Zweiten Makedonianischen Krieg Und der Throhenbesteigungen eben von seinen Sohn Parseus.

00:35:17: ich würde aber kurz nochmal sozusagen ein Blick zurück darauf eröffnen um das zu reaktivieren was Wo, was die Endsituation ist nach dem syrischen Krieg der Hundert Achtund Achtzig zu Ende ging mit dem sogenannten Vertrag von Apamea.

00:35:32: Die Bedingungen des Friedens müssen uns jetzt nicht so ganz groß interessieren außer zwei Stück nämlich eine riesige Entschädigung, die diese Solokiden zahlen mussten.

00:35:39: fünfzehntausend Talente in zwölf Jahren das ist enorm.

00:35:42: das ist weit mehr als Katargo bezahlen musste nach den zweiten Polenischen Kriegs.

00:35:46: und vor allem wichtig dass die Solokiten reich wird aus Kleinasien quasi ganz vertrieben.

00:35:52: Also es wird den Seleutiden verboten jenseits des Tauros-Gebirges, das ist so im extremen Südosten von dem was heute die Türkei ist.

00:36:00: Im Bogen zwischen der Türkeis und der Levante.

00:36:03: Jenseits davon dürfen die Solokiten nicht mehr aktiv werden, weder zu Land noch zur See.

00:36:08: Das heißt wir haben erstmal ein Vertreiben des Solokidenreiches.

00:36:12: Die verbündeten Roms, die mit Rom gegen die Sololokiten gekämpft haben werden belohnt.

00:36:18: das ist einen vorhin Pagamon und Roddus.

00:36:21: Also quasi alles was diese Sololikiten vorher in der Obertatten wird entweder für mehr oder weniger unabhängig erklärt oder es kommt an diese zwei Staaten.

00:36:29: Das heisst sowohl Pagaman im Westen im Westen von Kleina Asien, expandiert ganz enormen Territorial und Roddos.

00:36:39: Die eine vorgelagerte Insel vor KleinaAsien, kriegt aber jetzt Festlandbesitz im Südwesten Von Kleinaasien und expandiert eben auch enorm.

00:36:49: Der Krieg hatte aber auch Auswirkungen auf Griechenland selbst Und das ist jetzt die Verbindung zum Makedonien.

00:36:54: Wir erinnern uns noch mal seit dem Ende des zweiten Makedonianischen Krieges war Philipp V immer noch König.

00:37:00: Es gab das Königreich Makedonia immer noch.

00:37:02: Philipp war jetzt das, was ich erwähnt habe.

00:37:05: Amikus Edsoukius populi Romani, das heißt Freund und Verbündete des römischen Volkes.

00:37:10: Er war offiziell hatte er einen Freundschaftsvertrag mit dem römischem Staat, er war verpflichtet sozusagen sich angemessen zu verhalten.

00:37:19: Und der hatte das auch getan im Römisch-Silberischen Krieg.

00:37:22: Also Philipp V., der Makedone, hatte hohem logistisch und militärisch beim Krieg gegen Antioch aus den Dritten unterstützt.

00:37:30: Er hatte selbst auch Truppen geschickt in die Entscheidungsschlacht an Magnesia Amiranda Und er hatte mit dieser Unterstützung seinen Standing und Ruhm auch ganz deutlich verbessert.

00:37:39: Wir merken, dass daran er kriegt so ein bisschen mehr Ellbogenfreiheit in Macedonien, er kriegts'n bisschen mehr Bewegungsspielraum... ...und sein Sohn Demetrios, der gleich noch eine große Rolle spielen wird,... ...der als Geisel nach Hundertseinundneunzig nach Ruhmen gekommen war um eben die Loyalität seines Vaters sicherzustellen.

00:37:56: Der wird freigelassen und wieder zurück nach Macedonion geschickt als Zeichen des Vertrauens zwischen Ruhem und Philipp.

00:38:02: Ganz anders sah es aus für die Eitola, oder den eitholischen Bund.

00:38:07: Also eine Föderation, ein Bundesstaat von Stadtstaaten in Westkriechenland, die eigentlicher traditionell verbündete Roms gewesen waren, die sich auch dem Zweiten Markedonischen Krieg mit Rom gegen Philipp gekämpft hatten, die allerdings enttäuscht über sozusagen ihre Belohnung gewesen waren und sich dann zunehmend von Rome entfremdet haben.

00:38:27: Ihre Annährung an Antiochus war einer der Auslöser des syrischen Krieges gewesen.

00:38:33: Sie haben an Tiochus sozusagen eingeladen, nach Europa zu kommen um dort nach dem Rechten zu schauen als Gegengewicht zu Rom und das ist natürlich etwas was Rom nicht vergessen hat.

00:38:43: Nach die militärische Seite des Krieges zwischen Römern und Selokiden war ja nach der Schlacht bei Magnesia quasi beendet.

00:38:51: also da wurde lange verhandelt aber es kamen nicht mehr zur Kriegshandlung in Kleinasien in Griechenland schon.

00:38:57: Hundert neunund achtzig also.

00:38:58: nach Magnesias führte ein römischer Konsol, Markus Fulvius Nubilio Krieg gegen die Eithola in Westgriechenland.

00:39:06: Er nahm am Prag ja eine wichtige Hafenstadt an der Adria-Küste und zwang die Eitola zur Kapitulation.

00:39:13: auch hier ist interessant wenn man sich anschaut was die Bedingungen sind für diesen Friedensvertrag.

00:39:18: dann Rom hatte jahrelang während des Krieges, also die ersten zwei Jahre.

00:39:22: das Krieg ist immer wieder gefordert.

00:39:23: Die Aitola müssen tausend Talente an Reparationszahlungen leisten was die finanziellen Kapazitäten des Aitolarbundes um ein Vielfaches übersteigen hätte.

00:39:34: Also konnten sie schlicht nicht leisten.

00:39:37: Am Ende hat man sich dann auf zweihundert Talente geeinigt Auf Vermittlung auch von Rodorsen Und wenn wir das nochmal vergleichen Zwei Hundert Talente war offensichtlich das Maximum dessen, was der altulische Bund eine in Griechenland wichtige Mittelmacht leisten konnte.

00:39:51: Diese Logiten dagegen mussten fünfzehntausend Talente in zwölf Jahren bezahlen.

00:39:56: Das heißt also auch da wieder so die Disparität zwischen den Ressourcen dieser politischen Einheiten ist enorm und es zeigt noch einmal mehr im Grunde wie krass dieser Sieg der Römer über diese Logiten war, was wirklich das größte damalige politische Reichfahrt und die größte militärische Macht eigentlich war.

00:40:15: Und die Römer haben sie trotzdem niedergekommen.

00:40:20: sind jetzt die Auswirkungen sozusagen des Friedens von Aparmeia auf Griechenland.

00:40:25: Wir haben gesehen, die Althola wurden niedergerungen aber es hat auch sonst Auswirkung auf Griezland und das ist wichtig eben so zu sagen weil es auf diesen Drähten Maggedronischen Krieg schon hin war.

00:40:36: Noch mal Blick zurück!

00:40:37: Wir erinnern uns nach dem Sieg über Philipp den Fünfen bei Könos Kefalai, herannte siebenundneinzig hatte der römische Felter Titus Quintius Flamininos Ja, im Jahr darauf also hundertsechsundundzig bei den istmischen Spielen die Freiheit und Autonomie der Griechen proklamiert.

00:40:54: Die istmische Spiele sind etwas sehr ähnliches wie die olympischen Spiele.

00:40:58: Der Unterschied ist, die Olympischen Spiele werden in Olympia abgehalten, die istmischspiele werden am Istmus von Korinth abgehalten – an der sehr schmalen Landzunge zwischen Pädoponnes und Mittelmeer.

00:41:08: Die Freiheit und Autonomie der Griechen wurde programmiert.

00:41:11: Was heißt das?

00:41:12: Jeder Stadtstaat, jede Polis in Griechland war jetzt nach öhmischen Ermessenen frei.

00:41:17: Das heißt sie war nicht mehr... Sie unterstanden nicht mehr der makudonischen Herrschaft.

00:41:22: Sie unterstand nicht mehr irgendwie fremden Gewalthärschern oder Invasionen sondern sie konnten einfach für sich entscheiden was sie wollten.

00:41:31: Die Griechen haben das natürlich mit genetischem Jubel ausgenommen, dass ist das was sie immer wollten.

00:41:36: Das zieht sich auch durch das ganze Fünft und Vierzierhundert durch.

00:41:38: also Freiheit und Autonomie waren immer die Stichworte mit denen man griechische Politen, griecherische Bürger schnell auf seine Seite ziehen konnten.

00:41:48: Realpolitisch war es allerdings eine Katastrophe weil in dem Moment wo Makedonien auf das historische Makedonian beschränkt wird sich nicht mehr in Griechenland anmischen darf.

00:41:58: In dem Moment, wo diese Lockiden auch aus Europa vertrieben werden – die dürfen sich auch nicht einmischen?

00:42:03: Und in dem Moment vor Rom selbst, obwohl es der große Gewinner dieses Krieges war keinerlei und ich meine wirklich keinerlei Anstalten machte im Griechland irgendwie Herrschaft auszuüben!

00:42:12: Es wurde nichts erobert, es wurde nichts annektiert, es wurden nichts provincialisiert, es wird kein römischer Vertreter dort gelassen, der irgendwie nach den Rechten sah sondern eigentlich relativ wenige Jahre nach diesem Krieg... gab es keine römischen Sondaten mehr eigentlich.

00:42:28: Also das alles führt natürlich zu einem enormen Machtvakuum und dieses Machtvakuum führt zu Chaos.

00:42:35: Und das ist auch wieder etwas, das zieht sich quasi als rote Linie durch die griechische Geschichte.

00:42:39: Wenn man sich das fünft und das vierte Jahrhundert ansieht, wir haben eine sehr multipolare Welt in Griechenland wo wir ein ganzes Vielzahl von großen und mittleren kleinen Stadtstaaten haben, die alle gerne frei und unabhängig sind und die Großen wollen aber alle Sachen dazu erobern und dann kommen diese Bundesstaaten dazu wie die Aetole und die Achaia.

00:42:59: Das heißt wir haben einen extrem labilen Zustand von Außenpolitik.

00:43:07: Wir haben immer wieder Kriege, wir haben immer die Bestrebungen Hegemonialmächte im Inneren von Griechenland aufzubauen und jetzt auch in dem zweiten Jahrhundert, wo eben die Hegemondialmacht Makedonien, die das Ganze so ein bisschen kontrolliert hatte, ein bisschen reguliert hat, wurde eben auch verschwindet.

00:43:27: und das heißt diese ganzen alten Konflikte brechen wieder hervor Und das führt dazu, dass die Römer mehrfach wieder eingreifen müssen.

00:43:34: Zum Beispiel in den König Nabis von Sparta in den Krieg ziehen.

00:43:40: Sparta ist eine dieser notorisch unbefriedeten Staaten weil sie immer noch auf der Suche danach sind oder... Versuchbegriffen sind ihre alte Größe wieder herstellen zu wollen, was nicht klappt und auch keine Aussicht auf Erfolgen hatte.

00:43:54: Nabis von Sparte ist jetzt der letzte in einer Reihe, der das versucht – bis dato der letzte, der es versucht!

00:44:00: Und die Römer müssen ... müssen eben sozusagen diesen Krieg gegen Nabis führen.

00:44:05: Das ist in der Zwischenzeit zwischen dem zweitmagedonischen und dem römischen syrischen Krieg.

00:44:10: Und auch diese, was ich vorhin erwähnt habe.

00:44:11: die Althola haben Antiochus aufgestachert und ihn eingeladen nach Europa.

00:44:15: Auch das is eine Folge von diesem Machtvarkum.

00:44:17: Die Altholar rufen an Tiochos zu Hilfe als Verbündeter um sich selbst in Griechenland durchzusetzen weil es eben keine Hegemoniale machen ergibt Weil es jetzt so ein bisschen so ein Freefall für alle ist.

00:44:31: Nach dem Sieg der Römer über die Solikiden bei Aparmeia, nach dem Vertrag von AparMeia-Hundertundachtzig ändert diese Situation ein bisschen.

00:44:40: Von Freiheit der Griechen war jetzt offiziell gar keine Rede mehr und stattdessen wenn wir das realpolitisch verfolgen setzt können wir beobachten dass Rom anscheinend auf eine Reihe von regionalen Subhägemonen setzt, die alle mit den Römern auf die eine oder andere Art verbündet sind.

00:44:59: Zwei habe ich schon erwähnt, nämlich Pagamon und Roddos in Kleinasien.

00:45:02: Und in der EGS sind mit Rom verbündet, die sind loiale Verbündete.

00:45:07: Und Rom bestärkt sie.

00:45:10: Rom gibt ihnen dieses eroberte Territorium um sie zu starken Mittelmechten zu machen auch um für Ruhe zu sagen.

00:45:16: Vor allem auch in der IGS also in der Inselwelt sozusagen auf dem Meer.

00:45:21: In Griechenland ist es der acharische Bund Der traditionelle Gegner der Eitola und der Spartane, die eben seit einem Jahrhundert versuchten auf der Peloponnes zu einer Hygromagnale macht zu werden als Bundesstaat.

00:45:33: Das gelingt ihnen jetzt mit römischer Hilfe.

00:45:36: Der achalische Bund beherrscht so gut wie die gesamte Peloponnese und sorgt eben auch dafür.

00:45:41: Ruhe im Auftrag Romes.

00:45:44: Und dann bleibt aber natürlich noch Zentral- und Nordgriechenland... ...und hier ist es vielleicht ein bisschen überraschend, aber es scheint so dass die Römer durchaus Damit einverstanden sind, dass ein alter Bekannter sich hier wieder etwas etabliert als hegemonial macht.

00:45:57: Nämlich Philipp V von Macedonien.

00:46:00: Also genau der gegen den man Krieg geführt hatte um seine Hegemonie zu beenden.

00:46:04: Philipp hatte sich im syrischen Krieg loyal verhalten.

00:46:07: er hatte sich auch im Krieg der Römer gegen Nabis, gegen die Althola Loyal verhalten.

00:46:11: Er hatte die römologistisch und militärisch unterstützt Und im Zuge des Syrischen Krieges der ja nicht nur in Kleinausien geführt worden ist, sondern auch in Griechenland.

00:46:19: Die erste Schlacht war eine weitere Schlacht an den Thermopylen, n.h.

00:46:23: vor Christus.

00:46:24: In dem Zuge von diesem syrischen Krieg hat Philipp eben auch in griechenlands Krieg gegen diese Leukiden geführt und er hat es geschafft zu diesem Zeitpunkt wichtige, also nicht riesige Gebiete aber wichtige Gebiete Griechlands unter seiner Kontrolle zu bringen.

00:46:40: Dazu gehört z.B.

00:46:41: Demetrias die alte Königsstadt der Antigoniden in Süd-Tessalien und andere Teile von Tessalian auch.

00:46:49: Also das, was traditionell immer sozusagen der erste Punkt war, wo die Machedoren versucht haben im Griechenland Kontrolle auszuüben, weil immer über Tessalion – genau das macht Philipp V hier auch wieder!

00:46:59: Und das Überraschende ist nach dem syrischen Krieg akzeptiert Rom diesen Machtzuwachs.

00:47:04: Mehr noch, wie schon erwähnt, Rom bedankt sich für die Unterstützung von Philipp indem es Demetrios freiläst Und das ist dann doch überraschend.

00:47:14: Die Situation von Philipp dem Fünften hat sich nach dem syrischen Krieg gut ordentlich verbessert, er hat wieder so Ansätze einer besseren oder.

00:47:25: es ist noch nicht eine Hegemonialposition aber seine Stellung ist besser vor allem im Nordkirchen und vor allem in Thessalien.

00:47:31: und es gelingt Philipp also auch wesentlich gestärkt aus diesem Krieg hervorzugehen.

00:47:36: und es gelingt Philipp auch sein Reich, das Markeloonsche Königreich auf ein solides Fundament zu stellen.

00:47:42: Steuereinnahmen fließen, die makedronischen Silberminen sind immer noch produktiv.

00:47:47: Er beginnt wieder seine Armee langsam aufzubauen.

00:47:50: also das makedromische Königtum ist bei Leibe noch nicht erledigt sondern genauso wie Katago nach dem ersten pulmischen Krieg beginnt ein relativ schnelles, einen relativ schnellen Wiederaufbau nach der Niederlage.

00:48:02: Dennoch war diese im entstehen begriffene Hegemonie in Nordgriechen dann.

00:48:08: Sie war immer sicher, sie war immer prekär.

00:48:11: Sie hing immer davon ab dass Rom sie zulehst.

00:48:16: und ein Faktor der da wichtig ist die antimakudomische Stimmung in Griechenland, die ja überhaupt erst zu dem Krieg ging, die auch den Krieg sozusagen den zweiten makudomischen Krieg befeuert hatte.

00:48:26: er war immer noch da.

00:48:27: Die hat auch nicht nachgelassen.

00:48:28: man sah in Philippe immer noch einen fremden Herrscher, einen Makudonen Der die griechend dominieren wollte und denen man gerne los wäre.

00:48:35: Und das gilt insbesondere auch mit verständlichen Gründen natürlich für die Einwohner der Städte und Regionen in Thessalien, die Philipp jetzt eben wieder erobert habe.

00:48:44: Das sind vor allem zwei Gruppen – die Atamane und die Perhaibia.

00:48:48: Aber das Entscheidende für beide Seiten, für Makedonien wie viele Griechen war Rom.

00:48:52: Makedonian konnte nicht nach gut dünnchen Walten wie früher und beide Seiten wussten also sowohl die Makedonen als auch die Griechnen wussten dass faktisch Rom die finale Entscheidung hatte wenn man es nicht auf einen neuen Krieg ankommen lassen wollte.

00:49:07: Und das ist jetzt ein bisschen das Paradoxon der römischen Nicht-Herrschaft in Griechenland.

00:49:13: Es ist keine römische Armee, es ist kein römischer Stadthalter.

00:49:20: Theoretisch sind alle diese griechischen Stadtstaaten und magedronischen Könige frei und können tun was sie wollen.

00:49:25: Faktisch ist Rom allerdings die entscheidende Macht und jeder weiß es!

00:49:31: Das führt dazu dass die kommenden Jahre eigentlich Jahrzehnte einen steten und ungebrochen Strom von Gesandschaften und Botschaften sehen wird, die von den griechischen Polis, die vom griechen Ethnien oder die von griecherischen Bundesstaaten nach Hohm geschickt werden um dort vor dem Senat der Römer realnis- oder vermeintliches Unrecht der Macedonien zu verhandeln.

00:49:55: Das heißt, jedes Mal wenn eine kleine Pollis ein Problem mit Philipp hat, der schickt es einer Gesellschaft nach Rom.

00:50:00: Die anderen Polles drüben herum haben kriegen das mit und dann schicken sie auch eine Gesamtschaft nach Rom weil um zu zeigen ja wir haben auch Probleme mit dem Aquedronen bitte helft uns.

00:50:08: Philipp kriegt das natürlich auch mit.

00:50:09: also schickt er eine Gesellschaft nach rom um sich zu verteidigen vor Rom.

00:50:13: Und die gesamte Politik Griechenland spielt sich im Grunde in der römischen Kurie ab.

00:50:19: Häufiger als nicht fiel das Urteil Roms zu Ungunsten Phillips aus.

00:50:23: Also häufig bestärkte man sozusagen die kleineren griechischen Einheiten gegen Philipp, was jetzt auch nicht so verwunderlich ist.

00:50:32: wahrscheinlich war einfach das Misstrauen der Römer gegen den ehemaligen Feinds zu groß und zu leicht reaktivierbar besonders jetzt wo Philipp scheinbar politisch wieder auf dem aufsteigenden Weg war.

00:50:44: Die Entscheidung des römischen Schiedsgerichts, weil das faktisch war.

00:50:49: Sie entscheiden, dass der römische Senat ist.

00:50:52: Der römliche Senat war ein Schiedskericht für Griechenland und die Entscheidung fielen häufig im Gegenteil von Macedonien aus.

00:50:58: Und er musste einen Teil seiner Erroberungen aus dem syrischen Krieg nach und nach aufgeben während die überwiegend verbündeten Rumms, also besonders noch mal die Italienen, die Rhodia, die beides Erzfeinde der Macedonen waren weiter erstarkten.

00:51:15: Die generelle Sicht, wenn wir ins Detail gehen sieht es ein bisschen.

00:51:19: müssen wir das schon wieder ein bisschen revidieren beziehungsweise ein paar Neuanzen da einziehen.

00:51:24: Philipp gelingt es wie gesagt den macht er uns schon starten wieder auf ein solides Fundament zu stellen inklusive einer starken Armee.

00:51:32: in den antiken Quellen die wir haben das sind vor allem Polybius und Gliwios Die beide aus einer sehr decidierte Progrömischen Sicht schreiben und Ex-Post schreiben, also schon wissend dass es zum Krieg kommt.

00:51:46: In beiden Kellen wird immer wieder erwähnt das Philipp V quasi das alles gemacht hat um sein Rachefeld zurück gegen Rom vorzubereiten.

00:51:54: Polybius schreibt das explizit drin.

00:51:56: aber wie gesagt Polybias hat auch schon den letztlich entscheidenden makudonischem Krieg, also gegen Persos vor Augen.

00:52:01: er weiß dass es so kommen wird Argumentiert, dass es so kommen musste und das ist von Anfang an der Planbar.

00:52:08: Das ist nicht so ganz überzeugend!

00:52:10: Also des Verhalten Philipps ist jetzt an keiner Stelle so offenkundig irgendwie... ...von einer Gegnerschaft zu Rom geprägt, dass man das wirklich akzeptieren könnte.

00:52:19: im Gegenteil er unterstützt Rom meistens erfügt sich den Schiedssprüchen die gegen ihn ergehen werden auch grummelt.

00:52:26: aber er fügt dich also gefallen haben muss sie sicher nicht.

00:52:30: Aber er hält sich dran, wahrscheinlich weil er weiß um die relative Machtstellung seines Staates und das römische Staat ist.

00:52:38: Und auch die Existenz seiner starken makedonischen Armee muss nichts mit Rom zu tun haben.

00:52:43: Es gibt eine hunderttausend Gründe, wieso ein Königreich einer starke Armee haben soll besonders Makedonien was zahlt seine Existenzen immer wieder.

00:52:51: bedroht war in seiner Nord-Fest und Ostgrenze wo eben Tracker und Ilyra und andere kleinere Einheiten die einfach immer mal wieder Überfälle oder Grenzvorstöße gegen Macedonien unternommen haben, das ist das Gleiche auch schon in der Zeit vor Alexander dem Großen.

00:53:11: Dennoch entfachte diese Aufrüstung wenn man sie so nennen will, das Müsstraum der Höhmer und das wird dann zunehmend zu einem Problem werden.

00:53:19: Der andere Punkt den ich gerne machen würde ist dass die höhmische Handlung in Griechenland nicht beabsichtigt aber im Effekt eigentlich ziemlich katastrophal war.

00:53:31: Auch hier genauso wie in Spanien hat man das Gefühl, dass Rom nicht herrschen wollte.

00:53:35: eigentlich so wirklich und man muss sowieso insgesamt eine gewisse Diskrepanz feststellen wenn man sich die Entwicklung ins römischen Imperium im Westen oder im Osten anschaut.

00:53:44: Im Westen waren die Römer auch wenn sie am Anfang zögerlich waren und zum Beispiel bei Sizilien nach dem ersten Punschenkrieg oder bei Spanier nach den zweiten Punschkrieg nicht sofort den Plan hatten Provinzen einzurichten und das auch nicht sofort taten, sondern erst noch ein bisschen zögertend und überlegten.

00:54:01: Aber am Ende haben sie Provinzene angerichtet.

00:54:04: Das heißt im Westen haben wir relativ schnell die Erkenntnis dass direkte Herrschaft nötig ist.

00:54:11: Im Osten haben wir das dagegen nicht.

00:54:13: Im Oston gewinnen Sie Kriege gegen Macedonien Und dann sagen sie Griechen sind alle frei Wir gehen wieder nach Hause.

00:54:20: macht was ihr wollt.

00:54:21: Im Osten führen sie Krieg gegen Antiochos, den Dritten.

00:54:25: Sie gewinnen und dann am Ende sagen, Kleiner Asien interessiert uns nicht!

00:54:29: Ihr seid unabhängig!

00:54:30: Ihr gehört jetzt zu Pagamon, ihr gehört jetzt Zorders... macht was ihr wollt.

00:54:33: Und in beiden Fällen sowohl in Kleine Asien wie auch in Griechenland geht das schief Weil ein Machtvakuum produziert wird.

00:54:41: und Machtvakuum ist jetzt historisch quasi immer der Fall wenn wir nur zurückdenken In jüngster Zeit an das Machtvarkum im Irak nach der amerikanischen Invasion von zwei Tausend Drei, wenn wir an Syrien denken.

00:54:55: Wenn wir an den gesamten Nahen Osten denken so ein bisschen macht Vakuum führt zu Chaos für Zugrieg und die Römer nehmen das in Kauf weil sie offen kundlich kein Interesse daran haben direkte Herrschaft im Osten auszuüben.

00:55:09: Über die Gründe darüber kann man sehr schön streiten, also letztlich sicher wissen wir das nicht.

00:55:15: Eine Möglichkeit ist dass man erwartet hat auf römischer Seite das eine alte Kultur-Nation ist der falsche Begriff aber Region, die eine so lange Geschichte von organisierter Politik hat.

00:55:34: Mit Königreich mit Stadtstaaten, mit Polis und Bundesstaaten

00:55:37: usw.,

00:55:38: dass diese Regionen quasi sich also das die zivilisatorisch auf einem Level sind worum nicht nötig ist.

00:55:44: Die können das unter sich ausmachen.

00:55:46: Die haben ähnliche Vorstellung von Politik wie die Römer teilweise.

00:55:50: Das wird schon irgendwie gehen.

00:55:51: Woin gegen man im Westen aus römischer Sicht davon ausgeht, ja das sind so gallische Stämme in Spanien und zerstrittene Sikula- und Griechen und Katage auf Sizilien.

00:56:03: Die Nordgallien sind auch nur Gallia... Ne da müssen wir eingreifen!

00:56:06: Das müssen wir erledigen für die.

00:56:08: Also vielleicht gibt es da so eine Diskrepanz in der Wertigkeit von West und Ost was das Entwicklungslevel der politischen Verfasstheit angeht aus röhmischer Sicht.

00:56:17: aber der Punkt ist dass es am Ende wenn man sich den Westen anguckt Die direkte Herrschaft, die dort früher etabliert war hat dazu geführt dass es da wesentlich weniger Kriege gab.

00:56:30: Im Osten dagegen hat man zwischen dem Zweiten Markedonischen Krieg und der Mitte des zweiten Jahrhunderts vor Christus nach dem Dritten Markedonschen Krieg noch zwanzig Jahre danach nach einem Aufstand in Griechenland.

00:56:44: erst danach hat man wirklich begonnen im Osten zu provincialisieren weil eben man gemerkt hat es geht anders nicht.

00:56:52: Es kommt immer wieder zu Kriegen, es kommt immer weiter zu Chaos.

00:56:56: aber dieser Lernprozess war für die Römer ein halbes Jahrhundert und das trägt auch dazu bei dass diese dritte Martikagonische Krieg überhaupt entstehen kann in den Ende der hundertsechziger Jahre, Anfang der Hundertsechzig-Jahre weil Rom sich nie einlässt auf die Situationen, auf die Verantwortung die sie haben im Osten.

00:57:15: Rom denkt, wir haben gewonnen!

00:57:16: Wir sind jetzt fertig.

00:57:17: und dann schicken all diese komischen Griechen, alle diese komische Gesellschaften die ganze Zeit.

00:57:21: und der Senat man fühlt quasi wenn man die Quellen ließ, man fühlt das Augenrollen des Senatoren, wenn schon wieder so eine griechische Stadt einen Gesandschaft schickt, weil man einfach die Römer sich wahrscheinlich gedacht haben lasst uns doch in Ruhe damit.

00:57:33: Das geht uns doch nichts an bis auf wenige Fälle, die die Rümer etwas angehen.

00:57:37: Und die Entscheidungen der Röme und die Handlungen sind auch dementsprechend.

00:57:44: Der Senat hört sich diese Gesannschaften immer an.

00:57:47: Man hat auch Meinungen durchaus, man kommuniziert auch Willensbekundung, also die Römer erwarten jetzt, dass das so und so passiert und die Rümer finden, dass es nicht richtig ist und dann geht man davon aus ja... Das war's dann!

00:57:59: Also man gibt die Meinung zur Kenntnis, man formuliert durchaus auch normativ Erwartungen.

00:58:04: wie das soll passieren?

00:58:05: ihr macht jetzt was?

00:58:06: Ihr macht jetzt das und dann gehen die Gesandten nach Hause und passieren tut im Grunde nicht wirklich viel weil es nie zu einem durchgreifenden Römer kommt.

00:58:15: Es gibt eine Anekdote sozusagen von einem griechischen Politiker, ein pro-römischem griechen Politiker der dem Senat quasi in einen Moment der Frustration ins Gesicht schreit dass die römer den nächsten Krieg provozieren wenn sie nicht anfangen die romfreundlichen politiker wirklich zu unterstützen gegen die antirömasche Fraktionen gegen ihre Feinde im Inneren dieser politischen Organisation in Griechenland und der Senat hört das aber er macht nichts.

00:58:41: Das heißt, die Inaktivität des Senates.

00:58:44: Gepaart mit der... Ich sage das anders von Ihnen.

00:58:46: D.h.,

00:58:46: die Tatsache dass jeder in Griechenland weiß, dass Rom letztlich der Entschiler ist weil es militärisch einfach dominiert und jede Angst vor allem bei einem neuen Krieg mit Rom hat.

00:58:57: Dass gepaart wird mit der vollkommen mangelnden Bereitschaft der Römer wirklich aktiv in die Regierung oder in die Situation im Osten einzugreifen führt zu einer sehr chaotischen Situation.

00:59:09: letztlich alle sich schlecht behandelt fühlen, inklusive auch sie schlecht behandeln fühlen von Rom.

00:59:15: Die einen weil Rom sagt ihr habt nicht recht.

00:59:17: die anderen haben Recht gebt ihnen das zurück.

00:59:18: und die anderen weil Rom so sagt ja ihr habt recht die Anderen sollen euch das zurückgeben aber wir helfen euch nicht.

00:59:23: also am Ende hat jeder die Nase voll von Rom und es das merkt man dann auch wenn wir über den dritten magnetischen Krieg reden werden.

00:59:30: Es gibt ein sehr sehr großes Ressentiment gegen diese römische Nicht-Herrschaft, die sich dann auch eben in Unterstützung für die Makedolen ausdrücken wird.

00:59:40: Und das ist so ein bisschen die Crux der römischen Herrschaft in Griechenland oder im Osten allgemein zu diesem Zeitpunkt.

00:59:47: Ja sie erobern nicht.

00:59:48: also es geht den Römer nicht um Erroberungskriege weil sie ober nichts, sie annektieren nichts.

00:59:52: Es geht ihnen vielleicht so um Flurbereinigung, vielleicht zum Alter Rechnung zu begleichen.

00:59:57: Zum Beispiel für Philipp den Fünften wegen Hannibaln.

00:59:59: aber erobern wollen sie nichts.

01:00:01: das Problem ist es ist das gleiche wie das um noch mal tagesaktuell zu werden.

01:00:06: Ist es das Prinzip was die Amerikaner leider zu häufig machen?

01:00:10: Sie sind militärisch absolut dominant und jeder weiß es.

01:00:14: Und dann gehen sie irgendwo rein und sie regeln die Situation Militärisch und dann sagen sie der Rest hat mit uns nix zu tun.

01:00:18: Aber das funktioniert halt nicht.

01:00:21: Vorall, on the ground hat das eben verheerende Folgen.

01:00:27: Und es betrifft auch das Verhältnis zwischen Rom und Macedonien was ja jetzt das Wichtigste ist um uns die letzten Regierungsjahre vor Philips Tod nochmal anzuschauen.

01:00:38: Einhundertdreiundachtzig ist so der Moment, wo diese Situation ein erstes Mal beginnt, ein bisschen über zu kochen.

01:00:45: Wir haben wieder das Phänomen eine mengrigische Stadtstaaten und Gemeinden haben Gesandte nach Rom geschickt um sich über Philipp von Macedonien zu beschweren.

01:00:53: Und Phillip entscheidet sich jetzt sozusagen das zu kontern indem er seine Geheimwaffe einsetzt.

01:00:58: wie man sagen könnte nehme ich seinen Sohn Demetrius.

01:01:01: Demetrios war Nach hundred siebenund neunzig als Geisel nach oben gekommen, er hatte sich in seiner Zeit als Geisel bei der gesamten römischen Aristokratie extrem beliebt gemacht.

01:01:12: Also er muss wirklich ein extremen gewinnender charmanter Mensch gewesen sein weil quasi alle römische Sonatoren mochten ihn und hat dann gutes Bild von ihm und fanden ihn toll augensteinlich.

01:01:24: Und man hat ihn dann eben wieder freigelassen nach dem syrischem Krieg.

01:01:28: Dieser Demetrius wird jetzt von Philipp nach Home geschickt, um den Vater gegen die Vorwürfe der griechischen und nicht-griechische Gesellschaften zu verteidigen.

01:01:36: Also es geht wieder darum das angrenzende Gemeinde.

01:01:39: Vorwörfe gegen Philipp erhoben haben irgendwie politische Übergriffe und er klaut unser Geld und er nimmt unsere Vieherden und solche Sachen.

01:01:48: Demetrios reist nach home und erscheint seine Mission auch gut erledigt zu haben, denn der Senat entscheidet in diesen Fällen so wie wir das lesen können bei Polybios weitgehend gegen die Beschwerdeführer.

01:02:03: Also der Senat entscheidet sich für Philipp.

01:02:06: Nur ein Punkt ist, geht nicht so zu Philipps Gunsten aus nämlich einen Ansinnen was der König von Pagamon hatte.

01:02:13: Philipp soll nämlich gewisse Städte in Tragchen räumen, Küstenstädte die potenziell gefährlich sind für Pargamon weil zwischen diesen beiden Staaten halt wirklich oder zwischen diesem beiden Herrschern tatsächlich eine Erzfeindschaft besteht.

01:02:26: Das sieht der Sennad ein, weil Pergamon immer noch der wichtigste Verbündetum in der Region ist und der Sinnat befiehlt Philipp diese Städte zu räumen.

01:02:34: In allen anderen Sachen entscheidet er zugunsten von Philipp.

01:02:37: Philipp tut das auch, er muss, er räumt diese Stände wie er sich eigentlich immer an die Entscheidung von Rom hält allerdings auch grummelt und sich beschwerend.

01:02:46: aber er tut es.

01:02:48: Dennoch ist diese Episode folgenschwer denn in dieser Episode liegt so in Nutsche schon der späteren Konflikt zwischen Roma und Macedonien begraben.

01:02:59: Polybios schildert diese Narzdebatte bei dieser Verhandlung an Detail, alleine die Anhörung der verschiedenen Klageführer gegen Macedonian soll mehr als drei ganze Tage gedauert haben.

01:03:12: Sie beschwerfen sich überall.

01:03:13: Philipp hat Land geklaut, er hat Sklaven entführt, er hatte Vieherten weggetrieben, Philipp bezahlte seine Schulden nicht, er hätte Richter bestochen, er hatt Leute umbringen lassen – alles Mögliche!

01:03:22: Demetrius dagegen verteidigt den Vater, indem er sagt, er habe getan was die Römer von ihm verlangt haben.

01:03:29: Auch wenn es den Interessen Magdonians widersprochen habe und Demetrioses Argumente verfangen, der Sennat entscheidet für Philipp aber man entscheidet sich erst mal sagt man das demetrios ins Gesicht.

01:03:42: und zweitens entscheidet man sich auch noch eine separate Gesellschaft an Philipp den Finchen zu schicken.

01:03:48: Und hier zitiere ich einmal ganz kurz aus Polybios der schreibt, was die Gesellschaft machen soll.

01:03:55: Sie soll nämlich Sorge tragen, dass aber auch Philipp Wisse das ist Demetrius sei dem der Senat in dieser Weise entgegenkomme.

01:04:03: und damit er das wisse werde er Gesandte schicken, die sich davon überzeugen sollten, dass der Wille des Senates in allem befolgt werden zugleich um den König nicht in Zweifel darüber zu lassen, dass er diese Willfähigkeit Demetrios zur Verdanken haben.

01:04:17: Das heißt man betont explizit und durch eine eigene Gesellschaft, dass man das alles nicht macht weil man Philipp so mag oder schätzt sondern weil man Demetrius den Prinzen, wenn man so mag und schätzte.

01:04:29: Und diese Betonung, was man nur Demetrios zuliebe so gehandelt hat war in Macedonien selbst politischer Sprengstoff.

01:04:35: es entfremdete Vater und Sohn voneinander da der Vater sich zurückgesetzt und über Vorteil gefühlt hat vielleicht auch gefährdet gefühlte hat was der Sohn also dass der Sohne vielleicht Bestrebungen hat auf einen vorzeitigen Thronwechsel Und noch wichtiger, noch folgendreicher ist.

01:04:52: Boot anders zu einer sehr seltenen Sache in der Geschichte der Antigoniden nämlich seiner Familieninträge.

01:04:58: Die Antigoniden waren eigentlich sehr bekannt dafür in der Antike dass sie in der Familie selbst immer eine sehr harmonische Beziehung hatten.

01:05:06: es kam im Vergleich zum Ptolemean und Sylochiten kam es extremst selten und eigentlich nur einmal Dazu, dass innerhalb der Familie Intrigen stattfanden die dann zum Beispiel in der Mordung von Familienmitgliedern endeten.

01:05:19: Das war bei einem Ptolemy und Zellulkiden war das ja nicht an der Tagesordnung aber es war doch schon häufiger.

01:05:25: Und dieser eine Fall ist nämlich genau der Fall, der sich jetzt entspinnen wird.

01:05:29: Neben Demetrius hatte Philip nämlich noch einen weiteren Sohn ein älteren Sohn aber einen unehelichen Sohn, nämlich Parseis.

01:05:36: Parsis, der älter, fürchtete Philipp könne die Herrschaft nach seinem Tod seinem ehelichen Son Demetrius überlassen.

01:05:44: Das ist sozusagen der Grund für die Rivalität zwischen Parsis und Demetrios.

01:05:49: Und Demetrias ist gute Beziehung nach Rom, seine Stellung als Anführer einer generell romfreundlichen Partei am Hof – und eben jetzt die Gesandschaft des römischen Senates, die betont dass man nur nett zu Marketonien ist weil demetrios darum bittet dass alles bot nun Persos Anlass und Gelegenheit sich seines Konkurrenten zu entledigen.

01:06:08: Er streute das Gerücht, also mehr als vielleicht wahrscheinlich nicht ganz unbegründet war, dass die Römer lieber Demetriors als Philipp geschweigeleiners Persos zum König von Markellenien hätten – und er unterminierte seine Stellung am

01:06:24: Hof.".

01:06:25: Am Ende präsentierte ein Brief, der angeblich von dem römischen Exkonsultitus Quintius Flamininus, also der den Krieg in die Freiheit gegeben hat.

01:06:33: Ein Brief, das von diesem Titus Quintius Flamininos stammen sollte wahrscheinlich aber gefälscht war.

01:06:39: Der Brief des Briefes legte nahe, dass Demetrius einen Umsturz in Macedonien plant und den Mord an seinem Vater und an seinen Bruder.

01:06:47: Und dieser Brief... Egal ob er echt war, was er wahrscheinlich nicht war oder ob er gefälscht war.

01:06:53: Dieser Brief zwang Philipp jetzt eine Seite zu wählen.

01:06:57: Also Philipp musste sich entscheiden.

01:06:58: wir haben jetzt eine derart konkrete und gefährliche Anschalligung Und dieser Konflikt der lange geschwählt hat zwischen den beiden Brüdern bricht jetzt offensiv aus und Philipp muss sich entscheiden für den einen oder den anderen.

01:07:10: egal Ob er Persos glaubte oder nicht Er mußt seine seite werden und entscheidet sich für Persos.

01:07:16: Demetrius wurde hundert.

01:07:20: Die Kononologie ist nicht so ganz sicher umgebracht.

01:07:24: Perseus war damit der designierte Thronfolger, gab es nicht in dem Sinne aber Perseuse war damit die offensichtliche Thronvölker und diese Entscheidung hat natürlich Folgen auch außenpolitisch.

01:07:35: Die Ermordung des römischen Lieblings Demetrios wird Macedonians Ansehen in Romen natürlich nicht gesteigert haben und man hat das in Rumen durchaus extrem kritisch gesehen.

01:07:46: Aber es bedeutet auch nicht einen direkten Ausbruch eines Krieges, weil Philipp angeblich in seinen letzten Lebensmonaten die Ermordung seines Sohnes extrem bereut haben sollte.

01:07:59: Und sozusagen ein Paar soll auf die Schliche gekommen sein.

01:08:03: Aber selbst wenn das stimmt hilft es Philipp halt auch nicht mehr!

01:08:07: Philipp stirbt, wie erwähnt im Juni und Persos folgt ihm jetzt auf den Thron.

01:08:12: Aber auch das ist kein Knackpunkt.

01:08:14: erstmal in der römisch-magedonischen Beziehung.

01:08:17: Seine erste Abendshandlung war es nämlich den Frieden und den Franchotsvertrag mit den Römern zu erneuern.

01:08:23: Fährt ein zunächst Konzilianfengurs mit den Römern.

01:08:27: Er fährt auch einen Konziliantenkurs gegenüber der griechischen Welt, er präsentiert sich dort als milder und versöhnlicher als sein Vater.

01:08:36: Er ließ zum Beispiel Verbande und flüchtige Schuldner also Leute die Geld schuldeten und deswegen weggelaufen waren in ihre Gemeinden zurückkehren.

01:08:43: Er verkündete einen generellen Schuldnerlass, er verkündeten in Makedonien eine generelle Amnestie für... wie würde es heute politische Verbrechen nennen?

01:08:51: Also für Leute die Majestätesbeleidigungen begangen hatten oder die vielleicht gegen den Könige trainiert haben sollen.

01:08:57: Das heißt also erfährt am Anfang wirklich ein sehr konstellierenden Kurs mehr als sein Vater und der war erkennbar darum bemüht seine eigene Stellung in Griechenland unseren eigenen Ansehen in Griefenland zu verbessern Position Macedonias in Griechenland zu verbessern und gleichzeitig aber die guten, wenn auch tendenziell unterschwellig angespannten Beziehungen zur Rom zu behalten und gegebenenfalls zu verbesseren.

01:09:26: Also nichts an seiner Politik gleich nach der Thronbesteigung schreit Rache Krieg sofort gegen die Rom.

01:09:33: Das Problem ist also nicht unbedingt Paarsals und es ist noch nicht mal unbedingt Rom.

01:09:41: Um es nochmal aufzugreifen, die römische Politik der nicht Herrschaft in Griechenland – obwohl sie die einzigen sind, die dort herrschen können.

01:09:49: Denn in Griefenland brodelt es zu diesem Zeitpunkt und diese Situation ist in allen Ecken und Enden der Region sehr angespannt!

01:10:01: Auf der Peloponnes, wo der Acharische Bund von Rom als quasi hegemon eingesetzt und bestärkt worden ist.

01:10:07: Auf der pelopones gelingt es diesem acharischen Bund immer weniger die Machtbestrebungen einzelner Pollays und einzelne Verbünde sozusagen unter Kontrolle zu halten.

01:10:17: Das gilt vor allem für den immer existierenden Konflikt seit dem vierten Jahrhundert zwischen Sparte und Messene.

01:10:23: Messene ist eine Polis oder ein Gemeinwesen, was gegründet worden ist im vierten Jahrhundert in dem man Sparta einen Teil seines Landes weggenommen hat und unabhängig gemacht hat.

01:10:33: Die Messena waren die Heloten Spatas, das heißt diese versklavte Landbevölkerung, die den spartanischen Staat finanziert hat währenddem die Männer in Sparta nur Krieg geführt haben.

01:10:45: Und Sparta hat seit den dreihundertsiebziger Jahren versucht, Sparta eben mit Szene wieder unter seine Kontrolle zu kriegen um wieder endlich das alte Spata zu werden.

01:10:53: Das ist so das Leitmotiv der spartalischen Außenpolitik und es klappt nie.

01:10:58: aber Sparta gibt einfach nicht auf.

01:11:00: Diese Konflikte brodeln immer weiter.

01:11:02: sie broden auch jetzt wieder und der acharische Bund der fast die gesamte Piliponnes abdenkt kann das eine Weile lang unter Kontrolle behalten.

01:11:12: Aber jetzt stößt man an seine Grenzen.

01:11:14: Und gleichzeitig kommt es eben auch in der Führungsschicht des Achaarschen Bundes zu Spannungen, um die Frage sozusagen wie weit man Rom entgegenkommen soll?

01:11:24: Es gibt eine Fraktion, die sagt römische Interessen trumpfen alles.

01:11:28: also wir müssen willfährige alliierte Roms sein und das durchführen sonst haben wir keine Chance.

01:11:32: Und eine andere Fraktion sagt aber römischen Interessen sind wichtig, aber dort wo Achaarse Interessen denen entgegengestehen, müssen wir unser eigenes Ding machen.

01:11:41: In diese Spannung war auch die Familie unseres wichtigsten Autoren, nämlich Polybios involviert.

01:11:48: Polybius ist Vater und er sollte auch noch mal Konsequenzen für die Familie haben.

01:11:54: Ähnliche Konflikte, also spezifische Konflikte um das Maß an Differenz gegenüber Rom gab es in anderen griechischen Regionen, in anderen Bundesstaaten etwa auch bei den Altholern In Kleinasien versuchten Gemeinden oder Politinen, die nach Hundertundachtzig zu Ordos oder zu Pargamon geschlagen wurden.

01:12:16: Waren ihre Unabhängigkeit wieder zwar lang und über all diesen kleineren Konflikten späte sowieso die Frage nach der Rolle Macedoniens in Griechenland.

01:12:24: Wie weit war Rom bereit, Macedonien gehen zu lassen?

01:12:29: Auch hier wieder... Gleiches Prinzip wie vorher auch.

01:12:32: Alle Beteiligten, Akteure schicken regelmäßig Gesamtschaften nach Rom.

01:12:36: Sie fordern von Senat Klärung und Unterstützung.

01:12:40: die Anekdote, die ich vorhin erwähnt habe dass der eine Politiker sich darüber beschwert hat das Rom sie nicht genug unterstützt.

01:12:46: Das passiert zu diesem Zeitpunkt war ein Achaia also ein Vertreter dieser extremen pro-römischen Fraktion im Achaian Bund Und das große Versäumnis Roms zu dieser Zeit wie auch vorher war, dass man nicht aktiv wurde.

01:12:58: Man erließ Entscheidungen, man schickte Nachrichten und gesandschaffende Kreuzung quer durch die griechische Welt.

01:13:03: Aber nirgends ging man daran, die Entscheidung wie man fehlte auch wirklich durchzusetzen oder den Leuten vor Ort zu helfen sie durchzusetzten.

01:13:12: Notfalls eben auch militärisch.

01:13:13: Rom wollte in Griechenland und im Osten immer noch nicht direkt herrschen Und genau diese Wiederwilligkeit direkte Herrschaft auszuüben führte mittelbar würde ich sagen zu einem Erneuten Krieg Denn für die von Rom frustrierten Griechen brot sich eine Alternative, nämlich Pausas.

01:13:34: Die Tatsache, dass er von Beginn an seiner Herrschaft versöhnlicher und liberaler als sein Vater agierte zog viele der griechischen Städte auf seine Seite.

01:13:45: Die Eitola hatten finanzielle Probleme – wir erinnern uns mal kurz an die finanziellen Situationen der Eitole im Kontext mit den Reparaturzahlungen an Rom – die Eitolar brauchten Geld.

01:13:56: Rom gab ihn keines, wer gab ihm Geld?

01:13:58: Persäus.

01:13:59: Persäus begründete freundliche Beziehung auch zum Achaia-Bund, die früher immer ein erklärter und dezidierter Gegner Philips gewesen war.

01:14:08: Persuis verbesserte die Beziehungen zu Thessalien, zu Bootschen oder zu Epios.

01:14:13: Ein Gratmesser seines Ansehens in Griechenland war es, dass er das Imen bzw.

01:14:19: das Macedonien zu diesem Zeitpunkt wieder zwei Sitze in der sogenannten Delphischen Amfektionie zugesprochen wurden.

01:14:27: Die Delphische Amfiktionie ist eine Versammlung, ein Organisationsgremium wenn man so will dessen einzige Aufgabe daran bestand das Orakel von Delphi zu verwalten, zu administrieren und zu beschützen.

01:14:44: Das Orakel von Delphi, also in Mittelgriechenland ist eines der wichtigsten heiligtümer panheilenischen heilichtümer der griechischen Welt.

01:14:51: Es war für alle Griechen egal wo sie gewohnt haben.

01:14:55: es gab Leute die reisten von Marsilia oder von Spanien oder aus Ägypten nach Delphii um dieses orakel zu besuchen einer Pollenheiligtum, das auf einer Felsspalte gebaut und errichtet worden ist in den Bergen im Mittelgriechenland.

01:15:12: Man kann es heute besichtigen in seiner fantastischen Landschaft zur klüftete Berglandschaft und in diese Berglandsschaft hinein.

01:15:19: über Jahrhunderte wurden dort Tempel eingezogen um Schadshäuser mit den Weigaben der unterschiedlichen Poleis und man sieht auch noch die Überreste dieser Pollen-Heiligtums.

01:15:27: Das ist alles sehr beeindruckend!

01:15:30: Also auch der Tourismus-Tipp von heute unbedingt mal nach Delphi fahren.

01:15:34: Und in diesem Apollonheiligtum, was eben über einer Felsspalte gebaut worden ist, da hast du die sogenannte Pythia also eine Orakel, eine Frau, die in Form von Lürik sehr komplexe und kryptische Weihersaalbore macht.

01:15:47: Das sagen wir so.

01:15:49: Wie gesagt, ein sehr wichtiges Heiligtum für alle Griechen, sehr reiches Heilichtum weil eben Allegriechen die dahin kamen, Weigaben mitbrachten um sich für das Oracle zu bedanken oder Gelübde einzulösen Und weil das eben ein panhellenisches Heiligtum war, unterstand es nicht einer Police oder nicht eine Polis übte Herrscher dort aus.

01:16:09: Sondern ist eines der frühesten Beispiele für eine Art von bundesstaatlich- oder federale Organisationen die Amfektionen eigentlich sozusagen die Umwohner verwalten das Ganze gemeinsam.

01:16:22: Und die Frage, ob ein politisches Gemeinwesen einen Sitz in der Amphizonie kriegt oder nicht und wie viele Sitze ist immer eine Ausdruck- und eine Konsequenz von zwei Dingen nämlich erst mal Ist es ein Grieche?

01:16:35: Das ist wichtig für die Makedonen bei den Makedonien ursprünglich Von den griechen selbst eher so ein bisschen als halbbar barische Bauernthölpel aus dem Norden gesehen wurden Die nicht so richtig griechisch waren, die waren weniger als die Griechen.

01:16:49: Und in dem Moment, wo Philipp II.

01:16:51: von Macedonien – also der Vater Alexander ist aber – zu einer Großmachte begann er eben auch sich in Griechenland zu etablieren und man genehmigte ihm zwei Sitze eben in der Amfektionie.

01:17:02: Das war so das Zeichen dafür.

01:17:03: ja irgendwie sind die dann doch Griechend!

01:17:06: Dann ist es eben auch die Zahl der Sitze, die ein spiegelbildes Ansehen oder das Prestiges Herrschern oder von Polis in Griechenland ist.

01:17:16: Das heißt die Tatsache, dass Persäus jetzt wieder zwei Sitze in der Amphizonie hatte.

01:17:20: in diesem Gremium war ein Ausdruck davon das seine griechen landfreundliche Politik um es mal so zu nennen funktioniert hat.

01:17:28: Dann kam noch etwas anderes hinzu und das zeigt wie klug im Grunde per seus politisch vorging.

01:17:35: Er ging einen Bündnis ein mit den Siloikiden in dem er nämlich eine silokidische Prinzessin heiratete, einer Frau namens Laudikeya.

01:17:47: Und das Pikante daran ist jetzt dass diese Laudikaya natürlich erstmal von Syrien nach Macedonien gebracht werden musste und ein Gemeinwesen bot sich an das zu übernehmen weil die Silokiden laut den nach den Bestimmungen des Friedensvertrags von Aparmea durften ja nicht mit einer Flotte westlich des Taurus-Gebirges fahren.

01:18:09: Das heißt, sie konnten das nicht selbst machen.

01:18:12: und wer bot sich an um in dieser Situation auszuhelfen?

01:18:15: Hothos!

01:18:15: Eigentlich traditioneller Feind von Philipp V und von Macedonien eigentlich auch traditioneller feind der Siloikiden.

01:18:23: aber im Moment in der Situation wo wir uns jetzt befinden zunehmend wie alle anderen griechischen und um Griechenland herum angesiedeten Poles, ein bisschen auf der Suche nach einer neuen Orientierung.

01:18:37: Man vielleicht auch zunehmend ein bisschen besorgt darüber, dass die Römer sich offensichtlich nicht zu engagieren bereit sind.

01:18:43: Und Rodos bietet jetzt eben an eine Flotte zu schicken, die mit sehr großem Aufwand und mit sehr großen Ehren und alles verprächtigt ausgestattet und geschmückt und tolle Schiffe

01:18:52: usw.,

01:18:53: diese Braut von Syrien nach Macedonien zu bringen.

01:18:57: Das ist ein politisches Symbol!

01:19:01: der detaunt zwischen den Seleukiden und dem Antigoniden, sondern auch der dettaunt zwischen Roddos und den Antigoneiden.

01:19:10: Das heißt wenn man das so liest, die Balance der Mächte verändert sich gerade ein bisschen.

01:19:17: Hinzu kommt noch, dass eine Tochter von Perseus den König von Betynien heiratete.

01:19:23: Prusias

01:19:24: II.,

01:19:24: der traditionell eigentlich auch eher römerfreundlich war aber jetzt sozusagen auch hier Anschluss suchte auf die ein oder andere Art an dem makedonischen König und das kannst du also mit einem Wort zusammenzufassen.

01:19:37: Perseuse gelingt es – die traditionelle Rolle Makedonians im Griechen nennt als Patron-, als Wohltäter quasi Krypto hegemonen wiederherzustellen.

01:19:48: Er positioniert sich als Alternative zu Rom in Griechenland und er positioniert sie als Alternatives zur Rom außerhalb von Griechland, nämlich gerichtet an die übrigen Hellenistische Bereiche in Kleinausien und darüber hinaus.

01:20:02: Es ist alles deutet so in die Richtung dass es ihm gelingt die Position Macedonians Wieder herzustellen, die Macadonian hatte bevor Philip vor dem Krieg zwischen Philipp und den Römern.

01:20:15: Auf einer etwas verminderten Ebene, ja Macedonien ist man nicht ganz so mächtig wieder wie vorher aber es deutet doch alles in diese Richtung her.

01:20:24: Und gleichzeitig und das ist das Bezeichnende, Rom lässt ihn das machen.

01:20:28: Rom lässt ihm in Ruhe!

01:20:30: Der Freundschaftsvertrag war erneuert worden.

01:20:32: Rom äußert keine Einwände oder Missbilligung seiner Handlung zumindest nicht dass wir es wüssten Wenn Sie es gemacht hätten oder wenn sie gelegentlich mal Meinung äußerten, dann machen das so wie Sie es immer gemacht haben.

01:20:43: Sie äußeren Ihre Meinung und dann machen Sie nichts.

01:20:45: Es gibt kein Eingreifen, es gibt kein klares Signal dass das alles jetzt genug ist und man aufhören soll.

01:20:52: selbst dann nicht als Parseus eine offene Machtdemonstration verzieht.

01:20:58: Er zieht nämlich mit einem großen Heer, einer großen Armee aber in friedlichem Absicht.

01:21:03: Es geht ihm nicht darum etwas zu erobern.

01:21:04: Aber er geht nach Delphi um das Orakel zu befragen und er geht aber nicht alleine oder mit einer kleinen Rettinue an Begleitern sondern er geht mit seiner gesamten makedonischen Armee dahin.

01:21:13: Und wenn wir uns angucken was später im Krieg mobilisiert werden kann was die Makedonische Armee zu diesem Zeitpunkt ausmacht... Das ist also eine ziemliche Strecke, um zu zeigen, Macedonien ist wieder wer.

01:21:33: Und auch das was wir jetzt so in Ex-Post und im Wissen dass es zum Krieg kommt vielleicht sehen würden als eine bewusste Demonstration oder sogar eine Provokation auch das nimmt rum hin.

01:21:45: man sagt nichts, man macht nichts, wir hören nichts davon.

01:21:47: das ruhen sich irgendwie beschwerter.

01:21:51: In dem selben Jahr, also in den Römern nicht dazu irgendetwas zu machen.

01:22:04: Der Senat bleibt ruhig und man begnügt sich mit der Nicht-Herrschaft in Griechenland so wie es seit zwanzig Jahren schlechte Tradition war.

01:22:11: Das Ganze ändert sich erst im Jahr wahrscheinlich hundertzehnundzwanzig vor Christus.

01:22:18: Das ist sozusagen das Jahr, wo die Weichen auf Krieg gestellt werden.

01:22:21: Und das Interessante ist es geht weder von Parseus aus noch von Rom aus sondern von jemand ganz anderen nämlich Eumenes vom Pagamon.

01:22:29: Eumenese von Pagaman wie gesagt traditioneller verbündeter Roms hat sehr profitiert von den erfolgen Roms gegen diese Lokiden.

01:22:36: Harscher eines sehr mächtigen einer sehr mähtigen Mittelmacht im Westen und kein Asiens wenn man heute nach Bergama in der Türkei reist und sich das antike Pagamin anschaut mit der Königsstadt und der Residenz auf dem Berg außerhalb der eigentlichen Stadt.

01:22:50: Das ist auch heute noch ungeheuer beeindruckend!

01:22:54: Ich sage das deshalb, weil ich vor zwei Wochen zum ersten Mal in meinem Leben da war und ich das nie vergessen werde – dass es wirklich ungeheureuere beeindruckt.

01:23:00: Der Pagamon Altan Berlin ist nur ein minimal kleiner Teil von dem was diese Stadt wirklich ausgemacht hat.

01:23:08: Und dieser Eulminés kommt ihm jetzt nach Rom höchst selbst um Parsas vor dem Sennat zu denunzieren.

01:23:15: Wieso macht er das?

01:23:16: Wahrscheinlich, weil er sich von Persäus bedroht fühlte.

01:23:19: Wahrscheinlich war der Beobachtete, Persuis führt Macedonien wieder zu einer quasi hegemonialen Position in Griechenland.

01:23:26: Er stärkt seiner Armee.

01:23:28: Persäus schließt Bündnisse mit den Seleukiden die... traditionellen Feinde der Pergamene.

01:23:33: Und er schließt Bündnisse mit Bucinien, eigentlich ein Verbündeter von Eumines.

01:23:37: Man hatte zusammen gegen Antioch aus den Dritten gekämpft im Römisch-Sylrischenkrieg aber seitdem war es zunehmend zu Spannungen zwischen Pergamon und Buccinien gekommen.

01:23:47: Mit diesen beiden rivalen in Kleinasien von Eumenes schließte Persäus Verbindung Bündnisse Heiratsallianzen zusätzlich zu seiner Position in Griechenland und zusätzlich dazu, dass die Rudia offensichtlich diese Heiratsallianz unterstützt hatten.

01:24:04: Also auch noch mal ein kleiner seatischer Nachbar von Eumines der traditionell eigentlich mit ihm verbündet war oder gute Beziehung hatte sich aber zunehmend entfremdet.

01:24:13: Das alles muss Euminess als Bedrohung wahrgenommen haben – genau das erklärt er jetzt auch dem Salat in Rom!

01:24:21: Er berichtet angeblich und wir wissen das, also was wir haben ist eine Rede die er im Sonat gehalten haben soll.

01:24:27: Die uns Livius überliefert aber dass es...die Rede wird ihm natürlich angedichtet von Livius.

01:24:34: Er berichtet von den Plänen Perseus, von den angeblichen Racheplänen Philipps schon, er berichtet dann von den Rache-Plänen von Perseuss, er Berichtet vom Komplott was zur Ermordung von Demetrios geführt habe.

01:24:46: Perso ist der König, so Olmenes würde nun die Macht seines Königsreis gegen Rom wenden.

01:24:52: Er habe für dreißigtausend Soldaten und fünftausender Reiter Getreide gespeichert – genügend für einen zehnjährigen Krieg!

01:24:59: Er habe genug Geld gehortert für zehntausend Söldner auch für einen Zehnjährigen-Krieg.

01:25:03: Waffen habe er produziert für ein Herr was dreimal so groß ist und das alles wurde gewiss in Kürze dann gegen Rom geworfen

01:25:10: werden.".

01:25:10: Ich paraphrasiere das, was Livius sah.

01:25:13: Was der König wirklich sagt, wissen wir nicht und was Livio selbst gibt es auch zu.

01:25:19: Das ist eine interessante Passage deswegen würde ich dir auch gerne einmal ganz kurz zitieren.

01:25:24: Im Augenblick konnte niemand mehr wissen als dass der Könige im Senatsgebäude gewesen war.

01:25:29: die Verschwiegenheit war so groß das nichts über die Schwelle des Senats Gebäudes dran.

01:25:34: Als der Krieg schließlich zu Ende war, wurde alles bekannt was der König gesagt und man ihm geantwortet hat.

01:25:41: Das ist jetzt natürlich sozusagen für so ein Standpunkt der Quellenkritik höchstproblematisch.

01:25:47: Livius dichtet eine sehr ausführliche Rede diesem König an den Leib basierend darauf was man sich später erzählt habe was er gesagt haben soll obwohl zu dem Zeitpunkt wo er es gesagt hat keiner da war und erst mal das bewusst offensichtlich Geheim gehalten hat.

01:26:03: Das ist alles natürlich sehr, sehr schwierig.

01:26:07: Es gibt... Also ich erzähle erstmal den Rest.

01:26:10: Ein Persos hat natürlich mitbekommen dass das Eumenes Gesandte geschickt hat.

01:26:16: Persus hat ebenfalls Gesande geschickt die im Senat aufgetreten sind und Persus verteidigen sollten.

01:26:21: Sie konnten aber gegen den von Eumenis aufgestachelten Senat nichts einwenden Und mit den Pagamenern und den Markedronen waren quasi alle anderen Staaten der IGs in Rom auch diplomatisch.

01:26:33: Alle hatten wieder Gesandschaften geschickt!

01:26:35: Die Rudia waren besorgt darüber, dass Eumenis sie auch denunziert haben könnte.

01:26:39: Man wusste ja nicht was er gesagt hat das heißt die Rudi waren sehr besorgt drüber.

01:26:43: Die übrigen griechischen Delegationen waren auch nicht begeistert von dem was Eumenes gesagt hatte weil er auch noch sozusagen betont haben soll ,dass die Griechen sich immer mehr auf die Seiten des Parseus schlagen und das bringt es natürlich in ein schlechtes Licht bei den Römern.

01:26:58: aber wie gesagt man kam gegen.

01:26:59: der Senat scheint von der Rede sehr beeindruck gewesen zu sein von diesem Zeitpunkt an auf mehr oder weniger auf Konflikt ausgewesen zu sein.

01:27:10: Die übrigen griechischen Delegationen und nicht-griechische Delegations sind dann auch wieder abgereist, die makedonischen Gesandten kamen zurück zum Persos und beriesteten ihm Rom würde nun für einen Krieg rüsten – und Persos entschied sich daraufhin selbst für den Krieg zurüsten.

01:27:26: Eumines hatte also seinen Ziel erreicht?

01:27:29: Aber auf Kosten seines Ansehens bei den Griechen.

01:27:32: Er spielte eine Rolle, die man ihm übel nahm weil man sah dass er einen Krieg hervorbringt und dass er ein Krieg produzieren wollte.

01:27:39: Und das ist nochmal interessant weil auf der Rückreise nach kleinen Asien besuchte Eumenes auch Delphi.

01:27:44: also man tat das einfach häufig in Artikel und in Delphii wurde um Einhaar Opfer eines Attentats.

01:27:50: Er zog gerade auf der Feststraße von Delphi zum Heiligtum, wie gesagt das ist ein Berg gelegen.

01:27:56: Das heißt diese Feststrasse schlägt sich so ein bisschen in den Bergen.

01:28:00: es kommt immer wieder zu sehr engen Kurven wo man stehen bleiben muss und er wird also in einem sehr hügeligen oder steilen Gelände.

01:28:06: Und bei dieser Prozession zum Heiligtum wurde er dann von oben von Unbekannten mit Steinen beworfen und schwer verletzt.

01:28:13: Also er blieb wirklich schwer verlecht am Boden liegen und um Einhaar wäre er gestorben.

01:28:17: Man konnte ihn auch retten aber für eine Weile war auch nicht ganz klar, ob er überhaupt noch leben würde in der griechischen Welt.

01:28:24: Und in diesem beiden Zusammenhängen also der Rede des Euminäes den Gründen oder beziehungsweise den Argumenten die er dem Senat präsentiert hat und seinem Attentat gibt es ein ganz spannendes Dokument was ich auch mal erwähnen möchte nämlich einen Brief den der Befehls der den der römische Befehl haben im dritten markedonischen Krieg an die Amfektionen also an die Versammlung die das Oragen von Delphi verwaltete geschickt hat um den Krieg gegen Parseus zu begründen.

01:28:51: Das ist ganz interessant, weil erst mal spannend ist dass die Römer sich überhaupt bemüßigt fühlen offensichtlich eine PR-Kampagne zu fangen.

01:29:01: Sie versuchen den Krieг offensichtlich vor einem griechischen Publikum zu restfertigen Weil Delphi der Ort ist wo man Sachen präsentiert, die für alle Griechen gemeint sind Und in dem Brief steht drin, also der römische Felter fordert die Amfektion auf den Brief als Inschrift zu publizieren und öffentlich auszustellen.

01:29:20: Das wurde auch gemacht, denn die Inschriften wurden endell viel gefunden.

01:29:22: Sie ist bis heute erhalten.

01:29:24: In Teilen!

01:29:24: Sie ist ein bisschen lützenhaft.

01:29:26: Sie lässt sich aber gut rekonstruieren weil sie sich eben recht viel überschneidet mit den Anschuldigungen, die Livius auch erwähnt hat.

01:29:37: Die Liste sozusagen Vorwürfe oder der Kriegsgründe, die Rom erwähnt in dieser Inschrift sind.

01:29:44: Perseus hat seine Eide gegen Rom verletzt, was er nicht getan hat.

01:29:48: Er hat Krieg gegen die Traker geführt – was jetzt sehe ich nicht, wie soll das nicht hätte tun werden?

01:29:54: Rom sagt, die Tracker sei mit Rom verbündet gewesen, aber es ist umstritten.

01:29:58: Er habe Gesandte umbringen lassen und er habe ein Attentat gegen den Senat geplant und er haben das Attentate gegen Eumenäst

01:30:05: durchgeführt.".

01:30:06: Und er habe Krieg geplant und so weiter.

01:30:08: Das heißt, man bringt dieses Attentat was Faktisch stattgefunden hat gegen Eumines führt man auf ihn zurück obwohl es halt nicht klar ist.

01:30:18: Ich habe erwähnt die Position des Euminess war jetzt nirgends mehr so gut.

01:30:22: Es gibt auch andere Leute die ein Interesse daran haben könnten ihn umzubringen als nur Persos Dieses Rechtfertigungsschreiben der Römer, was eben adressiert waren.

01:30:31: alle Griechen wirkten weniger wie jetzt ein konkretes diplomatisches Zeugnis als vielmehr eine krampfhafte Suche nach allen möglichen Gründen um zu rechtfertigen dass man diesen Krieg begonnen hat.

01:30:44: Also es wirkt alles so ein bisschen Ex-Post-Rechtfertigungen und hier sind hundert Gründe wieso Persos böse war Aber eben die römische Sicht auf das Diplomat, auf das Attentat gegen Eumen ist.

01:30:56: Das auch Livius erwähnt wird hier auch diplomatisch verewigt.

01:30:59: Deswegen erwähne ich das an meinem Grund.

01:31:02: D.h.,

01:31:03: die Zeichen stehen alle auf dem Sturm.

01:31:05: Krieg ist am Horizont.

01:31:07: zunächst passiert aber erst mal wieder nichts.

01:31:10: Rom schickt – auch hier wieder.

01:31:11: Rom nutzt jetzt die nächsten Jahre, Pluraljahre erstmal um eine Art von PR-Kampagnen zu fahren.

01:31:19: Also der gleiche Kontext in dem auch diese Inschrift in Delphi steht.

01:31:21: Man schickt zum Beispiel Gesandte in die Bundesversammlung der Achaia wo sie davor warnen einen Allianz mit Persos einzugehen weil das in Rom als gleichbedeutend mit einer Kriegserklärung betrachtet werden würde.

01:31:33: Und man schickt auch Gesandter an andere kirchischen Staaten in dieser Zeit oben eben die römische Position deutlich zu machen.

01:31:39: Die Volksversammlung in Rom beschließt im Frühjahrhundert- und siebzig zwar den Krieg, also man erklärt Macedonien den Kriegt.

01:31:46: Aber zwei Punkte erstens es dauert noch viele Monate bis eine Armee losgeschickt wird und zweitens die Kriegserklärung der Kommizien ist bemerkenswert formuliert.

01:31:56: Es werde Krieg geben sagt man außer Persos leiste Wiedergutmachung.

01:32:01: Das heißt selbst die Kriegserklärung ist im Grunde konditionell.

01:32:06: Und das bringt uns zu einer ganz spannenden Frage, wieso führt Rom jetzt auf einmal Krieg?

01:32:10: Also man sagt es wird Krieg geben außer Parsos leisten wieder Gutmachung.

01:32:14: aber was wollte Rom eigentlich von nun?

01:32:16: Was waren die Motive für den Krieg und was haben die Gründe?

01:32:19: und hätte Parsos etwas tun können um diesen Krieg noch zu stoppen oder nicht?

01:32:25: Und das ist etwas, wo es natürlich viel Debatte auch gibt in der Forschung.

01:32:29: Weil es eine Frage der Interpretation ist.

01:32:31: Wir haben die römische Sicht.

01:32:33: Die ist ganz klar dieser Inschrift von Delphi und Pallivius dargestellt.

01:32:37: Die Römer sind unschuldig sie wehren sich nur gegen Perseus, der ist böse usw.

01:32:42: Historisch betrachtet ist die Sache natürlich ein bisschen schwieriger denn Persos waren keine Verletzungen des Amikiziaverhältnisses zu rum vorzuwerfen.

01:32:49: er hatte nichts gemacht so wirklich was dagegen verstoßen hätte.

01:32:54: Das Motiv der Furcht vor einem möglichen Angriff eines Rache-Krieges des Parsers ist auch nicht überzeugend.

01:33:01: Es gibt wenig Anzeichen dafür, dass er das wirklich geplant haben sollte.

01:33:05: Meine zweite These ist es, dass den Senatoren darum gegangen sei bewusst einen Krieg vom Zaun zu brechen weil Krieg gleich bedeutend war mit Ausdicht auf Sieg und Pristisch und Beute.

01:33:18: also wieder mehr so ein innenpolitischer Aspekt oder Krieg als Symptom der aristokratischen Konkurrenz im inneren Rom.

01:33:27: Das kann sein, das kann man so sehen.

01:33:30: in späteren Zeiten war es teilweise auf jeden Fall so aber ich bin mir nicht ganz sicher ob das wirklich in diesem spezifischen Kontext die Erklärung zum Krieg gegen Paseus wirklich leistet.

01:33:42: Und vor allem muss man sich auch fragen, sind solche Argumente im Senat wirklich stichhaltig zu diesem Zeitpunkt?

01:33:48: Wo der Senat noch ein bisschen anders funktioniert als in der Spätenrepublik.

01:33:51: Also die entscheidenden Szenatoren sind Leute, die ihre Karriere eigentlich schon hinter sich haben – die Konsularen.

01:33:58: Die, die schon Konsul waren und jetzt so die elder Statements sind und ihrer Meinung zuerst sagen dürfen das sind sie, die solche Sachen im Grunde entscheiden nicht unbedingt die jungen Karrieristen, die unbedingt noch einen Krieg brauchen.

01:34:10: Das ist auch in der Spätenrepublik nicht anders.

01:34:12: Also César ist ja das begründetes Beispiel für ein Politiker, der einen Krieg anfängt weil er einen Kriegsbrauch zum Karrieren zu machen aber er fängt den Krieg an eigenmächtig!

01:34:21: Nicht der Senat und er tut es sozusagen sogar gegen die Aufforderung des Senates.

01:34:26: Und in diesem Fall ist es aber so dass der Senate und das Volk den Krieger gehört.

01:34:29: D.h.,

01:34:29: die Situation ist ein bisschen anders und man kann das nicht unbedingt gleichsetzen.

01:34:33: Eine andere These, die William Harris mal geäußert hat ist, dass dem Senat gar nicht um Krieg gegangen ist.

01:34:40: Der Senat wollte gar keinen Krieg, sondern was der senat wollte war ein PR-Erfolg.

01:34:45: Man war aufgestachend von Eumenese Warnung bezüglich Parseus beliebtheit in Griechenland und man wollte Parseuss einen Schuss vor den Buch setzen.

01:34:55: Man wollte ihn also öffentlich zur Ordnung rufen indemütigen und die römerstellige Moni demonstrieren indem man ihm Zwang klein beizugeben.

01:35:05: Und wenn man sich diese Leser zu eigen macht, rechneten diese Naturen nicht unbedingt damit dass Persos kämpfen würde.

01:35:12: Sondern sie rechnetten damit.

01:35:13: Sie haben sich jetzt dafür entschieden.

01:35:14: Sie haben die Kriegserklärung vom Volk genehmigen lassen eben mit diesem Hinweis Krieg kann vermieden werden Wenn er wieder Gutmachung leistet.

01:35:23: und was um was es ihnen gegangen wäre wäre eben das öffentliche Eingestellnis von Philipp.

01:35:28: okay.

01:35:28: ich höre auf Die Römer haben recht.

01:35:30: Das tut mir Leid.

01:35:30: sorry Diese gesandscher, diese komische Phase der der drohlte Geher quasi zwischen hundred seventy und hundert siebzig neunund sechzig wo keine Kriegshandlungen stattfinden sondern die römer Gesandschaften nach Griechenland schicken kann man interpretieren als ein Bestreben eine Öffentlichkeit herzustellen für diesen Krieg.

01:35:52: vor dieser Öffentlichkeit muss dann Philipp quasi öffentlich klein beigeben.

01:35:56: So dass das eigentliche Ziel gewesen sei.

01:36:00: Das ist jetzt a priori nicht Unwahrscheinlich, es hat gewisse Argumente für sich.

01:36:09: Unabhängig davon ob das wahr ist oder nicht, er ignoriert also bzw.

01:36:12: selbst wenn wir akzeptieren dass das sozusagen die Erklärung ist dann wäre aber eine gehörige Fehlkaltkreation auf der Seite des Nachdess gewesen denn es hätte ignoriert dass Philipp V in einer identischen Situation auch schon lieber gekämpft hatte als kein Beizugeben und es gibt keinen guten Grund anzunehmen dass sein Sohn nicht genauso handeln sollte.

01:36:32: Das sagt aber, wie gesagt, wenig jetzt über die Plausibilität der Theorie aus.

01:36:36: Es kann schlicht sein und es wäre auch nicht das einzige Mal, dass der so eine Art sich fallkalkuliert hatte.

01:36:41: Sicher ist jedenfalls oder sicher erscheint mir jedenfalls, dass diese Naturen in ein paar Säußes Politik durchaus eine gewisse Gefahr sind Nicht unbedingt eine kurzfristige Gefahr, dass er einen Krieg gegen Rom beginnen würde.

01:36:53: Sondern einer mittelfristigen Gefahr des Macedonien wieder zu seiner alten Hegemonialstellung zurückfinden würde und wieder erstarken würde.

01:37:02: Und aus Sicht des Senates konnte das nicht angehen.

01:37:05: Der Senat – und das ist die römische Sicht darauf einfach – Rom hatte Gesicht!

01:37:10: Und in dem Rom gesiegt hatte und Bagedonian zu Unterwerfen gezwungen hatte wurde eine staatliche Hierarchie hergestellt.

01:37:17: Rom war der Sieger Rom war die Supermacht und Macedonien war der Unterlegende.

01:37:23: Das heißt, diese Relativ-Irarchie war festgeschrieben.

01:37:28: Und Macedonion konnte dann aus römischer Sicht nicht wieder zu einer auch nur ansatzweisen Parität zurückfinden also zu seiner alten Hegemoniastellung weil das eben der Römischen sich der Welt widersprochen hätte.

01:37:41: Einmal gewonnen immer gewonnen.

01:37:44: Es kann also gut sein, dass die Kriegserklärung in den Kommitien so formuliert war um Perseus vor die Wahl zu stellen sich entweder öffentlich zu unterwerfen und damit öffentlich diese relativliche Reichie zu akzeptieren oder aber kriegt zu riskieren und zerstört zu werden.

01:38:00: Und der Senat davon ausgeging das Persois die erste Option wählen würde, also sich unterwerfern würde.

01:38:06: Das hat er nicht getan.

01:38:08: wenn wir diese These akzeptierten ist das eben die Fehlkalkulation des Senates Und am Ende kam es eben auch dazu.

01:38:16: Also genau diese Situation stellte sich an, Perseus entscheidet sich letztlich dafür noch einmal einen Krieg zu riskieren, anstatt sich öffentlich zu unterwerfen.

01:38:27: Er tut allerdings viel dafür um den Krieg noch zu verhindern.

01:38:31: Perseuse bietet den Römern ein neues Bündnis an, eine Erneuerung des Friedensvertrages an und fügt aber hinzu dass er den Vertrag von hundert dass er die früheren Friedensverträge zwischen Rom und Macedonien revidieren wolle, sodass er Sachen verändern wolle oder sie sogar vernichtig erklären wollte.

01:38:52: Andere Handlungen kann man auch als eher feindlich interpretieren.

01:38:55: also er verweist zum Beispiel eine römische Gesellschaft des Landes mit dem Fahre handeln sollte.

01:39:01: Rom fordert daraufhin alle Makedonen auf, Rom innerhalb von dreißig Tagen zu verlassen.

01:39:06: Und ab diesem Zeitpunkt ist der Krieg eben auch nicht mehr abzumenden.

01:39:10: Es kommt zur ersten römische Truppe werden nach Griechenland verschifft.

01:39:15: Übrigens haben sich zum Transport der Legionen über die Adriaer haben sich Rodos und Catago bezeichnenderweise angeboten um Rom zu unterstützen.

01:39:24: beide Städte aus unterschiedlichen Gründen waren ja verbündete Roms und leisteten oder boten eben hier, wie gute Verbündete ihre Dienste an.

01:39:32: Also bezeichnend das auch Katargo damit machen wollte.

01:39:35: Und die Legionen wurden nach Griechenland transportiert und es kam zu ersten Gefechten in Thessalien, die die Römer verloren haben... Und also erste makedonische Erfolge.

01:39:46: Parzels bietet noch einmal Frieden an, er schickt eine Gesellschaft die um Frieden bittet, die den Vertrag von Philip Montrôme erneuern wollte, er bot sogar anstrittige Städte Evacrian zu wollen und er bot freiwillig an eine Entschädigungszahlung zu leisten.

01:40:01: Die Römer lehnten das ab weil sie auf einer bedingungslosen Kapitulation bestanden und dieser Prozess wiederholte sich ein paar Mal.

01:40:08: einen kleinen Erfolg davontrug, bot er Frieden an und erhöhte jedes Mal sein Angebot von Entschädigungszahlung.

01:40:15: Er wurde aber jedes mal

01:40:16: abgewiesen.".

01:40:17: Das ist auch interessant weil es gibt so ein leichtes Paradoxon da, weil man könnte annehmen das Paar so als erfolgreicher in seinen Friedensbemühungen gewesen wäre wenn er verloren hätte.

01:40:32: die erste Schlacht.

01:40:34: Rom kann, das sagt auch Polybios als der nicht so ganz neutrale aber sehr kluge Beobachter.

01:40:40: Rom konnte durchaus im Sieg großzügig sein, aber in der Niederlage war Rom immer erbarmungslos – in der eigenen Niederlager.

01:40:49: Das heißt wenn Rom gewinnt, kann man sagen okay wir sind nett!

01:40:52: Wenn Rom aber am Anfang verliert und dann einen Frieden angeboten bekommt Wo Rom selbst in der Position des Unterlegenden ist, da kennen sie kein Pardon.

01:41:03: Das machen Sie nie!

01:41:04: Denk nur mal zurück an den Zweiten frunischen Krieg.

01:41:06: Schlacht bei Kanai und all die anderen schlachten Romen.

01:41:09: Jede andere Stadt hätte kapituliert.

01:41:10: Romen nicht weil in der Niederlage sind sie unerbittelt.

01:41:14: Und das kann man auch hier wieder so ein bisschen beobachten.

01:41:17: wenn Rom das erste Gefecht in Thessalon gewonnen hätte und Philipp Persos hätte Frieden eingeboten.

01:41:23: Das hätte vielleicht geklappt, vor allem wenn wir davon ausgehen dass das Ziel ist und nachdem es gar nicht wirklich der Krieg war sondern mehr PR erfolgt.

01:41:29: Das wäre im Grunde genau richtig gewesen aber dadurch dass die rüber die erste Schlacht verloren haben wird anders und jetzt ist Rom sozusagen in seinen typisch-römischen Kriegsmodus.

01:41:39: Wir gewinnen das jetzt gut gekut.

01:41:42: Es hat Nathan Rosenstein aufgeführt und das finde ich eigentlich ganz überzeugend.

01:41:48: Die Kriegshandlungen selbst sind relativ schnell erklärt.

01:41:51: Es kommt zu einer Entscheidungsschlacht wieder, nämlich der Schlag von Pütner im Jahr.

01:41:54: hundertsechsundneunzig Paarseus kämpft nicht alleine.

01:41:58: Griechenland war wie gesagt am Brudeln insgesamt und Rom hatte nicht das Beste ansehen.

01:42:02: also recht viele Städte und Gemeinwesen in Griechinland traten auf die Seiten des Paarsals und kämpften gegen Rom oder unterstützen Rom zumindest nicht.

01:42:14: Das gilt sowohl für die Bundesstaaten, wie auch für Illyrien und Epiros.

01:42:18: Die beide auf den makedurnischen Seite eintraten aber keine so große Rolle spielen weil sie schnell gegen die Römer unterlagen.

01:42:26: Der Krieg sieht erst mal nicht schlecht aus für Persäus bevor es im Sommer neunundsechzig und hundertneunund sechzig dann eben zu schlacht vor.

01:42:34: Bei Pütner kam einer makedormischen Hafenstadt westlich der Talkidiki Und die Schlacht bei Pütner, genauso wie die Schlucht bei Kvinus Käferlei.

01:42:43: Dreizig Jahre vorher ist bekannt geworden als eine typische Schlacht der markedonischen Fahrlangs gegen die römische Legion.

01:42:51: Die Heere waren ungefähr gleich stark.

01:42:53: Wir gehen so für Schätzungen von ca.

01:42:56: vierzigtausend Mann auf römischer Seite aus und vierzig tausend mann auf markedronischer Seite.

01:43:02: Davon waren auf markgedronischer seite knapp zwanzigtausends Mann in der Fahrlang.

01:43:07: Das heißt, das war der Kern der makedonischen Armee.

01:43:09: Das waren auch die makedonianischen Vollbürger, die Elite, die eben in der fahrlangskämpfte.

01:43:14: Rom kämpfte auch hier genauso wie bei Magnesia Meander und bei Kynos Keferlei mit Elefanten bezeichnenderweise.

01:43:21: Perso ist nicht!

01:43:22: Und... Die Schlacht ist im Grunde schnell erzählt weil es passiert ein bisschen das gleiche wie bei Kynnos Keverlei.

01:43:29: Obwohl diese Schlacht hier also bei Pythna die war gewollt, die war geplant.

01:43:33: beide Heere bewegen sich aufeinander zu und man steht in die Front verläuft von Norden nach Süden.

01:43:40: Die Römer stehen im Westen, also die Front der Röme schaut in Richtung Osten auf.

01:43:46: die EGSN und die Röma stehen mit dem Rückgang zu einer Bergkette, seiner Hügelkette.

01:43:51: Die Makedonen stehen im Osten mit dem Rücken zum Meer zur Ebene und zur Küste.

01:43:57: Und man muss jetzt dazu sagen nochmal zur Erinnerung, die markedronische Fallangst besteht ja aus normalerweise aus einer ist diese Schlachtordnung.

01:44:05: Sechzehn Reihen tief das heißt sechzehnt Mann stehen hintereinander in einer Linie alle bewaffnet mit einem riesigen Sperr mit der riesigen Lanze der Sarisse die so um die fünf sechs sieben Meter je nachdem wie man sie rekonstruiert lang gewesen sein soll.

01:44:22: Die musste beidhändig geführt werden, hatten ansonsten relativ wenig Schutzausrüstung.

01:44:30: Man führte zwar so ein langes Messer bei sich oder einen Schwert aber man war im Nahkampf eingeschränkt und diese lange Lanze war eben die Hauptwaffe dieser Fahrlangs.

01:44:41: Die ersten Reihen hielten sie alle nach vorne sodass und die hinteren Reihen Hielten in unterschiedlichen Winkeln aufrecht.

01:44:48: also es sah aus wie ein gepanzter Egel der sich auf die römische Reihe zu bewegt hat.

01:44:54: Und das war eben eine im Allgemeinen sehr, sehr erfolgreiche Taktik mit der Alexander der Große, die die Welt erobert hatte.

01:45:02: nur in den Kriegen mit den Römern hatten sie immer Probleme damit.

01:45:06: auch hier ist es so dass die Falangs erst einmal sehr effektiv ist.

01:45:10: Paulus selbst soll also der Befehlshaber der Römer Lukius Emilius.

01:45:14: Paulus soll selbst später in seinem Leben Freunden immer erzählt haben.

01:45:18: Er habe nie so viel Angst gehabt, wie bei der Schlacht von Pitner als er zum ersten Mal die Fahrlang sah, wie sie auf ihn zukamen und... Die römische Legion wird erst mal zurückgedrängt.

01:45:30: das Problem ist jetzt wenn die römischen Legionen zurückgedreht wird im Zentrum die weichen nach hinten Und sie stehen ja aber mit dem Rücken zu einer Hügelkette.

01:45:38: Das heißt, je erfolgreicher die Fahrlangs ist desto mehr bewegen sich die Römer auf diese Hügelkette zu, desto unebener wird das Gelände und wenn die Fahrlangs etwas nicht leihen kann dann ist es unebenes Gelände.

01:45:50: Sie funktioniert sehr gut auf Ebenen wo es flach ist, sie funktioniert sehr schlecht in hügeligen oder bergigen Geländen und genau da passiert jetzt auch hier.

01:46:00: In dem Maße, wie die Fallangst nachstößt und dann immer mehr in Richtung dieses Berges, dieser Bergkette geht entstehen immer mehr Lücken in der Formation.

01:46:09: Weil es einfach für selbst für gut gedrillte Soldaten schwierig ist diese geometrische Formation zu halten vor allem auf unebenen Gelände wo man Steinen ausweichen muss, wo Felsblücken im Weg stehen usw.. Das heißt die Formation beginnt zu driften sie beginnt so ein bisschen auseinanderzubrechen und Lücken aufzuweisen.

01:46:29: Und genau in diese Lücken stoßt jetzt Paulus und stoßen die Legionen vor.

01:46:34: Wir hatten in der Folge zum zweiten Punschenkrieg, auch heute schon kurz die Schlacht bei Elipa erwähnt – das ist deswegen wichtig!

01:46:42: Es gibt Jo-Afrikanos bei Elipa, die Armeen oder vor Elipas seine Armee so gedrillt hatte dass sie wirklich flexibel geworden sind.

01:46:49: Das ist noch nicht die Gehortenlegion von Caesar aber Skibjo hat seine Legionen so gedrillt das die Untereinheiten der sogenannten Manipel jetzt auch zu flexible einsetzbaren Teileinheiten wurden.

01:47:02: Das heißt nicht nur eine Linie die sich starren nach vorne und nach hinten bewegt sondern diese Linie besteht aus Manipeln.

01:47:10: Das sind so um die Zwei-Hundert Soldaten oder zwei Manipel, die man zusammenfasst.

01:47:14: Das ist dann später sozusagen der Nukleus der Chorhorte können bewegt werden als Untereinheiten, ne?

01:47:20: Die man halt wirklich steuern kann.

01:47:22: das war vorher nicht der Fall.

01:47:23: Es geht durch den Drill, den es gibt in Afrikanos eingeführt hat.

01:47:27: Geht das und genau das macht Emilius Paulus hier auch.

01:47:30: Er schickt immer wieder einzelne Manipeln also so kleinere Einheitung zu zweit nach Mann dorthin wo er Lücken in der Verlang sieht.

01:47:39: dringen in diese Lücken ein und dann stehen sie quasi im mitten, so zwischen zwei Blöcken der Fahrlangs mit ihren kleinen Schwärtern und mir den großen Schilden.

01:47:47: Und sie massakieren alles was ihnen wegkommt.

01:47:50: Die Fallangiten können sich nicht gut wehren, weil sie nur diese riesige Lanze haben.

01:47:54: Sie führen mit zwei Händen die sie teilweise zwischen ihren Vordermännern ja durchschlängeln müssen damit es nach vorne ausgerichtet ist.

01:48:02: Das heißt die Fallangieten lassen die Lanzen fallen.

01:48:05: Sie versuchen sich mit Messern zu wehnen aber sie haben keine Rüstung und Schilder.

01:48:10: Und vor einem steht ein sperrbewaffneter Legionär mit Kettenhemd und Helm und riesigem Schild und Gladius.

01:48:17: Das ist der Moment, wo das Desaster beginnt.

01:48:20: Die Fahrlangs bricht auseinander.

01:48:22: Immer mehr römische Garnäre stoßen in diese Lücken vor und die Fahrlangbricht vollkommen.

01:48:28: Dazu kommt noch, dass die Römische Cavalry von Perseus geschlagen hat und jetzt auch nochmal angreift.

01:48:36: Und das Ganze ist eben ein Desaster für die Makedonen.

01:48:40: Perseuss sieht, dass es ein Desaser ist und er flieht.

01:48:47: Er benutzt als Ausrede, dass er schnell noch in die Stadt Pütner gehen muss um einen Opfer für Herakles dazu bringen damit alles wieder besser wird.

01:48:53: Aber ein Wirklichkeitslied dann natürlich mit den Resten seiner Kavalerie und die Fahrlangswürze zu einem guten Teil massagiert.

01:49:00: also die markedonischen Verluste wegen sich irgendwo so bei wahrscheinlich der Hälfte die getötet werden inklusive der Königsgarde die besonders prachtvoll ausgestattet ist.

01:49:11: Und angeblich, und da muss man wieder vorsichtig sein.

01:49:15: Aber angebliche Livius und Plutarch beschreiben das, sollen die Römer insgesamt weniger als hundert Mann verloren haben gegen zwanzigtausend Verluste tot aus makinronischer Seite.

01:49:26: Das also mit einer Prise seid.

01:49:29: Laut Plutark soll das Wasser nach der Schlacht noch am nächsten Tag rot von Blut gewesen sein?

01:49:34: Aber das sind immer so diese etwas poetischen Einschübe.

01:49:38: Parsels flieht Aber er sieht, dass es quasi keinen Ausweg mehr gibt und wenig später ergibt er sich Lukias Emilius Paulus.

01:49:46: Er gerät in Gefangenschaft und er wird dann auch hundertsechzig als Emilios Paulus seinen Triumph in Rom feiert.

01:49:54: Wird er den Triumph präsentiert?

01:49:56: Der muss in Ketten vor dem Wagen des Feldherren gehen und der stirbt dann auch wenige Tage später.

01:50:02: Emilius hatte auch für den Triumph die makedonische Flotte mitgebracht nach Hohen.

01:50:08: Er lässt die gesamte makedonsche Flotte so, wie es sie eben gab – die war nicht besonders groß!

01:50:12: Wir erinnern uns auf wieder.

01:50:13: nach dem zweiten makedonianischen Krieg Muster Philipp V., seine Flotte aufgegeben.

01:50:17: Er durfte sechs Schiffe behalten und sein Flaggschiff das ist eine sogenannte Sechzehner also ein.

01:50:25: Kriegsschiffklassen sind nach der Anzahl der Ruderer pro Ruder-Reihe benannt.

01:50:31: Das heißt, also Nichts-Sechzehner heißt nicht dass es Sechzehn Rudereien gibt sondern das sechzehnt Leute in einer Ruder Reihe sitzen unterschiedlich konfiguriert.

01:50:40: Das ist große Debatte darüber wie das wirklich ausgesehen hat.

01:50:42: aber eine Sechszehne ist ein großes Schiff und diese königliche Sechzene das ist ein ganz wichtiges Element in hellenistischer Herrschaftsrepräsentation.

01:50:51: Das Flaggschiff der Könige ist immer besonders prächtig und punktvoll.

01:50:54: Es spielt eine große symbolische Rolle Und das hatte man Philip gelassen Weil er noch König war, Philp der Fünfte.

01:51:01: Also braucht ja auch ein Flaggschiff.

01:51:04: Paseus wird jetzt gestürzt das Königtum wird abgeschafft und Emilius Paulus nimmt eben die Sechzehn- und alle anderen Schiffe mit.

01:51:11: Die anderen Schiffer werden im Hafen von Ostia in Sicht weiter Romes verbrannt als Emilios Paulus wieder ankommt aber die Sechszehn die behält er mit der fährt er selbst nämlich.

01:51:23: Also quasi als vorgelagerter Triumph zog den Tiber hinauf und fährt damit in Rom ein, bevor er seinen Triumph feiert.

01:51:29: Und auf dem Decks der sechzehn werden dann eben die ganzen Waffen- und Luxusgüter des Königs aufgehäuft und zur Schau gestellt.

01:51:37: Das Schiff war so wie gesagt das Fragschiff seines Vaters vielleicht sogar?

01:51:41: Es gibt Überlegungen dass es sogar noch älter gewesen sein könnte und also sind wirklich fettes Flagschiff von Demetrius Polyorquetes gewesen sein soll.

01:51:49: was aber... dass ein Schiff, das in der Antike sehr berühmt war.

01:51:52: Das hätte aber bedeutet, dass dieses Holzschiff da als diesen Zeitpunkt über hundertzwanzig Jahre alt gewesen sei – was halte ich für nicht so ganz wahrscheinlich nach allem, was wir wissen über die Lebensdauer antiker Schiffe?

01:52:04: Jedenfalls ist die entscheidende Schlacht, der Krieg ist damit vorbei, Perseus der König ist im Gefangenschaft und jetzt haben wieder diese Situationen das Rom.

01:52:14: vor der Frage steht, was machen wir denn eigentlich?

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