R-003: Die Neue Ökonomische Politik der Sowjetunion (1921-1928), mit Prof. Dr. Jörn Happel
Shownotes
Verknüpfte Folgen
Die Oktoberrevolution in Russland (1917), mit Prof. Dr. Jörn Happel (03.03.2025)
Der russländische Bürgerkrieg (1917-1922), mit Prof. Dr. Jörn Happel (12.01.2026)
Der Kronstädter Matrosenaufstand (1921), mit Prof. Dr. Jörn Happel (01.06.2026)
Den Podcast unterstützen
UNTERSTÜTZE DEN PODCAST BEI STEADY!
Jörg zahlt seit September 2025 das Hosting für den Podcast; Miguel gibt seit April 2026 den gleichen Betrag. Vielen Dank an euch beide!
SCHENK MIR EINEN KAFFEE - DEN SAFT, DER WISSEN SCHAFFT
EINZELSPENDE ÜBER PAYPAL SENDEN
Ab dem 10. September 2024 nenne ich regelmäßig in der Anmoderation die Vornamen von neuen, den Podcast unterstützenden Personen. Widerspruch dagegen bitte ich im Zusammenhang mit dem Zusenden der Unterstützung anzuzeigen.
Feedback und Kommentare!
Podcast-Blog mit Kommentarfunktion
#historytelling - Netzwerk unabhängiger Geschichtspodcasts
Schick mir Kommentare und Feedback als Email!
Frag mich nach deiner persönlichen Einladung ins schwarze0-Discord!
Die Episoden werden thematisch und nicht nach Erscheinungsdatum nummeriert. Für einen chronologischen Durchgang zur europäischen Geschichte sollten die Episoden nach Namen sortiert werden. Unten in den Shownotes findet ihr die Liste der einzelnen Kategorien!
schwarze0fm hatte als Hobbyprojekt begonnen - inzwischen habe ich aber durch Auftragsproduktionen und Crowdfunding die Möglichkeit gewonnen, mehr und bessere Folgen für Geschichte Europas zu produzieren. Das Prinzip "schwarze Null" bleibt - die Einnahmen werden verwendet, für mich Rahmenbedingungen zu schaffen, den Podcast zu betreiben und weiterzuentwickeln. In dieser Folge habe ich das ausführlich erklärt.
This episode of "Geschichte Europas" by schwarze0fm (Tobias Jakobi) first published 2026-09-21.
CC-BY 4.0: You are free to share and adapt this work even for commercial use as long as you attribute the original creator and indicate changes to the original.
Der Podcast ist Teil des Netzwerks #historytelling und von Wissenschaftspodcasts.de.
Kategorien
Die Namen der Podcast-Folgen beginnen mit dem Schema „Buchstabe-Dreistellige Zahl“. Der Buchstabe steht dabei für die thematische Kategorie (die auch im Untertitel der Folge zu finden ist). So kann, zumindest für die Buchstaben B bis U, durch alphabetische Sortierung ein chronologischer Ablauf der Folgen dargestellt werden.
Die Kategorien der Episoden sind wie folgt:
- A = Epochenübergreifende Themen
- B = Geologische Geschichte
- C = Vorgeschichte und Altsteinzeit
- D = Mittel- und Jungsteinzeit
- E = Die Metallzeiten
- F = Griechische Antike
- G = Römische Antike
- H = Das Frühmittelalter
- I = Das Hochmittelalter
- J = Das Spätmittelalter
- K = Erste Europäische Expansion
- L = Der Weg in die Neuzeit
- M = Reformation und Glaubenskriege
- N = Absolutismus und Aufklärung
- O = Zeitalter der Revolutionen
- P = Nationalismus und Imperialismus
- Q = Erster Weltkrieg
- R = Zwischenkriegszeit
- S = Zweiter Weltkrieg
- T = Kalter Krieg und Europäische Einigung
- U = Nach dem Kalten Krieg
- V = Europa aktuell
- W = Epochenübergreifende Biographien
- X = Geschichtswissenschaft und Erinnerungskultur
- Y = Quellen
- Z = Meta/ Podcast
Transkript anzeigen
00:00:00: Also Lenin, ich sehe ihn da hingehend als Pragmatiker.
00:00:04: Er hatte kein Interesse an diesen kapitalistischen Elementen.
00:00:08: Das ist nicht das für wofür er steht aber in dem Moment, dass sein Land im Terror und im Dreck versunken ist, wendet er sich jetzt an die Bevölkerung sagt, dass wir es umdenken müssen und wir machen ein bisschen Kapitalismus und dann bauen wir halt dieses Land auf damit die nächste Generation doch im Sozialismus leben kann.
00:01:00: In dieser Folge von Geschichte Europas spreche ich mit John Hapel über die neue ökonomische Politik der Sowjetunion.
00:01:07: John HAPEL erklärt, warum Ledin nach Bürgerkrieg, Hungersnot und Aufschnitten im Jahr neunzehnundzwanzig dann wirtschaftspolitisch umscheuerte und begrenzte marktwirtschaftliche Elemente zuließt.
00:01:19: Wir sprechen darüber wie diese neue ökonomische Politik den wirtschaftlichen Wiederaufbau ermöglichte und zugleich gesellschaftlicher und kulturelle Freiräume der Neunzehntzwanziger begünstigte.
00:01:30: Schließlich geht es um die innerparteilichen Machtkämpfe nach Lenins Tod und darum, wie Stalin das Experiment der neuen ökonomischen Politik beendete und seine Version des Kommunismus durchsetzte.
00:01:43: In den Schulnotzerfolge findet ihr Kontaktmöglichkeiten für Fragen, Feedback an Kommentare sowie Wege, wie mich und diesen Podcast unterstützen könnt – etwa durch Spenden via Paper und Kofi oder durch regelmäßige Beiträge bei Steady & Kofie.
00:01:57: In den Schornorts gibt es auch eine Liste inhaltlich verknüpfter Folgen, die stets aktuell gehalten wird.
00:02:02: Zentral sind dabei natürlich die Folgen über Lenin, die Oktober-Revolution und den Russischen Bürgerkrieg.
00:02:07: Und nun wünsche ich euch viele neue Erkenntnisse mit dieser Aufnahme aus dem August.
00:02:15: zwei Tausendsechsundzwanzig!
00:02:24: Tausende ja Millionen Soldaten müssen demobilisiert werden.
00:02:28: Und in dieser Phase, wir sprachen schon darüber, ist diese Aufstand von Kronstadt ein Wendepunkt in der Revolutionsgeschichte in Russland?
00:02:37: Damals haben sich die Matrosen von Krohnstadt gegen die herrschenden Bolshevikier gewandt und sie fordern nämlich zurückzukehren zu den Zielen von neunzehundertundsebzehn jene Ziele für die, die revolutionär damals eingetreten sind.
00:02:50: Die Matrosin von Krolstadt stellen fest dass, Die Partei um Lenin und die ganzen Apparate rund um Leninn nicht mehr das einlösen.
00:03:02: Also, die Freiheit, die man sich erkämpft hatte... ...das Freiheits-um-Land, die Redefreiheiten, Parteifreiheit, Versammlungsfreiheiten etc.
00:03:12: Aber die einzige Sperrspitze der Revolution, die Matrose von Grundstadt werden dann Plutik besiegt.
00:03:19: auf Befehl Lenins und Trotskis werden eigene Einheiten geschickt und zu Zehntausenden werden diese Matrosen von Grundstadt dann niedergekämpft und erschossen.
00:03:31: Das ist ein großer Wendepunkt, neunzehnundzwanzig eben in dieser Phase als das Land ohnehin durch diesen blutigen Bürgerkrieg zerstört war.
00:03:39: Und Bürgerkriges zeichnen sich ja dahin gehend aus dass Dort die Gewalt scheinbar sogar noch höher ist als in einem regulären Krieg.
00:03:47: Also niemals darf irgendwie dem Gegner etwas in die Hände fahren, also keine intakten Dörfer oder Lebensmittel etc.
00:03:53: Ständig sind irgendwelche Bürgerkriegsparteien in Dörfern und Städte eingefallen.
00:03:58: Die wurden von den Roten, den Weißen, Grünen, Tschechoslowaken und allen anderen, die dort beteiligt sind in diesem multinationalen Krieg auch darüber sprach mir schon zerstört worden.
00:04:08: Und in dieser Phase der Zerstörung der Demobilisierung der Kräfte des Ausstands von Kronstadt, ist es Lenin, den man durchaus auch als Pragmatiker bezeichnen kann.
00:04:21: Der hier das Steuerradikalumwürf, weil er erkennt diese... ...der revolutionäre Schwung ist vielleicht dahin aber wir kommen mit dieser Mobilisierungsdiktatur nicht mehr weiter.
00:04:32: Der Bürgerkrieg hat ja immer wieder ermöglicht dass man ständig etwas auspressen kann.
00:04:37: Man kann Getreide requirieren, man kann Männer requiren und Frauen Man kann brandschatzen und lündern, all das ist irgendwie noch im Bürgerkrieg möglich.
00:04:46: Dafür kriegt man vielleicht sogar noch dann Mithäter oder Leute die mitlaufen können.
00:04:50: Aber jetzt am Ende dieses Bürgerkrigs und während man gegen die Revolutionäre von Grundstadt kämpft erkennt der Pragmatiker Lenin dass dieses Land, das im Abgrund steht eben eine neue Wirtschaft braucht.
00:05:04: Und Jörg Barbarowski hat das mal so genannt, Lenin zog die Notbrennze.
00:05:08: Mir gefällt dieses Bild denn tatsächlich stand einmal mehr die Herrschaft Lenins und seiner Partei, seiner Parteigänger auf wackelicken Füßen.
00:05:18: also dieses dieses jahren aus einem zwanzig.
00:05:21: darin sehen viele auch dass Ende dieses revolutionären Schwungsten noch das ende der der erpoche der russländischen Revolution und da ist auch was dran weil jetzt diese diese Revolutionäre eben etwas ganz Neues bauen.
00:05:35: Und das ist nicht unumstritten innerhalb der Partei.
00:05:39: Marcelinien erkennt die Probleme des Landes und er will etwas Neues ausprobieren, und dass es eben eine neue Politik ja eine neue ökonomische Politik.
00:05:50: Das Land ist wie schon sagte ausgeblutet also braucht es jetzt auch ein neues Wirtschaftssystem.
00:05:56: Und dieses neue Wirtschafts System tauschte eben dieser Mobilisierungsdiktatur gegen einen Anteil an freien Markt.
00:06:06: Lenin stützt seine Herrschaft darauf, dass er weiterhin die Kontrolle über die sogenannten Kommandohöhen der Wirtschaft behalten will.
00:06:13: und das ist das Wichtige also die Großindustrie.
00:06:16: all das wird verstaatlicht bleibt Verstaatlich aber im Kleinen vor allen Dingen in der kleinen Industrie also das was wir vielleicht in Deutschland so als Mittelstand verstehen.
00:06:26: Und auf dem Land, dort sollten dann die Arbeiter und Bauern auch wieder Geld verdienen dürfen.
00:06:34: Und daraus entwickelt sich eben eine fantastische Phase eigentlich dieser jungen Sowjetrepublik.
00:06:41: Es ist ein interessantes und erfolgreiches System das hier aufgebaut wird, so ab Jahr neunzehntig.
00:06:47: Natürlich wird dieses System eben aufgebaut, ich sprach darüber auf dem Glut der Grundstatter-Madrosen.
00:06:54: Das was die Grundstörter gefordert haben wird größtenteils durch die neue ökonomische Politik umgesetzt also dafür wofür die Grundstadter gekämpft haben und wo für sie vernichtet werden.
00:07:06: diese Sachen werden dann durchaus das perfide daran dann doch auch durch gesetzt.
00:07:13: aber Ich will vorerst nochmal im Jahr Diese Sowjetmacht steht nicht nur wegen den Kronstädtern am Rand der Macht.
00:07:22: Sie stehen nicht nur weil des Endes des Bürgerkriegs, sondern demobilisierung der Truppen und dieser Zerstörung des gesamten Landes vielleicht vor dem Ende ihrer Herrschaft.
00:07:33: es kommt noch viel schlimmer in diesem ausgebluteten Land eine unfassbar große Hungerkatastrophe bahn sich im Samen an.
00:07:42: das land wird keine ordentliche Ernte einbringen.
00:07:46: Die Leute auf den Dörfern essen schon das Saatgetreide auf,
00:07:49: d.h.,
00:07:49: auch das nächste Jahr wird keine Ernte kommen.
00:07:52: Millionen von Menschen steuern in den Hungertort und das erkennt diese Sowjetmacht immerhin rund um Lenin?
00:07:59: Und sie erkennen auch, dass Sie das allein nicht schaffen können.
00:08:05: Es gibt dann eine groß angelegte international geführte Werbekampagne Hälfte Uns-Hungerenden in Russland.
00:08:12: Das ist vor allen Dingen Die Hungerregions, die Volker-Regionen und auch die Ukraine, die hier in den großen Hungern aus dem XXI hineinfallen.
00:08:23: Und sie müssen sich vorstellen dass diejenigen, die wenige Jahre zuvor mit Russland einen blutigen Krieg geführt haben.
00:08:30: Und doch diejenigen die ihnen den russländischen Bürgerkrieg blutig eingegriffen haben – die Amerikaner älter mit eigenen Truppen haben sie im russlandschen Bürgerkirch gekämpft!
00:08:38: Dass jetzt die Deutschen und auch eine gewaltige humanitäre Hilfslieferung auf die Wege stellen.
00:08:48: Nicht staatlich organisiert, aber natürlich mit staatlichen Unterstützung – es ist vor allen Dingen die American Relief Association, die auf dem Höhepunkt der Hungersnot in Russland elf Millionen Russinnen und Russen ernährt.
00:09:04: Sonst würden diese Menschen im Zuge dieser Hungersnote wahrscheinlich kreppieren.
00:09:08: Man muss das so deutlich sagen Auf den Dörfern sieht es diesen Monaten wirklich furchtbar aus.
00:09:15: Es ist das Deutsche Rütekreuz, dass hunderttausende pro Tag hier ernährt.
00:09:20: Das ist eine Organisation, die wird von einem Deutsch-Russen in Russland organisiert.
00:09:26: Gustav Hilger hat er geheißen und der wird später Diplomat werden.
00:09:30: Die arbeiten mit Friedrich Finanzen zusammen.
00:09:32: Er ist ein Friedrich-Finanzen, der sich vor allen Dingen um die Kinder in Russlands sorgen macht.
00:09:40: Man hat Friedhof-Nanzen, deswegen auch Anfang der zweitausender Jahre mal in Moskau ein recht schönes, kitschiges aber trotzdem schönes Stand mal gestellt.
00:09:50: In dem Nansen eben Brote und die Kinder verteilt.
00:09:53: Das ist neunzehnundzwanzig noch etwas ganz anderes als wenn Sie das vergleichen mit den neunzentreißiger Jahren der Hungerkatastrophe des, was wir als Holodomor verstehen, als Millionenort dort... sterben, auch hier muss man sagen kreppieren.
00:10:06: Damals wird Internationalhilfe nicht zugelassen.
00:10:09: aber in den Jahr neunzehnundzwanzig als die Sowjetmacht unfassbar geschwächt ist und sie sich international Hilfe hinein.
00:10:15: Das ist alles zu bedenken wenn wir an diesen Ausgangspunkt der neuen Ökonomischen Politik kommen denn das Land also die Landbevölkerung ist von Krieg Revolution Bürgerkrieg und Hunger ausgemerkelt Und das immerhin hat Lenin dieser Pragmatiker erkannt.
00:10:35: Das führt dann auch dazu, dass andere Bolshevikie-Lenin folgen und diese Politik, die vor allen Dingen der Landbevölkerung wieder Kraft geben soll, dann auch folgen, um diese Politik damit betreuen zu können.
00:10:49: Es geht so weit es vorwegzugreifen – das Ninzehundertundschünfundzwanzigter sogenannte Liebling der Partei Nikolai Bukharin den Bauern zu ruft.
00:10:58: Also in der Bravda wird das auch gedruckt, er ruft dem Bauernzu bereicher durch.
00:11:02: Stellen Sie sich vor ein führender Bolschewig die die Bursch-Versie abschaffen wollten ja abgeschafft haben, die die die burschversie erschossen hat und verjagt hat.
00:11:13: Dieser führende bolschiewik stellt sich nur neunzehntfünfundzwanzig hin uns sagt im Bauernbereich erdurch!
00:11:19: Das ist ein enormer Schritt der hier dann auch getan wird.
00:11:23: aber so weit sind wir noch nicht.
00:11:25: ich will immer im Jahr einundzwanzig etwas bleiben.
00:11:28: Wir haben diese enorme Hungersnot, wir haben die internationale Hilfe und wir haben dadurch dann einen sich langsam doch konsolidierendes Land und sich abzeichnend auch Wirtschaftsleben das ab neunzeitzweinzwanziger richtig Fahrt aufnimmt.
00:11:46: Dieser Versuch der neuen ökonomischen Politik Ein Naturalssteuer einzuführen, in dem Bauern überschüssefrei verkaufen können ist als kleines Modell nur gedacht.
00:12:00: Aber was die Modellbauer vergessen haben ist dass der Markt sich ja selbst reguliert wie so schön er ist.
00:12:08: plötzlich erkennen diese Bauern auch was sie alles mit diesen mit den ersten Überschüssen machen können und so drängen sie natürlich auf dem Märkteon.
00:12:14: Aus dieser kleinen Maßnahme, einem Versuch einer kleinen ökonomischen Politik wird plötzlich ein groß angelegtes Programm denn die Bauern Nachfrage produzieren auch die Arbeiter mehr und somit wird einen Wirtschaftskreislauf in Gang gesetzt von dem Ausmaß an das Lenin und seine Parteigängerinnen und Parteigänge vielleicht gar nicht so überzeugt waren.
00:12:42: Das ist eben zu sehen in diesem Schwung, den man aus diesen dristen, ja traurigen, ja tödlichen Jahre, Jahr neunzehnt, einundzwanzig herausnimmt und dann im Jahr neunter zweieinzwanziger anfängt durchzustarten.
00:12:57: Und dieses Durchstarten hat Erfolg!
00:13:02: Als der dreien zwanzig, vierenzwanzig wird werden wieder die Vorkriegs-Zustände erreicht also sehr schnell vor dem Ersten Weltkrieg.
00:13:11: Sehr schnell gelingt es dieser Wirtschaft, sich im Kleinen zu konsolidieren und auch natürlich die Landbevölkerung schafft das wieder ihre Dörfer aufzubauen.
00:13:20: Und wieder Ernten einzuholen und somit auch wieder das Land in ihrer Dörfe und die Gesellschaft aufzubauern.
00:13:27: Es ist innerhalb kürzester Zeit, gelingt der Sowjetunion, wie sie seit neuseinzwanzig da heißen wird dann sich neu zu erfinden.
00:13:38: Mit den revolutionären Zielen von zehntinundundert und siebzehn hat das erst mal wenig zu tun.
00:13:43: Die Gegnerschaft innerhalb der Partei ist immer noch groß, es gibt genug Leute die sagen wir haben doch die Buschfasie aus den Höfen gejagt, jetzt gucken wir uns die Buschwasi in die Restaurants an!
00:13:53: Denn auch das müssen Sie sich vorstellen dieses öffentliche Leben vor allem auch neunzehnteinundzwanzig Das lag ja da nie da.
00:14:01: Es gibt ja auch nichts.
00:14:03: man muss es so deutlich sagen was seien Sie mir aber es gibt ja nicht zu fressen.
00:14:08: Da sitzt niemand in irgendwelchen Restaurants und das gibt es nicht.
00:14:12: Und ab neunzehnzehn, zwanzig, dreinzwanzig blüht das Ganze auf natürlich in den Städten aber auch die Dörfer blühen langsam auf.
00:14:18: Die züchtet sich eine neue Buschvasie heran.
00:14:22: Eine Buschwasie, die eben aus dem Dörfern vor allen Dingen kommt ein sehr ländlich geprägtes.
00:14:27: Das gefällt vielen, die an der Seite Lenins, neunzer Sitzing gekämpft haben, Noch lebt der Sowjetführer, auch wenn er geschwächt ist.
00:14:39: Auf Linien wird in den letzten Jahrzehnten geschossen und bei dem Attentatsversuch kommt er fast ums Leben.
00:14:45: Er überlebt, erfährt mehrere Operationen aber auch in der Folge dieser Operationen mehrere Schlaganfälle.
00:14:51: ab dem Jahr neunzehnzwanzig ist er sichtlich geschwrächt.
00:14:55: Sieht sich dann noch im Laufe des Meins zwanzig dreinzwanziger aus dem öffentlichen Leben zurück und also die vierundzwanzige wieder sterben.
00:15:02: darüber will ich auch nochmal sprechen.
00:15:05: Die Phase, als Lenin noch lebte, dass die Kritik in der neuen ökonomischen Politik noch nicht offen gezeigt wird.
00:15:14: Es gibt aber auch von Anfang an ein Problem, das die Arbeiterarbeiterinnen sehr schnell spüren.
00:15:22: Denn diese neue ökonomische Politik erlaubte es Menschen zu entlassen.
00:15:28: Plötzlich gab es Arbeitslosigkeit!
00:15:30: Das ist etwas, was man ja gar nicht mehr kannte.
00:15:32: Also Unzufriedenheit bricht sich dann bei den Arbeitern auch Bahn und hier fragen sich dann viele ja wofür haben wir denn eigentlich es gekämpft?
00:15:40: Aber dieser kapitalistischen Elemente die zugelassen werden, die Kommunisten lassen kapitalistsische Elemente zu wie Rentabilität, Profit, Marktmechanismen, die Möglichkeit zur Entlassungen, Leistungslohn, direktoriale Betriebsleistung ohne Beteiligung von Arbeiten.
00:15:57: all das führt eben dazu das Betriebe um wirtschaftlich zu bleiben, auch Leute entlassen.
00:16:04: Auf den Großbaustellen des Sozialismus bleibt es erst mal unberührt nicht?
00:16:08: Diese großen Projekte die kommen bleiben im Staats in staatlicher Hand und werden noch weiter durchgeführt.
00:16:16: Und auch diese großen Projekte sind in dieser Phase spannend.
00:16:19: Während die neue ökonomische Politik hilft dem Land wieder ja ökonomisch Fuß zu fassen und vor allen Dingen der Bevölkerung Essen und Arbeit zu ermöglichen, sind das fantastische Projekte die gestartet werden.
00:16:34: Der erste gesamtwirtschaftliche Plan in der Weltgeschichte Guélovo wird ins Leben gesetzt.
00:16:41: Es gibt dann diese wunderbare Formulierung dass jetzt auch die Zeit gekommen ist die Elektrifizierung durch das ganze Land zu treiben.
00:16:50: Kommunismus ist Sowjetmacht plus Elektrifzierung des ganzen Landes.
00:16:54: Das ist der Slogan dahinter.
00:16:56: Kommunismus ist Sowjetmacht durchs Elektrifizium des ganzen Landes.
00:16:59: Das sollen dann ab Jahr zwanzig auch beginnen, das ganze verzögert sich durch dieses Katastrophenjahr neunzehntundzwanzig.
00:17:07: aber tatsächlich ist auch diese Phase Teil der neuen ökonomischen Politik.
00:17:14: in diesen Jahren.
00:17:15: von Neuzehn, Zwanzig, Zwei-Nzwanzi bis Neuzel, sieben und zwanziger elektrifiziert sich.
00:17:20: Sowjet Russland und dieser Phase werden die großen Stauderprojekte begonnen.
00:17:24: Irgendwo muss ja Strom hierher kommen.
00:17:26: Es ist die Phase, in der versucht wird auch der Landbevölkerung neue Technik zuzuführen.
00:17:32: Traktorist wird zu einem der wichtigsten Berufe innerhalb der Sowjetunion – die Frau oder der Mann, die auf dem Traktor sitzen und dann diese riesigen Felder bearbeiten hat.
00:17:44: Das ist ein starkes Bild das hier geschaffen wird.
00:17:48: Also während der neuen ökonomischen Politik vollzieht sich auch hier eine ganz neue Entwicklung.
00:17:55: Und Sie merken, dass ich auf diesen Neu herum reite.
00:17:58: Es betrifft alle weiteren Bereiche des Lebens in der Kultur das sowettische Kino und der damaligen Phase.
00:18:06: Er findet die Art und Weise wie der Aufstieg der Sowjetunion zu einer Neuen Macht dokumentiert wird.
00:18:16: Das sind so Lichtgestalten, wie im Zige-Wertorf oder in S.G.
00:18:20: Eisenstein, die man alle kennt.
00:18:22: Da gibt es noch viele mehr, die hier eine Rolle spielen.
00:18:27: Das sowjetische Theater wird damals Weltraum sich erarbeiten.
00:18:33: Es ist Bereiche in der Musik und in der bildenden Kunst.
00:18:37: Überall ist die Sowjetunion plötzlich Ich will nicht sagen führend, aber impulsgebend.
00:18:45: Das findet nachahmer und somit gibt es auch eine große Begeisterung für diese Phase der neunzehntzwanziger Jahre.
00:18:53: In den neunzer zwanziger Jahren reisen so viele Ausländer wie noch nie in die Sowjetunion.
00:18:59: Sie wollen dieses sowjetische Experiment sehen!
00:19:04: Petrograd, dann Leningrad umgebaut werden.
00:19:07: Wie diese Sowjetunion, diese gewaltigen Ströme, diese Flüsse in neue Betten zwingt und Staudämmer baut und Strom gewinnt.
00:19:16: Sie wollen sehen wie sich die Landschaften auch umformen.
00:19:20: Und das ist Teil dieser Phase der neuen ökonomischen Politik.
00:19:24: Der Mensch wird umgeformt.
00:19:26: Wir sprechen vom neuen Menschen, der hier eingestellt wird.
00:19:29: Es wird auch die Natur umgeformt.
00:19:33: sich den Menschen zu unterwerfen hat.
00:19:35: Das ist etwas, was vorallem mit dem Namen... Da gibt es ganz viele Namen aber der Revolutionsführer Drotsky ist hier zu nennen, der das dann auch zur Papier bringt.
00:19:44: also Drotski zu zitieren.
00:19:47: erst unterliegt keinem Zweifel dass monumentale Aufgaben wie die neue Planung von Gartenstätten oder Entwürfe für Musterhäuser Eisenbahn und Häfen in der Zukunft Je ferner desto stärker, nicht nur Wettbewerbsteilnehmer wie Architekturingenieure sondern auch die breiten Volksmasseln fesseln werden.
00:20:06: Und noch das ist ein neuer Bereich!
00:20:08: Das neue Bauen.
00:20:09: Das wofür die Bauhausleute in Deutschland einstehen und das verwirklichen wollen?
00:20:14: Dass neue bauen sollen dann auch in diese Wettunion kommen.
00:20:18: Fantastische Projekte werden sich ja ausgedacht.
00:20:22: Vorweg muss man natürlich sagen... Die werden sie ausgedachte aber Meister.
00:20:26: in der Sowjetunion mangelt es Finanzmittel dann in den späten zwanzigern und frühen dreißigern nicht ausgeführt oder schlecht ausgefüllt, sodass das Bau sich auch wieder enttäuscht zurückzieht.
00:20:37: Aber während dieser neuen ökonomischen Politik ist eben dieses Neu in allen Bereichen des Lebens zu spüren.
00:20:45: Neue Wirtschaft, neue Gesellschaft, neue Kultur – all das ist neu!
00:20:52: Und mit der Glühbirne die in den Hähntasten im Dinkel der Soweto-Nohn hineingetragen wird, nach Karelien, nach Zentra Asi, nach Seberien und auf Kamchatka hingetragen werden.
00:21:02: Mit dieser Glühbirne erstrahlt jetzt plötzlich auch diese sowettische Idee so jedenfalls in der Propaganda.
00:21:08: Aber das kommt auch bei dem Menschen teilweise an, die das auch anerkennen müssen – dass mit der Sowto-Nohen in dieser blühte Phase der neuen ökonomischen Politik eine neue Gesellschaft nicht nur erträumt, sondern erschaffen wird.
00:21:24: Das ist in der Phase des sehr deutlichen Aufbruchs und da spielt natürlich sowas auch eine Rolle das dann das geschundene Land, das zerstörte Land natürlich auch neue Häuser bekommt, neue Städte bekommt.
00:21:37: Man kann sogar ausnutzen dass diese Städten und Dörfer kaputt gestoßen sind, dass man jetzt eben eine sozialistische Bauweise hier einbringen möchte und dies auch tatsächlich versucht.
00:21:49: Wir haben In diesen Jahren war aber nicht nur in diesem gesellschaftlichen Umbruch und im wirtschaftlichen Umbrauch.
00:21:57: Wir haben auch einen innerparteilichen Umbrug, das ist etwas was dieser neuen ökonomischen Politik nochmal ein enormen Dritt nach vorne.
00:22:06: vielleicht gibt nämlich der kranke Lenin von dem ich schon sprach, Lenin die sich dann immer mehr zurückzieht, zurückziehen muss am Ende an den Rollstuhlen gefestelt ist Unverständliche Sachen, Abbild.
00:22:22: dieser Lenin ist nicht mehr am Ende vielleicht auch gar nicht mehr zurechnungsfähig.
00:22:29: Aber der Phase vor seinem Tod und das eine Jahr vor seinem Tot versucht er immer noch ein bisschen Einfluss zu auszuüben – es ist eine Phase in der ein anderer Mann plötzlich das politische Moskau und die Kremelbühne für sich entdeckt hat.
00:22:43: Das ist der Egorgia Josefisir Yonevich Djukashvili, der sich Starlin nennt.
00:22:48: Stalin ist ein zweiter Kampfname.
00:22:50: Früher hat auch Makoba geheißen, jetzt heißt das Stalin und dieser Stalin ist jetzt Generalsekretär der Partei und als Generalsekreter sammelte immer mehr Männer um sich herum die ihn unterstützen, Klaköre, die ihn noch feiern.
00:23:06: und das erkennt der der Kranke Revolutionsführer doch recht früh und erwähnt sich... Das ist eingegangen in die Geschichtsbücher als Leninstestament.
00:23:16: es sind an sich Briefe an dem Parteitag, die er vom Dezember-Nosster-Zwanzi bis Nosser-Drehenzwanzig mehrere Briefer diktiert.
00:23:24: Und in diesen Briefen möchte er schon dass das seine Sowette nun ja weiter lebt und weiter stärker lebt.
00:23:31: Es geht hier noch nicht um die neue ökonomische Politik oder sowas.
00:23:34: es geht vor allen Dingen auch um die Einheit der Partei, die beschworen werden muss.
00:23:42: Am vierundzwanzten Dezember, neunzehnzwanzig hält Linien etwa fest in seinem Brief an den Parteitag.
00:23:49: Ich denke ausschlaggebend sind in der Frage der Stabilität unter diesem Gesichtspunkt solche Mitglieder des ZK wie Stalin und Rotski.
00:23:57: Genosses Dalin hat nachdem er Generalsekretär geworden ist eine unermessliche Macht in seinen Händen konzentriert und ich bin nicht überzeugt dass er es immer verstehen wird von dieser Macht vorsichtig gebraucht zu machen.
00:24:09: Das ist schon eine deutliche Kritik als Stalin.
00:24:13: Und diese Kritik wird ja dann nochmal verstärken, am vierten Januar, neunzehntreinzwanzig gibt Lenin zum Protokoll sozusagen in seinem Brief.
00:24:23: Ich zitiere, Stalin is zu grob und dieser Mangel der in unserer Mitte unter dem Verkehr zwischen uns Kommunisten durchaus sehr träglich ist kann in der Funktion des Generalsekretärs nicht geduldet werden.
00:24:35: Deshalb schlage ich den Genossen Vorsicht zu überlegen, wie man Stalin ablösen könnte.
00:24:39: Und jemand anderen an diese Stelle zu setzen, der sich in jeder Hinsicht von Genosses Stalin nur durch einen Vorzug unterscheidet – nämlich dadurch dass er toleranter, loyaler, öfflicher und den Genosen gegenüber aufmerksamer weniger launenhaft usw.
00:24:57: Es könne so schreiben als sei dieser Umstand eine winzige Kleinigkeit!
00:25:02: Ich glaube jedoch Unter dem Gesichtspunkt der Vermeidung einer Spaltung und unter den Gesichtspunkten, der von mir oben geschilderten Beziehungen zwischen Stalin und Trotsky ist das keine Kleinigkeit.
00:25:13: Und wenn eine solche Kleinigkeit die entscheidende Bedeutung erlangen
00:25:18: kann.".
00:25:20: Soweit Lenin!
00:25:21: Ich will darauf hinaus.
00:25:22: in dieser Phase der neuen ökonomischen Multik ist der Revolutionsführer erkrankt?
00:25:27: Er erkennt – und alle anderen erkennen auch – der neue starke Mann ist Stalin.
00:25:32: Trotski erkennt das wahrscheinlich dann doch auch zu spät.
00:25:35: Und in dieser Phase greift Lenin nochmal ein, in die Machtpolitik seiner Partei und der empfiehlt Stalin abzulösen.
00:25:43: Das ist schon noch ein gewaltiger Schritt, der hier sich vorzieht.
00:25:49: Ich denke mir immer so im Blick an die Dokumente und in die Forschungsliteratur während die Partei jetzt sieht wie ihr Parteiführer dahinsicht Und der Kampf um die Nachfolge schon lange im Gange erst, an diese neue ökonomische Politik sich frei entfalten.
00:26:09: Die Partei hat intern ganz andere Probleme als ich um das Land zu kümmern.
00:26:14: So scheint es doch auch oft in diesen Protokollen.
00:26:19: Darlehen ist immer noch sehr stark und er wird seine Macht so schnell nicht aufgeben.
00:26:24: Es stirbt Lenin, im Januar, das Land erstickt in der Trauer.
00:26:31: Die Kämpfe im Kreml sind noch nicht offen ausgebrochen, aber es ist natürlich hier schon ein erhebliches Geschachter zwischen den Mächtigen.
00:26:41: Aber wie ich eben formulierte die neue ökonomische Politik und die Maßnahmen der neuen ökologischen Politik greifen und niemand in Kremel kann sich darum kümmern.
00:26:54: Das Land bleibt in vielen Bereichen, eben Impulsgeber international und das Land steigt auch hier dann auf.
00:27:04: Ich schwach davon, dass eben tausende, ja abertausende Menschen dieses neue Land auch kennenlernen wollten, dass sie neu ökonomische Politik geschaffen hatte.
00:27:14: Es ist einer wie Paul Schäfer ein deutscher Journalist Auslandskorrespondent des Berliner Tageblatt der von Theo de Wolff dem Herausgeber nach Moskau geschickt wird weil Wolf erkannt hat, Das ist die Stadt, in der sich sehr vieles entscheiden wird.
00:27:34: Paul Schäfer kommt im Moskau an und es sieht ein geschundener Stadt, aber das alles wird sich schnell ändern.
00:27:49: Die Welt hatte schließlich vier Jahre hindurch erfahren, dass hier noch Energie und Wille leben von hier aus Gedanken gegen die übrige Welt vorstoßen können.
00:27:58: Diese Stadt regt sich!
00:27:59: Der Kundige deutet die Zeichen – die Hoffnung scheint hier stärker als alle Gegenwart.
00:28:04: Das Entsetzen der vom ersten Amtblick betroffenen wird jetzt am wenigsten verstanden wo eine neue Phase des kommunistischen Existenzkampfes begonnen hat.
00:28:18: dieser Epoche der neuen ökonomischen Politik.
00:28:20: Und als dann diese neue ökonomische Politik greift, wird plötzlich auch Werbung zugelassen.
00:28:29: Die Firmen – das ist so absurd wenn Sie überlegen – firmen Wetteifern um Kunden in diesem kommunistischen Staat.
00:28:37: Das wird zugelassend und es wird auch auffällig die nationale Karte hier gespielt.
00:28:42: Die Linien hat ja den Nationalitäten neu geordnet gerade sehr früh schon in seinem Degret über die Freiheit der Nationalitäten und auf diesen Plakaten, Werbeplakaten für einzelne Produkte genauso wie Werbe-Plakaten.
00:28:59: Für die bolschewistische Bewegung und für den neuen Serviettsstaat wird es sehr stark mit zwei Komponenten gespielt.
00:29:06: Eines sind die Nationalitäten.
00:29:08: also es gibt dann viele Plakate an denen man deutlich erkennt dass der Bauweise aussieht wie Chef Czenko, also Terraschef Czenka oder der ukrainischer Nationaldichter oder die Bauern haben ein asiatisches Anknitz.
00:29:21: Und die zweite Komponente ist vor allen Dingen die Frau, denn die Frau wird auch befreit in dieser Phase.
00:29:27: Die neue ökonomische Politik hat hier natürlich auch Möglichkeiten geschaffen diese Frauen zu befreien.
00:29:32: Es sind Entschleierungskampagnen, die nicht immer erfolgreich waren aber die auch propagiert werden auf diesen Plakaten In diesem Fast Das alles ist Teil dieser Neuausrichtungen und dieses Staates.
00:29:46: Während eben die Besucher in die Sowette strömen, erkennen sie plötzlich auch dass die Frauen selbstbewusster aufnehmen und sich in allen Lebensbereichen entfalten können.
00:30:01: Dass diese Nationalitäten sich entfhalten können und aus Kau und Leningrad und andere Städte natürlich auch multinationale Städte werden.
00:30:11: Also hier nicht nur irgendwelche Weißen, dann das Wagen haben, sondern eben ein gesamtes Subjektionium zusammenkommt und auch zusammen das Neuerschaft.
00:30:22: Es sind die Reporter- und Journalisten, die damals die Subjektionen beweisen und fasziniert auch schauen.
00:30:30: also was sie dort alles sehen unterleben.
00:30:32: Das ist der große schächische Schriftstelleuch Ich mag seine Reportagen immer noch so sehr, der sogenannte wahnsinnige Reporter Egon Erwin-Kisch.
00:30:42: Der in der Eisenbahn durch Russland reist und das alles auch festhält.
00:30:47: Ich habe mal einen Zitat für uns mitgebracht.
00:30:50: Egon erwin-kisch hält hier fest Moskau kriegt vorbei.
00:30:55: Orgie der Kontraste Asiatisches Dorf mit Häusern in amerikanischem Wolken krasser Stil, Kisten, Schlitten und Autobus.
00:31:03: Barockpralast & Holzhütte, Stanislavski & Meyerholt – das sind zwei berühmte Theater-Regisseure.
00:31:09: Pressesaufschwung und Diktatur Hof, Opernballett und blaue Bluse Straßenbasar und Warenhaus.
00:31:16: Von den Turmknaufen des Grämen leuchten goldene Zarenadler unversehrt herüber, zwischen ihnen weht Tag und Nacht die rote Frahne von der Kuppel.
00:31:24: Vierzig mal vierzig, goldene Kreuze mit je acht Enten – auch dort wo Kopf-und Füße Christi waren sind querbehalten!
00:31:31: Und mit einer goldenen Kette richten sich Fromm zu Gott empor.
00:31:35: Vierzigmal vierzig blutrote Sterne mit je fünf Enten richten dich drozig gegen Gott
00:31:41: empoor.".
00:31:43: Egon Erwin Kirsch sieht mit großer Begeisterung dieses Nebeneinander der Gegensätze, nicht das Alte und das Neue.
00:31:51: Also die christlichen Kreuze und die kommunistischen Sterne.
00:31:55: Das Hof oberen Ballett und die blaue Bluse ist eine Anspielung auf das Algitationstheater.
00:32:00: Ich sprach ja schon darüber auch, dass auch die Theaterkunsten in der Sowjetunion international Impulsensätze.
00:32:08: Sie haben diese Barockpaläste und Holzhütten von denen erspricht, also die enormen Gegensätze, die hier in der Phase der neuen ökonomischen Politik auch einem internationalen Publikum gezeigt werden.
00:32:18: Und es ist noch nicht die Phase der Diktatur.
00:32:23: Es gibt genug Probleme.
00:32:26: Es werden genug Prozesse auch hier schon geführt ab dem Jahr neunzehnundfünfundzwanzig.
00:32:29: Aber noch ist dieses Land im Aufbruch und das erkennen die Besucher.
00:32:35: Man muss dazu sagen, dass diese Besucherinnen und Besucher vor allen Dingen einer politischen Richtung anhängen.
00:32:42: Nämlich vor allem denjenigen die kommunistische Revolution... bejahten oder sie faszinierend fanden, oder zumindest eh nicht ganz abgeneigt waren.
00:32:51: Also es sind eher die linken revolutionäre Kräfte, die hier als Reporterinnen und Reporter usw.
00:32:57: durch diese Wettbühne reisen und fasziniert darüber schreiben.
00:33:00: Es sind Leute wie etwa Heinrich Vogelheim, berühmter Maler der damals in Worpswede bei Bremen einer Künstlerkolonie mitgeschaffen hatte und dann diese Wettebühnung geht und dort diesen Aufschwung der neuen ökonomischen Politik in tollen Gemälden festhält.
00:33:18: Also das noch zeigen kann, wie die Frauen befreit werden, sich für Selbstbewusstsein und die Nationalitäten finden... Wie die Wälder in Karelien usw.
00:33:28: gerodet und zivilisiert werden.
00:33:29: Zivilisiert war eigentlich jetzt in dem Sinne ein anführendes Zeichen.
00:33:33: also kultiviert werden, den Menschen wird der Kommunismus dann nahe gebracht oder eine kommunistische Zivilisation geschaffen wird so was Es gibt eben diese diese vielen Animationsfilme, für die die jufrühe Sowjetunum berühmt war.
00:33:48: Die all das ausdrücken und dem ich jetzt gerade sprach ein Aufbruch in allen Bereichen.
00:33:55: Und dass wird möglich durch die Freiheit, die diese Sowjetbürger jetzt genießen.
00:34:01: Freiheit, den sie eben genießen als diejenigen, die jetzt auch mal Geld verdienen können Wenn Sie in kleineren Bereichen Freiheit haben, dann noch diese Freiheitsbereiche ausdehnen können.
00:34:15: All das tun sie auch und das findet eben, es culminiert meiner Meinung nach in dem Satz Bukharin, den ich schon an zitiert habe bereichert euch.
00:34:26: Nikolai Bucharien der große Parteidenker, der jetzt den Bauern sagt, die sollen sich bereichern.
00:34:33: Und in dieser Phase, Nr.
00:34:40: Wirtschaftlich gesehen erfolgreich ist, aber auch immer wieder Probleme aufweist.
00:34:45: Es ist das alte Problem in Russland – nämlich die Smitschgaard, die Verbindung zwischen Stadt und Land.
00:34:51: Also während der Phase der Industrialisierung noch schon im zahristischen Russland ist es die Landbevölkerung, die in die Städte gegangen ist.
00:35:02: Somit ist das Dorf auch an die Stadt gekommen Auch wenn sie Arbeiterinnen und Arbeiter geworden sind, dann eben von den Dörfern nicht los.
00:35:10: Und das sind die alten Probleme der Verteilung zwischen den Waren des Dorfes und dem Waren der Industriearbeiterschaft.
00:35:18: Das Ganze wird auch noch schlecht organisiert durch die Kommandohöhen der Wirtschaft.
00:35:23: Also so erfolgreich die neue ökonomische Politik auch ist HC….
00:35:30: große Kinderkrankheiten des Kapitalismus natürlich auch dann in die Sowjetunion transferiert.
00:35:38: Eine Sowjetunion, die ideologisch und auch von den Anforderungen her, die gestellt werden an eine moderne Industrie- oder Infrastruktur
00:35:48: usw.,
00:35:48: einfach nicht dieser Politik erst mal gewachsen ist.
00:35:51: Aber die Neugönungspolitik fasziniert eben diese Menschen und bringt diesen Menschen auch große Freiräume dann Freiräume und Überschüsse bringt, dann kommt natürlich auch das ganze Laster des Kapitalismus mit.
00:36:06: Es sind die Gewinne dieser Zeit.
00:36:08: Nepp-Männer werden sie genannt.
00:36:10: Neppenmenni also die Erbarnie.
00:36:14: Neppe deswegen.
00:36:14: wozu schneißt es Nouvea Economijskayer Politiker also NEP in neue ökonomische Politik?
00:36:20: Und diejenigen die sich an der neuen ökonomischen Politik beweichern das sind eben diese Neppmänner!
00:36:25: Und diese Nebbmänner zeichnen sich aus dass sie Kleiden, wie die Burjabar.
00:36:30: Also wie diejenigen, die immer in den Neustenhundertsebzien gestößt hat.
00:36:33: Dass sie im Dekadenz auch leben.
00:36:35: Die Bäuche der Neppmänner werden erwähnt.
00:36:38: Auch das von dem ausländischen Besuch an Josef Rodetter.
00:36:42: bei seinem Reisenkisch hat er es auch erwähnend.
00:36:47: In diesen Bäuchen dieser Neppmenner auch dann eine neue Zeiterblicken nämlich diesem Wohlstand, den man aber ungesund hält also für nicht besonders gut hält, sondern daran erkennt in diesen Nebminden eine neue bourgeoise Klasse entstehen sieht die man vernichtet hatte und auch weiterhin vernichten sollte.
00:37:09: Und das fördert natürlich die innerparteilichen Gegner an dieser neuen ökonomischen Politik.
00:37:15: Einer der großen Gegner der neun-ökonomische Politik wird nicht überraschen ist Josef Stalin, der auch keine Gelegenheit unterlässt hier die Krisen der neuen ökonomischen Politik zu benennen und auch dagegen zu arbeiten.
00:37:34: Stalin möchte einen industrialisierte Großmacht haben, da stört ihn diese Klassenkampfen in die Dörfer wieder tragen.
00:37:43: Er möchte nicht diese kapitalistische Elemente in seinem Staat haben.
00:37:50: Diese kapitalisten Elemente sind aber dann ab dem Jahr eben in einer Phase, in der sich die Sowjetunion dann wieder gefunden hat und also das Staat auch wieder zusammengewachsen ist, auch wirtschaftlich wieder prosperiert.
00:38:07: Und es ist auch eine Phase, an der die neu ökonomische Politik direkt mit dem Namen Lenin verbunden wird.
00:38:13: Also Lenin ist tot.
00:38:15: Majakowski sagt so schön am Ende, also Lenin lebte, Lenin lebt, Leninen will immer leben.
00:38:23: Auf den Plakaten, die in der Sowette nun hängen, ist es immer wieder die Person Lenin zusammen mit den Errungenschaften der neuen ökonomischen Politik.
00:38:34: Man sieht Staudor-Stämme im Bau und... Da wird ein Lenin-Zitat dann draufgeschrieben.
00:38:52: Man sieht andere Plakate mit den Errungenschaften der neuen ökonomischen Politik, Theater, Musik, Film... Staudambau, Volksversammlungen, neues Bauen.
00:39:03: Ganz wichtig große Häuser, moderne Häuser und Parteibücher natürlich.
00:39:11: da überragt auch immer wieder der erste Genosse Lenin.
00:39:17: also mit der neuen ökonomischen Motik ist im Stadtbild der Sowjetunion Lenin als Person verbunden.
00:39:27: Das heißt, wenn man Kritik an Lenin jetzt an den neuen ökonomischen Politik äußert, würde man eigentlich auch Lenin kritisieren.
00:39:34: Und da müssen natürlich dann alle Kritikerinnen und Kritiker darf auch gehörig aufpassen.
00:39:43: Wenn Leni mit der neuen ökonomischen Politik verbunden ist wird damit vor allen Dingen Staling mit der Industrialisierung und der Kollektivierung verbunden die eben am Ende dieser Epoche stehen.
00:39:54: Das Ende leutet sich ein In der Phase des Isles, Getreidekrisen
00:40:01: etc.,
00:40:04: die Starlin ausnutzen kann für sich um dort auch bei der Umverteilung von Stadt und Land.
00:40:12: Und diesen Zusammenhalt von Stadt-und-Land dann auch auf diese NEP Leute... böse schaut und dann auch sagt, dass diese Nepp-Männer dafür verantwortlich sind für die Krisen.
00:40:24: Wir müssen jetzt endlich wieder diese Buschversie
00:40:27: zurückdrängen.".
00:40:29: Und das gelingt, Darlin.
00:40:34: Jetzt beginnt auch der Umbau der Partei – also noch nicht der letzte Malig aber einer der wichtigsten Umbaubaktionen der Partei, die Entmachtung Trotskis und Kalradiks und weiterer Führrunderefluss näher von enger weggefährten Lenins.
00:40:52: Denn mit der neuen ökonomischen Politik, da steht der Name Lenin dahinter kann ich jetzt auch plötzlich die Weggefährte Lenins dann abschieben.
00:41:01: Das ist unrenner.
00:41:03: mit dem Aufstiegsstalin zum Alleinhärscher in der Sowette Null auf verbunden.
00:41:08: Doch braucht er natürlich starke Männer.
00:41:11: an seiner Seite sind vor allem Männer an seiner Seite aber erst der starke Mann und die Beobachter sind doch sich einig das er der Starke Mann dann bleiben wird.
00:41:20: Und in dieser Phase, man kann diese Sowjetunion sehr gut anhand von Filmen, also ikonischen sowjetischen Filmen wunderbar zeigen und mir scheint ein wichtiger Film zu sein, eine Auftragsarbeit.
00:41:43: die Generallinie oder auch das alte und das neue hat zwei Titel Eine Auftragsarbeit der Partei an den Regisseur Sergei Eisenstein und Eisenstein.
00:41:54: Dieser Film ist fantastisch, zeigt wie sich das lande.
00:41:57: Also der film ist jetzt neunundzwanzig gedreht.
00:42:00: neue ökonomische Politik ist abgewickelt und die Kollektivierung fängt an.
00:42:04: aber der Film spielt noch am Anfang wenige Jahre zuvor dem wie aus diesem dreckigen Dorf dass immer noch Ja, auch nach der Revolution natürlich im vorrevolutionären Zustand existiert.
00:42:20: Die Menschen die in dem Dreck leben und den christlichen Glauben anhängen, die am Saufen sind und am Beigen sind diese Dorfbevölkerung dann durch eine junge Bäuerin Marfa Lappkina, die sich selbst spielt und den Ideen von kommunistischen Argetatoren dann diese Bauernbevölkerung ihr Dorf umbaut.
00:42:52: Und dieser Film ist deswegen so fantastisch für diese Epoche, weil er zunächst eben zeigt wie hässlich und dreckig dieses Dorf ist und wie schlecht die Menschen dort leben und wie diese Menschen auch nichts verändern wollen.
00:43:07: aber dann ist es eben diese junge Bäuerin die erweckt wird von den kommunistischen Ideen, Lenins und eben der neuen ökonomischen Politik.
00:43:17: Die gegen die Ulaken sich wendet.
00:43:21: Das sind die reichen Bauern – die Kulak heißt Faust im russischen alter Begriff.
00:43:27: Und man sagt in die reichenden Bauern, die andere Bauern für sich arbeiten lassen und danach ausbeuten das sind die KULAKEN.
00:43:36: Das ist ein Veranfang an.
00:43:37: dann in der Soweite nur ein Kampfbegriff, wie sie sich gegen die Kulagen wendet.
00:43:41: Aber sie wendete auch gegen die Nebmänner – die dick gewordenen Parteibonsen, die ihr im Weg stehen!
00:43:47: Und Sie und zusammen mit einem anderen Agitator kämpfen gegen das Alte, gegen den christlichen Glauben und das alte Dorf, gegen diese Kulaken also dem reichgewordenen Bauern durch dieser neue ökonomischen Politik Fett darlegen und sabbernd den Quas in sich hinein trinken, über die arme Bauern lachen.
00:44:07: Und sie kämpfen auch gegen diese Parteibonsen, die eben sich ausruhen auf den Frünten, die Sie durch die neuen ökonomischen Politik gewonnen haben.
00:44:16: Und am Ende ist Marafa Labkina Traktoristin geworden!
00:44:21: Und sie ist es, die das Dorf mit dem Traktor dann also nicht das Dorfe umflügt sondern die Felder Somit das Dorf in einer neuen sozialistischen, streckstrich stalinistische Zukunft dann führen wird.
00:44:37: Das ist ein fantastischer Film, in dem Säge Eisenstein noch ganz viele Elemente unterbringt, die schnelle Schnitte und Montagen, die immer wieder auch von anderen filmtreibenden aufgegriffen werden, berühmt dieses Beispiel vielleicht als Klammerbemerkung.
00:44:53: In der nackten Kanone dieser Filmreihe mit Lassier Nielsen wird immer wieder Eisenstein aus der Generallinie dann zitiert und persifliert, weil Eisenstein selbst mir großem Humor gedreht hat.
00:45:04: Und diesen Film als Auftragsarbeit, als Propaganda-Arbeit aber auch dann abgeliefert hat und auch so verstanden hat.
00:45:12: Also das sind ja ein Film, das vielleicht jetzt in meinem erzählenes neuen ökonomischen Kritik erst mal auch am Ende stehen soll.
00:45:21: eben diese Phase Als der revolutionäre Schwung dahin war, das ist dann in die Neugestaltung des Landes, der Wirtschaft vor allen Dingen des Dorfes und zum Schluss eben in dieser Versuchteindustrialisierung.
00:45:36: Und mit dem Traktor auf dem diese junge Bäuerin sitzt – da sind ganz wichtige Elemente – darin zu sehen, die neue genommische Politik befreit die Frauen.
00:45:47: Die Frauen machen Männerberufe ganz selbstverständlich Die Technik kommt in das Leben der Arbeiterinnen und Arbeiter wie der Bäuerin und Bauern.
00:45:57: Es gibt auch dort weitere wunderbare Filme, die dann zeigen, wie der neue Mensch geschaffen wird.
00:46:02: Da werden die Kinder von Maschinen ernährt und damit die Eltern als Arbeiter oder Bauern arbeiten können.
00:46:13: Das ist eben diese Technisierung auch.
00:46:16: der sowjetischen Lebensfelden, die mit der neuen ökonomischen Politik verbunden ist.
00:46:21: Und hier ist eben ... Der größte technische Fortschritt ist der Traktor.
00:46:27: und wenn sie was werden wollten in der damaligen Zeit, da haben Sie nicht gesagt, also wurden Kinder gefragt, was willst du werden?
00:46:33: Die haben dann nicht gesagt Polizist oder Kapitän oder Kosmonaut sondern die wollten Traktorist werden, Traktorfacher.
00:46:40: Da war man das!
00:46:41: Und da konnte man noch tatsächlich etwas verändern mit der Maschine im Zusammenhang mit den neuen Serviett-Menschen.
00:46:49: Du hast eben immer wieder Lenin als einen Pragmatiker bezeichnet, aber in so kommunistisch-deutschwissigen Regionen herrchte auch ein ganz anderer Typ oftmals vor und das ist der Hardliner.
00:47:00: Kannst du dann noch mal ein bisschen mehr darauf eingehen wie er vorgehen musste um das bei sich intern durchzusetzen?
00:47:07: Und überlastest dir das jetzt weder seriös oder mehr so wie bei The Death of Stalin darzustellen?
00:47:19: Ich will ein bisschen Mischung versuchen.
00:47:22: Also Lenin war glaube ich kein Mensch mit dem man gerne zusammengesessen hätte und bei einer Tasse Tee oder Walgenklaasbier irgendwie geredet hätte.
00:47:30: Lenin hatte immer recht, er war glaub ich wirklich einen Kotzbrocken.
00:47:38: Aber er hat natürlich auch trotzdem inspirierende Seiten gehabt sonst wäre er nie so weit gekommen.
00:47:43: Und dieser Lenin Es wäre schon noch interessant gewesen, dass wenn er länger gelebt hätte was aus seinem Land geworden wäre.
00:47:51: Also mit dem Tode Lenins und dem Aufstieg Stalins... also es ist nicht die Diktatur Stalines!
00:48:00: Und sie ist neunzehntelsebzehn genauso wenig zu sehen wie neunzentzweiundzwanzig unter neunzigvierundzwandzig.
00:48:06: das entwickelt sich dann und es gab genug Alternativen auch in diesem diesen Soviet Imperium diese die dann eben nicht ausgelotet worden sind und auch noch nicht gegangen geworden sind.
00:48:18: Also Lenin, ich sehe ihn dahingehend als Pragmatiker, der hatte kein Interesse an diesen kapitalistischen Elementen.
00:48:26: das ist nicht das für wofür er steht.
00:48:29: aber in dem Moment, dass sein Land im Terror- und im Dreck versunken ist, wendet er sich jetzt an den Bevölkerung sagt dass wir jetzt mal umdenken müssen.
00:48:39: Und wir machen es zwar ein bisschen Kapitalismus und dann bauen wir halt dieses Land auf, damit die nächste Generation dann doch im Sozialismus leben kann.
00:48:46: Das meine ich mit diesem Pragmatischen.
00:48:48: Und wahrscheinlich war... Also voran war die neue ökonomische Politik auf Zeit gedacht, das war jetzt nichts was man ewig haben wollte aber musste dieses Land ja wieder aufbauen.
00:48:56: Und es sind dieser Phase, man kann ja lehnen vieles vorwerfen hat.
00:49:02: rund um die Uhr hat er administriert und gearbeitet dem Also Schreibtischmann, die ganze Zeit am Lesen und Befehlen und Dekretier hat dann vieles im Land auch nicht verstanden.
00:49:15: Er kannte keine russischen Dörfer also er kannte sie weil seine Familie Dörfern mal besessen hat aber dem das Leben der Bauern kannte vielleicht was der Literatur aber nicht von der Anschauung während andere Leute.
00:49:32: also Stalin ist in der Gosse groß geworden und davon gibt es ja einige in dieser Truppe, die ganz anders an diesen Sowjet-Staaten herangehen.
00:49:42: Ich bin kein Psychologe, aber wenn ich mir das so anschaue als Leimpsychologe hat man diese Revolutionäre wie Lenin oder Titscheri und der Kaleradeck – das sind Intellektuelle!
00:49:56: Das sind auch Gewaltmenschen.
00:50:00: Intellektuelles neigt doch sehr schnell zur Gewalt, ist erschreckend.
00:50:06: Sie sind durchaus Gewaltmenschen, aber sie sind immer noch auch Buchmenschen.
00:50:12: Und während solche Leute wie Starlin, die dann plötzlich auftauchen, die Gewalt mitbringen und in ihrer Sprache mitbringen... ...und dann auch das Zentralkommentierumbau mit ihren Leuten.
00:50:23: Das Ganze wird viel rabiater!
00:50:24: Als der alte sozusagen endlich tot ist vom Tod gezeichnete Lenin geht das Ränkgespiel losen.
00:50:32: ich bin fest davon überzeugt dass eben in dieser Phase diese Parteiführer so sehr unter sich am Ausklümmen waren, wer jetzt das Land regiert?
00:50:43: Wer ist jetzt die starke Fraktion?
00:50:45: Bukharin, Stalin, Trotsky, Karmin, Evsinoviev und nur so fünf der prominentesten Personen zu nennen.
00:50:52: Die wie bei Dettau-Stalin jetzt am ausloten sind in welche wo sie Mehrheiten bekommen von wem sie mehrheiten bekommen.
00:50:59: Und da macht das land eben einfach was es will.
00:51:03: in dieser Phase.
00:51:04: und diese einmal Kapitalismus losgelassen Dann führt das eben zu Überschüssen.
00:51:10: Und Überschuße führt dazu, dass man Sachen kauft.
00:51:12: und wenn ich Sachen kaufe dann geht der Kaufhaus los und Angebot bestimmt die Nachfrage rollen umgekehrt.
00:51:20: Als dann aus den sieben zwanzig Stahlien sich mit Hilfe prominenter Genossen fest etablierte, kann natürlich jetzt das Ränkespiel losgehen und dann werden die Leute noch nicht erschossen Sie werden nur ausgeschlossen aus der Partei und die Verbandung geschickt.
00:51:37: Hier zum Beispiel Trotsky als der prominenteste.
00:51:42: Das ist schon auch gewaltig, man darf nicht vergessen dass die letzten Briefe, die Lenin eben hier diktiert hat.
00:51:52: Also dieses sogenannte Testament das ist ja bekannt.
00:51:56: Stali ist ein gerissener Hund gewesen oder ein furchtbarer Typ.
00:52:00: Dieser Stalin ist Generalsekretär, weiß als einer der ersten was Lenin sagt und das Lenin seine Ablösung fordert.
00:52:07: Und dieser Stalin ist so geschickt dass zwar dieses Testament diese Briefe verlesen werden dürfen auf dem Parteitag aber sie dürfen nicht diskutiert werden.
00:52:17: Das ist doch absurd!
00:52:19: Und somit bleibt Stalin Generalsekreter.
00:52:21: ich weiß gar nicht warum das die Leute mitgemacht haben und weil er Generalsekrepter bleibt.
00:52:26: Sie hat natürlich, dass Lenin diesen Stalin nicht mehr wollte.
00:52:34: Es schwebt dieses Testament.
00:52:37: Lenin ist wie so das berühmte Dammogleschwert über dem George.
00:52:40: Und dieser, ja ... Ranoide Psychopath-Stalin auch ein Selbst... Also der ist ja auch nicht dumm.
00:52:51: Er hat sich selbst erheblich gebildet und ist auch einer.
00:52:56: Auch ihm kann man nicht vorwerfen, dass er nicht gearbeitet hätte.
00:52:59: Auch der ist jetzt Tag und Nacht im Kreml an seinem Schreibtisch.
00:53:04: Und dieser Gewaltmensch entledigt sich dann aller Mitwisser dieses Testament-Lenins.
00:53:10: Das sind wir aber dann in den neunzelnaht dreißiger Jahren... ...und dann geht die Schießerei immer richtig los und das wird wirklich widerlich.
00:53:22: Ich will das alles nicht zu Blumig darstellen Wenn ich mir diesen gesellschaftlichen Aufbruch anschaue in Literatur, Film, Kunst, Musik und Theater.
00:53:34: Diese tollen Dichter die den neunzehntzwanziger Jahre in der Sowjetion hervorbringt.
00:53:39: Wenn wir nicht mehr anschauen wie die Nationalitäten aufblühen, wie die Geschlechter befreit aufleben auch das meiste städtisches Ereignis.
00:53:48: Das ist schon faszinierend!
00:53:49: Es hat nichts mehr mit diesem revolutionären Schwung zu tun.
00:53:52: es ist ein anderer Start.
00:53:55: Und dann kommt diese unfassbar dumme, blöde und holzhammer Diktatur mit Stalin und Molotov.
00:54:05: Auch Molotow dieser widerliche Gewaltmensch und alle anderen um die Leute herum.
00:54:11: Die Leichtigkeit, wenn es denn so etwas gab wie die Leichtigheit der Revolution, die ist mit Grundstadt begraben worden.
00:54:24: Für die Welt ist dann mit, die man in den neunzehntzwanziger Jahren erlebt.
00:54:29: Ist dann ab dem Neunzehn zwanzig spätestens ab dem neunzwanzig dreißig auch nicht nur mit dem Rollskammer, sondern mit dem Gewerkolben erschlagen worden.
00:54:38: Um so über diese erste Hälfte der Neunzelnen Zwanziger zu kommen also alles zwischen ja sich Abzeichnenden des Bürgerkriegs und auch Lenins Tod Hatte die Sowjetunion überhaupt eine Alternative zur neuen ökonomischen Politik gehabt?
00:54:55: Oder ist es wahrscheinlich, dass der ganze Laden zusammengebrochen wäre wenn man weiter diesen Kriegskommunismus oder einen reinen kommunistischen, eine reine Wirtschaft kommunistisch-maxistischer Prägung durchgeführt hätte.
00:55:09: Also musste man das so machen oder war das eben auch was eben den Pragmatismus von Linien erwähnt?
00:55:17: Hätte es auch Alternativen gegeben, die strenger die alte Lehre berücksichtigt hätten?
00:55:22: Es ist spannend.
00:55:25: Der Bürgerkrieg war ja in dem Sinne nicht geplant.
00:55:27: Die Regierung der Bolschewiki schlittert da zähnenden Auges zwar aber sie schlittern dahinein und im Bürgerkrieb führt einige Waldmaßnahme zu andern.
00:55:41: Man hatte einen Eingangsnachtdauer gelungen in Revolution, die Todesstrafe etwa abgeschafft.
00:55:47: Im Bürgerkrieg kommt sie dann wieder und kaum ist der Bürgerkrig beendet.
00:55:51: Da zeichnen sich das Ende ab wird auch die Todestrafe wieder wieder abgeschauft.
00:55:55: also es sind schon noch anhand dieses einen drastischen Beispiels auch zeigt dass dieser Bürgerkrieb etwas war was einfach so dazwischen kam und der musste jetzt gewonnen werden.
00:56:08: niemand wollte diesen Bürger Krieg haben.
00:56:09: diese intellektuellen rund um Lenin sahen Nach den Frieden von Bresli Tost, also das Ende der Kampfhandlung des Ersten Weltkriegs im Osten.
00:56:20: Es wird schon irgendwie die Weltrevolution kommen.
00:56:22: Also wir werden jetzt über Warschau nach Berlin gehen.
00:56:25: Das ist so was Linien und Roski davon träumten.
00:56:29: Und dann wären sie aber eben nicht nach Berlin gehn sondern die Polen halten sich in Warschau auf dem Wunder an der Weichseln.
00:56:36: Die ganze Revolutionsströmung, die man unterstützt – in Ungarn wie in Deutschland.
00:56:40: Also Deutschland ist ja das deutsche Reich.
00:56:43: Die Weimarer Republik, das ist ein wunderbares Experimentierfeld für die kommunistische Internationale.
00:56:48: Mehrfach!
00:56:49: Da sucht man in Deutschland die Macht zu übernehmen von Liegendes mit Unterstützung eben im Moskau aus.
00:56:56: Also denken Sie, denkt dann an den Aufstand in Hamburg oder an den berühmten Deutschen Oktober, neun zwanzig.
00:57:05: Man kann auch bisschen weiter nach vorne gehen zeitlich an die Münchner.
00:57:10: die hier versuchten, eine Räterepublik zu schaffen.
00:57:12: Also all das ist neuzer'n zwanzig vierundzwanzig ersteckt.
00:57:16: Man könnte sagen mit Lenin's Tod endet auch der Traum von der Weltrevolution letztendlich und... Das ist schon etwas, dass man hier in den Bürgerkrieg hineingeschlittert ist.
00:57:28: Die Weltrevolutions kommt nicht Und jetzt fängt man diesen Bürgerkrig an diese sinnlose Mobilisierungsdiktatur zu machen.
00:57:37: Sinnlos weil man damit das gesamte Land kaputt macht, aber nur so können diese Bürgerkriegsarmee sich ein paar Jahre am Laufen halten und sich gegenseitig dann noch bekämpfen.
00:57:49: Und es ist schon nicht vorstellbar, dass am Ende des Bürgerkirges im Jahr neunzehnundzwanzig als dann plötzlich die Kohlstädter Matrosen auch noch sagen, wir wollen zurück zu den Neunzehnten und siebzehn.
00:58:01: Damit ist die Parteieinheit gefährdet.
00:58:04: Das Wichtigste was Lenin immer wollte – Die Einheit der Partei!
00:58:08: Und die Grundstädter sagen, wir brauchen das nicht.
00:58:11: Wir müssen abstimmen können, ja?
00:58:12: Diese Parteitiktatur muss ein Ende haben!
00:58:14: Dann deswegen müssen die Grundstedter sterben und dürfen kein Vorbild sein.
00:58:19: Also war wieder... hat wieder die Gewalt gesegt rund um Lenin und Trotsky.
00:58:24: Erneut hat man die Gewalteingesetzt, nur um an der Macht zu bleiben.
00:58:28: Aber ich bin davon überzeugt, dass Lenin ersetzt diese Gewalt bewusst ein gegen den Grundstättern, lässt Zehntausende Tausende erschießen und Zehntausende in Lager einweisen, Konzentrationslager wie das damals auch geheißen hat.
00:58:45: Und er greift zu dieser großen Gewalt.
00:58:48: aber er erkennt dass diese Mobilisierung nicht weiter geht, dass weitere Aufstände gibt es im Land, auch große Aufständer, weitere Bauern unruhen.
00:59:01: dieses Land muss zur Ruhe kommen und sie müssen durch diese kapitalistische Phasien durchgehen.
00:59:06: Mit der Zeit, ich glaube das war alternativlos um an der Macht zu bleiben.
00:59:13: Gleichwohl hatte man doch beilegen was das für ein Signal nach außen war also dass er Dreiundzwanzig Schreiben in Sechsiel gegangen ist ehemals russische Großgrundbesitzer und Großkapitalisten die ganze Firmen komplexe besessen haben Etwa einen, den ich vorschlussmäßig ganz gut mir angeschaut habe, Friedrich Hackental.
00:59:32: Das ist eine Firma Hackental bei der größte Armaturen Hersteller Russlands, unfassbar reicher Mensch.
00:59:39: Der schreibt, dass er im Schwiegersohn Gustav Hilger, über den ich eben auch schon gesprochen habe, die Sanitätszüge organisierte für das Deutsche Rote Kreuz.
00:59:48: Hilga lebt weiterhin in Moskau als Diplomat und fragt ihn, wann er denn zurückkommen könne?
00:59:54: Sehe doch jetzt das neue ökonomische Politik.
00:59:56: Erlaube doch, dass man wieder auch große Firmen bauen könnte und er muss ja nicht seine alte Firma übernehmen, er kann dann wieder was Neues anfangen.
01:00:04: Also das war einfach das falsche Zeichen aus der Perspektive der Kommunisten.
01:00:11: Dass diese Alternative die Lening gewählt hat, dann zwar das Land wie der Aufbauter aber eben nicht den Traum von Gefahr lief, wieder alte Zustände herauf zu zwingen.
01:00:31: Hackenteil bleibt dann in seinem Exilort aber sprach er darüber über die dicken Bäuche, die dann plötzlich gesehen werden diese Nettmänner überall Die Kulaken, die immer größer werden.
01:00:42: oft war Kulakreifer nur ein Kampfbegriff für einen Bauer der mal eine Ziege oder eine Kuhmehr hatte.
01:00:47: Das wurden nachher zu Kulagen die Leute erklärt die man los haben wollte Zynisch ich das jetzt auch formuliere.
01:00:54: Also glaube das noch mal zuzuspitzen, nur Alternative wirklich.
01:00:59: Nossel-Ir.
01:01:01: scheint es für diese Wettunion.
01:01:03: so wird Russland damals nicht gegeben zu haben und die Fase in unseren zwanzigerjahren war doch aufregend.
01:01:12: vielleicht merkt man hier auch eine gewisse.
01:01:16: Also man sieht ja die große Ähnlichkeit mit anderen Nachsichtsgesellschaften Europas oder auch der USA, dass nach dem Ersten Weltkrieg dann in den neustartzwanziger Jahren eine Generation, die den Krieg überlebte oder jetzt gerade dann erwachsen wurde.
01:01:32: Wurde ja auch leben wollte und feiern wollte das scheint mir über die Landesgrenzen auch ausdurchspat zu sein.
01:01:39: Das ist jetzt keine Alternative nach der du gefragt hast aber es ist zumindest eine Eine recht schöne, weil hauptsächlich friedliche Ähnlichkeit zwischen diesen Gesellschaften.
01:01:53: Und nur um da den Ausblick noch einmal klarer zu machen Wenn Lenin stirbt und nach diesem ganzen Machtgerangel dann sich letztlich Starlin durchsetzen wird Dann werden wir von diesen Ideen der NIP relativ schnell weggehen nicht wahr?
01:02:09: Ja das ist dann vorbei es geht noch propagandermäßig weiter mit dem Es wird noch weiter gefeiert auch dieser All das, was die neue politische Politik ausgelöst hat.
01:02:19: Diese ganzen Großbaustellen des Sozialismus werden jetzt zu groß Baustellen.
01:02:23: der Stalinismus und ich sprach über dieses Neue-Bauen und das ist wirklich ein tolles Thema diese ganzen Bauhausleute, die erkennen wir können unsere Ideen im Reich nicht irgendwie.
01:02:37: da fehlt das Geld Da werden wir gebraucht.
01:02:43: Wir bauen riesige neue Städte mit ganz funktionalen Elementen, also dieser Bauerstil geht ja immer darum möglichst funktionell zu sein.
01:02:54: und dann werden riesige Städter und Komplexe geplant und dann reisen die zur Dutzend Hans-Meyer und wie sie alle geheißen haben diese großen Architekten in diese Wettunion.
01:03:08: Was wird denn sie vor, lässt sich auch nur wieder den Trick.
01:03:11: Und wenn Sie Magnitogorsk bauen sollen, eine Stadt auf dem riesige Industriekomplex mit Stadt und Bergwerk – das alles ist auf dem Heißbrett geplant von den Bauhausleuten aber vor Ort fehlt das Geld die Motivation
01:03:30: etc.,
01:03:31: uns ist es die Stalinistische Sowjetunion geworden hat nun seit sieben, zwanzig, achtzehn, neunzwanzig.
01:03:37: Dann geht der Spaß verloren und Stalin braucht auch diese Gewalt nach innen.
01:03:44: Es gibt eine der ersten großen Prozesse, sogenannte Schacht die Prozese der Ukraine spielt.
01:03:52: dort haben Ingenieure angeblich einen eine Katastrophe herbeigeführt.
01:03:57: Aber diese sind nicht nur sowettische Ingenieure, sondern es sind vor allen Dingen auch ausländische InGenieure.
01:04:03: Auch Deutsche sind angeklagt die der neuen ökonomischen Politik angeworben worden sind.
01:04:08: Der neuen Ökonomische Politik braucht die sowettliche Wirtschaft Experten und da kommen natürlich Ingenieurwetten gesucht und sie finden einen Job und machen damit... Die werden dann angeklagert.
01:04:18: das Schraubrozess Aber er erkennt doch, dass hier das Neue ist und das Tolle ist geschaffen wird.
01:04:48: Und ab Nusselt-Fünfundzwanzig wird er immer pessimistischer.
01:04:52: Und aus den sieben zwanzig ist er im Hass mit diesem System und in das Jahr neunundzwanzig wird er aus der Sowjetion ausgewiesen, da kann ihn auch niemand mehr schützen.
01:05:04: Die ist dann sowas von enttäuscht und desillusioniert.
01:05:09: also von der neuen ökonomischen Politik ist dann nichts mehr übrig.
01:05:13: man nimmt die Erhobenschaften natürlich mit, also jetzt war Die Elektrifizierung des ganzen Landes ist eine sehr große Leistung.
01:05:23: Aber mit Stalin ist natürlich auch dieser Schwung der Gesellschaft, also Kunst und Kultur weg – auch das Bauen.
01:05:30: Also stell dir mal vor dieses leichte schöne Bauern des Bauhauses neben dem stalinistischen Zuckerbeckerstil.
01:05:42: Das sieht man den Aufbruch in die Langeweile.
01:05:45: oder die Theaterleute Diese Regisseure, die wurden gefeiert weltweit, gelten die.
01:05:52: Also Meyer-Holz zum Beispiel als diejenigen, die das dann ist, Lavski und Meier-Holti das Theater neu erfunden haben im Stalinismus landen, die ihm lagern zu sterben.
01:06:04: Das ist auch hier der gesamte Aufbruch einfach so mit dem Gewerkholben eben zerschlagen.
01:06:13: Und so ist die neue ökonomische Politik aber nicht weg.
01:06:17: Es gibt am Ende der Sowjetunion, ich will jetzt nicht soweit gehen und sagen Peres Rölke und Klaas Norst ist irgendwie eine neue ökonomische Politik.
01:06:26: das wäre ein Erdfilm mit Birnen verglichen.
01:06:29: Aber auch hier versuchte dann die Regierung Gorbatschow in der Mitte des neunzehntachsiger Jahre in der Wirtschaft Elemente zuzulassen, die man vorher immer bekämpft hatte.
01:06:41: So ähnlich war das in den Anfang des neunzehnten Jahrhunderts auch.
01:06:47: In den Neunzehn- und Zwanzigerjahren führte es in die Wölterische Diktatur Stalins.
01:06:52: Und im Neunzelachsegern führten sie einen Zerfall zur Sowjetunion.
01:06:57: Also... Das ist schon noch spannend nach Alternativen zu suchen aber die Alternative Also.
01:07:06: auch in den vergangenen Jahren hat das noch Alternativen außerhalb Stalins gegeben.
01:07:10: Aber der Tick an der Parteiführung wurde immer schwieriger und dann irgendwann noch nicht mehr äußerbar.
Neuer Kommentar