G-013: Röm. Expansion ins östl. Mittelmeer (Teil 4): die Zerschlagung Makedoniens (167-146 v. Chr.), mit C. Rollinger
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Röm. Expansion ins östl. Mittelmeer (Teil 3): von Apameia nach Pydna (188-168 v. Chr.), mit Dr. C. Rollinger (25.05.2026)
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Die Episoden werden thematisch und nicht nach Erscheinungsdatum nummeriert. Für einen chronologischen Durchgang zur europäischen Geschichte sollten die Episoden nach Namen sortiert werden. Unten in den Shownotes findet ihr die Liste der einzelnen Kategorien!
schwarze0fm hatte als Hobbyprojekt begonnen - inzwischen habe ich aber durch Auftragsproduktionen und Crowdfunding die Möglichkeit gewonnen, mehr und bessere Folgen für Geschichte Europas zu produzieren. Das Prinzip "schwarze Null" bleibt - die Einnahmen werden verwendet, für mich Rahmenbedingungen zu schaffen, den Podcast zu betreiben und weiterzuentwickeln. In dieser Folge habe ich das ausführlich erklärt.
This episode of "Geschichte Europas" by schwarze0fm (Tobias Jakobi) first published 2026-06-15.
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00:00:00: Man muss sich das mal vorstellen, der römische Felter lässt ein Monument von Persos kapern.
00:00:04: Es zu Ende bauen als ein Monument für sich selbst, der über diesen makedonschen König gesiegt hat und lässt dann eine Schlacht auf den Relief darstellen wo die Römer gewinnen.
00:00:14: Und das Ganze steht, wenn wir das richtig archäologisch rekonstruieren, steht es in unmittelbarer Nähe des Apollon-Heiligtums also im unmittelbaren Näh des Oracles im Zentrum der griechischen Welt.
00:00:24: Steht jetzt ein Moniment was einen Römern von einem Makedon geklaut hat um zu zeigen wie er Makedonen und Griechen besiegt.
00:01:04: In dieser Folge von Geschichte Europas erklärt Dr.
00:01:07: Christian Rollinger, wir roben nach fünfzig Jahren voller Kriege Konflikte und Krisen die makedonischen und griechischen Herrschaften nun endgültig besiegte und somit seine Vormacht im östlichen Mittelmeerraum konsolidierte.
00:01:23: Wir setzen dabei unmittelbar am Ende der letzten Folge an, die mit der Schlacht von Pütner im Jahr hundertundsechzig vor Christus und dem römischen Sieg im mittlerweile dritten Krieg mit den Makedonen geendet hatte.
00:01:37: Wir hören von den politischen Neuordnungen auf der griechischen Halbinsel, von den kulturellen und symbolischen Darstellungen der Macht Roms in seinen neuen Machtbereich – auch die ein letzter vierter makedonischer Krieg das endgültige Ende des Freien Griechenlands
00:01:54: bedeutete.".
00:01:56: In den Show-Nords zur Folge findet ihr Kontaktmöglichkeiten für Fragen, Feedback und Kommentare sowie Wege wie ihr mich und diesen Podcast unterstützen könnt.
00:02:05: Etwa das spenden wir Paper und Kofi oder der schräge Messige Beiträge über Stanley & Kofie.
00:02:11: In den show-nords gibt es eine Liste inhaltlich vergriffener Folgen die stets aktuell gehalten wird und wichtig ist dabei natürlich vor allem die davor liegende Folge welche mit der Stadt von Pötner geendet hatte.
00:02:22: Und damit genug der Vorräder.
00:02:24: los geht's mit der Folge!
00:02:25: Ich wünsche euch viele neue Erkenntnisse mit dieser Aufnahme aus dem Mai.
00:02:31: Am Juni, den Tag nach der Schlacht von Pütner stehen die Römer wieder vor der Entscheidung was sie eigentlich genau mit ihrem Sieg anfangen sollen wie sie eigentlich mit Griechenland und Magdounien umgehen sollen.
00:02:43: Stellt sich mithin die gleiche Frage.
00:02:45: wir auch schon Nach der Schlag bei Künos Keferlei Und wir werden sehen dass die Entscheidungen die man trifft um mit diesem Sieg umzugehen um diesen Sieg zu verwerten diesmal Anders sind als vorher.
00:02:56: Aber vielleicht ganz kurz noch einen Blick zurück, ganz kurz auf die Stadt von Kütner am zwanzigsten Juni.
00:03:02: wie gesagt es endet in einem Disaster für Persos von Makedonien.
00:03:06: der König Fliet vom Feld.
00:03:08: er wird ein paar Stationen auch unternehmen um zu schauen ob er sich retten kann.
00:03:12: aber ergibt sich dann schlussendlich Imidius Paulus weil seine Armee ausgerieben worden ist oder gefangen genommen worden ist und der keine anderen Truppen zur Verfügung hat um den Krieg fortzuführen von den Makedonen, die in der Schlacht selbst gekämpft haben.
00:03:27: Wenn wir das nochmal kurz erinnern... Das war so eine dieser typischen mittlerrepublikanischen Schlachten.
00:03:32: Das sind große Ereignisse und groß auch im Sinne von wie viele Menschen daran beteiligt waren.
00:03:39: Wir haben wahrscheinlich auf beiden Seiten ungefähr um die vierzigtausend Mann kämpfen Auf der römischen Seite zwei Vollionen und Verbündete Und auf der makedonischen Seite als Zentrum des Heeres, das Kern wahrscheinlich so um die zwanzig bis fünfundzwanzigtausend Verlangen gieten.
00:03:56: Die dann auch eben zum aller-aller größten Teil oder fast ausschließlich aus makedomischem Bürgern bestehen.
00:04:02: Die Verluste sind vor allem auf makedonomischer Seite erheblich also seine typische Schlacht wie auch King of Skaffalai, seine typischen Schlacht Fahrlangs gegen Legion.
00:04:12: Das heißt in dem Moment wo die Fahrlang von Daher soll es bericht, geht das sehr schlecht aus für die Makedonien.
00:04:19: Das ist auch der Grund wieso er, wie so der König sich dann absetzt von der Schlacht.
00:04:23: Man geht davon aus, es ist wie gesagt immer mit Vorsicht zu genießen.
00:04:27: aber wir gehen so ungefähr vielleicht von zwanzigtausend Verlusten auf makedonischer Seite aus also Toten wirklich ungefähr die Hälfte des Heeres.
00:04:35: Das liegt auch daran, dass die Römer genauso auch schon wie bei Kinos Käferlei nicht unbedingt darauf aus sind Gefangene zu machen sagen wir mal sondern da relativ erbarmungslos und nachdem sie die Fallung gebrochen haben beginnt das große Metzeln wenn man das so ausdrücken will.
00:04:54: Was passiert jetzt nach dieser ganzen Sache?
00:04:57: Der König ist gefangen genommen der Sieger, Emilius Paulus beherrscht das Feld und er macht das was wir vielleicht alle gerne machen würden nach einer großen Arbeitsprojekt.
00:05:07: Er macht erst mal Urlaub!
00:05:09: Nicht unmittelbar nach Pütner aber kurze Zeit später begibt sich Paulus gemeinsam mit seinem Sohn Gipio Emilianos auf eine ausgedehnte Griechenlandreise gehen.
00:05:21: also von In Makedonien, also nach Pythna zieht er zuerst nach Amphipolis und dort so das nötigste zu regeln.
00:05:27: Und dann beginnt ja eben eine große Griechenlandtour, die von Amphiolis im Nordosten, auch der Nordosten vom heutigen Griechland bis an Diadria fast führt.
00:05:38: Er zieht mehr oder weniger durch das ganze Griechnland.
00:05:41: Eine wichtige Station, die er dabei unternimmt ist Delphi.
00:05:45: Also das große panheilinische Heiligtum dieses große Orakel was für alle Grieche in einer Rolle gespielt hat.
00:05:51: Wir erinnern uns auch kurz beim Ausbruch des Krieges, das dritte macadonschen Krieg.
00:05:56: Es spielte Delphi auch eine Rolle.
00:05:58: hier wurde dieses berühmte Attentat auf König Eumines von Pagamon ausgeübt der dort mit Steinen beworfen wurde als er gerade die Straße zum Heiligturm hoch ging wo eben quasi er dann behauptet hat dahinter stünde Paar.
00:06:16: so ist Und während uns auch die Römer haben kurz vor dem Beginn des Krieges einen Anschuldigungsbrief geschickt an Delphi, wo sie eben die ganzen Vorwürfe, die sie gegen Persos erhoben haben noch einmal systematisiert und öffentlich gemacht haben.
00:06:31: Und dieser Anklagebrief wurde in Delphie ausgestellt inschriftlich.
00:06:34: Das war so üblich dass man einfach diplomatische Schreiben zum Beispiel Königsschreiben dass man die als Inschrift dann kopiert hat und öffentlich ausgestellt hat.
00:06:44: Das heißt, die Römer wissen auch um... das ist jetzt wichtig für das Volk, wenn die Römmer wissen um die Bedeutung von Delphi für die gesamte griechische Welt Sie wissen, dass das ein Ort ist an dem Sachen rezipiert werden.
00:06:55: Wenn dort etwas passiert weiß die gesamten griecherische Welt kurz darauf Bescheid was passiert ist.
00:07:01: Und um es vorweg zu nehmen, es passiert doch jetzt etwas da Denn Emilius Paulus kommt eben mit seinem Gefolge nach Delphi.
00:07:08: Und in Delphii findet er einen monumentalen Pfeiler vor, also einen großen mehrere Meter hohen Pfeilern der für ein Monument des Persos gedacht war.
00:07:18: Das aber natürlich durch den Krieg und die Niederlage des Persows nicht zu Ende gebaut wurde.
00:07:23: Paulus macht etwas ganz Interessantes.
00:07:26: Er nimmt einfach diesen Pfeiller und benutzt ihn weiter um an eigenes Monument zu errichten im Delphie und zwar einem Monument für sich selbst wo er dann eben Auf dem Relief sozusagen, also wir haben diesen großen Pfeiler und auf diesem Pfeil wird dann oben eine Reiterstaat hingestellt von Emilius.
00:07:44: Und wir haben ein Relief um den Pfeiller herum geht wo eben die Schlacht von Pütner dargestellt wird.
00:07:52: Wir wissen das weil Teile von diesem Monument überlebt haben.
00:07:56: Die kann man heute noch sehen im Museum wenn man mal in Delphi ist Und das Relief ist ein ganz typisches Schlachtenrelief im Grunde, aber man muss sich das mal vorstellen.
00:08:05: Der römische Felter lässt einen Monument von Persos kapern Es zu Ende bauen als ein Monument für sich selbst, der über diesen makedonschen König gesiegt hat und lässt dann eine Schlacht auf den Relief darstellen wo die Römer gewinnen.
00:08:19: Und das Ganze steht, wenn wir das richtig archäologisch rekonstruieren, steht es in unmittelbarer Nähe des Apollonalichtums also im unmittelbaren Näh des Oracles im Zentrum der griechischen Welt.
00:08:28: Steht jetzt einen Monument was ein Röma von einem Makedon geklaut hat um zu zeigen wie er Makedonen und Griechen besiegt.
00:08:35: Und es ist nicht nur sozusagen die Reiterstatue oben und das Relief, was die Schlacht darstellt.
00:08:44: Das können wir relativ gut rekonstruieren alles, weil der, wie gesagt, das Reliev ist noch erhalten.
00:08:49: Der Pfeiler ist heute nicht mehr erhalten aber wir haben unmittelbar fast am selben Ort einen Pfeiller.
00:08:55: steht bis heute, den ein ähnliches Monument getragen hat, dass Prusias der König von Betynien fünfzehn Jahre vorher errichtet hatte Und das ist sozusagen die Parallel dazu.
00:09:05: Das hat genauso, nicht genau so, aber es hat sehr ähnlich ausgesehen.
00:09:08: deswegen wissen wir das alles relativ gut.
00:09:10: und das steht jetzt eben mitten im Zentrum der griechischen Welt weil man muss sich auch klar machen Delphi ist auch der Ort des sogenannten Ombfallaus also buchstäblich den Nabel der Welt.
00:09:21: diese Vorstellung der griesischen Kultur war es wirklich dass an diesem Apollo Heiligtum das ist das Zentrum So ein Dutzend Meter daneben steht jetzt ein großes Monument für eine Römer, der die Griechen besiegt hat.
00:09:35: Weil es waren ja nicht nur Makedoninnen in der Schlacht von Pythneu gekämpft haben und zwar nicht mehr Makedonen, die insgesamt den Krieg gegen Paulus geführt haben sondern durch große anti-Römische Ressentiments hatten sich am Ende viele griechische Poleis und Stadtstaaten auch auf die makedonsche Seite gestellt.
00:09:57: Er inszeniert seinen Sieg so deutlich, wie er es nur gehen kann.
00:10:01: Und ein letztes Detail ist dann noch wichtig.
00:10:04: dieses Monument, dieses Denkmal hat natürlich auch eine Immschrift und diese Innschrift haben wir noch erhalten die hat überlebt und ich lese einfach gerade mal vor was in dieser Inschrift steht.
00:10:21: Zwei Dinge sind daran superinteressant.
00:10:23: Das eine ist der Inhalt selbst, also es steht da Lukius Emilius, der Sohn des Lukios, der Imperator hat Es von König Persoes und den Maggedonen genommen.
00:10:34: Es meint das Monument und genommen, kepelt... Also ja, genommen er hatte sie ihn entrissen, er hatte ihn geklaut.
00:10:40: Der schreibt quasi auch in seiner Inschriftschritte dahin ganz genau was er gemacht hat.
00:10:45: Ich, Lukias Emilios Paulus, Der Imperator habe das von Königspersoes weggenommen.
00:10:50: Und der zweite Punkt, der interessant ist, ist die Sprache.
00:10:52: Weil diese Inschrift ist – das hat man gehört – auf Latein verfasst und das ist jetzt nun wieder bezeichnend weil wir sind noch einmal im Zentrum der griechischen Welt in einem Heiligtum was Jahrhunderte ja schon eine jahrhundete alte Geschichte hatte wo sehr viele Inschriften und Monumenten und Denkmäler sind und sie sind natürlich alle auf Griechisch.
00:11:13: Jetzt haben wir es aber so dass hier die A oberer wenn wir so wollen ihre Sprache Demonstrativ in großen Buchstaben, die jeder sehen konnte, dahingestellt haben.
00:11:23: Und man hat sich überlegt ja macht das überhaupt Sinn?
00:11:26: Können die Griechen das überhaupt lesen?
00:11:27: Die können hier alle keine Dateien?
00:11:28: Das stimmt auch!
00:11:29: Die können wahrscheinlich alle... also wahrscheinlich haben die meisten Leute, die dafür besucht haben anschließend, haben diese Inschrift nicht verstanden wenn sie nicht ruhig waren.
00:11:36: aber darum geht es nicht.
00:11:37: Es geht nicht darum, dass Sie sie verstehen.
00:11:39: Es geht darum, das diese Innschrift in dieser Sprache auf diesem Monument in Delphi
00:11:43: steht.".
00:11:43: Das ist ein Zeichen, das die Römer gewonnen haben und das ist ein zeichen was auch jeder Grieche verstanden hat, auch wenn er den einzelnen Wortlaut vielleicht nicht darf verziehen kann.
00:11:53: Vielleicht als Detail noch?
00:11:54: Ist es auch interessant, wenn man sich diese Inschrift anguckt von einem linguistischen Standpunkt, dass wir's hier mit einer relativ frühen Form von Lateinen zu tun haben... Also wir sind ja in den Hundertsechziger Jahren.
00:12:06: Die Entwicklungsstufen des Lateins können wir anhand von so alten Inschriffen relativ gut nachvollziehen.
00:12:12: Und wenn man sich den Text hier ansieht, das sind so ein oder zwei kleine Archäismen zum Beispiel.
00:12:18: Emilius würden wir oder schreiben auch die Römer mit AE vorne.
00:12:22: Hier auf der Inschrift ist es mit AI Entweder weil es, also wahrscheinlich war eben so eine Vorstufe des Lateines.
00:12:29: Wir haben ältere Inschriften wo diese Difthongen auch so funktioniert und noch nicht so funktioniert haben wie sie dann in der klassischen Zeit ausgesehen haben.
00:12:36: Wenigerwahrscheinlich ist das hier ein der Steinmetz der das gemacht hat dass der griechisch... Dass er halt ein Grieche war natürlich und dass der, weil es ein griechen dieses AI in der Form nicht gibt aber einen AI was so ähnlich klingt, dass er das so übernommen hat.
00:12:49: Aber das macht eigentlich nicht so richtig Sinn.
00:12:51: Das würde nur Sinn machen, wenn die Inschrift auf Griechisch wäre.
00:12:54: Nicht auf Lateinisch, ehrlich gesagt!
00:12:56: Also ist es am Ende doch wahrscheinlicher dass wir hier eine frühere Form des lateinischen noch haben.
00:13:02: Was nicht so wichtig ist aber was auch ganz interessant ist.
00:13:05: Dass er also das Versehen Julius Paulus zuerst macht erfährt nach Delphi um ein Monument des Persos zu entweilen, zu klauen und als Monument für seinen eigenen Sieg im Zentrum der griechischen Welt aufzustellen.
00:13:18: Danach reist er allerdings weiter.
00:13:20: Wir haben aus den verschiedenen Quellen Livius und Polybius und Plutarch, wissen wir wo er sonst noch gewesen ist.
00:13:27: Er reiste vor der Vielweil noch in Bootschen genau.
00:13:30: Erreiste dann weiter nach Chalkiss, nach Aulis, der mythische Ort, wo Agamemne und seine Tochter angeblich den Göttern geopfert hat um gute Segelbedingungen für den Krieg gegen Troja herzustellen.
00:13:42: Er Reist danach nach Athen, nach Korinth, Sykion auf der Peloponnesis Argos, Epidaurus Sparta, Megalopolis und Olympia.
00:13:50: Also all diese, vor allem eben diese Städte in die Peloponnese, die er besuchen geht.
00:13:55: Und anschließend reißt er wieder – das macht es jetzt ein bisschen kompliziert – nach Amphipolis zurück.
00:14:00: Er geht von Macedonia einmal quer durch Griechenland und endet dort wo er angefangen hat nämlich im Herzen von Macedonien.
00:14:08: Die Reise, die Gründe für diese Reise werden in den Quellen unterschiedlich identifiziert.
00:14:13: Sagen wir die eher rum Naja, rumpfreundlich sind sie alle.
00:14:16: Aber die, also Livius zum Beispiel schreibt... Wenn man die Beschreibung von Livius lest und auch die von Plotarch zum Teil dann ist es mir irgendwie so eine Grande Tour, ne?
00:14:26: Also eine Bildungsreise, die er durch Griechenland unternimmt.
00:14:30: Er erscheint überall wie ein... wie ein netter Tourist, der sich für alle interessiert.
00:14:34: Guckt sich die Tempeler an, er ist immer total begeistert von allem und in den Städten durch die Erzieht geht er immer zu den Tempeln und opfert sehr pietätvoll den Göttern.
00:14:45: Also benimmt sich wie ein guter gebildeter Römer, der es sich im Jetzkriechenland anschaut.
00:14:50: Das ist also möglich aber wahrscheinlich nicht die ganze Geschichte, da total.
00:14:57: ich muss man immer aufpassen.
00:14:59: Der hat ja Plutarchester bekannt dafür, dass er die sogenannten Doppelbiografien geschrieben hat.
00:15:03: Er nimmt immer einen Römer und ein Griechen, schreibt Biographien über beide und dann einen gemeinsamen Vergleich der Part, die so immer.
00:15:11: Und deswegen muss man immer wenn man eine Biografie liest in die Plutarchy geschrieben hat von einer antiken Person, muss man den zweiten Teil des Paares lesen um wirklich alle Nuancen mitzukriegen.
00:15:25: Bei Emilius Paulus ist es jetzt so.
00:15:28: Man könnte jetzt argumentieren, dass die Rundreise von dem Ilios Paulus als guter Tourist, der sich immer gut benimmt.
00:15:37: Der die griechische Kultur respektiert, der die Tempel respektirt und der immer opfert.
00:15:40: Das Gegenstück dazu ist Sulla in den Achtzigerjahren vor Christus also in der Spätenrepublik auch durch Griechenland reißt allerdings als Plünderer oder Oberer und alle Tempeln zerstört und ausbeutet und Athen zerstürt usw.
00:15:55: Also da muss man so ein bisschen vorsichtig sein!
00:15:58: Bei unserer dritten Quelle, bei Polygius klingt das ganz auch schon anders.
00:16:01: Also da ist der Tourismus nicht so wirklich der ausschlaggebende Punkt sondern es geht eben auch darum dass er sich einmal ganz Griechenland ansieht und ganz Macedonien ansieht.
00:16:11: Es ist ein bisschen militärisch orientiert.
00:16:14: Er guckt sich die Topografie an, er guckt sie die Festung an... ...es ist mehr eine Inspektionsreise vom Weib her als das jetzt einfach nur eine Freizeit Reise ist.
00:16:25: Was ich sage, also unabhängig davon... Ich glaube es ist keine Frage entweder oder sondern es sind sowohl als auch.
00:16:31: Griechenbegeisterung für Griechendland und Interesse an griechischer Kultur war zu diesem Zeitpunkt in der republikanischen Oberschicht sehr verbreitet.
00:16:40: die waren alle sehr stark schon damals beeindruckt oder waren gerade dabei sehr stark beeinflusst zu werden von der griechen Kultur.
00:16:48: das heißt ein bisschen ein bisschen Tourismus war bestimmt mit dabei.
00:16:52: allerdings Nicht nur das.
00:16:54: Es war auch eine Inspektionsreise, es war auch einer Reise des stellvertretenden Römischer Macht in Griechenland, der sich einmal überall zeigen wollte.
00:17:05: Er will sich zeigen als jemand, der gerade die Markedon besicht hat und aber den Griechien gegenüber freundlich gesendet ist weil er geht hier überall hin gucken und findet das alles toll.
00:17:14: Das heißt, dass so eine Mischung aus einem Triumphzug das Sieger ist Und gleichzeitig sozusagen eine Demonstration, dass man gegen Griechenland an sich nichts hat.
00:17:22: Sondern eigentlich ein griechen Freund ist wenn man so will.
00:17:26: Als er nach dieser Reise wieder zurückgekommen ist nach Amphipolis in Macedonien hielt er dort große Siegesspiele ab.
00:17:34: Auf seiner Reise hatte er die Elite der Städte, durch die er gereist ist und quasi immer so im Vorbeige in eingeladen und gesagt hat das Andere Königin gesagt, die sollen nach Amphipolis kommen.
00:17:44: Er hat aber auch Gesandschaften geschickt an die Poleis auf den Inseln und den kleinen Asien und an die restlichen Königen, die es noch gab.
00:17:51: Also er hat quasi ein bisschen versucht, in großem Teil der griechischen Welt einzulernen zu diesen Siegels spielen.
00:17:58: Und das Besondere daran ist jetzt, dass es nicht... Ich habe gerade eben seine Reise an Triumph zu genannt.
00:18:04: Das war's natürlich nicht in einem Formal, sondern an einen Triumphzug kann man in Rom stattfinden.
00:18:08: Aber wenn wir uns angucken wie ein Triumph funktioniert?
00:18:10: Ein Triumph besteht daraus, dass er erfolgreicher Felther mit seiner Armee in Rom einzieht.
00:18:15: Dass er dort im Haupttempel der Stadt Und dass er anschließend ex-Votospiele, also versprochene Spiele einlöst um diesen Sieg zu feiern und um den Göttern für diesen Siegt zu danken.
00:18:27: Das sind diese ex-votospieler.
00:18:28: In Romens sind Spiele meistens die Ludis sind zu diesem Zeitpunkt vor allem Spiele im Zirkus Maximus Also Wagenrennen verbunden mit noch ein paar anderen Wettbewerben.
00:18:39: Gladiatoren kämpfe eher nicht.
00:18:41: Die sind in einem anderen Kontext, die gehören nicht unbedingt ins Lumpfkontext hinzu.
00:18:47: Das ist so das typische Muster.
00:18:49: Man hat in der Forschung versucht, diese Reise auch in diesem Kontext zu interpretieren.
00:18:54: Also quasi die Griechenland-Reise ist der Triumphzug, der ihm jetzt nicht nach Rom und durch Rom geht sondern der durch Griechendern geht, der aber immer mit einem Opfer in dem Haupttempel der Stadt endet.
00:19:05: Und dann hat man diese Siegesspielen am Fipolis eben als ein strukturelles Equivalent zu den Exvotospielen interpretiert.
00:19:12: Das ist das was nachdem eigentlichen Triumphs passiert.
00:19:15: Und das Interessante hier ist allerdings, dass diese Spiele im griechischen Stil stattgefunden haben.
00:19:20: Also nicht mit Wagenrennen und dem was die Römer so damit machen sondern mit gymnischen Argonen und mit musischen Argonen.
00:19:27: Das heißt wir haben klassische griecherische Spiele, Rennen, Ringen, Boxkämpfe sowas aber auch Wettbewerbe also musischer Argoner, also Wettbetwerbe in Theater, im Singen oder in anderen Dingen.
00:19:40: Die künstlerischen Darbietung um natürlich Gastmäder dazu.
00:19:44: Das ist, und jetzt ist natürlich sozusagen die Parallele dem Aufmerksam-Hörer schon sofort klar geworden.
00:19:50: Das ist natürlich nicht zufällig etwas ähnliches wie das was Flamininus hundred ninety sechsundneunzig gemacht hat der die Schlaf bei Kynos Keffalai gegen Philipp den Fünfen gewonnen hat Und dann an den Istmischen Spielen also auf dem Istmus von Korinth Die Freiheit der Griechen programmiert hatte.
00:20:07: Flamininos hat Spiele die stattgefunden haben und die etabliert waren benutzt um dort seine Politik zu verkünden.
00:20:15: Paulus macht etwas leicht anderes, er schafft einen eigenen zeremoniellen Rahmen in dem er Spiele selbst veranstalten lässt im Amphipoles.
00:20:25: Er benutzt sie aber für den gleichen Zweck, er ruft die Griechen herbei.
00:20:28: wir haben ein großes griechisches und nicht-griechische Publikum und der benutzt ganz explizit diese Versammlung um ein paar Dinge zu machen.
00:20:37: erstens um seinen Sieg zu feiern und zu demonstrieren.
00:20:41: Das tut er auf eine sehr eingängliche Art und Weise, die Eindruck gemacht haben muss.
00:20:46: Nämlich durch eine Beute schauen!
00:20:48: Die erbeuteten Waffen- und Panzer- und Helme- und Rüstung der Soldaten der makedonischen Armee.
00:20:54: bei Pütner wird alles auf einen riesigen Haufen geschichtet und dann von Paulos angezündet als Zeichen eben dafür dass die Wehrkraft des makedonianischen Staates zerstört worden ist.
00:21:06: Bronze Schilde kann man natürlich nicht anzünden, die sind zu wertvoll.
00:21:09: Die hat man sozusagen auf Schiffe verbracht und dann anschließend nach Hohntransportiert.
00:21:13: Es wird aber daneben auch die Beute ausgestellt, die Paulos gemacht hat.
00:21:16: Das heißt aus der Plünderung, dazu kommen wir später noch Aus der Plünderung von Makedonien und anderen Teilen Griechenlands.
00:21:22: Also erbeutete Skulpturen gemälde Textilien Edelmetalle Elfenballen Wird alles ausgestellte mit alle Anwesenden sich das anschauen können Darunter natürlich auch der gesamten Staatsschatz des der makedonischen Könige als Dynastie gehasht haben und eben auch viel Reichtum angeholft haben, Königsinsignien usw.
00:21:43: Prachtrustungen der makedonischen Könige – das wird alles aufgestellt um den Versammelchen Griechen zu zeigen.
00:21:49: wir die Römer haben das alles kaputt gemacht, wir die röme haben gewonnen.
00:21:54: dass ist ja Beweis dafür!
00:21:55: Und anschließend vor allem die kostbaren Sachen in der Staatsstadt nach Home verbracht und dann noch mal in dem richtigen Triumphzug des Paulus bekommt einen dreitägigen Triumpfzug zugesprochen, was eine erhebliche Dauer für ein Triumphzug ist.
00:22:10: Und da werden eben diese Objekte die geraubten Kunstgegenstände, die Beute, die erbeuteten Waffen der Königpaar und seine Familie sowie eine Reihe von Hochrängenoffizieren.
00:22:24: Und Offiziellen des magiebundischen Staates werden dann alle im Triumphzug dort präsentiert in Rom wo ein Triumphzug hingehört sozusagen.
00:22:32: Der zweite Grund, wieso er diese Spiele organisiert und das zweite Punkt für die er sie benutzt ist auch wieder strukturell ähnlich zu Flamininos.
00:22:40: Er beschreibt sie nämlich als Gerichtstage bzw.
00:22:44: er benutzt sie als gerichtstage.
00:22:46: Das heißt im Umfeld der Spiele haben wir drei Tage wo die Neuordnung Griechenlands durch die Römer entschieden wird teilweise und teilweise verkündet wird Das heißt, wo Gesetze erlassen werden.
00:23:01: Wo die Neuordnung Griechenlands jetzt erklärt wird und wo einfach die neue Version der griechischen Welt unter impliziterrömische Herrschaft präsentiert wird.
00:23:10: Er tut das nicht alleine!
00:23:11: Wir haben wie in allen Fällen, wo Rom solche Siege davon trägt, schickt der Senat eine Senatskommission aus – also die Dekemviri, also zehn Männer weil es meistens seine Kommission aus zehn Männern ist die eben im Namen des Senates in Kooperation mit dem Feldherrn vor Ort oder mit dem Konsul vor Ort, die eben sozusagen die neue Ordnung festlegen sollen.
00:23:32: Das kann heißen dass man etwas provincialisiert das man eben förmlich an der Provinz einrichtet.
00:23:37: es kann einfach nur die Friedensbedingungen sein die man dann aushandelt und ratifiziert werden.
00:23:41: aber das passiert meistens in den Fasten nie von dem Feltern alleine sondern immer mit dem Senat.
00:23:47: Und wir wissen da eben auch dass jetzt bei diesen Spielen in Amphipolis wird ein großes Podium errichtet, also eine Rednertribüne.
00:23:55: Und auf dieser Redner-Tribüne sitzen oder stehen Emilius Paulus und seine Offiziere und diese Hochheilung-Offiziere unter dem Podium sozusagen drum herum sitzen die oder stehen die Makedonen und Anwesenden Griechen um sich eben anzuhören was jetzt über sie entschieden wird.
00:24:16: Und wir haben eine kurze Beschreibung von aus Livius, der die Szene einigermaßen detailliert beschreibt.
00:24:23: Er beschreibt doch sehr detailliert was die Friedensbedingungen sind.
00:24:25: Aber was er vor allem betont am Anfang ist der Eindruck den das alles gemacht haben muss auf die besiegten Makedonien, auf die Besiegten Griechen und auf dem Rest der griechischen Welt.
00:24:34: Ich zitiere einmal ganz kurz aus Livus Obwohl sie also die Makedonen Die Herrschaft eines Königs gewohnt waren zeigte die neue Herrschaft doch ein schreckliches Gesicht.
00:24:45: Die Gerichtstribüne, der Auftritt nach dem Platz geschafft worden war, der Herold, das hinaufschreiten all dies, dass ihren Augen und Ohren ungewohnt waren – und sogar Bundesgenossen – aber wie viel mehr aber besiegte Feinde Entschreckung versetzen
00:24:58: konnte.".
00:25:01: Wir können uns das also so bildlich vorstellen, was Livius nur andeutet ist eben die Inszenierung der geballten römischen Macht.
00:25:09: Wir haben die Feltern und die Senatoren mit ihnen in ihren Rüstungen begleitet von Soldaten, die das Ganze absichern, begleitet von Liktoren als Zeichen sozusagen der senatorischen Gewalt oder nicht der senatorische Gewalt aber als Zeichender.
00:25:23: des Imperiums der Römer.
00:25:25: Wir haben ein gewisses Zermondial, was hier beschrieben wird.
00:25:29: und dann haben wir noch etwas.
00:25:30: dazukommt das Phänomen, dass Paulus seine Entscheidung und den das ganze Verfahren explizit – und wir denken hier wieder an Delphi – auf Latein verkündet
00:25:39: hat.".
00:25:39: Das heißt also römische Fiat.
00:25:41: die Entscheidungen werden in einer Sprache verkündete und erklärt, wie die Sprache der Sieger ist, die die Anwesenden zum Rundhundzigundund Prozent nicht verstanden haben!
00:25:50: Es wurde von einem anwesenden Pretor, ein Mann namens Gnaeus Octavius.
00:25:55: Wurde es dann sozusagen live gedolmetscht vom Lateinischen ins Griechische und das war natürlich vollkommen bewusst genauso organisiert.
00:26:03: Es geht nicht darum dass Emilius Paulus kein griechisch gekonnt hätte.
00:26:06: Das konnte er natürlich!
00:26:08: Es geht auch nicht darum, dass Gnaeos Octavios jetzt der einzige war.
00:26:11: bei den Römern der Grieche ganze, also in der Elite können wenn nicht alle aber wirklich die allermeisten Griecher Und auch gut und sowohl aktiv wie passiv.
00:26:22: Wir haben genug andere Berichte, wo wir das alles erruhen können.
00:26:25: Aber es ist hier wieder Symbolepolitik.
00:26:27: Es ist die Sprache der Sieger, die sich in der Spielstätte von Amphipolis Gehör verschafft genauso wie sie sich schon auf dem Pfeilermonument in Delphi Gehört verschafft hat.
00:26:39: Das heißt, es ist eine symbolische Geste, die angekündigt.
00:26:42: Es beginnt etwas Neues – Die Römer sind jetzt hier!
00:26:45: Dann benutzt ihr eben diese drei Tage um gemeinsam mit dieser Senatskommission die Friedensbedingungen oder den Neuordnungen der griechischen Welt, so sollte man es eher sagen zu verkünden.
00:26:57: Und wenn wir uns dann kurz mal anschauen was dabei raus kommt, dann merken wir recht schnell Es ist etwas deutlich anderes als bei Kynos Kefalai und es ist ein etwas deutlich anderer, so ein härteres auch noch also beim Friedensvertrag von Aparmea gegen Antioch aus dem Dritten.
00:27:14: Die Schlacht von Pütner bedeutet vor allem das Ende des unabhängigen makedonischen Königtums.
00:27:22: Königtum, eine Dynastie.
00:27:24: Also nicht die Dynasti-, aber eine Institution also als... Die Makedonnen haben Könige das hat sie immer in der griechischen Welt ein bisschen besonders gemacht weil die griecherische Welt Könige nicht so richtig kannte vor Alexander dem Großen.
00:27:36: Aber wenn wir den legendenhaften Erzählungen glauben können, die in den Quellen überliefert sind dann hatten die Makedonen einen König.
00:27:42: seit einem wahrscheinlich fiktiven Mann namens Karanos im achten Jahrhundert Und vom VIII.
00:27:47: Jahrhundert bis eben jetzt zum Jahre Hundert und Sechzig wurden Makedonen von Königem beherrscht, das endet jetzt!
00:27:53: Das Königtum wird von den Römern liquidiert.
00:27:58: der Staat wird einmal so auf links gekrempelt wobei wir auch da nochmal drüber reden müssen wie genau das aussieht es?
00:28:06: die Quellen sind sich einig dass etwas in Anfangszeichen eingeführt wird was man die sogenannten Merides nennt also Singulameres Plural Merides, das griechische Wort bedeutet Bezirk oder Regionen wenn man so will.
00:28:19: Aber eigentlich etymologisch vom Wortsinn her bedeutet es nur ein Teil von etwas und diese vier Merides werden eben jetzt in den Können sehr stark betont.
00:28:31: Das heißt die Implikation ist dass markadonische Königreich wird in vier Regionen aufgeteilt, die jeweils um eine Hauptstadt mit sehr großen Anfangszeichen, also um eine größere Stadt herum gruppiert sind.
00:28:44: Und diese vier Regionen sind wenn wir von Osten nach Westen gehen einmal am Fipolis und die Region zwischen Strümon und Nestos Also das sind immer so Flüsse und Gebirge die ich jetzt aufzähle Einmal Tessaloniki und die region zwischen dem Strümon und dem Axios.
00:28:58: Zu diesem Teil gehört auch die Chalkidiki, also diese drei Finger in Nordwilchland Dann Pellan, die alte Königsstands-Makadoniens und die Region zwischen Axios und Peneas.
00:29:08: Das inkludiert auch die Orakelstätte von Dion.
00:29:11: Das ist eines der großen, genauso wie Delphi, eines der Großen panhellenischen Orakeler.
00:29:15: Also sehr richtig!
00:29:17: Und es inkludiert auch den Berg Olympe.
00:29:20: Der ist an der Ostküste Griechenlands in Makadonien also die Wohnstätte der Götter.
00:29:24: Und dann schließlich als vierten Teil haben wir noch Pelagonia Die Stadtpelagonia und die westlichen Gebiete Makadoniens sowie das Bergland.
00:29:31: Das sind eben diese vier Teile.
00:29:34: Die Quellen sagen, die vier regionalen Einheiten werden dann wie Bundesstaaten organisiert.
00:29:40: ein bisschen also jährlich wechselnde Beamte und einen Rat regiert sie Und in der Forschung hat sich lange die Vorstellung gehalten dass das sozusagen dass aus der Konkursmasse des makudonischen Staates vier unabhängige neue Staaten geschaffen werden, also vier Republiken.
00:29:58: Oder man nennt sie häufig in den deutschen Forschungsstaatpartnern am häufigsten über den Begriff der Teilrepublikum.
00:30:04: Also das makudonianische Königtum wird abgeschafft, der Staat wird in vier Teile gegliedert und das sind dann diese Teil-Republiken Und die sind alle unabhängig für sich und die dürfen auch nicht miteinander kooperieren und die durfen auch nicht sich wieder vereinen.
00:30:18: Das ist so die gängige Interpretation.
00:30:21: Das ist, also erstmal ist der Begriff Republik natürlich schwierig.
00:30:25: Weil ja es werden zwar Beamte gewählt und es gibt einen Rat
00:30:28: usw.,
00:30:29: das ist aber jetzt... Also im besten Fall sagen wir es eine eher oligarchische Verfassung nach griechischem Vorbild.
00:30:37: Und die genaue Natur dieser Merides- und die Herkunft des Begriffs unter Institutionen ist auch umstritten.
00:30:42: War es wirklich?
00:30:44: Unabhängige Zwargstaaten, also mit der Idee dahinter ist das wir es dann eben mit einer geostrategischen Plan der Römer zu tun haben.
00:30:53: Man will den großen starken Konkurrenten in Macedonien nicht mehr haben.
00:30:57: Also teilt man einen großen Staat in vier kleine Staate auf die nicht stark sind und die nicht mächtig sind, die nicht miteinander kooperieren dürfen.
00:31:05: Dann hat man keine Probleme mehr.
00:31:06: Das ist so die geostratägliche Sichtweise darauf.
00:31:10: oder waren die Merides gar nicht wirklich unabhängige Teilrepubliken, sondern stärker gemachte regionale Einheiten eines überlebenden makedonischen Staates.
00:31:23: Und für diese letzte Reposition die insbesondere in den letzten Jahren Frank Daubner vertreten hat, Kollege Hirntrier dafür sprechen einige Indizien angefangen schon beim Namen denn Méris heißt Teil.
00:31:34: Und auch wenn wir in den Lateinischenquellen gucken, Divius benutzt als lateinisches Equivalent davon immer das Wort Pass was genau das Gleiche ist ein Teil, einen Anteil von etwas Als Staaten oder Republiken oder irgendetwas was Semantische in diese Richtung geht während sie den Quellen nie bezeichnen Sondern immer nur als Teil und ein Teil impliziert halt Teil wovon eigentlich?
00:31:55: Und werden wir uns die Münzprägung angucken Dann wird das noch ein bisschen verstärkt dadurch, denn dieser einzelnen Merides prägen Münsten nach antagonidischen Vorbildern.
00:32:04: Also die sehen auch so ähnlich aus, sie haben ähnliche Symbole darauf.
00:32:07: was sich allerdings geändert hat ist die Aufschrift.
00:32:10: So makudonische Münzen aus der Königszeit tragen den Namen des Königs im Genitiv und dahinter dem Königstitel Basileus Und diese neuen Münzen der Merides tragen eine andere Umschrift nämlich Makedonon-Prothis oder Makedonnon-Deuteras und so weiter.
00:32:29: Also wortwörtlich erster Teil, das Teil muss man sich immer denken, Prothis heißt Erster, Deuteras heißt Zweiter, aber erster Klammateil der Makedonen also Plural Makedonian genitiv.
00:32:40: Erster Teil der Magedonen, zweiter Teil der Makedonen, dritter Teil der makedonen.
00:32:44: Und das ist dann doch schon interessant weil es in den Münzen ganz deutlich Teil von etwas anderem... erklärt wird quasi, als Erklärung wer diese Münze geprägt hat.
00:32:57: Auch andere Bedingungen die man diskutiert hat, die man so gedeutet hat das Typ immer versuchen Macedonien zu spalten in vier Teile die nichts miteinander zu tun haben sind wenn man sie ein bisschen kontextualisiert vielleicht gar nicht so umgewöhnlich.
00:33:09: also was immer wieder betont wird ist dass die Einwohner dieser Mehre des Nichts das Recht hatten nach Belieben zu reisen oder ihre Wohnstädte zu wechseln.
00:33:19: Sie durften auch nicht Handel treiben mit Leuten in einem anderen Teil, an einer anderen Meeres und sie durften aber auch nicht Leute heiraten in eine andere Meere ist.
00:33:29: Also das was bei den Lateinischen Cranes das Usekonubium und das Usekommerz über das Heiratsrecht und das Handelsrecht erwinkt wird.
00:33:35: Das spricht natürlich auf den ersten Blick dafür dass wir die Teilung der Punkt davon waren.
00:33:42: Aber wenn man sich anschaut zu der gleichen Zeit, wie es in verschiedenen griechischen Keunen, also so Bundesstaaten organisiert war.
00:33:49: Also Zusammenschlüsse von unterschiedlichen Polis zu einem großen Bundesstaat auch da haben wir nicht selten... Also nicht in allen Fällen aber es gibt durchaus Fälle wo es diese bundesstaatliche Verfassung zwar gibt, aber ein automatisches Recht oder ein automatischer Heiratsrecht und ein automatisches Handelsrecht zwischen den Städten auch nicht unbedingt existiert.
00:34:11: Das heißt, es muss nicht wirklich dafür sprechen dass es hier komplett separate Einheiten waren oder nicht.
00:34:17: Zudem sollte man auch noch erwähnen das die neue Forschung stark gemacht hat, dass diese Merides nicht eine Erfindung der Römer sind.
00:34:24: Sie gehen wahrscheinlich auf Institutionen zurück die eben schon in den Königzeitlichen Macedonien existiert haben Eine Einteilung sozusagen einer Zwischeninstanz zwischen der königlichen Zentrale und den einzelnen Poles Auf dem Gebiet eben des Makedonischen Reiches.
00:34:41: Und wenn man das alles so zusammen betrachtet, finde ich ist es dann doch wahrscheinlich eher sinnvoll.
00:34:48: Es ist wie gesagt alles unsicher.
00:34:49: Man versucht aus sehr fragmentarischen und problematischen Quellen die Jahrhunderte später zum Teil geschrieben worden sind versucht herauszufinden wie das alles organisiert war.
00:34:57: aber es ist nicht unmöglich und ich würde sogar fast sagen eigentlich dass Wahrscheinlich ist, dass wir es nicht mit einer Aufsplittung in vier unabhängige Teilrepubliken zu tun haben.
00:35:07: Sondern das eine Form des, so ein Art makedonisches Koinon, also ein Art markedonischer Bundesstaat besteht weiter der allerdings in vier einzelne Teile aufgesplittet ist die relativ separat für sich stehen, die aber Teil eines markedronischen Ganzen sind.
00:35:22: und Das wäre dann sozusagen ein unitärer makedonischer Staat immer noch, der weiter besteht nach Hundert und Sechzig.
00:35:32: Allerdings ist das wichtig nicht mehr unter dem König!
00:35:35: Die Römer verkaufen die Neuordnung.
00:35:37: Makedonians, dass sagen die können explizit bei Amphipolis.
00:35:41: für sie verkaufen sie wie schon den zweiten makedonianischen Krieg als eine Befreiung.
00:35:45: Diesmal werden allerdings nicht die Griechen befreit sondern die Makedonen werden befreitt von ihren Königen.
00:35:53: Lesart von dieser ganzen Sache.
00:35:55: Das heißt, wir haben meiner Meinung nach, ich habe mich überzeugen lassen eigentlich einen weiterbestehenden schwachen unitären machedormischen Staat der nicht mehr von einem König regiert wird sondern von einem von Rom instituierten Synhedrion und das ist auch viele nicht uninteressant weil ein Synhedron, dass es nichts anderes als das griechische Wort für Senat eine Versammlung die das ganze eben führt.
00:36:19: Es kommen noch weitere Friedensbedingungen hinzu bzw.
00:36:23: weitere Einschränkungen hinzuzuholen, die eben sicherstellen sollen dass dieses makudonische Etwas was es dann jetzt gibt.
00:36:30: Weiterhin schwach bleibt und keine Gefahr für Rom mehr darstellt.
00:36:34: Makudoni hat empfindliche finanzielle Strafen und ökonomische Einbußen hinzunehmen.
00:36:38: also ein jährlicher Tribut von hundert Talenten wird auferlegt den Makudonin an Rom zahlen muss.
00:36:44: Die Crane sagen explizit, dass es die Hälfte dessen ist was die Makedon sonst, also was der makedonsche König an Steuern hatte erheben können.
00:36:53: Wir reden von etwa hundert Talenten jährlich, die allerdings auf Dauer geschaltet waren.
00:36:57: das heißt nicht eine Kriegsentschädigung wo man nach zehn Jahren durch ist so wie bei den früheren Friedensverträgen sondern ein jährlichen Tribut der Unbegrenztes.
00:37:10: oder wenn man machsistisch gesagt die Produktionsmittel, fallen alle in römische Hände.
00:37:15: Dazu zählen Bergwerke aber auch Länder also allgemeinen Weideland Ackerland und Wälder und aber auch Bergwerker sozusagen jetzt nicht nur Steinbergwerke sondern auch die Silberminen von von von Makedonien die eben so wichtig waren schon unter Philipp dem Zweiten um aus Makedonia ein großes Königreich zu machen.
00:37:35: Man muss jetzt nicht darüber streiten, von einem rechtlichen Standpunkt her ob die jetzt noch immer eine mal gedrumpfsten Staat gehören.
00:37:41: Ob der römische Staat sie annektiert oder nicht?
00:37:43: Darum geht es eigentlich nicht aber in den Quellen wird deutlich gesagt dass der röhmische Senat darüber entscheidet was mit diesen Dingen passiert Und dass ja auch das Recht hat, sie zu verpachten oder sie nicht zu verpauchten.
00:37:55: Der römische Senat entscheidet sich dafür in allermeisten Fällen, also Ländereien Bergwerke, Wälder, dass man eben sie nicht verpachtet.
00:38:02: Das heißt die liegen brach und werden nicht genutzt.
00:38:05: Bei den Wälden wird auch explizit gesagt wieso nicht?
00:38:08: Weil Wäller Holz braucht man in der Antike vor allem für Schiffsbau – also nicht vor allem!
00:38:13: Man braucht Holz für sehr viele Dinge aber unter anderem auch für Schiffsbau.
00:38:16: Die Macedonen hatten immer eine relativ große Flotte die auch gefährlich wurde, die auch im dritten Markedonschenkrieg an Olle gespielt hat.
00:38:23: Und das makedonische Holz – die markedonischen Wälder waren schon in der Klassik bekannt dafür für ihre gute Qualität und weil sie geeignet waren für den Schiffsbauen.
00:38:32: Also die Athena im fünften Jahrhundert, in der artistisch-deelischen Seebund, die Athena waren sehr, sehr, erpicht darauf Verträge mit dem markedronischen Königen abzuschließen um eben Holz aus Macedonien zu bekommen, um ihre Schiffe bauen zu können.
00:38:47: Und diese Verträge mussten mit dem König abgeschlossen werden, weil die Wälder königlicher Besitz war.
00:38:52: Das heißt das war wenn man so will staatslich oder königlich organisiert und eine Quelle von Einkommen für den makedonischen König.
00:39:01: Unter anderem noch ein Grund wieso man das ganze jetzt hat brachlegen lassen.
00:39:05: Es wurde auch explizit verfügt dass die Silberminen geschossen werden sollten.
00:39:09: also da merkt man deutlich man will diesen überlebenden makedonianischen etwas nenn ich das jetzt immer die Möglichkeit wegnehmen, noch mal zu militärisch-ökonomisch zu erstarken.
00:39:22: Und Macedonien wird natürlich auch demilitarisiert in Teilen.
00:39:26: Es werden wichtige Festungen wie Demetrias also eine der drei Fesseln Griechenlands wird geschleift damit es eben im zukünftigen Krieg wenn das dann zu einem Kämer nicht mehr benutzt werden kann.
00:39:37: allerdings spricht man den und den vier Merides zu in einen geringen Ausmaß Truppen zu unterhalten.
00:39:44: Das ist nicht so, dass man komplett demilitarisiert.
00:39:47: Um explizit mit der Begründung, damit man angrenzende Barbaren abwehren kann wenn die Überfälle machen wollen.
00:39:54: Das heißt wir haben eine Demilitarisierung aber nur teilweise eine Demmilitarisierung.
00:39:58: Wie kann man das Ganze jetzt verstehen?
00:40:00: Und politisch... Das ist erst mal nur der erste Teil dieser Neuerordnung.
00:40:05: Die politischen administrativen Änderungen Ruhms sollte man Meiner Meinung nach ist eine Zerschlagung vor allem des Königthums.
00:40:13: Nicht unbedingt des markedonischen Staates, sondern das Königtum als einer gefährlichen, beruhm-gefährlich werdenden, werdenkönnenden Institutionen.
00:40:22: Zerschlagung des Königtums, eine Reform des makadonischen States, eine Gesetzesgebung und Verfassungsgebungen, wenn man so will aus den Händen Roms, aus den händen des Senats – also der Senat erlässt diese Gesetze für Makedonien.
00:40:34: Und das Ziel war eben die militärische, wirtschaftliche und demografische Schwächung Makedonians.
00:40:40: Nicht unbedingt eine geostrategische Zerschlagung der gesamten politischen Einheit – und auf keinen Fall eine Provinzialisierung, weil es wurde nicht zu einer Provinz gemacht – aber eine Schwächung!
00:40:51: Makedonian sollte als handlungsfähige Macht in Griechenland ausgeschadet oder im östlichen Mittelmeergebiet ausgeschatet werden.
00:40:58: Was meine ich wenn ich sage an die demografisch schwächung?
00:41:01: Da kommen wir dann zum nächsten Teil dieser Bedingungen Weil die römischen verfügungen waren schon hart und das harteste war nicht diese administrativen Veränderung, die ich gerade dargestellt habe sondern im Grunde dass was noch zusätzlich dazu kam.
00:41:14: Die Kriegsgefangenen also bei Pütner die Leute die man bei pütner gefangen genommen hat aber auch sonst wo die Kriegs Gefangenen wurden von den Römern behalten und in die Sklaverei verkauft.
00:41:25: Das war im Grund aber normal.
00:41:28: Dazu kamen noch Sachen, die ziemlich unerhört waren.
00:41:32: Die Römer befehlen allen königlichen Beamten von Macedonians das Land zu verlassen haben und sie sollen sich gemeinsam mit ihren Söhnen, sofern diese Söhne über fünfzehn Jahre alt war, an bestimmten Orten einfinden um nach Italien verschleppt zu werden.
00:41:47: Das heißt, sie wären deportiert und irgendwo in italischen Kleinstädten in Süditalien festgesetzt.
00:41:54: beschreibt auch das relativ im Detail.
00:41:56: Er sagt explizit alle Zitate, die irgendeinen Amt für den König ausgeübt hatten und auch alle, die einer Gesellschaft angehört haben – so wie ihre Söhne -, dass eben die von diesem Befehl betroffen worden
00:42:08: sind.".
00:42:09: Ich hatte schon erwähnt im Triumfzug des Emilius Paulus ziehen ungefähr zweieinhalbzig makudonische Offiziere mit, die eben auch als Kriegsgefangene dort präsentiert wurden.
00:42:18: Das sind nicht alle.
00:42:19: Also man muss diese beiden Gruppen nicht gleichsetzen, also die Zahl der Deportierten weil es ja alle sind die irgendein Amt hatten und alle die irgendwann mal eine Gesellschaft übernommen haben das sind weit mehr als zweihundertfünfzig Leute gewesen.
00:42:32: wir genaue Zahlen kann man nicht nennen aber wir bewegen uns im Bereich von tausenden und Tausenden.
00:42:38: viele Makedonien die jetzt noch schaffen gerade Makedonen die der Oberschicht, die der Elite angehören fliehen aus Makedonian weg.
00:42:46: sie ziehen nach Kleinasien, also zum Beispiel nach Pergamon.
00:42:50: Sie fliehen aber auch nach Tragchen, also dieses angrenzende halbbar bayerische Gebiet im Norden von Makedonien.
00:42:56: sie flieh'n aber auch noch nach Ägypten und das können wir in Einzelfällen immer recht gut belegen weil nach hundert achtundsechzig gibt es eine konstatierbare oder steigt die Zahl der epigraphisch- oder pathologisch belegten Makedonen in diesen Gebieten spürbar.
00:43:14: Wir haben z.B.
00:43:15: aus Äh, Ägypne haben wir Papyrii wo eben makedonische Namen oder Beinamen als Makedone der Makedone.
00:43:22: Also XY der Makadone.
00:43:25: so etwas kommt häufiger vor in Ägypten in der Folgezeit.
00:43:28: und wir haben aus Klangasien haben wir epigraphische Inschriften also epigraphischen Belege wo nicht nur einzelne Makedonen vorkommen zum Beispiel als Stifter von Etwas sondern wo ganze Gemeinden von Makedonern auf dem Gebiet zB von Pagamon aber auch aus der Piliponnese zum Beispiel wo eben ganze Gruppen von Makedon vorkommen.
00:43:48: Das heißt wir haben relativ gute Belege dafür, dass neben dieser erzwungenen Deportation nach Italien auch ein großer Teil der Makedonen das dann freiwilligende Anführungszeichen verlassen hat und sich in anderen Gebieten des östlichen Mittelmeerraumes festgesetzt hat.
00:44:04: Wie zuversa stellen wir auch fest, dass genau diese Leute also das was man vorher inschriftlich belegen konnte.
00:44:10: Auch für Macedonien selbst individuelle Angehörige der Elite Gruppen der Elite.
00:44:14: Das verschwindet aus dem epigraphischen Befund von Macedonian und das sei als Indiz deutet dann schon wirklich in die Richtung, dass wir eine erhebliche Bevölkerungsbewegung annehmen müssten für die Zeit unmittelbar nach Pütner sowohl forciert von Rom als auch forcierte freiwillige Migrationsbewegung, um eben dem römischen Zugriff zu entkommen.
00:44:41: Nochmal wir können über Zahlen nur mutmaßen aber es lohnt sich trotzdem einer kurz darüber nachzudenken.
00:44:47: und die Überlegungen die jetzt kommen basieren irgendwie vor allem auf den was Frank Daubner dazu gemacht hat einen sehr guten Buch für das Macedonien nach den Königen heißt.
00:44:55: Dort lesen wir das nicht nur, es geht nicht um den Ängstenkreis und Persos herum sondern er sagt Zitat dass von den vierzigtausend wehrfähigen Macedonien die der König in einer Generalmobilmachung aufbieten konnte kaum noch jemand im Land gewesen sein dürfte.
00:45:12: Und das ist dann doch schon bezeichnend weil wir müssen dann kurz darüber überlegen was wärfiges Wärfige-Magedonen heißt und was das Aufgebot des Königs ist.
00:45:20: Wenn wir den Quellen glauben dann fallen bei Pythna wie erwähnt rund die Hälfte.
00:45:26: Rund die Hälfte der Soldaten, also zwanzigtausend von vierzigtausenden, fallen in dieser Schlacht.
00:45:30: Elftausende weitere geraten in Gefangenschaft und werden versklavt.
00:45:35: Paar tausend überleben und können sich retten.
00:45:37: Das heißt aber, drei Viertel, nur mehr quantitativ gesehen, drei viertel des Aufgebotes was Perseus hatte aufbringen können um seinen Staat gegen die Rumor zu verteidigen verschwindet ist entweder tot oder wird versklaft und ist damit für Makedonien auf die eine oder auf die andere Art verloren.
00:45:55: Wir können auch mit gutem Grund annehmen, dass diese vierzigtausend Mann die Persoas mobilisiert hat eine sehr beträchtliche Anzahl sind.
00:46:02: Wenn wir das vergleichen mit der relativ stark anderen makedomischen Heere zum Beispiel unter Philipp oder unter Antigen aus Gunathars also im Dritten und im Zweiten Jahrhundert.
00:46:11: Das ist vierzig tausend ist eine erhebliche Menge.
00:46:14: D. h., wir sollten wirklich davon ausgehen Perseus hat sehr große Teile der makedonischen Elite mobilisiert, um in dieser Schlacht zu kämpfen.
00:46:23: Und genau diese Elite wurde in dieser Stadt zu drei Vierteln niedergemacht oder versklagt.
00:46:28: Was man nicht mit Elite elite, man ist jetzt nicht nur die absolute Elite sondern so wie antike Armeen halt eben häufig funktioniert haben Leute, die in der Fahrlangs, also in der Hauptfahrlangskämpfe und Reiter sind eher Teil sozusagen der wohlhabenderen Schicht als jetzt arme Leute oder Bauern.
00:46:46: Und das sind eben genau die, die aufgerieben werden.
00:46:50: Das ist natürlich noch mal... Es ist alles eine grobe Schätzung und man muss auch bedenken nicht alle Soldaten bei Pütner waren Makedonen und nicht alle makedonischen Soldaten waren in Pütna.
00:47:01: Es gab auch andere, die nicht genau in dieser Schlacht aufgetreten sind.
00:47:05: Aber die bei Pötner gefallenen Makedonnen der Falangs- und Reiterreitwaren.
00:47:10: ausschlaggebend zählt man die Verluste in dieser einen Schlacht und die nur zuschätzenden Zahlen aus den Deportationen, aus der Fluchtbewegung zusammen.
00:47:21: Ist es vielleicht gar nicht so abfähig zu vermuten dass wirklich zwei Drittel der Elite des Landes und der wohlhabenden Schicht des Landes mit einem Schlag für das makadonische Etwas für Macedonien verloren war?
00:47:33: Das ist beträchtlich nicht unbedingt quantitativ.
00:47:36: Beschätzungen gehen davon aus, dass Macedonian vielleicht so eine Million Einwohner zu diesem Zeitpunkt hatte also ganz grob geschätzt Und wir bewegen uns jetzt nicht in Dimensionen, wo wir sagen irgendwie die Hälfte der Leute stirb.
00:47:47: So zwei Drittel der königlichen Elite sind Zehntausende von Mann aber jetzt nicht irgendwie eine halbe Million.
00:47:54: Aber es ist ja Ausschlaggebengeschichte.
00:47:55: Es ist die Schicht, die die makedonische Kultur beherrscht.
00:47:58: Das ist die schlicht die Geldheit, die Kultur produziert, die wichtige Entscheidungen trifft, wie die Elite des Staates, die Soldaten und niedere Beamte unhöhe Beamte des Staats stellt.
00:48:12: Und die verschwindet jetzt.
00:48:14: Da verschwindelt das, das kaschiert so ein bisschen die Agents wie der Römer dahinter.
00:48:18: Die werden von den Römern verspunten und das verschwinden lassen!
00:48:22: Man muss es nicht, Frank Daubner hat's dann... da würde ich ihm jetzt nicht folgen.
00:48:25: Hat den dritten makedonischen Krieg in Anfangszeichen ein Vernichtungsfeld so genannt.
00:48:29: das scheint mir so ein bisschen übertrieben.
00:48:30: aber die Zielsetzung der Röhmer bei diesen, bei der Neuregelung Makedonians war eindeutig man hatte und auch schon im Krieg weil man hat den Krieg geführt ohne dass man jetzt großartig im Krieг verhandelt hätte oder Angebote gemacht hätte.
00:48:43: Man hat den krieggeführt mit dem ziel zu siegen Und den Frieden nutzte man, um tabularer sein Makedonien zu machen und einen wirklich unliebsamen Feind so zu schwächen dass er nie wieder ein Problem sein könnte.
00:48:55: Auch da wieder... Wir reden gleich noch über die Parallelität verschiedener Ereignisse aber auch da lohnte sich sozusagen die Parallele zu Krathago immer im Kopf zu behalten.
00:49:05: Das ist also großer Modell das was mit Makedonian passiert.
00:49:09: Die Römer sind aber immer noch nicht fertig und noch lange nicht fertig Denn genauso wie die Makedonien bestraft werden, aus griechischer Sicht für ihre Aufmüpfigkeit gilt das alles und fast noch mehr für andere Gegner.
00:49:21: Nämlich für Griechen, die auf makedonischer Seite gekämpft haben oder einfach nur für GrIECHEN, die MAKEDONIEN positiv gegenüber eingestellt waren oder RON negativ gegenüber eingesteckt war.
00:49:32: Es gab – das hatten wir in der letzten Folge kurz angesprochen – es gab im griechen politischen Einheiten, ob das jetzt die Polis ist oder Bundesstaaten oder Königreiche sind.
00:49:41: Es gibt in der Zeit wo Rom aktiv im Osten ist, es gibt immer mehrere Fraktionen und die kann man große Mode unterteilen.
00:49:47: Polybius hat sie um drei Gruppen unterteilt.
00:49:49: Das eine sind die Rom-Freunde, das andere sind die Roma Feind.
00:49:51: und dann gibt es so eine Seite in der Mitte, die wenn Sie die Wahl hätte lieber alleine gelassen worden wäre aber wenn man sich entscheiden muss hätten sie lieber auf römischer Seite.
00:50:00: Oder werden sie wahrscheinlich lieber von Rom regiert worden als zum Beispiel vom Macedonischen König?
00:50:05: Diese Romfeinde, also die Angehöriger lokaler Parteien oder Parteijungen in griechischen Staaten.
00:50:12: In Poles, in Bundesstaaten
00:50:13: usw.,
00:50:14: die eine romkritische Politik verfolgt haben und eine romfeindliche Politik befürwortet haben.
00:50:20: Oder die sich beim Ausbruch des Krieges auf Seiten Macedonians geschlagen haben.
00:50:24: Die wurden genauso hart bestraft und zwar quer durch Griechenland unabhängig davon wo sie sind.
00:50:29: Tausende und Arbeittausende von politisch-aktiven Leuten, also von solchen Romfeinden wurden als Greisen nach Italien deportiert.
00:50:37: Genauso wie bei einem Macedon.
00:50:39: Das berühmte Beispiel ist Polybius.
00:50:41: Er selbst war ja ... Seine Familie war aktiv im acharischen Bund, er erzählt so in Retrospective sich und seine Familie eher dieser dritten Kategorie zu, die eher in der Mitte standen.
00:50:53: aber wenn eine Hegemoniale Macht verlangt, eine Entscheidung zu treffen.
00:50:58: Gibt es keine Neutralität?
00:50:59: Es gibt mal einen mit uns oder gegen uns.
00:51:01: so denken die Römer auch zu diesem Zeitpunkt.
00:51:04: und das heißt alleine bei den Achayern sollen mehrere also beim achaschen Bund sollen mehrere tausend Mannen mit ihren Familien nach Italien deportiert worden sein als Bestrafung dafür eben wie sie gedacht und gehandelt haben um zu verhindern dass sie als romfeinde oder als romkritiker weiterhin die geschicke dieser ihres staates mit beeinflussen kann.
00:51:24: Die Liste, der zu deportieren wurde nicht unbedingt immer in Asylfällen von den Römern angefertigt.
00:51:29: Sondern immer Heierbund
00:51:30: z.B.,
00:51:30: von der extremen pro-Römischen Faktion also von den Romens Freunden.
00:51:35: und dann beginnen schon wieder andere Probleme weil dann geht es nicht mehr nur darum wirklich die Leute die aktiv gegen Rom agitiert haben zu vertreiben sondern da nutzt man das auch um alte Feinschaften zu erledigen.
00:51:46: Also dessen Familie hat mir mal vor hundert Jahren ein Stück Land geklaut.
00:51:48: oder dessen Großonkel hatten wir fünf Ziegen geklautt.
00:51:51: jetzt zahle ich sie im heim.
00:51:53: Und dann schreibt man ja auf diese Listen, um.
00:51:55: Rom deportiert diesen Leute nach Italien.
00:51:57: Der Achaia-Bund, wie gesagt, also ein paar tausend Leute wurden nach Rom deportiert.
00:52:01: Polybius ist unsere wichtigste Quelle für die Zeit.
00:52:03: einer davon kommt dann nach Home und wird dort eben Teil eines Freundeskreises um den Sohn des Besiegers von Perseus nämlich um Scipio Emilianos herum.
00:52:16: Im Aitola-Bund sieht die Situation anders aus.
00:52:20: Da hat man die Leute nicht deportiert, sondern einfach massakrieren lassen.
00:52:23: Wir lesen davon das bei den Aitolanen, die ja auch schon im syrischen Krieg... Also früher waren sie mal verbündete Römer dann im Syrischenkrieg haben sie schon mit den Silokiten gegen die Römern gefilmt wurden bestraft und auch hier haben sie sich auf Seiten der Markedonen gegen die römer engagiert.
00:52:40: Im Aitoala-Bunt wurden einfach fünfhundertfünfzig führende Politiker und Bürger von der gegnerischen Fraktion, also von der Gruppe der Rom-Freunde massakriert.
00:52:50: Im Rathaus während einer Sitzung, während dem römische Truppen zwar dabei waren aber nur Zusagen noch nicht interveniert haben.
00:52:57: Wenn man das alles zusammennimmt und wir sind immer noch nicht fertig weil es gibt ja auch ein anderes Griechenland außer Achaia und keine Asien Wenn wir die Reihe nach durchgeben, die Römische Revanche erreicht im Grunde alle griechischen Gemeinden.
00:53:11: Auf dem griechen Festland auf den Inseln und bis nach kleinen Asien hinein.
00:53:15: Und nicht nur Griechische sondern auch das was an den Rändern der griecheren Welt passiert Illyrian zum Beispiel also die Dalmatische Küste wird wie Makedonien in Bezirke aufgeteilt.
00:53:27: Das heißt, auch hier versucht man sozusagen Schwächung auf administrative Ebene durchzusetzen.
00:53:33: bevor man das macht hat Emilius Paulius allerdings noch ein kleineres eine Heeresgruppe nach Illyrian geschickt um das Gebiet zu zerstören also mit dem expliziten Auftrag das gebiet zu Zerstören.
00:53:43: Das Wort oder der begriff der bei Livius auftaucht als Befehl ist ad depopulandos Also er schickt sie los um das Land zu entvölkern weil in Lürien auf makedonischer Seite gekämpft hat.
00:53:55: Etwas ähnliches gescheinte.
00:53:58: Epirus ist eine komplizierte Region, die nicht unbedingt homogen ist... unterschiedliche Gruppierungen, auch unterschiedliche ethnische Gruppierung da, die nicht unbedingt immer die gleiche Politik verfolgt haben.
00:54:10: Also ein Teil der Epiroten war pro Markedonisch, ein anderer Teil hatte sich allerdings fast kampflos ergeben sofort nachdem die Römer angekommen sind und hat dann im Krieg keine Rolle mehr gespielt.
00:54:22: Allerdings hilft das den Epirotten auch nicht denn die Röhmer gehen jetzt dahin und machen es gleich wie in Illyrien nämlich sie zerstören einfach alles.
00:54:31: Der Senat soweit für den Quer, also du stehst so in dem Quer drin.
00:54:35: Der Senat hat explizit einen Befehl erlassen das siebzig Städte in Epirus zu Strafe für ihren Kriegsantritt obwohl die danach kapituliert werden sollten und die Soldaten von Emilius.
00:54:47: Paulus ging dann mit Gusto ans Werk.
00:54:50: es hat auch etwas damit zu tun dass Emilios Paulus selbst ein sehr korrekter Mensch offensichtlich war und er hat den gesamten Staatsstaats Makedonians das hatte ich schon erwähnt in seine Gewalt gebracht.
00:55:01: Und der Plan und das normale Vorgehen war es sozusagen, man bringt den dann nach home.
00:55:06: Und übergibt ihn dort der Staatskasse nach dem Triumph.
00:55:09: Das heißt aber auch dass die Soldaten sehen da ist enorm viel Geld und ich darf nicht plündern!
00:55:14: Ich kriege nichts davon.
00:55:16: Es sieht ein bisschen so aus ob der Senat um diese Situation zu... Also er hat zwei Ziele verbunden.
00:55:21: Man wollte den Soldaten entgegenkommen, dass sie auch etwas vom Krieg haben.
00:55:24: Das ist wichtig damit die zufrieden sind und man wollte Epirus bestrafen dafür, dass sie überhaupt in den Krieg eingetreten sind.
00:55:30: Und deswegen kommt eben dieser senatorische Beschluss.
00:55:34: Wie gesagt, siebzig Städte sollen zerstört werden und geplündert werden.
00:55:38: Die römischen Soldaten haben das in einer gezielten Art und Weise gemacht.
00:55:42: In einer sehr organisierten Art und Weise.
00:55:44: an einem einzigen Tag sollen diese Städter alle geplundert worden sein und über hundertfünfzigtausend Menschen versklavt wurden.
00:55:54: Also auch hier in Epirus eine Wüstung, ne?
00:55:58: Eine dezidierte Spächermischung aus Massaker und Versklavon und Plünderei.
00:56:04: Die eben als Strafe dienen sollte.
00:56:06: zum einen also Ausgleich für die Soldaten.
00:56:09: Und vielleicht... es gibt eine interessante These von einem Forscher meines Erdmanns Jolkowski der gesagt hat Vielleicht war's gar nicht.
00:56:17: ein dritter Punkt der nichts so vernachlässigen ist waren eben diese Hundertfünfzigtausendneuen Sklaven.
00:56:22: Denn er vermutet, dass in dieser Zeit – also so nach einer durch Indizien greifbaren solche in den Hundertsebzigerjahren in Italien und nachdem man jetzt eine Reihe von Kriegen geführt hatte, wo nicht viele Sklaven als Ergebnis, als Gewinn in Anführungszeichen herausgekommen sind.
00:56:41: Dass man in Rom eine Sklavennknachheit hatte und das man die eben dadurch erledigen wollte.
00:56:46: Das ist nicht ganz unwahrscheinlich.
00:56:49: Wir müssen daran denken, Sklaverei ist natürlich eine... Also von der moralischen Ebene red ich jetzt gar nicht.
00:56:55: Aber Sklaverei ist in der Antike eine normale Institution die so gut wie alle Stadtstaaten, alle Staaten in der antike haben und die wichtigste Quelle für versklavte Personen ist Krieg weil Kriegsgefangen versklagt werden oder geplündete Städte.
00:57:11: da versklaf man die Leute.
00:57:13: das heißt die sklavenpopulationen von Imperien wie zum Beispiel Rom In diesem Zeitpunkt steigert sich, wird vergrößert oder hält sich auf einem Niveau dadurch dass man immer neue Kriege führt die immer neue Sklaven produzieren in Anführungszeichen.
00:57:29: Und in dem Moment wo eine Seuche zum Beispiel kommt und einen Rückgang in der Sklavennpopulation haben oder in dem moment wo man Kriege für die nicht in Zehntausenden von Neuversklaften Personen enten kommt dann meistens ein Rückgang von Sklafen.
00:57:45: Sie haben ein Problem diese Population aufrecht zu halten.
00:57:48: Und in dieser Situation anscheinend gibt es eine, also vermutlich gibt es zu diesem Zeitpunkt eine solche Situation.
00:57:54: Und Rom benutzt auch hier ganz klar diesen Krieg dafür um neue Sklaven zu gewinnen für die aufrechter Haltung sozusagen der römischen Wirtschaft.
00:58:04: Also das klingt jetzt zu... Das ist zu viel!
00:58:06: Das ist so hochdramatisch.
00:58:07: Die römische Wirtschaft denkt jetzt nicht alleine davon ab aber Sklave sind wichtig für die römischer Gesellschaft und man braucht welche.
00:58:13: In übrigens zu dem Zeitpunkt wo der Rom nicht mehr diese ständigen aufeinander folgenden Kriege führt.
00:58:21: Also ab der Kaiserzeit fällt die Versklavung von Kriegsgefangenen als Teil der Beute von Kriegen, fällt als Quelle für die Sklavennpopulation weg.
00:58:31: dann ändert sich das Ganze und dann gibt es Forschungs- und Antikensklavereisen in den letzten fünfzig Jahren extrem weit gekommen und hat extrem viel geleistet.
00:58:39: also in der Kaiser Zeit haben wir Eher das Phänomen, dass die Sklavenpopulation stabil ist weil sie sich aus sich heraus selbst reproduziert.
00:58:47: Das heißt wir haben das was man verne nennt Hausgeborene Sklave.
00:58:50: Also Sklafen die Kinder kriegen sind auch Sklavan.
00:58:54: der Status orientiert sich nach dem Status der Mutter und wird es heiß wenn die Mutter eine versklavte Person ist das neu geborene Kind ab dem Moment seiner Geburt auch Sklave oder Sklavin gehört dem Herrn der Mutter.
00:59:06: Das ist so der natürliche Produktionsmechanismus in der Kaiserzeit.
00:59:11: In der Republik haben wir enorme Steigerungen, der Anzahl von versklavten Personen in Rom einfach durch die Kriege.
00:59:18: Man rechnet etwa
00:59:19: z.B.,
00:59:19: wenn wir hundert Jahre an die Zukunft gehen, Cäsars gallische Kriege – also eine sehr eindringliche aber nur grobe Schätzung.
00:59:28: Galien hat ungefähr drei Millionen Einwohner bevor Caesar kommt und nachdem Caesar fertig ist, ist eine Million tot.
00:59:34: Eine Million ist fast klafft und eine Million lädt.
00:59:38: Und das ist nicht ganz unwahrscheinlich denn aus den Briefen Zitzruss wissen wir zum Beispiel dass Caesar so dermaßen viel Beute bringt mit seinem Gallien-Feldzug und Beute meinen sowohl jetzt zum Beispiel Gold wie auch Sklaven, dass die Preise in Rom kollabieren.
00:59:53: Also der Goldpreis kollabiert, das Sklafenpreis Kollabiert.
00:59:57: Das heißt es muss eine enorme Anzahl von Menschen in Gallien gewesen sein, die versklavt wurden ist und die dann auf den römischen Markt, wenn man so will kommt.
01:00:05: Kleines Kavi hat ... ich rede immer von Sklavens Populationen und Markts und Preisen und Produktionen von neuen Sklavens sind natürlich extrem unmenschliche Begriffe, indem man das fast Sklaverei als moralisch, also von der moralischen Seite her kann man das natürlich nur schärfstens ablehnen.
01:00:22: Aber es reproduziert so ein bisschen wie die Römer darüber dachten.
01:00:25: Man hat Sklaven eben auch als eine Ressource gesehen.
01:00:29: Man wusste durchaus, dass sind Menschen und man hat individuelle Sklave als Menschen gesehen.
01:00:33: Die Beziehungen sind da sehr viel komplexer als nur dieses Schwarz-Weiß.
01:00:37: aber auf einer Makroebene sind es leider eben genau diese Kategorien, die einmal Rolle gespielt haben.
01:00:44: Das ist alles ein bisschen unappetitlich.
01:00:46: Es spielt aber eine, wir dürfen nur die Unappetiteligkeit nicht uns davon abhalten lassen das als Faktor anzurechnen weil es spielt eine Rolle in den Erwägungen des römischen Staates.
01:00:55: Also das auf jeden Fall!
01:00:57: Damit hätten wir also um die Klammer zuzumachen damit wer Illyrian und Epirus sind bestraft und verwüstet und depopuliert.
01:01:04: Die Römer sind aber immer noch nicht fertig Und sie machen weder halt vor Freunden noch für den kleinsten unbedeutendsten Einheiten der griechischen Welt.
01:01:14: Ein Beispiel für die kleineren Einheiten ist die Stadt Antissa auf Lesbos.
01:01:19: Eine kleine Polis, die jetzt nicht besonders gut oder... schlecht, nicht besonders hübsch oder hässlich war.
01:01:26: Also eigentlich komplett unwichtig!
01:01:27: Kleine Polise auf Lesbos wurde auf Befehl der Römer dem Erdboden gleich gemacht weil sie eine makedonische Flotte in ihren Hafen hat einlaufen lassen während des Krieges.
01:01:37: und auch da wieder muss man sich natürlich die Frage stellen das ist ne kleine Polis von den paar tausend Mann wenn da jetzt vierzig-fünfzig römen makedonsche Schiffe kommen und sagen wir sind jetzt hier an eurem Hafen?
01:01:47: Das muss jetzt nicht große Makedonenfreundlichkeit gewesen sein oder Enthusiasmus gewesen sein Sondern da ist einfach eine kleine Polizist kommen zwischen die Räder.
01:01:55: Die Flotte ist halt nur mal da, man kann sich nicht gegen sie wehren und später wird das von den Women Ex-Post als Makedonenfreundlichkeit ausgelegt und dann wird man zerstört.
01:02:03: Also das sind auch so diese Schicksale, die kleinere Einheiten oder kleinere politische Gemeinwesen erleiden wenn Imperien sich streiten.
01:02:11: also man kommt dazwischen die Rräder, man kommt unter die Wäder auch ohne eigenes Zutun teilweise.
01:02:20: kurz Halt gemacht hatte, hatte wenig später im Hafen von Delos lange Zeit geankert.
01:02:25: Delos ist eine Insel in den Gekladen und nicht weit weg vom Mykonos.
01:02:29: kann man heute noch besichtigenswunderschön und eben auch seine Art panhelinisches Heiligtum also eine wichtige Stadt für alle die gesamte griechische Welt.
01:02:38: Und in Delos im Hafend von Deloss lagete während des dritten markedonischen Krieges eine gewisse zeit lang Synkron gleichzeitig eine große makadonische Flotte, mit großmänglich so vierzig-fünfzig Schiffe.
01:02:53: Eine kleine pagamanische Flotte also aus Pagamon von fünf Schiffen wahrscheinlich und drei römische Schiffe.
01:03:00: Und weil Delos aber ein panhellenisches Heiligtum war was einen besonderen Schutz genossen hat Genauso wie Olympia genauso wie Delfi.
01:03:08: Also man durfte nicht einfach da Krieg für uns sondern es war so eine Art neutraler Boden.
01:03:12: Können wir uns hier an einigermaßen skurrile Situation vorstellen?
01:03:16: Tagsüber sind da Römer, Pagamene und Maggedronen liegen in ihren Schiffen im gleichen Hafen nebeneinander.
01:03:21: Begegen sie sich vielleicht in der Stadt oder wenn man dort hinter Wern geht oder was weiß ich mal.
01:03:25: Und nachts wissen wir aber das die magedronische Flotte dann immer ausgelaufen ist um Plünderungszüge zu machen oder auch zu gucken ob man die Röme ärgern kann.
01:03:33: Die Pagamine haben immer versucht es aufzuhalten und haben es aber nie geschafft.
01:03:39: Am Morgen ist die Flotte wieder zurückgekehrt und hat sich wieder auf Delos begegnet.
01:03:43: Das ist eine eigenartige Situation.
01:03:45: Und auch hier wieder, Delos macht da im Grunde nichts falsch und Delos als Polles sondern es ist halt ein panellinisches Heiligtum.
01:03:52: man hat seinen Schutzzone oder die Delia machen nicht sie schlagen sich nicht aktiv auf die Seite der Makedon oder soetwas.
01:03:59: trotzdem werden Sie von den Römern bestraft.
01:04:01: Nach dem Krieg hat man Delos nicht zerstört das haben wir sich nicht getraut weil das ist wie gesagt panellinisches Heiligturm.
01:04:06: aber die Delias d.h.
01:04:08: die Einwohner der Stadt Delos hat man alle vertrieben.
01:04:11: Man meint es ist exifisch.
01:04:12: Teilweise sind sie auf einer benachbarten Insel untergekommen, teilweise woanders.
01:04:17: Und Delos selbst wurde das endpopulierte Delos dann den Athenan übergeben die das Ganze besiedeln konnten und die das Panellinische Heiligtum verwalten sollten.
01:04:29: Damit zusammenhängt auch eine andere Neuerung.
01:04:32: man hat nämlich Delos zu einem Freihafen ernannt.
01:04:35: Das wiederum verstehen wir allerdings nur in seinen In seiner ganzen Tragweite, wenn wir uns immer in eine andere Insel kümmern, nämlich um Rodos.
01:04:43: Rodos eigentlich ja traditionell Verbündeter der Römer, einen Silokitenkrieg auf der Seite der Röhmer gekämpft und sie haben sehr viele Gebiete, die Silokiden in den Krakasien annektieren dürfen.
01:04:55: Rodus hatte sich in dieser Auseinandersetzung zwischen Rom und Persis für den römischen Geschmack zu neutral verhalten.
01:05:02: Man hatte sogar von Rodos aus eine Gesandschaft nach oben geschickt, um ein Verhandlungsfrieden herbeizuführen zwischen zwischen Rom und Persos, aber das Timing der Gesellschaft war sehr schlecht.
01:05:13: Sie kam in Rom an und sprach im Senat vor als die Schlacht von Pütner schon geschlagen war und als die Nachricht vom Sieg schon in Rom angekommen war.
01:05:22: D.h.,
01:05:22: der Senat gutierte diesen Versuch da jetzt noch zu vermitteln nicht so und wertete es fast schon als Verrat.
01:05:28: Man wertete definitiv seinen illoialen Akt gegenüber Rom.
01:05:33: Rom hat gewonnen und jetzt kommen die Rudi und sagt ja wir wollen doch ein Verhandlungsfrieden!
01:05:37: Das hat den Römer nicht gepasst.
01:05:39: Nach dem Krieg reiste deswegen eine römische Gesellschaft nach Rollos, extra nur um die Rodia anzuschreiben.
01:05:44: also wirklich in der Volksversammlung hat er sie übelst beschimpft was sie sich denn erlauben würden und was das in Solle usw.
01:05:50: Es passierte dort desgleiche wie in anderen griechischen Städten, die Romfeinde wurden ausgeliefert oder Italien deportiert.
01:05:57: Die Stadt verlor aber auch zur Strafe ihrer Besitzung in Kein Asien.
01:06:00: Also dass man im Syriken im syrischen Krieg gewonnen hatte verliert man jetzt wieder Und?
01:06:05: Jetzt kommen wir wieder auf Delos zurück.
01:06:07: Delos wurde zum Freiharfen erklärt, unter anderem um Roddors zu bestrafen.
01:06:12: Kurz was man nicht mit Freihafen einfach ein Hafen wo man anlegen kann als Händler oder Romanwaren Umschlagen kann als händler ohne Zölle- oder Steuern zu bezahlen.
01:06:22: Roddos war zu dem Zeitpunkt wahrscheinlich der wichtigste Umschlagplatz für Waren in der EGS weil er, weil Rodos gut liegt.
01:06:29: Also es liegt genau auf dem Weg den man nimmt um zwischen Festland Griechenland und Kein Asien zu handeln aber auch um zwischen fest Land Griechnand und Keine Asien auf der einen Seite und der Levante und die Gübden auf der anderen Seite zu handelen.
01:06:42: Das heißt die Handelsgut entfallen alle da, gehen alle daran vorbei.
01:06:45: Und das ist für die Rode eine gute Situation Weil sie sind ein wichtiger Umschlagplatz Für die Händler ein wichtiger Handelsplatz und sie erheben auf alles Zölle und Steuern.
01:06:54: Und wenn die Römer jetzt Delos erst von den Delian, also die Delia vertreiben dann den Athena geben und dann zum Freiharfen machen.
01:07:01: Das heißt in unmittelbarer, nicht so weite Distanz hat man eine neue Insel mit einem riesigen Hafen, die jeder kennt und die panellinische Zeit nicht tun ist.
01:07:11: Da muss man überhaupt keine Zolle und überhaupt keine Steuern bezahlen, wenn man mit seinen fünf Tonnen Pfeffer aus Indien da ankommt.
01:07:17: D.h.,
01:07:18: wohin verlagert sich der ganze Handel?
01:07:20: nach Delos?
01:07:22: Rodos macht eine lange ökonomische Krise durch, weil eben seine ökonomische Vorrangstellung verloren gegangen ist und man nicht mehr die Einkünfte aus den Zöllen und Steuern hat um die rhodische Flotte, die ein wichtiger Faktor ihrer Macht war zu erhalten.
01:07:38: Das Ganze hat man, wie gesagt... also man sieht es gerne so als Bestrafung der Römer für die Alirodia gerichtet und ich glaube das war es auch.
01:07:46: Man sollte allerdings was man immer vermeiden sollte ist diese Monokausalität.
01:07:51: Also gibt nicht nur einen Grund wieso die Röme so gehandelt haben meistens.
01:07:54: Und man kann zum Beispiel auch davon ausgehen oder man könnte auch vermuten dass es einfach konkret wirtschaftsstrategische oder wirtschaftspolitische Ziele hatte.
01:08:04: Roddows ist ein geschlossener Nein, nicht ein geschossen Ort.
01:08:08: Aber auch Rodos waren geschlossen am Markt, sagen wir es mal so.
01:08:11: Das heißt die Geschäfte auf Rodos wurden dominiert von rhodischen Händlern und eben vom rhodischem Starr.
01:08:17: Und die Siedlungspolitik der Rudia war relativ exklusiv.
01:08:20: das heißt Leute die nicht von Rodos stammen durften sich nicht einfach in Rodos niederlassen um dort Handel zu treiben.
01:08:26: Das betrifft vor allem auch die Italika.
01:08:29: Also italische, das meint sowohl Römer wie auch italische also sowohl römische Vollbürger als auch italischen Bürger mit einem, die nicht das römische Bürgerrecht hatten aber zu Rom als politischer Einheit gehört.
01:08:41: Und in Delos merkt man sobald es in dem Moment wo es zum Freihafen deklariert wurde beginnt eine Ansiedlung von italischen Händlern auf Delos, die enorm wichtig wird.
01:08:50: also wir kennen die ganz gut für die enorm viele Umschriften hinterlassen haben auf Deloss und dass es wirklich zu seiner Exklave von italischem Händler- und Handelstreimenden Und man kann vielleicht auch mutmaßen das Rom genau... Also, dass die neue Forschung betont die Rolle der italischen Diaspora für die Expansion der Römer.
01:09:14: Das heißt vor allem italische Händler, die quer im Mittelmeer verteilt waren und ihre Geschäfte betrieben haben die von Rom natürlich auch ein gewisses Schutzrecht erwarten konnten.
01:09:26: Wir finden das häufig beim Ausbruch von Kriegen, weil wir zum Beispiel an den ersten illyrischen Krieg zurückdenken.
01:09:34: Einer der Gründe, wieso Rom zum ersten Mal in den Lyrien interveniert hat war um römische Händler vor Ort zu schützen, weil sie sich verfolgt oder benachteiligt waren.
01:09:43: und wenn wir dann noch mal zweitig Jahre in die Zukunft gehen – auch wieder gallischer Krieg mit einem Grund den Caesar genannt hat, wieso er in Gallien interveniert hat oder an verschiedenen Stellen in Gallen interveniert und seine Eroberungszüge da ausgeweitet hat.
01:10:00: War das italische Händler benachteiligt worden?
01:10:03: Oder dass sie verfolgt wurden oder dass sie massakriert wurden von Gallian?
01:10:06: Und das nimmt Caesar dann als Grund um den Krieg dort auszuwalten!
01:10:11: Ich könnte noch andere Beispiele anführen, das finden wir immer mal wieder.
01:10:13: Man sollte vielleicht mal grundsätzlich darüber nachdenken wie diese ökonomische Expansion der Römer quer durch das ganze Mittelmeergebiet mit der politischen militärischen Expansionen zusammenhängt weil es ist häufig so dass man zuerst eine ökonomische expansion sieht und dann die militärisch-politische nach kommt Und darüber hat man erst begonnen sozusagen sich sich Gedanken zu machen.
01:10:35: sollte man vielleicht tun ist auch hier im fall von Rodos und Delos garantiert nicht Nicht uninteressant.
01:10:41: Und die Römer sind immer noch nicht fertig, weil sie immer noch eine Rechnung offen haben und zwar mit Pagamon.
01:10:47: Paggamon auch hier wieder alterverbündeter der Röme im syrischen Krieg auf römischer Seite gekämpft sehr große territorial Gebiete gewonnen dadurch eben durch diese Loyalität.
01:10:59: aber auch hier hat Rom Zweifel an der pagamanischen Loyalitet erhalten.
01:11:04: Die Zweife sind schon gewachsen.
01:11:06: Man hatte sie so ein bisschen in Verdacht dass Eumenis heimlich mit Parseus verhandelt haben sollte während des Krieges noch.
01:11:13: Und die Beziehung dieses Special Relationships zwischen Rom und Pergamon hat sich immer ständig verschlechtert im dritten markedronischen Krieg, ob schon – das muss man auch sagen – Eumenes persönlich am Krieg auf Seiten der Römer teilgenommen hat und bei der Griechenland-Reise von Emilius Paulus, der Bruder des Eumenises, sein ständiger Begleiter war.
01:11:32: Es gibt eigentlich keine wirklichen Belege für pergamanische Bestrebungen nach Separatfrieden mit Parsals oder nach einer Allianz mit Parsal ist.
01:11:41: Es wäre eigentlich komplett abwägig das anzunehmen, wenn wir uns nochmal daran erinnern... Also ein Teil der Gründe für den Dritten Markedonischen Krieg war ja auch dass Olmenis nach Rom gekommen ist und in Rom vor dem Senat eine Brandrede gegen Parsals gehalten hat und gesagt hat, der ist gefährlich!
01:11:56: Ihr müsst ihn liquidieren bevor er einen neuen Krieg anfängt.
01:12:00: Das heißt eigentlich radikal anti-Markedonisch auf die Bad-Zeit von Rom und wird sozusagen immer ein Mistreuscher von Rom beäugt.
01:12:13: Man verliert jetzt nicht unbedingt Territorium, wie Rotter es aber man kriegt auch nichts ne?
01:12:18: Also Pergamon wird nicht an der Beute beteiligt obwohl pergamenische Soldaten mitgekämpft haben.
01:12:23: Es wird auch nicht an den territorialen Erweiterungen irgendwie beteilig Und das verliert eben diese Special Relationship.
01:12:29: Und man merkt es ganz besonders daran, dass im Jahr, das ein Jahr nach Pütner also hundertsequenzig reist der König Eulmines erneut nach Italien um vor dem Senat zu sprechen weil er ein diplomatisches Anlegen hat.
01:12:42: Aber der Senat lässt ihn schon schickt eine Delegation nach Brundisium Also Brindisi in Süditalien.
01:12:48: Das ist der Ort wo man immer wenn man mit einem Schiff über die Adria von Osten nach West und von West nach Osten fährt.
01:12:54: In der Antike ist es im Grunde immer die Strecke Burundisium und Dirachium, also Brindisi und Duresch in Albanien.
01:13:02: Das ist so die kürzeste Strecke.
01:13:04: Und genau dort landet eben jetzt Eumenes, will nach Rom zum Senat wie er das schon mehrfach gemacht hat.
01:13:10: Der Senat schied eine Delegation nach Burundision und sagt dem König ein König darf Rom nicht betreten, geh wieder nach Hause!
01:13:17: Und Eumenest der eigentlich große Verbindung drum steht dann da wie vom Donner gerührt hat keine andere Wahl, also wieder umzudrehen und nach Pagamon zurückzufahren.
01:13:28: Und zwei Jahre vorher war er maßgeblich daran beteiligt in den Krieg zu lossieren durch eine Rede im Senat.
01:13:32: Also da sieht man so den Niedergang dieser römisch-pagaminischen Beziehung.
01:13:38: Es ist auch so dass Pagaman insgesamt Probleme hat.
01:13:40: es gibt so innenpolitische, gibt's Probleme und dreißig Jahre später endet das pagaminische Königreich und wird römischer.
01:13:48: Es wird allerdings nicht von den Römern erobert, es kommt nichts zu einem Krieg soweit wir das nie kommen.
01:13:52: Aber die Dynastie der Athaliden erlischt.
01:13:56: Athallos III ist der letzte König des pagamanischen Staates, also eine Generation nach diesem oder zwei Generationen nach dem Magdenomischen Krieg, den jemand rechnet, stirbt der letzter Athaliebenkönig von Pergamon.
01:14:08: und was macht er mit seinem Reich?
01:14:10: Er hat keinen Thronfolger.
01:14:11: Er vermacht es testamentarisch Rom.
01:14:14: Er hinterlässt es den Römern zum Besitz!
01:14:17: Und das wird dann sozusagen die erste Provinz auf dem asiatischen Kontinent, also die Römer nennen diesen Provinzen auch Asia.
01:14:25: Aber das ist der Untergang des pagamenischen Reiches und den Niedergang beginnt aber dreißig Jahre davor eben mit dem Verlust dieser besonderen Beziehung zu holen.
01:14:35: Wenn wir jetzt alles zusammenfassen was diese harsche Behandlung von Maggedonen, von Griechen, von ehemaligen Verbündeten, aber auch noch von kleinen Städten wie Antissa angeht Was lernen wir daraus?
01:14:46: oder wie kann man das alles sozusagen zusammenbringen und verstehen?
01:14:50: Offensichtlich war der Senat geradezu schockiert davon, wie viele Griechen- und griechische Stadtstaaten sich aus römischer Sicht in Loyal verhalten haben.
01:15:02: Und Persos entweder direkt unterstützt haben oder zumindest nicht so sehr auf römischen Seite engagiert haben, wie die Römer es zu erwarten durften glaubten.
01:15:15: führt eben zu einer extrem harschen Reaktion, die so ein bisschen, also so dreihundertsechzig Grad harsche Reaktionen rumschlägt.
01:15:21: So ein bisschen um sich.
01:15:23: Man wollte... man war schockiert von der griechischen Unterstützung und man wollte das bestrafen.
01:15:27: Und man wollte aber auch sicherstellen dass aus Griechischer, dass nicht nur Makedonien keine Gefahr mehr wird sondern auch dass aus der griesischen Welt keine Unterstützung für Makedonia oder keine andere Gefahr mir, keine Iloyalität wie die Römer das verstanden haben erwachsen kann.
01:15:43: und deswegen Wenn man das alles so unter einen Hut bringen will, ist es eine Schwächung sozusagen der griechischen Welt quer durch die Bank.
01:15:50: So könnte man das vielleicht am ehesten definieren.
01:15:53: Die langfristigen Konsequenzen davon sind allerdings auch beträchtlich weil sie verändern die Balance des der Politik im östlichen Mittelmeergebiet noch stärker als die vorherigen Erfolge darüber.
01:16:08: Wir erinnern uns kurz für Polybius, hat den Beginn der römischen Eroberung auf dem ersten Illyrian-Krieg dotiert.
01:16:16: Das heißt so zwanzig Jahre.
01:16:18: Für Polybios war Pütner das Ende der röhmische Erobrung nach dreieinfünfzig Jahren fast ununterbrochenem Kampf Die anschließende Zerstörung oder Zerschlagung des magiedronischen Königturms, die Griechenland-Reise des Paulus, die bei Polybius ein großer Text ist.
01:16:34: Das alles leitet dann über in den zweiten Teil seines Werkes.
01:16:37: Da geht es nicht mehr um die Eroberung Griecheland sondern es geht um den Umgang der Römer mit dem eroberten Gebiet.
01:16:44: Die Antigoniden waren die Ersten dieser drei großen hellnistischen Dynastien, die von Rom zerstört wurde.
01:16:51: Es war damit auch die kurzlebigste das kurzlebigste Diadochenreich.
01:16:57: Also existierte knapp mehr als hundert Jahre, zwischen den Zweihundert-Siebzigerjahren und Hundertdachundsechzig vor Christus.
01:17:05: Und mit der Zerstörung oder Mit der Zerschlagung dieser Dynastie, mit dem Abschaff von des Königturms, als Herrscher über eine der drei Supermächte seiner Zeit setzte Rom auch ein deutsches Signal.
01:17:18: nach Hundertsechzehn, Sechszehnzig, Nach diesem dritten Markedon schon Krieg konnte im östlichen Mittelmeer keinen Zweifel mehr daran sein, bei niemandem das Rom die Dominierende und nicht nur Dominierender sondern die Ausschlaggebende macht war.
01:17:32: Gegen seinen Willen konnte nichts gelingen und deswegen gab es auch keine Bereitschaft mehr bei diesen... Auch nicht bei den anderen Großmächten, bei den Supermächtern gegen den Willen Roms etwas immer zu versuchen.
01:17:45: Und das lässt sich besonders schön illustrieren an einer Anekdote, die man den sogenannten Tag von Eloises nennt.
01:17:51: Das betrifft nicht die Antigoniden, sondern wieder die Seleukiden und spezifisch den Seleuginenkönig.
01:17:57: Antioch aus den Vierten.
01:17:59: Antiochs aus der Vierte hatte ungefähr gleichzeitig mit dem Ausbruch des dritten makedonischen Krieges auch den sechsten der sogenannten syrischen Kriege ausgelöst also eine neue Runde von Auseinandersetzungen zwischen Ptolemäern und Seleurkiden um das was heute die Levante ist, Israel, Palästina, Libalon und Syrien.
01:18:17: Ein Tioch aus hatte eine Ptolemäische Inversionsarmee geschlagen und er war dann während seiner Gegenoffensive in Ägypten einmarschiert.
01:18:25: Er ist auf fast keine Gegenwehr gestoßen, bis er kurz vor Alexandria stand also vor der Hauptstadt des Ptolemerreiches Und dann musste aber den Feld zu kurz unterbrechen weil es sozusagen bei ihm im Reich innenpolitische Probleme gab.
01:18:38: Im Folgejahr, so hundert achtundsechzig sind für da im Jahr der Schlacht von Pitner kehrte zurück nach Ägyptien Und stand eben wieder kurz vor Alexandria und es sah so aus, als ob diese alte selerikidische Traum, dass man sich der Ptolemea entledigen könne.
01:18:51: Und dass man in Ägypten ja obern könne, sah kurz zuhause, ob die Wirklichkeit wurde.
01:18:56: Wobei man nicht genau... Es gibt Debatte darüber, ob das das Ziel war aber wir erinner uns auch nochmal zurück an vergangenen Folgen dieser sogenannten Raubvertrag zwischen Zwischen Antigoniden und Silurikiden, da hat man sich auch gestritten.
01:19:09: War das jetzt das Ziel irgendwie das Ptolemerreiche auszuschalten oder nicht?
01:19:12: Oder wollten sie nur teilherobern?
01:19:14: und hier auch wieder... Die Hinweise deuten eher darauf hin, dass Antiochus zumindest – vielleicht war es auch eine Entzicklung aber am Ende – wollte Antiochaus tatsächlich, würde ich sagen Ägypten erobern.
01:19:24: Und genau das war dann nämlich auch ein Problem.
01:19:27: Nicht nur für Ägypte natürlich sondern auch für Rom!
01:19:30: Denn die Zolmea hatten die Verschnaufpause, als Antiochus kurz nach Hause musste genutzt.
01:19:34: Und sie haben in verschiedenen Orten um Hilfe gebeten allen voran auch bei Rom.
01:19:39: und Rom hat diese Situation mit Bedenken gesehen.
01:19:43: Rom ist gerade erfolgreich aus dem Krieg gegen Macedonien herausgegangen und jetzt sehen Sie so der alte Feind aus dem letzten Krieg, die Salokiden.
01:19:52: Die wollen den römischen verbündeten Ägypten erobern und dann eine Art Super-Supermacht schaffen.
01:20:00: Silokidenreich und Ptolemyrreich verbunden, das wäre noch mal ein anderes Machtzentrum im Osten auf einmal geworden.
01:20:06: Und das sagt natürlich nicht am römischen Interesse.
01:20:09: Das wusste eigentlich auch an Tiochos der Viertel.
01:20:11: Jedenfalls schickten die Römer eine Gesellschaft nach Ägypten und man traf sich eben in Eloises einen Vorort von Alexandria.
01:20:19: dort trafen die römische Gesandte unter König aufeinander.
01:20:23: An Tiochs hatte er sich bis dann Müll.
01:20:25: also er wusste dass die Röhmer vielleicht ein Problem damit haben wenn er das Ptolemäherreiche robert.
01:20:29: Aber er hat versucht sozusagen so demonstrativ wie möglich romfreundlich zu sein.
01:20:33: Er hatte ein Hilfe gesucht, das Paseus demonstratif abgelehnt um seine Beziehung zur Rom nicht zu gefährden.
01:20:39: Es gab nicht mal den Spur eines Hinweises dass er irgendwie im dritten makedonischen Krieg gegen die Römer aktiv geworden wäre.
01:20:47: Er war bemüht um gute Beziehungen zur Rom und da ist dann jetzt eben diese römische Gesellschaft eintraf.
01:20:52: unter der Führung eines Mannes namens Karius Popilius.
01:20:55: Lenas wollte der König den gesamten freundlich grüßen, reichte ihn die Hand.
01:21:00: Und Popilius hat ihm allerdings nicht die Hands zurückangeboten sondern hat ihn nur relativ harsch aufgefordert den Krieg zu beenden und sich zurück in sein eigenes Reich zu ziehen.
01:21:10: Antioch ausfahre davon überrumpelt so schreiben es die Quellen verständlicherweise und er hat sich Bedenkzeit erbeten.
01:21:15: und in dem Moment hat dann Popiliius mit einem Stab oder mit einem Schwert oder etwas was seine Hand hatte ein Linie an den Sand gezeichnet also buchstäbliche einen Kreis um den König herum.
01:21:26: Und er hat ihn zum König gesagt, wenn der König die Linie übertrete ohne eine Antwort gegeben zu haben dann könne er sich als mit Rom im Krieg befindlich betrachten.
01:21:36: Und ein Tioros, der an solchen Krieg unbedingt verhindern wollte weil er dafür nicht bereit war hatte also überrumpelt wie er war keine Wahl!
01:21:44: Er musste eine Antwort geben und er musste keinen beigeben.
01:21:48: das heißt er entschied er gab den Krieg auf Er will sich der Einsicht zurückzuziehen und daraufhin soll dann Papelius jetzt in freundlichem Ton mit ihm geplaudert haben, den Rest des Talens.
01:21:59: Also der König, der Groß-, der Supermacht, der Seleuchiden, der kurz vor einem großen Erfolg steht, nämlich die Liquidierung des Ptolemäerreiches wird nicht von einer römischen Armee aufgehalten sondern von einem römischem Gesandten, der eine etwas passiv aggressive Geste macht und diese Linien in Sand zeichnet ist auch durch den Sieg gegen Macedonien so unangreifbar, dass es für Antioch aus keiner anderen Möglichkeit gibt als keinen Beizugeben und seinen Feldzug aufzugeben.
01:22:29: Also man Rom braucht noch nicht mal mehr Armee um sich durchzusetzen sondern ein römisches Wort genügt um politische Entscheidungen nachhaltig zu beeinflussen.
01:22:39: Eine unabhängige eine irgendwie auch nur ansatzweise wirklich unabhängige Politik Merlinistischer Staaten waren in dieser Situation kaum mehr möglich, weil man immer oder beziehungsweise sie waren nur möglich wenn man von Anfang an in seine Kalkulationen einbezogen wie Rom reagieren würde und was Rom wollen würde oder nicht wollen würde.
01:22:57: Weil das war das Entscheidende!
01:22:59: Nicht dass man Militärisch durchsetzen konnte sondern das was Rom bereit für zu erlauben.
01:23:04: Und das zeigt doch sehr drastisch wie weit die Gewichte der Macht sich verschoben haben in diesem Zeit, in dieser Zeit.
01:23:14: Und trotzdem haben wir auch hier wieder, ich mache viele trotz Dems heute aber sind es halt eben so.
01:23:20: Trotzdem haben wir ein bisschen die Situation wie nach Kinos Kefalai, dass man nämlich einen Machtwagom hinterlässt.
01:23:32: Das Königdom wird abgeschafft, Macedonien wird geschwächt und ein bisschen... Also geschwæcht und neu organisiert.
01:23:39: Aber es wird nicht provincialisiert, das wird keine römische Provinz.
01:23:43: Das restliche Griechenland auf dem Festland, auf den Inseln in keiner Asien wird bestraft aber es wird auch nicht provincializiert.
01:23:50: Es wird auch mich erobert!
01:23:52: Man macht's Wenn man so will den gleichen Fehler.
01:23:56: oder beziehungsweise ob es ein Fehler ist, das ist ja noch mal eine Wertungsgeschichte.
01:23:59: Aber man trifft die gleiche Entscheidung im Grunde wie Könos Käferlei Man gewinnt alles, man regelt das alles und dann zieht man sich aber eigentlich zurück oder will man sich eigentlich zurückziehen und man hinterlässt so ein bisschen einen Machtvarkum.
01:24:12: Und eigentlich war die Situation hier noch schlimmer als bei Kinos Kefalai, denn nach Kinos kefalai und nach dem Frieden von Aparmea hatte Rom zumindest ein System in Stellung gebracht was darauf ausgerichtet war seine Interessen zu warnen indem es Mittelmächte wie Pargamon und Roddos stark gemacht hat.
01:24:28: Die sind aber jetzt beide ungenade gefallen und fallen aus für dieses System.
01:24:33: Was die Römer versuchen ist halt einfach nur durch das Statuieren eines Exempels nämlich die scharfe Bestrafung der ganzen griechischen Welt nach Pütner für Ruhe zu sorgen.
01:24:43: Und sie soll so abschreckend wirken, dass es eben jetzt ruhig sein, wo ich bliebe und das Rom auch dann sich wieder mehr oder weniger zurückziehen kann aber trotzdem keine Gefahr im Ostmeeren steht, die Rom bedrohlich werden könnte.
01:24:57: Das Ganze funktioniert natürlich nicht.
01:24:59: Es funktioniert nur eine Zeit lang.
01:25:02: Wir haben durch diese Behandlung starke Ressentiments in Griechenland die wachsen und sich immer wieder in inneren Streitigkeiten, Gewaltausbrüchen ins Daseisbahn brechen.
01:25:16: Wir haben auch nach der Deportation all dieser Leute, haben wir romfreundliche Gruppen in Griechenland und die Ressentiments... Über.
01:25:28: die Behandlung durch die Römer führt eben dazu, dass die Rumfeindlichkeit auch wieder anwächst.
01:25:33: Also dieses Diktat von Amphipolis funktioniert für eine Zeit.
01:25:39: Die römische Ordnung, die man den Griechen auf-, die man in Griechien auktoriert hat bleibt bestehen und sie funktioniert.
01:25:45: aber es kommt immer wieder zur Spannung und zu Ressentiments und das braucht sozusagen nur den sprichwörtlichen Funken der das Ganze dann explodieren lässt.
01:25:55: Und diese Funke Es kommt im Jahr hundertfünfzig vor Christus in Gestalt eines Mannes namens Andriscos, der wie Polybius sagt, er fällt buchstäblich vom Himmel.
01:26:05: Also er kommt so aus dem Nichts.
01:26:08: Undriscos wahrscheinlich ein... Wir wissen den nicht über ihn aber Andrisco ist ein Mann über den wenig bekannt ist, der aber von sich selbst erzählt Er sei der Sohn des Königs Persos Philipp.
01:26:20: Das war er nicht Aber das ist unerheblich weil er hat es gesagt Und die Leute waren bereit, ihm das zu glauben.
01:26:27: Deswegen wird auch manchmal der Vorschlag als Pseudophilip bezeichnet deswegen.
01:26:31: Aber dieser Andriscos dem gelingtes anti-römische Ressentiments und die traditionelle makedonische Anhänglichkeit an die Monarchie als Regierungsformen Spannungen in der griechischen Gesellschaft und seine Verbindung zu Tragien, wo er mit dem dortigen König ganz gut auskam.
01:26:53: Es gelang ihm all diese Sachen zu bündeln und zu instrumentalisieren.
01:26:57: Er sammelte exilierte Makedonin-Umsicht, die eben ihnen eine Chance waren, ihren Staat wiederzulangen.
01:27:03: Er summelte eine tragische Armeeumsicht, also mit Unterstützung des Königs von Tragion – und er nannte sich selbst König!
01:27:12: Und mit dieser tragischen Armee fiel er dann zuerst in Macedonien ein.
01:27:16: Er besiegte und dachte, das ist interessant, wenn wir noch mal zurückgehen im Diskussion was das Ziel dieser Einteilung und die Firmärie des war.
01:27:22: Die Quellen sagen es gibt einen Gesamtmagedonisches her, was sich jemand gegenstellt.
01:27:27: Das ist jetzt wieder spannend weil es auch viele ein Indiz dafür ist dass es eine Art von gesamtmagedonischem etwas noch gegeben hat, wenn es auch nicht das Königtum warme.
01:27:36: Aber d.h.
01:27:36: dieser Philipp kommt mit einer tragischen armee fällt in Macedonian ein besiegt ein makedonischer Armee, erobert Makredonien und lässt sich dann in Pella der alten Königsstadt.
01:27:46: der der griechisch- der makedonianischen Könige der Antigoniden lässt sich in Pela zur König Philipp krönen.
01:27:54: Und restituiert damit wieder das alte makedonsche Königtum angeblich auch die antikonidische Dynastie.
01:28:01: Das kann den Römer natürlich überhaupt nicht gefallen und man schickt relativ sofort einen her nach Makedonien um das ganze zu klären.
01:28:09: aber das machen die römer manchmal In der Eile, die sie dann an den Tag legen.
01:28:13: machen Sie Fehler oder sie überschätzen sich selbst.
01:28:16: Sie schicken nur eine Legion nach Macedonien und wird von Philipp aufgerieben.
01:28:20: Und da das stärkt natürlich seine Position erheblich ne?
01:28:23: Eine römische Armee wird besiegt von den Makedonen.
01:28:26: Jetzt kommen all diese spelenden Unsicherheiten und diese Schreckensgespenster, die kommen jetzt wieder bei den Römern zu Tage.
01:28:33: und dann schicken sie eine neue Armee dahin, eine starke Armee unter einem Mann namens Metellus Und er kann dann schließlich Andris Kos besiegen und die Situation ist geklärt.
01:28:44: Kurze Fußnote dahinter, Andris Kos slash Pseudophilip ist nicht der letzte Prätenent, der auftaucht.
01:28:50: wenig später taucht ein Mann namens Alexandros auf, der auch von sich behauptet ja seit des Sohn des Persals, der wird vertrieben und unter dreiundvierzig zweiundvierzig also noch ein paar Jahre später kommt nochmal ein zweiter Pseudo-Philip.
01:29:03: Das heißt wir haben nicht nur einen Prätendenken, der versucht Ressentiments der Makedon zu mobilisieren und die Anhänglichkeit an die alte Dynastie zu mobilizieren, sondern wir haben gleich drei innerhalb von zehn Jahren.
01:29:15: Und das... Die haben alle kein Erfolg?
01:29:18: Der erste Philipp Andruskas ist der der noch am meisten Erfolger aber letztlich haben sie alle keinen Erfolg.
01:29:23: es zeigt aber die glaube ich die die Intensität der Unzufriedenheit dass das dreimal in den halben zehn Jahren vorkommt vor allem wenn wir uns bewusst machen dass während dem diese Sachen in Makedonian passieren Gleichzeitig auch im restlichen Griechenland Dinge losgetreten werden, die sich als sehr folgenreich erweisen sollten.
01:29:42: Genauso wie es in Maklonienspannung gibt, gibt es in der gesamten griechischen Weltspannungen, um Freunde und Feinde.
01:29:49: das ist so die dominierende Dichotomie, die das alles beherrscht.
01:29:52: aber nur weil Rom jetzt so dominierend ist und überall reinfaktoriert wird heißt das ja nicht dass diese Staaten nicht auch noch eigene Ziele und Intentionen und politische Probleme haben.
01:30:05: Und der Punkt, wo dann alles wieder explodieren wird ist wie immer fast die Piloponnes.
01:30:11: Es geht hier um den Akarischen Bund und es geht wieder um die Frage ob Sparta Mitglied des Akarschenbunds sein muss oder nicht?
01:30:19: Das hatten wir auch schon mal im Kontext des Zweiten Maggedronischen Krieges und im Vorfeld des Dritten-Maggedronen-Krieges.
01:30:27: Der Akarische Bund will quasi als übergeordnete Ziel seine Herrschaft auf die gesamte Piloponnese ausdehnen.
01:30:34: Sparta und andere Staaten, aber vor allem Sparta ist dagegen extrem nicht damit einverstanden.
01:30:40: Und will sozusagen immer seine Unabhängigkeit bewahren weil es ja Spata ist das großartige Sparta.
01:30:46: Immer wenn es gezwungen wird mitgeht zu werden, weil es gerade einen Krieg verliert.
01:30:50: kurze Zeit später will sich dann wieder los sagen.
01:30:52: Und jetzt kommt genau so eine Situation auch wieder.
01:30:55: Sparta will den Bund verlassen.
01:30:57: der acharische Bund will natürlich nicht dulden Und wo man früher einfach direkt einen Krieg angefangen hat, macht man jetzt etwas was noch einmal illustriert wie absolut abhängig Griechenland gewonnen ist in der Zwischenzeit.
01:31:09: Man beginnt nicht einfach den Krieg sondern beide Seiten schicken Gesandte nach Hohen zum Senat.
01:31:14: Die Spartaner wollen vom Senat das man ihnen erlaubt den Bund zu verlassen und die Achaia wollen vom senat dass man den Spartanern das verwehrt.
01:31:22: Und das Problem, was jetzt kommt nochmal wieder dieses Problem hervor, was die Römer in Griechenland immer haben.
01:31:27: Sie wollen sich eigentlich gar nicht richtig damit beschäftigen und deswegen treffen sie keine Entscheidung.
01:31:31: Der Sennart in Rom sagt ja... Eigentlich sagt er nichts!
01:31:35: Also entscheidet weder für die einen noch für die andere.
01:31:38: Man nimmt die Verantwortung, die man für die griechische Welt Nolens Wohlens gewonnen hat dadurch dass man eben so mächtig geworden ist, nimmt man einfach nicht ernst Und das ist das, was ich meine mit Machtvarkom.
01:31:51: Und diesem Machtvorkom, was jetzt wieder noch mal auf der Peripodis bekäftigt wird, entstehen dann Konflikte die halt das Ganze zum Explodieren bringen.
01:32:00: Die Achaia entscheiden sich auch ohne römische Festlegung oder Unterstützung, die Sparta zu bestrafen.
01:32:08: Die Achaya sind sowieso ein bisschen... Also die Beziehungen zur Rom ist auch angespannt, sie sind immer noch sauer wegen Der Geiselnahme, also wegen diesen Tausenden von Bürgern die verschleppt wurden sind Hundertsechzehn, Sechszehnt, im Nachgang des dritten markademischen Krieges.
01:32:24: Sie sind auch sauer über Romen weil Rom den Achaerischen Bund aus seiner Sicht der ja dann doch schon einigermaßen royal ist und der auf römischer Seite steht.
01:32:34: und sie sind verärgert weil der Senat eben jetzt nicht gegen Sparta unterstützt und die Achaier lancieren einen Straffeldzug gegen Spata.
01:32:44: Sie gewinnen, obwohl der römische Feldherr in Macedonia, also Metellus, der gerade gegen Andruskos Krieg fühlt darauf drängt.
01:32:51: das Frieden bleibt und die Achaia davor warnt jetzt einen Kriegsunternehmen.
01:32:55: Die Achaian machen es trotzdem sie gewinnen auch den Feldzug gegen Sparta.
01:32:59: aber dann kommt ein Jahr später natürlich die römischen Reaktion nämlich hundertundvierzig kommt eine Senatsgesandschaft auf die Piliponnes, die nicht nur jetzt entscheidet dass Sparta unabhängig sein soll Sondern die dann auch noch verfügt, dass Korinth, Argos, Herakléa und Eichhomenos – also vier der größten und wichtigsten Städter im archaisischen Bund – auch unabhängig werden sollen.
01:33:23: Das heißt Rom nimmt diesen Spaterkonflikt und auch die Tatsache das der Archaischebund sich gegen den Willen Roms gestellt hat, was die Achaia natürlich nicht so sehen, nimmt man zum Anlass um jetzt auch hier wieder die Standardpolitik der Römer zu betreiben nämlich man will die potenziellen rivalen Schwächen.
01:33:41: Zu dem Zeitpunkt beherrscht der Haarische Bund die ganze Peloponnes, aber ist über die Peloponnese schon hinausgegangen.
01:33:48: Also beherrschte auch Teile von denen wird früher mal der Büro-Tische-Bunfer Teeben und Euboyer.
01:33:53: Das heißt es ist ein ganz stark politisch sehr stark militärisch relativ stark und das wollen die Römer jetzt gezielt schwächen in denen sie verfügen dass eben diese wichtigen Städte austreten dürfen.
01:34:04: Und als die römische Senat, die rümische Gesellschaft das in der Bundesversammlung des Haarierbundes verkündet hat kam es zu zumulten.
01:34:11: Die Achaia verjagen die Römer schon gesandt, also man prügelt sie raus aus dem Meeting und dann kommt es noch so ein paar zu diplomatischen Verhandlungen.
01:34:20: aber das Ende der Geschichte ist, dass es kommt zu einem Krieg.
01:34:24: Und das ist dann der sogenannte Achaiaschis, den sogenannten Achaierkrieg.
01:34:28: Rom führt einen Krieg gegen den Achaian Bund.
01:34:31: Man hat sich immer so ein bisschen romantisiert und so als das letzte Aufbäumen der Griechen gegen die Röhmer gesehen Und in gewisser Weise war es das auch.
01:34:41: Die Achaia schicken ein großes Heer nach Norden, weil man muss ja vorstellen wo sind die Römer?
01:34:46: Die Röme sind gerade in Macedonien wieder wegen Andrisskos.
01:34:50: Metellus nimmt jetzt seine Armee mit der Erndrisskus besiegt hat und will damit gegen nach Süden ziehen um auf die Peloponnese zu kommen.
01:34:57: Die Achaja wollen ziehen nach Nordem um ihm entgegenzukommen und ihn abzufangen.
01:35:01: Wie immer wenn den Griechenland Krieg geführt wird, die Geografie und Topographie des Landes macht er einfach aus gibt es in Grunde nur zwei Plätze, wo eine Schlacht geschlagen werden kann zwischen Truppen die von Norden nach Süden oder von Süden nach Norden wollen und einer davon ist halt die Thermopülen.
01:35:16: Es kommt also jetzt erneut zu einer Schlacht an den Thermopühlen.
01:35:20: Die Achaia werden komplett aufgeregen und sie schaffen es gerade noch so ein letztes Aufgebot am Istmus vom Korinth bereitzustellen.
01:35:28: das heißt Metellus oder zu dem Zeitpunkt ist es schon jemand anderes nämlich der Nachvölgeff des Metellos ein Mann namens Lucius Mumius Belagert dann eben Korinth, wo sich die Achaia verschanzt haben am Istmos.
01:35:41: Und im Jahr hundred und vierzig wird Korinthe zerstört in Brand gesetzt und geplündert von Lukius Mumius.
01:35:49: Es gibt halt diese berühmte Geschichte.
01:35:51: Das sind ja alles gebildete Menschen eigentlich Leute die der griechischen Kultur ganz offen gegenüberstehen.
01:35:57: Wie immer, wenn römische Feltherne eine Stadt zerstören und Zehntausende Leute versklafen oder umbringen ist dann der Feltherr ganz traurig darüber dass er das machen musste.
01:36:05: Und weint um das Schicksal dieses schönen Kurrenz.
01:36:09: Und Lukius Momius beendet eben diesen Aufstand aus römischer Sicht diesen Aufstand.
01:36:15: Die Folge davon ist, dass in Griechenland alle Bundesstaaten aufgelöst werden.
01:36:20: In Griechland auch etwas anderes aufgelöszt wird nämlich das freie Griechinland.
01:36:27: Es wird noch nicht provinzialisiert.
01:36:28: Macedonien wird entweder von Metellus oder von Mumius auf befehlte Senatis.
01:36:32: nach der Niederschlagung dieses Aufstandes des Andruskurs wird Macedonian provincialisiert, wahrscheinlich gegen Ende der Hundertvierzigerjahre.
01:36:40: Hundertprozentig sicher sind wir nicht.
01:36:42: Liegt aber auch daran dass es nicht ganz so Eindeutig ist in dieser Zeit, was Provinz eigentlich tatsächlich meint.
01:36:48: Also das muss nicht und was wir sozusagen als Kriterium nehmen wenn man von Provinzialisierung reden kann.
01:36:54: Es gibt auch Forscher die sagen Macedonien wird erst gegen Ende des Jahrhunderts richtig Provinzen.
01:37:00: Es gibt allerdings auch wahrscheinlich sagen, Macedonien wird überhaupt noch nicht Provinz, sondern erst im ersten Jahrhundert vorkriegt.
01:37:05: Also es ist ein bisschen kompliziert aber die haben.
01:37:08: in den Folgejahren haben wir Leute, die als quasi Stadthalter in Macedonia tätig sind und das für mich schließt also... Das bleibt... Es wird Provinzen!
01:37:17: Aus Macedonian wird Macedonia die römische Provinze.
01:37:21: Ein Problem was dabei entsteht ist weswegen es diese Unklarheit gibt, dass diese vier Merides, also diese vier Teile Macedonias bleiben bestehen.
01:37:29: Dann gibt es heute sagen, wenn die bestehen bleiben das sind ja unabhängige Teilrepubliken und dann kann es ja keine Provinz gewesen sein.
01:37:34: Wenn man allerdings nicht davon ausgeht dass diese Mehrie des Unabhängigen Teilrepublikens sind, dann löst sich dieser Widerspruch auf weil wir haben eine regionale Gliederung innerhalb einer Province um wichtige Städte herum.
01:37:45: Das findet man in anderen Provinzen im römischen Bereich auch.
01:37:48: also das muss kein Widerspruch sein.
01:37:51: Jedenfalls sollten wir davon ausgehen.
01:37:53: so ab Ab Ende der Hundertvierziger Jahre entsteht die Provinz Macedonia, die nicht nur das umfasst was wir in den Femirides nennen sondern auch Äperus und Illyrien umfasst.
01:38:05: Das ist dann jetzt Teil des Römischen Reiches, das wird von Rom direkt beherrscht.
01:38:11: Griechenland selbst also das Thessalien Mittelgriechenland, Attica, Peloponnes.
01:38:17: Die Bundesstaaten werden aufgelöst.
01:38:19: das heißt man die Römer führen es wieder zurück in so eine Art Zustand in der Klassik.
01:38:23: Es sind alles jetzt wieder unabhängige Poles diesen kleinen und weniger mächtig als Bundesstaat.
01:38:28: deswegen sind sie keine Gefahr für Rom.
01:38:30: aber Griechenlands wird nicht provincialisiert.
01:38:32: Es bleibt nominell eine Gruppe von freien Staaten Von freien Poles die alle ihr eigenes Ding machen können.
01:38:39: Aber Sie können natürlich nicht Ihr eigenes ding machen.
01:38:42: Die Römer kontrollieren, dass die Röme sind.
01:38:44: Es ist ganz klar das da nichts passieren darf was den Römern auch nur ansatzweise missfällt.
01:38:48: Sonst schickt man wieder eine Armee und es brennt schon wieder irgendeine griechische Stadt.
01:38:52: Der Stadthalter von Makedonia herrscht nicht direkt über Griechenland weil Griechnland nicht direkt provinzialisiert wird.
01:39:00: aber der Stadthater von Makadonia klärt sozusagen im Vorbeigehen übt er auch die Kontrolle aus über das freie Griechinland.
01:39:08: Das wird sehr flexibel gehandhabt, ohne dass die Römer sich da festlegen wollen.
01:39:12: Es wird noch mehr als hundert Jahre dauern, nämlich bis zur Herrschaft von Kaiser Augustus also bis zum Jahr siebenundzwanzig vor Christus, wird Griechenland ersten wirklich zu einer Provinz.
01:39:24: und der Name dieser Provinze ist ganz sprechend weil man kann sich natürlich überlegen wie nennt man eine... Also Macedonien war klar, ne?
01:39:30: Das ist der Name für eine Region.
01:39:32: dann nennen wir die Provinzen Macedonia.
01:39:34: aber wie nennte man denn eigentlich Griechinland?
01:39:35: Für die Grieche ist Griechnand hellers Aber die Römer machen aus dem freien Griechenland oder dem, was davon übrig ist im Jahr siebenundzwanzig vor Christus.
01:39:45: Und da muss man sich ja vorstellen das es nach mehreren Bürgerkriegen, nachdem Sulla Griecheland zerstört hat, Athen zerstörtert, nach dem Pompeos und Caesar in Philippi also in Thessalien gegeneinander gekämpft haben.
01:39:56: Griechinland ist immer ein Schlachtfeld für Bürgerkräge in Rom zu diesem Zeitpunkt.
01:40:01: Aber wie nennt man denn Griechenland, wenn man das annektiert?
01:40:05: Wenn man es tatsächlich zur Provinz macht.
01:40:06: Nicht Hellers nicht Attica oder sonst etwas, sondern man nennt ist die Provins Achaia also genau nach dem acharischen Bund der quasi den letzten Krieg gegen die Römer geführt hat und ihn verloren hat an dessen Ende der und damit eine Entwicklung begonnen hat.
01:40:23: An dessen ende eben diese Provinzialisierung steht Wie gesagt erst die vor Christus unter unter Kaiser Augustus.
01:40:30: Und vielleicht das Ausblick, damit ist die Geschichte des, wenn man es so nennen will, des anfangs Zeichen freien Griechenlands zu ändern.
01:40:37: Also Griecheland ab den Hundertvierzigerjahren ist Makedonien-Provinz.
01:40:42: Griechinland ist implizit mit darin gemeint auch wenn es nicht offiziell Provinz ist.
01:40:47: In Kleinasien wie gesagt ab hundertdreisig hat man die Provinzasier also die Überreste des pergamenischen Reiches Und in Kalasien wird es noch eine ganze Weile dauern, bis die Römer da die direkte Herrschaft durchsetzen.
01:41:00: Überall das wird größtenteils erst im ersten Jahrhundert passieren.
01:41:04: Die Kriege gegen Mitrilates von Pontus sind dann natürlich super wichtig In den ersten Jahrzehnten des Ersten johntags vor Christus.
01:41:10: danach beginnt sozusagen Rom auch dort Provinzenein zu richten und sich festzusetzen.
01:41:16: Das heißt die griechische Welt kriegt noch Aufschub.
01:41:19: diese Logiten halten sich In irgendeiner Form, in einer sehr, sehr abgeschrechen Form halten diese Leukinen sich bis in die sechziger Jahre.
01:41:26: Ägypten hält sich bis ein und dreißig vor Christus als Unabhängige gemacht, wobei unabhängig da auch mit großen Anführungszeichen versehen werden sollte.
01:41:34: Aber das freie Griechenland ist ab den Hundertvierzigerjahren im besten Falle eine Fiktion – eigentlich existiert es nicht mehr!
01:41:42: Jetzt ist das was auf römischen Münzen manchmal als Slogan ausgegeben wird Greka Kapter Also Kriegjagd, also der Griechenland ist gefangen.
01:41:53: Griecheland ist da oben und als Ausblick sozusagen auf den Rest zeitgleich mit all diesen Dingen Zeitgleich vor allem mit dem Aufstand in Griechnen und mit dem Achaia-Krieg also auch ungefähr so zwischen hundred neunundvierzig und hundert sechsundviertzig findet noch eine andere Kriegsstadt, der sozusagen der Schlussstrich unter einer anderen Geschichte ist nämlich der dritte tunische Krieg.
01:42:15: Und die Belagerung Katagos im Dritten Punischen Krieg bauert fast drei Jahre lang, endet auch mit der Zerstörung Katagose.
01:42:23: Endet auch bei der Auflösung eines alten Gemeinwesens und man darf ganz im Sinne von Polybios diese Dinge eigentlich nicht getrennt voneinander behandeln.
01:42:32: Polybius redet ja von der Simplicke also von der Verschränkung vom Westen und Ostern mit mehr und dass diese Sachen alle miteinander verbunden sind und das ist hier vielleicht auch der Fall.
01:42:42: Der Grund wieso Mummius-Katago zerstört und wieso Rom derart harsches Exempel statuiert in den Hundertvierziger Jahren, ist vielleicht auch weil Rom zum gleichen Zeitpunkt die gleiche Erfahrung in Afrika macht.
01:42:56: Auch da.
01:42:57: ein alter Feind gegen den man drei Kriege führen musste hat sich wieder einmal erhoben Und Rom will jetzt an beiden Enden der Mittelmeerwelt Tabula rasa machen und diese Sache einfach einmal erledigt.
01:43:09: In Griechenland gewinnt Rom relativ einfach und kann das schnell machen, in Afrika bei Katago wird es eine Weile länger dauern und es wird auch nicht so einfach gehen aber am Ende steht Rom alleine da!
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